Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum 1901 gegründetes Ethnologisches Museum, seit 2010 im Kulturquartier am Neumarkt in Köln.

[DE] Das Rautenstrauch-Joest-Museum–Kulturen der Welt (Köln) setzt sich für eine interdisziplinäre, postkoloniale Erforschung seiner Sammlungen ein. Wir unterstützen den Dialog, den Wissensaustausch und die Kooperation mit Wissenschaftler*innen, Kurator*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Akteur*innen der postmigrantischen Gesellschaft sowie mit den Nachkommen der Gesellschaften, aus denen d

ie Sammlungen stammen.

[EN] The Rautenstrauch-Joest Museum–Cultures of the World (Cologne, Germany) is committed to interdisciplinary postcolonial exploration of its collections. We support dialogue, knowledge exchange and cooperation with scholars, curators, activists, artists and actors of post-migrant society as well as with descendants of the societies from which the holdings originate.

Der Kinder- und Jugendbeirat ist auch beim Internationalen Museumstag im RJM dabei ✨Zwischen 11 und 13 Uhr zeigen einige...
16/05/2026

Der Kinder- und Jugendbeirat ist auch beim Internationalen Museumstag im RJM dabei ✨

Zwischen 11 und 13 Uhr zeigen einige Mitglieder ihre kleine Intervention im 1. Obergeschoss:
💛 „Ich bin immer noch ich“

Mit Kleidung, Objekten, Büchern, Fotos und persönlichen Geschichten erzählen Jugendliche von Identität, Erinnerungen und ihrem Leben zwischen verschiedenen Kulturen und Geschichten — heute zuhause in Köln.

Kommt vorbei und kommt mit dem Jugendbeirat ins Gespräch!

Danke an: Dr. Jürgen Rembold-Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagement.
In Kooperation mit (Koordination und Kuration) und .koeln

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IM RJMVerbringt den 17. Mai 2026 mit uns im RJM – bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr! ✨FÜH...
14/05/2026

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IM RJM
Verbringt den 17. Mai 2026 mit uns im RJM – bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr!

✨FÜHRUNGEN✨

11 Uhr
„RJM’e genel bir bakış“ mit Kezban Tursun
(in türkischer Sprache) ©️Andreas Endermann

14 Uhr
Kurator*innenführung „WE ARE WHAT WE ARE NOT“ mit Yohannes Mulat Mekonnen .m.mekonnen
(in englischer Sprache) ©️Rodrigo Xavier

15:30 Uhr
„¡El futuro es indígena!“ mit Cecilia Mendivil Toro
(in spanischer Sprache) ©️ Andreas Endermann

✨WORKSHOPS FÜR KIDS✨

10:15 Uhr
Kunst mit Sonne – Cyanotypie mit Naturmaterialien

12:30 Uhr
Mitmachführung: Lass uns feiern!
Kinderführung + Workshop

16 Uhr
Das Netz der Soja-Bohne

✨SPACE4KIDS✨
Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr
Kostenfrei! ©️Fadi Elias

🔗Link in unserer Bio! (Veranstaltungskalender)

rautenstrauch-joest-museum.de/Veranstaltungskalender

💡Der Internationale Museumstag macht auf die wichtige Rolle von Museen weltweit aufmerksam. Das RJM ist als ethnologisches Museum in einem fortlaufenden Transformationsprozess und reflektiert seine kolonial geprägte Sammlungsgeschichte kritisch. Gemeinsam mit Herkunftsgesellschaften und diasporischen Communities entstehen neue Perspektiven. Schritt für Schritt wird die Dauerausstellung erneuert, um vielfältige Stimmen sichtbar zu machen und Räume für Dialog, Austausch und aktive Teilhabe zu schaffen.

🎙️ ARTIST TALK mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep📍 Mittwoch, 20. Mai 2026, 17:45 Uhr (Einlass nur bis 18 Uhr ...
12/05/2026

🎙️ ARTIST TALK mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep

📍 Mittwoch, 20. Mai 2026, 17:45 Uhr (Einlass nur bis 18 Uhr möglich)

Ein Gespräch zwischen dem Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen .m.mekonnen und der künstlerischen Direktorin des RJM, Nanette Snoep , über die neue Ausstellung We Are What We Are Not.

Gemeinsam beleuchten sie den institutionellen Rahmen des Museums und fragen, wie ethnografische Museen auf die kolonialen Verflechtungen ihrer Sammlungen reagieren können – und welche neuen Formen der Auseinandersetzung daraus entstehen.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Abwesenheit, Leerstellen und Erinnerung ebenso wie institutionelle Strukturen und die Rolle von Museen in der kritischen Reflexion ihrer eigenen Geschichte und Wissensproduktion.

Das Gespräch ist als offener, informeller Austausch konzipiert. Teilnehmende sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und gemeinsam mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep darüber nachzudenken, wie Abwesenheit – als Konzept und Methode – unser Verständnis unser Verständnis des Museums und von uns selbst verändern kann. 🔗Link in unserer Bio! English version 👇🏾

POESIE & GESPRÄCH: Sehnsucht nach meiner Stimme – Rom*nja lesen ihre TextproduktionenFreitag, 22. Mai, 17 Uhr, RJM-Bibli...
11/05/2026

POESIE & GESPRÄCH: Sehnsucht nach meiner Stimme – Rom*nja lesen ihre Textproduktionen

Freitag, 22. Mai, 17 Uhr, RJM-Bibliothek, Eintritt frei

In dieser besonderen Poesie-Lesung präsentieren Teilnehmer*innen eines Deutsch- und Alphabetisierungskurses des Rom e.V. ihre Texte.

Es erfordert Mut, eigene Texte vor einem unbekannten Publikum vorzutragen – und noch mehr Mut, sie in einer Sprache zu verfassen und zu lesen, die erst seit Kurzem erlernt wird.

In den Texten geht es um persönliche Hoffnungen, Wünsche und Sorgen. Die Autor*innen geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und eröffnen neue Perspektiven. Zwar erlernen sie aktuell in einem Kurs die Schriftsprache, aber sie bringen schon vieles mit, was für das Verfassen von Poesie essenziell ist: Wortklang, Takt, Melodie, Rhythmus sowie sprachliche Stimmigkeit und Unstimmigkeit. All das kennen sie aus Liedern und mündlichen Erzählungen.

Bevor sie jedoch längere Texte verfasst haben, startet der Kurs mit Haikus, einer japanischen Gedichtform, die kurze Sätze und eine bestimmte Silbenstruktur beinhaltet. Daraufhin folgten längere Prosatexte, die viele Teilnehmer*innen bereits in einer verdichteten Sprache verfasst haben.

Im Anschluss an die Lesung laden wir Euch zum Austausch und zur Reflexion ein. 🔗Link in unserer Bio! 📸 Nedjat, Rom e.V.

✨Ermina Ameti liest auf Serbisch.

✨Osemwonyemwen Osifo liest auf Edo.

✨Selina Useini liest auf Romanes.

✨Nedjat Useini liest auf Romanes.

✨Śerife Redzepi liest auf Serbisch.

✨Adnan Mahmoud liest auf Kurdisch.

✨Ergjun Kananovski liest auf Mazedonisch.

✨Gjulsefa Kerimova liest auf Mazedonisch.

✨Meri Kananovska liest auf Mazedonisch.

✨Angelina Petrovska liest auf Serbisch.

SNEAK PEEK from the film This Is a Pipe.Developed from the absence of a pipe from Uganda that was once part of the museu...
30/04/2026

SNEAK PEEK from the film This Is a Pipe.

Developed from the absence of a pipe from Uganda that was once part of the museum’s collection, the film explores how objects can be shaped not only by what they are, but also by how we describe, display, and remember them.

More soon!

Directed by Yohannes Mulat Mekonnen
.m.mekonnen
Director of Photography: Rodrigo Xavier
.xavier
Lead Actress: Dena Abay
.abay
Studio: Finder Media Kameraverleih


WE ARE WHAT WE ARE NOTWas fehlt, erzählt seine eigene Geschichte.🗓️ 7. Mai bis 30. August 2026📍 Rautenstrauch-Joest-Muse...
22/04/2026

WE ARE WHAT WE ARE NOT
Was fehlt, erzählt seine eigene Geschichte.
🗓️ 7. Mai bis 30. August 2026
📍 Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM)

Wenn Objekte aus Museumssammlungen verschwinden, bleiben Spuren zurück. Katalogeinträge, Inventarnummern, Klassifikationen markieren das Verschwundene – ersetzen es aber nicht.

WE ARE WHAT WE ARE NOT im RJM zeigt keine Objekte aus der Sammlung.

Die Ausstellung von Kurator & Künstler Yohannes Mulat Mekonnen .m.mekonnen richtet den Blick auf das, was nicht mehr da ist– und fragt, was diese Abwesenheiten über Museum, Geschichte und Machtstrukturen erzählen.

Sein Ansatz ist zugleich analytisch und poetisch, theoretisch und sinnlich, ernst und humorvoll. Ausgehend von einer fehlenden afrikanischen Kopfstütze sammelt Mekonnen Träume. Besucher*innen sind eingeladen, in diese Träume hineinzuschlafen.

Er durchstreift das Archiv nach essbaren Objekten und verwandelt sie in eine Dinner-Performance.

In Mixed-Media-Installationen, Filmen und Fotografien wird theoretische Hinterfragung zu Erfahrung – und Verlust zu etwas Unerwartetem, Zärtlichem, manchmal Heiterem.

Die Ausstellung wird im Rahmen eines zweijährigen Gerda Henkel Fellowships ermöglicht.

🔗 Link in Bio

WIR SIND NOMINIERT! 🎉AMAZÔNIA – Fotografien von Sebastião Salgado ist für den Kölner Kulturpreis 2025 in der Kategorie „...
13/04/2026

WIR SIND NOMINIERT! 🎉

AMAZÔNIA – Fotografien von Sebastião Salgado ist für den Kölner Kulturpreis 2025 in der Kategorie „Kulturereignis des Jahres“ nominiert.

Und ihr könnt für uns abstimmen – über den Kölner Stadt-Anzeiger und die Kölnische Rundschau.
Die drei meistgewählten Projekte kommen ins Finale – wir freuen uns über jede Stimme!

🔥 Den Abstimmungslink findet ihr hier und in unserer Bio: https://www.ksta.de/kultur-medien/kulturpreis-was-war-das-kulturereignis-des-jahres-2025-in-koeln-1260598

💥 Danke für Eure Unterstützung!💥

Heute, wie jedes Jahr am 8. April, wird der Welt-Roma-Tag gefeiert. ✊🏽🔥 Dieser Tag steht für die Anerkennung, Sichtbarke...
08/04/2026

Heute, wie jedes Jahr am 8. April, wird der Welt-Roma-Tag gefeiert. ✊🏽

🔥 Dieser Tag steht für die Anerkennung, Sichtbarkeit und Wertschätzung der vielfältigen Kulturen von Rom*nja weltweit. Gleichzeitig macht der Aktionstag deutlich: Diskriminierung, Verfolgung und antiziganistischer Rassismus sind bis heute bittere Realität.

🗯️ In Kooperation mit Rom e. V. RomBuK im Rom e.V. laden wir Euch vom 21. bis 24. Mai 2026 zur Veranstaltungsreihe „Djelem, djelem“ ins RJM ein. Es erwarten Euch Poesie, Talks und eine Filmvorführung, in denen Rom*nja und Sint*izze für sich selbst sprechen – über ihre Geschichten, Perspektiven, Träume, Wünsche und Ängste. Im Mittelpunkt stehen Selbstbestimmung, Widerstand und die Kraft, die aus kreativen Prozessen hervorgeht.

💥 Kommt vorbei, hört zu & tauscht Euch aus.

Wir freuen uns auf Euch!

🔗 Weiter Infos gibt es hier: https://rautenstrauch-joest-museum.de/DJELEM-DJELEM

💡 Der Welt-Roma-Tag erinnert an den ersten Welt-Roma-Kongress 1971 in London – ein Meilenstein der Bürger*innenrechtsbewegung. Dort wurden Antworten auf jahrhundertelange Diskriminierung und Verfolgung gesucht und sich auf die Eigenbezeichnung „Roma“ geeinigt, um diskriminierende Fremdbezeichnungen zu ersetzen. Es war die Geburtsstunde eines neuen Selbstbewusstseins: Mit der gemeinsamen Flagge der Rom*nja und der Hymne „Djelem, djelem“ entstanden an diesem Tag starke Symbole, die bis heute die Vielfalt und gemeinsamen Wurzeln von Rom*nja und Sinti*zze sichtbar machen.

Sinti*zze und Rom*nja sind eine seit mehreren hundert Jahren in Europa lebende Bevölkerungsgruppe und die größte Minderheit Europas. Ihre Geschichte ist auch eine jahrhundertelange Erfahrung von Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung – und genauso langer Kämpfe um Gleichberechtigung und Anerkennung.

🌿 Bye, bye AMAZÔNIA! 🌿Über 80.000 Besucher*innen haben „AMAZÔNIA – Fotografien von Sebastião Salgado“ im Rautenstrauch-J...
17/03/2026

🌿 Bye, bye AMAZÔNIA! 🌿

Über 80.000 Besucher*innen haben „AMAZÔNIA – Fotografien von Sebastião Salgado“ im Rautenstrauch-Joest-Museum erlebt – was für eine besondere gemeinsame Reise!

💥 Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren, mitgedacht und mitdiskutiert haben!

🙌🏽 Ein besonderer Dank geht auch an unsere Förderer: Zurich Versicherung (Global Main Partner), DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH , TASCHEN Verlag und unseren Medienpartner Ströer .mediacreation – ohne Eure Unterstützung wäre all das nicht möglich gewesen!

Adresse

Cäcilienstraße 29-33
Cologne
50667

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Rautenstrauch-Joest-Museum erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie