Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus Das im Oktober 2007 gegründete Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

(MRZ) ist seit 2011 Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses in der Bautzener Straße und ist Träger der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Der Verein, dessen Mitglieder zum größten Teil ehemalige politische Häftlinge der DDR sind, hat die Aufklärung über die Rolle des Cottbuser Zentralgefängnisses, insbesondere während der Zeit der beiden deutschen Diktaturen, zum Ziel. Das MRZ möchte einen Beitrag zur

Versöhnung leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte an diesem Ort Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden. Die Gedenkstätte mit der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989" kann täglich außer montags besichtigt werden. Führungen für Gruppen und Schulklassen durch das Personal oder durch Zeitzeugen sind nach Voranmeldung möglich.

EINLADUNG  | 24. Mai 2026, 21 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus |Die Gedenkstätte Zuchtha...
22/05/2026

EINLADUNG | 24. Mai 2026, 21 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus |

Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus beteiligt sich am Sonntag, den 24. Mai 2026 von 21 bis 24 Uhr erstmalig an der Cottbuser Nacht der offenen Kirchen. Sie sind herzlich eingeladen!

Lassen Sie uns gemeinsam erinnern, zuhören, nachdenken – über die Nagelkreuzarbeit des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., über Chancen und Herausforderungen von Versöhnung sowie die Geschichte und Gegenwart der »Community of the Cross of Nails«.

Es erwarten Sie Gespräche mit Gästen aus Kirche, Zeitzeugenschaft und Gesellschaft bei Musik, Getränken und Knabbereien. Mit dabei der ehemalige politische Inhaftierte Gabriel Berger. Beginn ist jeweils um 21, 22 und 23 Uhr, dazwischen besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen. Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Wie kommt das Menschenrechtszentrum Cottbus zur Nacht der offenen Kirchen?
Es ist bereits mehr als 10 Jahre her, dass am 10. Dezember 2015, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dem Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ) in Anwesenheit der geistlichen Leitung der Kathedrale von Coventry, der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft und der Evangelischen Landeskirche (EKBO) in einem feierlichen Gottesdienst das Nagelkreuz von Coventry verliehen wurde.

In den monatlichen Nagelkreuzandachten des MRZ wird seitdem an die Geschichte des Unrechtsortes Zuchthaus Cottbus und die Spätfolgen der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktatur erinnert sowie der Menschen gedacht, die auch heute unter Diktaturbedingungen leiden und/oder in Gefängnissen inhaftiert sind. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit Fragen zu Versöhnung und Streit, Krieg und Frieden sowie Recht und Gerechtigkeit.

Anfahrt:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
1. OG, Fahrstuhl an der Rückseite des Hauptgebäudes
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Parkplätze sind kostenfrei vorhanden. Wir empfehlen jedoch die Anreise per ÖPNV. Haltestellen: Görlitzer Straße/Weinbergstraße

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDR Haft endet n...
22/05/2026

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDR

Haft endet nicht mit dem Verlassen des Gefängnisses. Für viele ehemalige politische Gefangene der DDR begann nach der Entlassung ein zweiter Kampf: um Würde, Anerkennung, Arbeit, Familie, Gesundheit und einen Platz in einem Leben, das durch staatliche Repression tief beschädigt worden war. Genau diesen Erfahrungen widmet sich die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“, 𝗱𝗶𝗲 𝗮𝗺 𝗗𝗼𝗻𝗻𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗻 𝟮𝟴. 𝗠𝗮𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲, 𝘂𝗺 𝟭𝟳 𝗨𝗵𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘀𝘁ä𝘁𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗰𝗵𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀 𝗖𝗼𝘁𝘁𝗯𝘂𝘀, 𝗕𝗮𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗮ß𝗲 𝟭𝟰𝟬, 𝟬𝟯𝟬𝟱𝟬 𝗖𝗼𝘁𝘁𝗯𝘂𝘀, 𝗲𝗿ö𝗳𝗳𝗻𝗲𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱.

Die Ausstellung des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V. und der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße erzählt von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus DDR-Untersuchungs- oder Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen: an Überwachung, Demütigung und politische Gewalt, aber auch an Neubeginn, Widerstandskraft und die oft lebenslangen Folgen der Haft.

„Die SED-Diktatur hat Menschen nicht nur eingesperrt, sie hat Lebenswege gebrochen, Familien belastet und Biografien dauerhaft gezeichnet. Wer den Mut hatte, sich nicht anzupassen, zahlte oft einen hohen Preis. Gerade heute ist es unsere Aufgabe, diesen Stimmen Raum zu geben. Denn Erinnerung ist kein Blick zurück aus sicherer Entfernung – sie ist eine Verpflichtung für die Gegenwart“, sagt Heide Schinowsky, Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Zur Eröffnung sprechen und diskutieren Zeitzeugen und Experten über die Folgen politischer Repression. Auf dem Podium berichten Claus Kurth und Michael Senger, die beide in der DDR aus politischen Gründen in Potsdam und Cottbus inhaftiert waren. Außerdem sprechen Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und Fördermittelgeberin für dieses Projekt sowie Evelyn Zupke, Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur und Dr. Sebastian Richter, Leiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder).

Die Sonderausstellung ist zunächst bis zum 13. September 2026 im Menschenrechtszentrum Cottbus zu sehen. Anschließend wird sie in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam präsentiert.

Anmeldung erbeten bis zum 26. Mai 2026 unter: [email protected] oder telefonisch unter +49 (03 55) 29 01 33 – 0

30. Mai 2026, 14 Uhr | Kostenlose Zeitzeugenführung für Seniorinnen und SeniorenIm Rahmen der Cottbuser Seniorenwoche lä...
19/05/2026

30. Mai 2026, 14 Uhr | Kostenlose Zeitzeugenführung für Seniorinnen und Senioren

Im Rahmen der Cottbuser Seniorenwoche lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus) am Samstag, den 30. Mai 2026 um 14 Uhr zu einer zweistündigen kostenlosen Geländeführung mit einem ehemaligen Häftling der DDR ein. Der Zeitzeuge wird über das Gelände und durch die Ausstellungen führen sowie über seine persönlichen Erlebnisse während und nach der Haft berichten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Mit Einblick in die neue Sonderausstellung zum Leben nach der politischen Haft in der DDR.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Stadt Cottbus für die Belange von Senioren und Senioren. Max. 25 Pers., Anmeldung bis zum 28. Mai 2026 unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Hinweis zur Barrierefreiheit:

Das weitläufige Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise etwas uneben. Am Empfang können tragbare Klapphocker ausgeliehen werden. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten Ausstellungen befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden, welches über eine Rampe am Haupteingang erreichbar ist. Einzelne Bereiche wie die ehemaligen Arrestkeller sind nur per Treppen zugänglich, können aber im Rahmen der Führung ausgelassen werden.

Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne schon im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!

26. Mai 2026, 11 Uhr | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Od...
18/05/2026

26. Mai 2026, 11 Uhr | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 26. Mai 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Mitarbeitende des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen

- Antragstellung (einschließlich Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Anträge für Forschung und Medien

Für Interessierte liegen Bildungsmaterialien und Dokumentenhefte bereit. Bitte bringen Sie für die Antragsstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

Ort:
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Datum:
Dienstag, 26. Mai 2026, 11:00 - 16:00 Uhr

Die Teilnahme an den Angeboten des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder) ist kostenlos. Für den darüber hinausgehenden Besuch der Ausstellungen des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. gilt der reguläre Eintrittspreis (normal 8€, ermäßigt 5€).

Veranstalter:
Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: (030) 18 665 2400
E-Mail: [email protected]

19. Mai 2026, 17 Uhr | Vortrag: DDR-Geschichte | Spreekino SprembergWie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeit...
18/05/2026

19. Mai 2026, 17 Uhr | Vortrag: DDR-Geschichte | Spreekino Spremberg

Wie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeitet – und welche Debatten prägen den Umgang mit ihr bis heute? Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick und bereitet auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin vor.

Die Präsenzstelle Spremberg lädt am Dienstag, den 19. Mai, zu einem Vortrag mit anschließendem Austausch ins Spreekino Spremberg ein. Referent ist Alesch Mühlbauer, der einen strukturierten Überblick über die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit gibt.

Der Vortrag beginnt um 17:00 Uhr und dauert etwa 60 Minuten. Ausgangspunkt ist die Frage: Warum DDR-Erinnerungsarbeit? Darauf aufbauend wird die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit in drei zentrale Phasen gegliedert: 1990–2000, 2000–2010 und 2010 bis heute.

Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, welche Themen in den jeweiligen Zeiträumen im Fokus standen und welche Institutionen eine wichtige Rolle in der Aufarbeitung gespielt haben. So entsteht ein strukturierter Überblick darüber, wie sich der gesellschaftliche Umgang mit der DDR-Vergangenheit im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Im letzten Teil des Vortrags werden zudem Kontroversen und Debatten aufgegriffen, die den Diskurs über die DDR bis heute prägen. Diese bieten zugleich Anknüpfungspunkte für den anschließenden Austausch.

Im Anschluss besteht für etwa 30 Minuten die Möglichkeit zum Gespräch, für Rückfragen und Diskussion.

Der Vortrag dient zugleich als inhaltliche Vorbereitung auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin am Dienstag, den 26. Mai. Dort werden einzelne Aspekte, insbesondere rund um die Arbeit der Staatssicherheit, vor Ort weiter vertieft.

Anmeldung und Kurzinfos
https://www.praesenzstelle-spremberg.de/termine/anmeldung-vortrag-menschenrechtszentrum

https://www.b-tu.de/news/artikel/31240-vortrag-ddr-geschichte

Datum: Dienstag, 19. Mai
Beginn: 17:00 Uhr
Vortrag: ca. 60 Minuten
Diskussion: ca. 30 Minuten
Ende: 19:00 Uhr
Ort: Spreekino Spremberg,
Am Markt 5, 03130 Spremberg

Wie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeitet – und welche Debatten prägen den Umgang mit ihr bis heute? Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick und bereitet auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin vor.

28. Mai 2026, 17 Uhr | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR beri...
11/05/2026

28. Mai 2026, 17 Uhr | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“

Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. laden am Donnerstag, den 28. Mai um 17 Uhr zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Leben nach der Haft“ in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein.

Die Ausstellung widmet sich den Lebenswegen von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der DDR-Untersuchungs- bzw. Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen und die vielfältigen Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neubeginn und langfristigen Folgen politischer Repression.

Die Ausstellung wird zunächst bis zum 13. September 2026 im Menschenrechtszentrum Cottbus gezeigt und anschließend in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam präsentiert.

Anmeldung erbeten unter: [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zur Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen.

Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung wird unterstützt durch das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder).

Wo:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Ehemalige Pentacon-Werkhalle
Bautzener Str. 140
03050 Cottbus

Wann:
Donnerstag, 28. Mai 2026, 17 Uhr

Hinweise zur Barrierefreiheit des Areals:

Das Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise etwas uneben. Es gibt nur vereinzelt Bereiche mit Stufen. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten unserer Ausstellungen und Veranstaltungsräume befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden, welches über eine Rampe am Haupteingang erreichbar ist. Die ehemalige Werkhalle des VEB-Pentacon Dresden ist ebenerdig.

Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne schon im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!

Dienstag, 5. Mai 2026 | Impressionen vom inklusiven Gedenkstättenrundgang Am 5. Mai 2026 fand in der Gedenkstätte Zuchth...
08/05/2026

Dienstag, 5. Mai 2026 | Impressionen vom inklusiven Gedenkstättenrundgang

Am 5. Mai 2026 fand in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein generationsübergreifender und inklusiver Geländerundgang mit Austausch zu Menschenrechten damals und heute statt. Anlass war der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Gemeinsam mit dem Beauftragten der Stadt Cottbus für die Belange von Menschen mit Behinderung entstanden viele spannende Gespräche, neue Begegnungen und wertvolle Perspektiven. Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Am Abend war das Menschenrechtszentrum Cottbus außerdem mit einem Beitrag bei rbb24 Brandenburg aktuell zu sehen. Für alle, die den Beitrag verpasst haben: Er kann hier in der Mediathek angeschaut werden: https://www.rbb-online.de/rbb24/videos/20260505_2145/Gleichstellung_Behinderung_Arbeitsmarkt.html

Sonntag, 24. Mai 2026, 21-24 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Eintritt frei | Di...
07/05/2026

Sonntag, 24. Mai 2026, 21-24 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. | Eintritt frei |

Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus beteiligt sich am Sonntag, den 24. Mai 2026 von 21 bis 24 Uhr erstmalig an der Cottbuser Nacht der offenen Kirchen. Sie sind herzlich eingeladen!

Lassen Sie uns gemeinsam erinnern, zuhören, nachdenken – über die Nagelkreuzarbeit des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., über Chancen und Herausforderungen von Versöhnung, sowie die Geschichte und Gegenwart der »Community of the Cross of Nails«.

Es erwarten Sie Gespräche mit Gästen aus Kirche, Zeitzeugenschaft und Gesellschaft bei Musik, Getränken und Knabbereien. Mit dabei der ehemalige politische Inhaftierte Gabriel Berger. Beginn ist jeweils um 21, 22 und 23 Uhr, dazwischen besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen. Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Wie kommt das Menschenrechtszentrum Cottbus zur Nacht der offenen Kirchen?

Es ist bereits mehr als 10 Jahre her, dass am 10. Dezember 2015, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dem Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ) in Anwesenheit der geistlichen Leitung der Kathedrale von Coventry, der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft und der Evangelischen Landeskirche (EKBO) in einem feierlichen Gottesdienst das Nagelkreuz von Coventry verliehen wurde.

In den monatlichen Nagelkreuzandachten des MRZ wird seitdem an die Geschichte des Unrechtsortes Zuchthaus Cottbus und die Spätfolgen der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktatur erinnert sowie der Menschen gedacht, die auch heute unter Diktaturbedingungen leiden und/oder in Gefängnissen inhaftiert sind. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit Fragen zu Versöhnung und Streit, Krieg und Frieden sowie Recht und Gerechtigkeit.

Anfahrt
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
1. OG, Fahrstuhl an der Rückseite des Hauptgebäudes
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Parkplätze sind kostenfrei vorhanden. Wir empfehlen jedoch die Anreise per ÖPNV. Haltestelle: Görlitzer Straße/Weinbergstraße

17. Mai 2026 | Internationaler Museumstag - ermäßigter Eintritt für alle in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.Am Sonnta...
05/05/2026

17. Mai 2026 | Internationaler Museumstag - ermäßigter Eintritt für alle in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Am Sonntag, den 17. Mai 2026 beteiligt sich die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus am Internationalen Museumstag. Von 13 bis 18 Uhr sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, die Gedenkstätte zum ermäßigten Eintritt (5 statt 8€) zu erkunden.

In der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus erwarten Sie eindrucksvolle Sonder- und Dauerausstellungen zur Geschichte der Haftanstalt – insbesondere zur Zeit der NS- und der SED-Diktatur. Zu sehen sind unter anderem ein rekonstruierter Zellengang und zwei ehemalige Gefangenentransporter der DDR. Im Foyer lädt ein kostenloser Bücherbasar zum Stöbern ein.

Familien und Individualbesuchende sind herzlich zur Spurensuche mit allen Sinnen eingeladen! Infos dazu am Empfang.

Hinweise zur Barrierefreiheit:

Das Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise uneben. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten unserer Ausstellungen und Veranstaltungsräume befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden.

Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!

Tipp: Unter der Woche bieten wir nach Absprache auch Führungen und Workshops in englischer und einfacher Sprache an. Mehr erfahren unter: [email protected]

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anfahrt:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
www.menschenrechtszentrum-cottbus.de

🎉 Internationaler Museumstag – Museum für alle!

Am Internationalen Museumstag feiern wir nicht nur unsere Kultur, sondern auch die Vielfalt der Museen. Ein guter Anlass, um die inklusiven Angebote eures Hauses zu reflektieren und weiter auszubauen.

Welche inklusiven Angebote sind bereits in eurem Haus vorhanden?

🏠 Barrierefreie Zugänge: Ist euer Museum für alle gut erreichbar? Sind die Informationen hierzu vorab einsehbar?

🦻 Inklusive Führungen: Bietet ihr Führungen in Gebärdensprache an oder erstellt spezielle Führungen für Menschen mit Lernschwierigkeiten? Auch Audiodeskriptionen für Menschen mit Sehbehinderungen können den Museumsbesuch bereichern.

🎮 Interaktive und mehrsprachige Angebote: Habt ihr Texte in verschiedenen Sprachen übersetzt? Gibt es Objekte zum Anfassen in eurem Museum? Nutzt ihr bereits Apps oder andere Technologien, um den Besucher:innen ein vielfältiges Erlebnis zu ermöglichen?

Welche inklusiven Angebote könnt ihr zusätzlich am Aktionstag integrieren?

👉 Nutzt den Internationalen Museumstag als Gelegenheit, um eure inklusiven Initiativen zu zeigen, auszubauen und neue Ideen zu entwickeln. Werdet Teil des Internationalen Museumstags und feiert mit uns!

40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bleibt das Ereignis ein Wendepunkt europäischer Geschichte. Am 26. ...
29/04/2026

40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bleibt das Ereignis ein Wendepunkt europäischer Geschichte. Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Kernkraftwerks. Die heutige Sperrzone entstand nicht nach einem festen Plan, sondern unter Zeitdruck, beeinflusst von Wind, Wetter und wechselnden Messwerten. Dadurch waren teils weiter entfernte Gebiete stärker belastet als Orte nahe des Reaktors.
Auch in der DDR wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen. Viele Menschen reagierten verunsichert, da Informationen nur eingeschränkt weitergegeben wurden und das Vertrauen in staatliche Stellen weiter sank.
Am 27. April begann die Evakuierung von Pripjat. Den Menschen wurde gesagt, sie würden bald zurückkehren – doch für viele war es der letzte Abschied von ihrem Zuhause.
Heute steht die Zone für die Folgen der Katastrophe: verlassene Städte, zerfallende Gebäude und eine Natur, die sich ihren Raum zurückholt.

Foto: Wendelin Jacober

Adresse

Bautzener Str. 140
Cottbus
03050

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 18:00
Sonntag 13:00 - 18:00

Telefon

+493552901330

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