Theaterwissenschaftliche Sammlung Köln

Theaterwissenschaftliche Sammlung Köln TWS Köln is one of Europe's leading theatre and media archives🎭 unterstützt, mehr Informationen zu den Freunden und Förderern: www.schloss-wahn.de

Die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln ist ein internationales Dokumentations- und Forschungszentrum für Theatergeschichte und Medienkultur. Schwerpunkte der Sammlung liegen zum einen auf der deutschsprachigen Theaterkultur – mit einem umfassenden Kritiken- und Fotoarchiv, das durch eine vielseitige graphische Sammlung ergänzt wird –, zum anderen auf den Theater- und Medienf

ormen unterschiedlicher Kulturen und Epochen. Als Teil des Instituts für Medienkultur und Theater ist die Sammlung mit ihrer umfangreichen Bibliothek intensiv in die Lehre eingebunden und bietet Studierenden neben ihren umfangreichen Beständen auch einen einmaligen Ort zum Lernen und Forschen. In ihrer Arbeit wird die Theaterwissenschaftliche Sammlung durch die "Freunde und Förderer der Theaterwissenschaftlichen Sammlung Schloss Wahn e.V."

TWS|Special - English below - Zum Museumstag blickt die TWS auf ihre eigene Vergangenheit als »Theatermuseum Köln« zurüc...
17/05/2026

TWS|Special - English below -
Zum Museumstag blickt die TWS auf ihre eigene Vergangenheit als »Theatermuseum Köln« zurück. Die Sammlung wurde 1919 als Schausammlung von Carl Niessen begründet, war aber erst 1932 nach einem Umzug in größere Räumlichkeiten im Salierring offiziell das »Kölner Theatermuseum«. In Dauer- und Sonderausstellungen wurden Objekte der Sammlung präsentiert. Der Museumsbetrieb fand sein Ende, als der Bestand während des Zweiten Weltkrieges zum Schutz eingelagert wurde. Seit 1956 ist die Sammlung in Schloss Wahn untergebracht. Der Museumstitel wurde allerdings erst in den 80er Jahren aufgegeben.
Ganz vorbei ist es aber nicht mit den Ausstellungen: Am Tag der offenen Tür und durch Leihgaben an Museen in ganz Europa können unsere Bestände weiterhin bestaunt werden.

Slide 1&2: Fotografie Blick in die Ausstellungsräume am Salierring, TWS.
Slide 3: Fotografie Hubert Hahn und Carl Niessen (rechts) im Theatermuseum, TWS.
Slide 3: Fotografie Carl Niessen (rechts) und Ria Malms (links) im Theatermuseum, TWS.
Slide 4: Hermann Beissel, Fotografie Carl Niessen (rechts) mit Studierenden im Theatermuseum, 1930er.


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On International Museum Day, the TWS looks back on its history as the »Cologne Theater Museum.« The collection was founded in 1919 as a »Schausammlung» (›show collection‹) by Carl Niessen, but it wasn’t until 1932—after moving to larger premises on Salierring—that it officially became the “Cologne Theater Museum.” Objects from the collection were displayed in both permanent and special exhibitions.
Museum operations came to an end when the collection was stored for safekeeping during World War II. Since 1956, the collection has been housed at Schloss Wahn.
The museum ceased operations when the collection was moved into storage for safekeeping during World War II. Since 1956, the collection has been housed at Wahn Castle. However, it was not until the 1980s that the title ›museum‹ was officially omitted.
But exhibitions aren’t a thing of the past: For our annual TWS Open House and through loans to museums across Europe, our collection can still be admired.

TWS|Kalender Marie Nejar – Eine erwachsene Frau als singender Kinderstar?Das Leben von Marie Nejar, bekannt als »Leila N...
07/05/2026

TWS|Kalender
Marie Nejar – Eine erwachsene Frau als singender Kinderstar?
Das Leben von Marie Nejar, bekannt als »Leila Negra«, erzählt eine Geschichte von Zwang, Diskriminierung, Überleben und Kraft. Sie war eine der letzten afrodeutschen Zeitzeuginnen der NS-Zeit und lebte bis zu ihrem Tod im Mai 2025 in Hamburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg »entdeckt«, war ihre Schauspiel- und Schlagerkarriere weiterhin geprägt von Fremdzuschreibungen: Ihr Produzent versah sie mit einem neuen Namen und einem neuen Alter. Mit über 20 sollte sie als 15-Jährige mit Teddybär touren.
Europaweit wurde sie bewundert, zugleich als Schwarze Künstlerin exotisiert und infantilisiert.
In Archiven finden sich kaum Spuren von ihrer Lebensgeschichte. Sie lag lange im Schatten und fordert uns auf, genau hinzusehen um die Realität dieser zu erkennen und ans Licht zu bringen.

Text (gekürzt): Janne Bierwirth und Viktoria Marx
Bild: Autogrammkarte »Leila Negra«, BRD 1957, Foto: Kastler, TWS.
In manchen Fällen können wir die Rechteinhaber:innen nicht zweifelsfrei ermitteln.
Berechtige Ansprüche werden im Rahmen der üblichen Vereinbarungen abgegolten.

IFTR|  NOW online!Book of Abstracts - IFTR 2025 Performing Carnival: Ekstasis, Subversion, MetamorphosisThis book compil...
30/04/2026

IFTR| NOW online!
Book of Abstracts - IFTR 2025 Performing Carnival: Ekstasis, Subversion, Metamorphosis
This book compiles the contributions for the IFTR 2025 Conference Performing Carnival: Ekstasis, Subversion, Metamorphosis, which was held from 9 to 13 June in Cologne.
https://doi.org/10.5281/zenodo.18694626

  Ihr Name fällt oft in einem Atemzug mit Caspar Neher und Edward Suhr, sollte aber für sich stehen. Nicht nur, weil N...
01/04/2026

Ihr Name fällt oft in einem Atemzug mit Caspar Neher und Edward Suhr, sollte aber für sich stehen. Nicht nur, weil Nina Tokumbet (1899-1947) sich inmitten namhafter männlicher Kollegen behauptete, sondern weil sie als geniale Pionierin der Bühnenbildprojektion in Deutschland gilt. Geboren in Tivoli mit einem russisch-türkischen Pass, war sie nach dem Studium in Moskau ab 1923 in Berlin, unter anderem an der Volksbühne am Bülowplatz, tätig. Obwohl eng mit Berliner Bühnen verbunden, blieb sie unabhängig – ihr künstlerisches Wirken erstreckte sich über nationale Grenzen. Zwei Jahrzehnte lang, bis kurz vor ihrem Tod, arbeitete sie an der Präzisierung ihrer Technik. Ihr (streng geheim gehaltenes) Verfahren, um bemalte Diapositive licht- und hitzebeständig zu machen, verlieh ihren Projektionen die Bühnenreife.
1936 brachte sie Schillers »Die Jungfrau von Orleans« auf die Bühne – eine meisterliche Verbindung von gebauten Elementen und malerischer Projektion.

Text (gekürzt): Sona Petrossian
Bild: Nina Tokumbet, Bühnenbildentwurf zu »Die Jungfrau von Orleans«, Schillertheater Berlin 1936, TWS.

English: Her name is often mentioned in the same breath as Caspar Neher and Edward Suhr, but it should stand on its own. Not only because Nina Tokumbet (1899-1947) held her own among renowned male colleagues, but also because she is considered a brilliant pioneer of stage design projection in Germany. Born in Tivoli, with a Russian-Turkish passport, she studied in Moscow and worked in Berlin from 1923 onwards, including at the Volksbühne am Bülowplatz. Although closely associated with Berlin’s stages, she remained independent – her artistic work extended beyond national borders. For two decades, until shortly before her death, she worked on refining her technique. Her (strictly confidential) process of making painted slides light- and heat-resistant made her projections suitable for the stage.
In 1936, she staged Schiller’s »The Maid of Orleans« – a masterful combination of constructed elements and painterly projection.

  |   Chō-Chō-San, die Hauptfigur in Giacomo Puccinis Oper »Madama Butterfly« (Uraufführung 1904, Teatro alla Scala, Mai...
01/03/2026

| Chō-Chō-San, die Hauptfigur in Giacomo Puccinis Oper »Madama Butterfly« (Uraufführung 1904, Teatro alla Scala, Mailand), fungiert auf vielerlei Ebenen als Projektionsfläche. Butterfly verkörpert ein Frauenbild, welches von Passivität, Naivität und völliger wirtschaftlicher sowie emotionaler Abhängigkeit von ihrem Mann bestimmt ist. Diese orientalisierte Darstellung ihrer Rolle als Japanerin und Geisha verstärkt zudem das Bild einer vermeintlichen Rückständigkeit gegenüber der westlichen Welt.
Zahlreiche weiße Frauen verkörperten auf westlichen Bühnen die Figur der Butterfly mit der Folge, dass sich »Yellowfacing« als gängige Praxis in der Oper etabliert hat.
Der große Erfolg der Oper untermauerte und reproduzierte fortlaufend die Dichotomien zwischen mächtigem Mann und unterwürfiger Frau sowie dem sogenannten »Orient« und dem »Okzident«.

Text (gekürzt): Mia Emilia Löwener und Sarah Sauter
Bild: August Haag, Figurine »Chō-Chō-San« zur Oper »Madame Butterfly«, Köln 1910, TWS.
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English: Chō-Chō-San, the main character of Giacomo Puccini’s opera Madama Butterfly« (premiered in 1904, Teatro alla Scala, Milan), serves as a projection surface on many levels. Butterfly embodies an image of women that is defined by passivity, naivety, and complete economical and emotional dependency on her husband. Also, this orientalist portrayal of her role as a Japanese woman and geisha amplifies the view of an alleged backwardness opposed to the Western world.
Numerous white women have embodied the figure of Butterfly on Western stages, resulting in »yellowfacing« becoming a common practice in this opera.
The huge success of the opera reinforced and reproduced the ongoing dichotomies between powerful men versus subordinated women, as well as the so-called »orient« and the »occident«.

  |   (english below)Zwischen Weiberfastnacht (12.02.)  und Rosenmontag (16.02.)  bleibt die Theaterwissenschaftliche Sa...
12/02/2026

| (english below)
Zwischen Weiberfastnacht (12.02.) und Rosenmontag (16.02.) bleibt die Theaterwissenschaftliche Sammlung geschlossen.
Trotzdem heißt es auch bei uns: D'r Zoch kütt!
Wir präsentieren stolz unseren theaterhistorischen Beitrag zum Wahner Veedelszug.
Ob kleiner Veedelszug oder Rosenmontagszug-Extravaganza, die aufwendigen und hochpolitischen Persiflagewagen bezeugen, dass Karneval weitaus mehr zu bieten hat als Rausch und Kamelle.

Bildcollage (bearbeitet):
»Festwagen. Machina de Armida«, Italien, ca. 1740, TWS.
H. Recker, »Karnevals-Festwagen«, TWS.
Atelier Baruch, »Karnevalswagen Champagnerkanone«, Berlin, ca. 1910, TWS.
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English: The Theater Studies Collection remains closed between Weiberfastnacht (12.02.) and Rosenmontag (16.02.).
Nevertheless, we too are getting ready for the parade! And how the Kölsche Jecken would say: »D'r Zoch kütt!«
We are proud to present our theater-historical contribution to the Wahner Veedelszug parade.
Whether it's a small neighborhood parade or the Rosenmontagszug extravaganza,
the elaborate and highly political satirical floats prove that Carnival has much more to offer than revelry and candy.

  |   Im Gegensatz zu früheren Erzählkulturen im Osmanischen Reich nehmen die Frauenfiguren im türkischen Schattenspiel ...
04/02/2026

| Im Gegensatz zu früheren Erzählkulturen im Osmanischen Reich nehmen die Frauenfiguren im türkischen Schattenspiel Karagöz häufig eine bestimmende Rolle ein. Weibliche Figuren wie Kanlı Nigâr, Salkım İnci oder Şallı Natır kreieren die Pointen auf Kosten der Männer und ihre vermeintlich überlegene Rolle in der Gesellschaft. Sie sind nicht weniger streitlustig, obszön, lustvoll oder durch- setzungsstark als ihre männlichen Pendants.
Die Hauptfigur Karagöz wird nicht nur regelmäßig von seiner Frau verspottet, sondern muss auch ihre Begierde nach jungen Männern ertragen. Die Kurtisane Kanlı Nigâr bestraft ihren Liebhaber Çelebi für seine Lüsternheit, indem sie ihn n***t auf dem Marktplatz zur Schau stellt, und demütigt alle Männer, die versuchen, seine Kleidung zurückzuholen. Als die zweite Hauptfigur, Hacivat, die Leitung eines Hamams übernimmt, ist er auf die Führungskompetenz des lesbischen Paares Salkım İnci und Şallı Natır angewiesen. Das türkische Schattenspiel priorisiert Frauen, die sich aktiv behaupten, und verspottet jene, die passiv bleiben – unabhängig von ihrer sozialen Klasse oder ethnischen Herkunft.

Text (gekürzt): Enes Türkoğlu
Bild: Schattenspielfigur »Zenne im osmanischen Stil«, vermutlich spätes 18. Jahrhundert, TWS.
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English: In contrast to earlier storytelling traditions in the ottoman Empire, female figures in the Turkish shadow play Karagöz often take on a decisive role. Female characters such as Kanlı Nigâr, Salkım İnci, or Şallı Natır create punchlines at the cost of men and their supposedly superior role in society. These figures are no less quarrelsome, obscene, lustful, or assertive than their male counterparts.
The main character Karagöz is not only regularly mocked by his wife but must also endure her desire for young men. The courtesan Kanlı Nigâr punishes her lover Çelebi for his lustfulness by parading him naked in the marketplace and humiliates all the men in the neighbourhood who try to retrieve Çelebi’s clothes. When the second main character, Hacivat, takes over the management of a bathhouse, hedepends on the leadership skills of the le***an couple Salkım İnci and Şallı Natır. The Turkish shadow play prioritizes women who assert themselves actively and ridicules those who remain passive – regardless of their social class or ethnic background.

  Verzweifelt schaut sie in die Ferne: Ariadne, die Theseus den rettenden Faden überreichte, mit dessen Hilfe dieser das...
01/01/2026

Verzweifelt schaut sie in die Ferne: Ariadne, die Theseus den rettenden Faden überreichte, mit dessen Hilfe dieser das Labyrinth des Minotaurus bezwang. Allein und verlassen findet sie sich, gerade aus einem Albtraum erwacht, auf der Insel Naxos wieder und muss hilflos zusehen wie Theseus mitsamt Schiff und Mannschaft am Horizont entschwindet.
Das Gemälde zeigt die Schauspielerin Esther Charlotte Brandes (1742–1786) in der Rolle der Ariadne. Es ist nicht nur Zeugnis der seit der Antike etablierten Bildtradition der »verlassenen Frau« und der Wiederbelebung antiker Stoffe in der Aufklärung, es erzählt zudem auch ein Stück Theatergeschichte. Brandes, zur Schauspielerin ausgebildet von Lessing, prägte mit ihrer Darstellung die neue Form Melodrama, eine Praxis, in der der gesprochene Text mit musikalischen Zwischenstücken abgewechselt wird.

Text (gekürzt): Emma Gebbeken
Bild: Kopie nach Anton Graff, Rollenporträt der Schauspielerin Esther Charlotte Brandes als »Ariadne« in der gleichnamigen Inszenierung, Öl auf Leinwand, ca. spätes 18./ frühes 19. Jahrhundert, TWS.
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English: Desperately, she gazes into the distance: Ariadne, who gave Theseus the life-saving thread, with which he conquered the Minotaur’s labyrinth. Alone and abandoned, she finds herself, just awakened from a nightmare, on the island of Naxos and must helplessly watch as Theseus, along with his ship and crew, disappears on the horizon. The painting shows the actress Esther Charlotte Brandes (1742–1786) in the role of Ariadne in the play of the same name, an adaptation for the stage by her husband from 1774. It is not only a testament to the long-established visual tradition of the »abandoned woman«, dating back to antiquity, and the revival of classical themes during the Enlightenment, but it also tells a piece of theatre history. Brandes, trained as an actress by Lessing, shaped with her performance the new form of melodrama, a practice in which spoken text alternates with musical interludes.

  |   Rauschend ins neue Jahr! Mit Basil Cage's Kostümfigurine »Lichtrausch« aus dem Rausch Ballett von »Halloh! Die gro...
31/12/2025

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Rauschend ins neue Jahr! Mit Basil Cage's Kostümfigurine »Lichtrausch« aus dem Rausch Ballett von »Halloh! Die große R***e« verabschieden wir uns vom alten Jahr - in voller Vorfreude auf 2026!
Die »dramatisch-satirische« R***e begeisterte das Publikum mit Witz, Musik, aufwendigen Kostümen und mitreißenden - bis sehr gewagten - Choreografien.
Die TWS wünscht einen guten Rutsch!

Bild: Basil Crage, »Lichtrausch« für das »Rausch Ballet« aus »Halloh! Die große R***e«, Metropoltheater Berlin, 1909, TWS.

English: A dazzling start to the new year! With Basil Cage's costume design "Lichtrausch" from the Rausch Ballet of "Halloh! Die große R***e," we bid farewell to the old year - filled with excitement for 2026! The "dramatic-satirical" r***e captivated audiences with wit, music, elaborate costumes, and rousing - even daring - choreography. TWS wishes you a Happy New Year!

#2026

  |   Mit einer Kostümfigurine von Erna Bergmayer wünscht das TWS-Team erholsame Feiertage und einen angenehmen Jahresau...
24/12/2025

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Mit einer Kostümfigurine von Erna Bergmayer wünscht das TWS-Team erholsame Feiertage und einen angenehmen Jahresausklang! Vielleicht ist Schlittschuhfahren ja auch eine gute Möglichkeit zum Zeitvertreib »zwischen den Jahren«? ❄

Bild: Erna Bergmayer, Kostümfigurine »Mode - Winterkleidung«, TWS.

English: With a costume design by Erna Bergmayer, the TWS team wishes you a restful holiday season and a pleasant end to the year! Perhaps ice skating is also a good way to spend your time in the final days of the year?

  |   - English below –Die im 17. Jahrhundert entwickelte Laterna magica ermöglichte mithilfe von projizierten Bildern n...
01/12/2025

| - English below –
Die im 17. Jahrhundert entwickelte Laterna magica ermöglichte mithilfe von projizierten Bildern neue Formen des Geschichten-Erzählens. Mit der industriellen Revolution erlebte sie im 19. Jahrhundert eine beispiellose Verbreitung, die sie in alle Lebensbereiche vordringen ließ. Zwei grundlegende Entwicklungen trugen dazu bei: die technische Weiterentwicklung der Laterna magica zu ihrer kostengünstigeren und effizienteren Form des Skioptikons aus England und die Möglichkeiten reproduzierbarer Bilder durch die Fotografie. So avancierte die Laterna magica zu einem wichtigen Bestandteil der Alltagskultur. Obendrein entwickelte sie sich zu einem begehrten Spielzeug für Kinder.
Das spiegelt sich im Mise en abyme der Laterna magica von 1880 wider: Als Unterhaltungsmedium der bürgerlichen Familie demonstriert sie das kindliche Spielen und Geschichten-Erzählen. Auch die TWS freut sich, im kommenden Jahr Geschichten erzählen zu können und wünscht besinnliche Feiertage sowie einen guten Beginn des neuen Jahres – mit Keksen.

Text (gekürzt): Emma Gebbeken
Bild: Laterna Magica aus einer Keksdose (anonym), Deutschland ca. 1880, Sammlung Werner Nekes / Miteigentümer UzK/DFF/FMP, TWS, Foto: Ralf Forster.
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English: Developed in the 17th century, the magic lantern enabled new forms of storytelling with the help of projected images. With the advent of the industrial revolution, it became widespread in the 19th century, entering all parts of life. Two fundamental developments contributed to its popularity: the technical advancement of the magic lantern to its more cost-effective and efficient form of the stereopticon from England and the possibilities of reproducible images through photography. The magic lantern thus became an important part of everyday culture. Furthermore, it evolved into a widely popular toy for children.
This is reflected in the mise en abyme of the magic lantern from 1880: as a medium of entertainment for the middle-class family, it demonstrates children playing and telling stories. The TWS is also looking forward to telling stories in the upcoming year and wishes you happy holidays and a good start to the new year – with cookies.

Adresse

Burgallee 2
Cologne
51147

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Dienstag 09:30 - 16:00
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