Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus Das im Oktober 2007 gegründete Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

(MRZ) ist seit 2011 Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses in der Bautzener Straße und ist Träger der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Der Verein, dessen Mitglieder zum größten Teil ehemalige politische Häftlinge der DDR sind, hat die Aufklärung über die Rolle des Cottbuser Zentralgefängnisses, insbesondere während der Zeit der beiden deutschen Diktaturen, zum Ziel. Das MRZ möchte einen Beitrag zur

Versöhnung leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte an diesem Ort Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden. Die Gedenkstätte mit der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989" kann täglich außer montags besichtigt werden. Führungen für Gruppen und Schulklassen durch das Personal oder durch Zeitzeugen sind nach Voranmeldung möglich.

04/09/2026

In Kooperation laden die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam zur Tagung in Präsenz.

18. September 2026 | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berich...
04/09/2026

18. September 2026 | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße |

Die Ausstellung widmet sich den Lebenswegen von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der DDR-Untersuchungs- bzw. Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen und die vielfältigen Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neubeginn und langfristigen Folgen politischer Repression.

Bis zum 13. September ist sie noch in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus zu sehen, ab dem 18. September in Potsdam.

Achtung, die Plätze bei der Ausstellungeröffnung sind begrenzt! Anmeldung bis zum 4. September unter [email protected].

TIPP: Zu „Leben nach der Haft“ werden als kostenlose Kurzführungen auch ein englisches Booklet und eine Audio-Tour in Leichter Sprache angeboten! Ebenfalls ist ein Katalog zur Ausstellung erhältlich: https://metropol-verlag.de/produkt/leben-nach-der-haft/.

Ein Kooperationsprojekt der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).

04/09/2026
🎬 25. September 2026, 18 Uhr: "Spione unter uns": Film und Gespräch im Spreekino SprembergGemeinsam mit unteilbar_spremb...
03/09/2026

🎬 25. September 2026, 18 Uhr: "Spione unter uns": Film und Gespräch im Spreekino Spremberg

Gemeinsam mit unteilbar_spremberg und dem menschenrechtszentrum_cottbus lädt die Präsenzstelle Spremberg zu einem besonderen Filmabend ins ein. 🍿

Der Dokumentarfilm „Spione unter uns“ erzählt die Geschichte von Dr. Peter Keup. Als Turniertänzer wollte er die DDR verlassen, wurde verhaftet und später von der Bundesrepublik freigekauft. Jahre danach erfuhr er, dass sein eigener Bruder ihn für die Stasi bespitzelt hatte.

Heute forscht Peter Keup als Historiker zum DDR-Unrecht. In trifft er auf ehemalige hochrangige Stasi-Funktionäre und konfrontiert sie mit seiner Geschichte und den Folgen staatlicher Überwachung.

Nach dem Film sprechen wir mit Peter Keup über seine persönlichen Erfahrungen. Die Regisseure und Gabriel Silverman von werden live aus den USA zugeschaltet und erzählen von der Entstehung des Films. Auch ihr könnt eure Fragen stellen. Für die deutsch-englische Fragerunde steht ein Übersetzer zur Verfügung. 💬

📅 Freitag, 25. September 2026
🕕 18 bis 20 Uhr
📍 , Am Markt 5 in Spremberg
🎟️ Kostenfrei

👉 Hier könnt ihr euch anmelden:
https://www.praesenzstelle-spremberg.de/termine/anmeldung-filmvorstellung-spione-unter-uns

Die Veranstaltung wird durch das Bundesprogramm Demokratie Leben! gefördert.

Überwachung Zivilcourage Demokratie Spremberg Spreekino

30. September 2026, 18:30 Uhr | Schatz & Schande und Neue Kammer präsentieren:"Ich bin mir selber fremd geworden" - Stim...
01/09/2026

30. September 2026, 18:30 Uhr | Schatz & Schande und Neue Kammer präsentieren:
"Ich bin mir selber fremd geworden" - Stimmen aus dem Frauenzuchthaus Hoheneck - Musiktheater, Zeitzeuginnengespräch und Gedenkveranstaltung - in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. - mit begleitender Fotoausstellung
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Ort: Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus

Das Frauengefängnis Hoheneck ist ein Sinnbild politischer Verfolgung in der DDR: mit drakonischen, menschenrechtswidrigen Strafmaßnahmen, unwürdigen Haftbedingungen und Zwangsarbeit versuchte der DDR-Machtapparat in vielen tausend Fällen, politische Gegnerinnen zu brechen. Eine außergewöhnliche Performance aus Zeitgenössischer Musik, Choreografie und Licht, konzipiert vom MusikTheater-Kollektiv Schatz & Schande und dem Ensemble Neue Kammer, sucht die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen.

Unter dem Titel „Ich bin mir selber fremd geworden“ rücken Gedichte ins Zentrum, die von inhaftierten Frauen während ihrer Zeit in Hoheneck verfasst und 2024 vom Komponisten Philipp Rücker vertont wurden. In vielfältiger Gestalt aus Stimmen und Streichinstrumenten treten die Gedichte in Dialog mit einer Lichtinstallation, die die Farblosigkeit, Enge und Monotonie des vergitterten Alltags plastisch werden lässt.

Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es ein moderiertes Zeitzeuginnen-Gespräch mit ehemaligen Insassinnen Hohenecks, das einen wesentlichen, persönlichen Zugang ermöglicht und auch dem Publikum Raum gibt, Fragen zu stellen und das Gespräch zu suchen. Was entsteht, ist eine gewagte, neuartige Form innerhalb der Erinnerungskultur: Die Künstlerinnen und Künstler machen die beklemmende Gefangenschaft in Hoheneck mit Augen und Ohren greifbar, vermitteln eindringlich eine Ahnung von Ohnmacht und Gewalt - und errichten den inhaftierten Frauen aus ihren eigenen Worten ein machtvolles Denkmal.

Mit dieser Produktion soll gezielt Bildungsarbeit betrieben werden, um besonders auch junge Menschen für das Unrecht der DDR-Regimes und den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Daher werden an allen Veranstaltungsorten sowohl öffentliche Abendvorstellungen, als auch Vorstellungen für Schulklassen gegeben.

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Passend zur Aufführung startet im Menschenrechtszentrum Cottbus ab dem 30.9.2026 auch die Fotoausstellung "Die Frauen von Hoheneck".

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Tickets ab sofort erhältlich:
Die Karten kosten an der Abendkasse 15€, ermäßigt 9€. Ticketreservierungen unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (0) 355 290 133 - 0.

Vorverkauf:
Alternativ können Sie die Karten zzgl. Vorverkaufs- und Ticketgebühren auch im Vorverkauf online erwerben:
https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/76360/ich-bin-mir-selber-fremd-geworden-menschenrechchts-zentrum-cottbus.

Tipp: Schulen können die Veranstaltung zudem am 1. Oktober um 10:30 Uhr kostenlos besuchen (Reservierung erforderlich).
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Gefördert von:

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Kuturstiftung des Freistaates Sachsen
Kulturamt Leipzig
Leipzigstiftung
GLS Treuhandstiftung
Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) (angefragt)

Das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am Tag des offenen Denkmals eine kostenlose Bürgerberat...
01/09/2026

Das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am Tag des offenen Denkmals eine kostenlose Bürgerberatung zu Möglichkeiten der Stasi-Akten-Einsicht an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen.

Mitarbeitende des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen

- Antragstellung (einschließlich Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern
- Anträge für Forschung und Medien

Bitte bringen Sie für die Antragsstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

Ort
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Datum
Sonntag, 13. September 2026, ab 13 Uhr

Ein Angebot des Bundesarchivs/Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder)

Weitere Termine unter: https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/veranstaltungskalender/beitrag.php

Sonntag, 13. September 2026, 14 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung "HAFT - ZWANG - WILLKÜR. Vom Jugendgefängnis zum ...
01/09/2026

Sonntag, 13. September 2026, 14 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung "HAFT - ZWANG - WILLKÜR. Vom Jugendgefängnis zum Frauenzuchthaus 1933-1945" (Treffpunkt auf dem Hof)

Der Rundgang durch die Ausstellung "HAFT - ZWANG - WILLKÜR" beleuchtet die Geschichte des Jugendgefängnisses (bis 1936), des Frauengefängnisses (1937/38) und schließlich des Frauenzuchthauses (1939-45) anhand ausgewählter Biografien und Objekte.

Widerstand gegen die Diktatur, religiöse Überzeugungen oder Verstöße gegen eine Vielzahl neuer Gesetze und Verordnungen brachten viele Menschen vor Gericht und anschließend in den Strafvollzug. Viele wurden später in Konzentrationslager deportiert.

Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung am Tag des offenen Denkmals kostenlos besichtigen.

Mehr erfahren unter: https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/post-veranstaltungskalender/beitrag.php?permalink=tag-des-offenen-denkmals-2026

Sonntag, 13. September 2026, 16 Uhr: Öffentliche Nagelkreuzandacht mit begleitender Ausstellung im Menschenrechtszentrum...
01/09/2026

Sonntag, 13. September 2026, 16 Uhr: Öffentliche Nagelkreuzandacht mit begleitender Ausstellung im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

In den Nagelkreuzandachten des Menschenrechtszentrum Cottbus wird an die Geschichte des Unrechtsortes Zuchthaus Cottbus und die Spätfolgen der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktatur erinnert sowie jener Menschen gedacht, die auch heute unter Diktaturbedingungen leiden und/oder aus politischen Gründen in Gefängnissen inhaftiert sind.

Die nächste Nagelkreuzandacht mit Pop-up-Ausstellung zur Nagelkreuzarbeit des Menschenrechtszentrums findet am Tag des offenen Denkmals statt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen!

Mehr Informationen unter: https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/nagelkreuzzentrum/

Sonntag, 13. September 2026, 15 Uhr - Kurzführung mit Zeitzeugengespräch durch die Sonderausstellung "Leben nach der Haf...
01/09/2026

Sonntag, 13. September 2026, 15 Uhr -
Kurzführung mit Zeitzeugengespräch durch die Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten" im Rahmen des Tages des offenen Denkmals®

Die Ausstellung ist ein Projekt der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam und des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).

"Leben nach der Haft" widmet sich den Lebenswegen von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der DDR-Untersuchungs- bzw. Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre Erinnerungen und Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neubeginn und langfristigen Folgen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 13. September 2026 in der Gedenkstätte Cottbus besichtigt werden. Am 18. September eröffnet sie in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.

Tipp: Als kostenlose Kurzführungen durch die Sonderausstellung stehen auch ein englisches Booklet und ein Audioguide in Leichter Sprache zur Verfügung!

Mehr erfahren unter: https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/presse/post.php?permalink=sonderausstellung-leben-nach-der-haft-ehemalige-politische-gefangene-der-ddr-berichten-

Joachim Gottschalk: Tanzperformance erinnert an verfolgten Schauspieler. Eindrücke von der Premiere im Menschenrechtszen...
01/09/2026

Joachim Gottschalk: Tanzperformance erinnert an verfolgten Schauspieler. Eindrücke von der Premiere im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

Rund 65 Personen nahmen am Freitag, 28. den August 2026 an der Premiere der Tanzperformance „Joachim Gottschalk: verfolgt und (un-)vergessen“ in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus teil. Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen bewegenden Abend!

Die Aufführung erzählt mit zeitgenössischem Tanz, Videoprojektionen und Live-Klaviermusik vom Leben und Sterben des Schauspielers.

Die Tanzperformance erinnert an einen Künstler, der sich den Forderungen des NS-Regimes widersetzte und seiner Familie treu blieb. Zugleich bringt sie ein Schicksal auf die Bühne, das eng mit Cottbus und der Region verbunden ist.

Joachim Gottschalk wurde 1904 in Calau geboren und wuchs in Cottbus auf. Seine Karriere begann am Cottbuser Stadttheater. Später feierte er große Erfolge auf deutschen Theaterbühnen und im Film. Während der nationalsozialistischen Diktatur geriet Gottschalk zunehmend unter Druck. Das Propagandaministerium verlangte von ihm, sich von seiner jüdischen Frau Meta zu trennen. Gottschalk weigerte sich. Als Meta die Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt drohte, nahm sich die Familie im November 1941 das Leben.

Die Projektleitung liegt bei Silke Bernard. Die Choreografie stammt von Ioannis Avakoumidis und Silke Bernard. Ioannis Avakoumidis übernimmt den Tanz. Frank Bernard verantwortet die Komposition und begleitet die Aufführung am Klavier. Die Videoprojektionen stammen von Ron Petraß.

Weitere Vorstellungen finden am 25. September 2026 um 15 Uhr in der Waldorfschule Cottbus und am 26. September 2026 um 19 Uhr in der Bühne acht Cottbus statt.

Das Projekt wird über den Projektfonds Kulturplan Lausitz mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert. Weitere Unterstützung leisten ars momento e. V. und die Kulturförderung der Stadt Cottbus.

Adresse

Bautzener Str. 140
Cottbus
03050

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 18:00
Sonntag 13:00 - 18:00

Telefon

+493552901330

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