Gerhart-Hauptmann-Haus

Gerhart-Hauptmann-Haus Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90
40210 Düsseldorf
www.g-h-h.de

📖 Ein Brief sorgt für Aufruhr im Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den and...
28/05/2026

📖 Ein Brief sorgt für Aufruhr im Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den anderen verstummt die Großmutter. Rina beginnt, Fragen zu stellen – und bringt gegen alle Widerstände ein Gespräch zwischen den Generationen in Gang. Denn sie ahnt, dass sie von ihrer Familie nicht nur die eckige Figur und die Vorliebe für Vorabendserien geerbt hat, sondern auch ihre Ängste und Unsicherheiten.

Zwischen Novosibirsk der 1960er Jahre und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen.

»Gamischs Erzählkraft trifft wie ein Schlag: Figuren, die sich ins eigene Familiengedächtnis bohren und Antworten fordern.« — Ira Peter

»Alisha Gamisch schreibt mit beeindruckender Intensität gegen das Verdrängen und Verschweigen an.« — Alina Bronsky

Alisha Gamisch studierte in München und London Anglistik und Germanistik und lebt heute in Berlin. Ihr erster Gedichtband »Lustdorf« (Verlagshaus Berlin, 2020) wurde vom Haus für Poesie zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. 2022 erhielt sie den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Seit 2025 ist sie Teil der literarischen Girlband ›No Scribes‹. »Parasiti« ist ihr Debütroman, er erschien im Verlag Voland & Quist.

Moderation: Emily Grunert (Literaturbüro NRW)
📅 Donnerstag, 11. Juni, 19.00 Uhr
📍 Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf
🎫 8 €
Karten erhältlich über: rausgegangen.de oder die Volksbühne (0211/552568, [email protected]

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Kultur am Rhein - Düsseldorfer Volksbühne e.V. und dem Literaturbüro NRW

Bild: © Verlag Voland & Quist

GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF LESUNG

Die Erinnerung an den Holocaust wird – wenn man von KI-Darstellungen absieht – von den immer gleichen Bildern bestimmt. ...
27/05/2026

Die Erinnerung an den Holocaust wird – wenn man von KI-Darstellungen absieht – von den immer gleichen Bildern bestimmt. Was oft vergessen wird: Diese Bilder sind in den allermeisten Fällen von der Seite der Täter aufgenommen worden, zeigen also deren Perspektive, die Perspektive, die die Täter festhalten wollten.

📖 In seinem neuen Buch lenkt Lehnstaedt den Blick auf das lange vernachlässigte widerständige Verhalten jüdischer Akteurinnen und Akteure gegen Verfolgung und Vernichtung. Dieses trat in sehr unterschiedlichen Formen auf – es umfasste etwa die von den Besatzern unerwünschte Verbreitung von Nachrichten und konnte bis zum bewaffneten Kampf in größeren Formationen reichen. Lehnstaedt schafft so eine wichtige Korrektur am Gesamtbild des Holocausts.

👨‍🎓 Stephan Lehnstaedt, seit 2016 Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien an der Touro University in Berlin, ist seit langem als Experte insbesondere für die Geschichte der Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen durch das NS-Regime ausgewiesen. Nicht zuletzt die verbrecherische deutsche Besatzungspolitik in Polen seit 1939 zählt zu seinen Spezialgebieten.

📅 Mittwoch, 10. Juni, 19.00 Uhr
📍 Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf
🎫 Eintritt frei!

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf und RespektundMut Düsseldorf.

GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF BUCHVORSTELLUNG

🖊️📜 Heute vor 77 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde in Bonn das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Ur...
23/05/2026

🖊️📜 Heute vor 77 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde in Bonn das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Ursprünglich als Übergangslösung bis zur Wiedervereinigung gedacht, gilt es seit dem 3. Oktober 1990, dem Beitritt der DDR zur BRD, als gesamtdeutsche Verfassung.

Da der heutige Tag ganz im Zeichen der Demokratie steht, möchten wir euch heute den zweiten Teil der Kampagne »Weiter Wissen« des Deutscher Bibliotheksverband e.V. vorstellen.
Diesmal haben wir unsere Bibliotheksleiterin die Frage gestellt: »Warum sind Bibliotheken zentrale Säulen einer Demokratie?«

📚Mehr Informationen zu unserer Bibliothek und ihrem Bestand findet ihr auf unserer Homepage: www.g-h-h.de/bibliothek

WEITERWISSEN GHH GERHARTHAUPTMANNHAUS BIBLIOTHEK WISSENSCHAFTLICHEBIBLIOTHEK

Am Mittwoch, dem 20. Mai durften wir mit dem Konzert »Bridges to Terezín – Memory in Music« einen ebenso bewegenden wie ...
22/05/2026

Am Mittwoch, dem 20. Mai durften wir mit dem Konzert »Bridges to Terezín – Memory in Music« einen ebenso bewegenden wie eindrucksvollen Abend erleben.

Unser herzlicher Dank gilt dem Ensemble Sinfonietta VivazzA , das mit großem künstlerischem Feingefühl ein musikalisches Programm präsentiert hat, das die Erinnerung an Verfolgung, Exil und Widerstand auf eindringliche Weise lebendig werden ließ. Dabei wurden, ganz im Sinne eines lebendigen, grenzüberschreitenden Erinnerns, nicht nur Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen, sondern auch zwischen Deutschland und Tschechien.

Besonders danken möchten wir zudem der Tschechischen Generalkonsulin Kristina Larischová für die vertrauensvolle und bereichernde Kooperation. Ebenso danken wir den Abgeordneten Josef Neumann und Elisabeth Müller-Witt sehr herzlich für ihre Teilnahme und ihr Interesse an diesem wichtigen Thema.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an alle unsere Gäste, die diesen besonderen Abend mit uns geteilt und durch ihre Anwesenheit ein starkes Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und kulturellen Dialog gesetzt haben.

Fotos: © Stanishevska Eugenia

GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF KONZERT KAMMERMUSIK

20/05/2026

Die interaktive Fotoausstellung »Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl« kommt nach Neuss!

Aktuell ist die Ausstellung noch bis zum 24. Mai in der Stadtbibliothek Mönchengladbach zu sehen. Vom 02. bis 05. Juni zeigen wir sie im Hauptfoyer des Rathauses der Stadt Neuss während der regulären Öffnungszeiten.

📸 Zur Ausstellung: Am 26. April 2026 jährt sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal. Die Explosion von Reaktor 4 am 26. April 1986 gilt als schwerstes Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt Prypjat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen dieser Tragödie.

Der ukrainische Foto- und Videokünstler Oleksandr Syrota verbindet mithilfe von Augmented Reality historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklearverseuchten Sperrzone eindrucksvoll nachvollziehen.

📅 02. bis 05. Juni 2026
📍 Hauptfoyer des Rathauses der Stadt Neuss, Markt 2, 41460 Neuss
🕙 Öffnungszeiten: Mo-Mi 08.00 - 16.00 Uhr; Do 13.00 - 18.00 Uhr; Fr 08.00 - 12.30 Uhr; Sa-So geschlossen

GERHARTHAUPTMANNHAUS AUSSTELLUNG TSCHERNOBYL PRIPYAT

Die Ausstellung präsentiert Wandmalereien ausgewählter Synagogen im ukrainischen Teil der Bukowina und basiert auf den l...
19/05/2026

Die Ausstellung präsentiert Wandmalereien ausgewählter Synagogen im ukrainischen Teil der Bukowina und basiert auf den langjährigen kunsthistorischen Forschungen von Eugeny Kotlyar sowie auf einer neuen fotografischen und digitalen 3D-Dokumentation. Diese machen sowohl die Vielfalt und künstlerische Bedeutung dieser Malereien als auch die Bedrohung dieses bedeutenden kulturellen Erbes der Bukowina sichtbar. Die Fotografien werden durch historisches Bildmaterial, Rekonstruktionszeichnungen und erläuternde Texte ergänzt.
Ein besonderes Highlight sind die 3D-Aufnahmen der Synagoge in Nowoselitza, die in Kooperation mit dem Architekturinstitut der Hochschule Mainz und der ukrainischen Firma Skeiron entstanden sind. Zudem werden Aufnahmen gezeigt, die die künstlerische Aneignung der Wandmalereien durch Studierende der Staatlichen Akademie für Design und Kunst Charkiw dokumentieren.

📅 Laufzeit: 26.05 bis 25.09.2026
📍 Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf
🎫 Eintritt frei!

Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Aleksandra Lipińska (Kunsthistorisches Institut, Universität zu Köln) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Lehmann (Martin-Buber-Institut für Judaistik , Universität zu Köln) kuratiert und vom Kunsthistorischen Institut und dem Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln, dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine gefördert.

Die Voraussetzungen und inhaltlichen Erarbeitungen erfolgten durch den Direktor des Museums für die Geschichte und Kultur der bukowinischen Juden in Czernowitz, Mykola Kuschnir, durch Prof. Eugeny Kotlyar (Lehrstuhl für Monumentalmalerei der Staatlichen Akademie für Design und Kunst in Charkiw) in Kooperation mit Prof. Dr. Stephan Hoppe (Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Jan Lutteroth (Architekturinstitut der Hochschule Mainz und Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg) sowie Dr. Andreas Pfützner (Martin-Buber-Institut für Judaistik, Universität zu Köln).

Die Präsentation der Ausstellung erfolgt in Kooperation zwischen der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf e.V.

GHH GERHARTHAUPTMANNHAUS AUSSTELLUNG ERÖFFNUNG BUKOWINA


Ludwig-Maximilians-Universität München
Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln

📚 Beim Bücherbasar in unserer Bibliothek könnt ihr euch auf eine vielfältige Auswahl aus nahezu allen Themenbereichen fr...
18/05/2026

📚 Beim Bücherbasar in unserer Bibliothek könnt ihr euch auf eine vielfältige Auswahl aus nahezu allen Themenbereichen freuen. Ob Fachliteratur, Belletristik, ältere Standardwerke, Tagungsbände oder besondere Fundstücke: Hier haben Bücher die Chance auf ein zweites Leben – vielleicht in eurem Regal?

Der Basar findet in der Bibliothek des GHH zu den Öffnungszeiten statt, jede und jeder kann vorbeikommen. Nutzt also die Gelegenheit zum Stöbern, Entdecken und Mitnehmen – und unterstützt gleichzeitig die nachhaltige Weitergabe wissenschaftlicher Literatur.

📅 01. bis 30. Juni 2026
📍 Bibliothek des Gerhart-Hauptmann-Hauses, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf

🕙 Öffnungszeiten: Mo-Mi 10.00 - 12.30 und 13.30 - 17.00 Uhr; Do 10.00 - 12.30 und 13.30 - 18.30 Uhr; Fr-So geschlossen

GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF BIBLIOTHEK BÜCHERMARKT

Am Dienstag fand in der Stadtbibliothek Mönchengladbach eine eindrucksvolle Begleitveranstaltung zur interaktiven Fotoau...
14/05/2026

Am Dienstag fand in der Stadtbibliothek Mönchengladbach eine eindrucksvolle Begleitveranstaltung zur interaktiven Fotoausstellung »Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl« statt.

Im Mittelpunkt des Abends stand das Gespräch »40 Jahre Chornobyl – 4 Jahre russische Vollinvasion« mit dem Journalisten und Ukraine-Korrespondenten Bernhard Clasen. Gemeinsam mit Moderatorin Daria Korniichuk wurden die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen der Katastrophe ebenso beleuchtet wie die Solidarität und Hilfsinitiativen, die auch in Mönchengladbach entstanden sind. Der Blick richtete sich außerdem auf die Gegenwart und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine seit 2014.

Ein herzlicher Dank gilt der Stadtbibliothek Mönchengladbach sowie Schwinges und Yilmaz Holtz-Ersahin für die Organisation und Unterstützung. Ebenso danken wir Bernhard Clasen für seine eindrucksvollen Einblicke, den ehemaligen Mitgliedern des Vereins »Kinder von Tschernobyl Mönchengladbach e. V.« für ihr langjähriges Engagement sowie der Moderatorin Daria Korniichuk für die einfühlsame Begleitung des Abends.

📸 Zur Ausstellung: 40 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Chornobyl – dem schwersten Unglück der zivilen Nutzung der Kernenergie – wurde deutlich, wie tiefgreifend die Folgen bis heute sind. Die Ausstellung selbst macht dies auf besondere Weise erlebbar: Der ukrainische Künstler Alexander Syrota Oleksandr Syrota verbindet mithilfe von Augmented Reality historische und aktuelle Aufnahmen und lässt Besucherinnen und Besucher zwischen Vergangenheit und Gegenwart der Stadt Prypjat wechseln. Wie das genau aussieht, seht ihr in unserem Reel zur Ausstellung weiter unten im Feed.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Mai 2026 in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus zu sehen.

Fotos: ©Eugenia Stanishevska

Gestern Abend haben wir die Ausstellung »Hinter dem Mittelmeer – Fotografien, Reportagen und Hintergrundinformationen en...
13/05/2026

Gestern Abend haben wir die Ausstellung »Hinter dem Mittelmeer – Fotografien, Reportagen und Hintergrundinformationen entlang zentraler Migrationsrouten« in unserer Stiftung eröffnet.
Prof. Dr. Halder, der Direktor unserer Stiftung, gab in seinem Grußwort einen kurzen Überblick über die Zahlen der aktuellen Flüchtlingsbewegung. Anschließend führte Mirco Keilberth, Kurator der Ausstellung, durch die Ausstellung und schilderte eindrücklich die Schicksale der porträtierten Menschen sowie die Gründe, warum sie sich auf diese beschwerliche Reise begeben haben.
Die Ausstellung sei »eine sachliche Bestandsaufnahme […], mit Portraits und Informationen anstatt mit Schlagzeilen, aus Orten die derzeit nicht die mediale Berichterstattung dominieren«.

👨‍🎓Der unabhängige Journalist Mirco Keilberth berichtet seit vielen Jahren aus der Region und stellt den Alltag von Menschen vor, die er rund um das Mittelmeer getroffen hat.

📅 Laufzeit: 13.05 bis 31.07.2026
📍 Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf
🎫 Eintritt frei!

PÄDAGOGISCHES ANGEBOT:
Auf Wunsch bietet der Fotojournalist und Medienpädagoge Mirco Keilberth, Kurator der Ausstellung, Führungen sowie Gespräche zur Ausstellung an. Diese richten sich an Schulklassen (alle Schulformen ab Mittelstufe), Mitarbeitende von Ministerien sowie interessierte Gruppen. Mehr Infos unter g-h-h.de/bildung-und-begegnung

GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF AUSSTELLUNG

Eine gute Hexe sein … was heißt das? Für die kleine Hexe ist die Frage leicht beantwortet: Sie zaubert ihren Mitmenschen...
12/05/2026

Eine gute Hexe sein … was heißt das? Für die kleine Hexe ist die Frage leicht beantwortet: Sie zaubert ihren Mitmenschen mit ihren Hexenkräften ein Lächeln aufs Gesicht – tut eben Gutes, wie man es von einer guten Hexe erwarten würde. Doch der Hexenrat sieht das ganz anders, wie die kleine Hexe schmerzlich erfahren muss. So beginnt ihr beharrlicher Weg, für das Gute einzustehen.

In dem szenisch-musikalischen Spektakel für Kinder ab fünf Jahren bringt die Tonhalle den Kinderbuchklassiker in Düsseldorfer Stadtteile und strukturschwache Räume, um Kindern den Zugang zu Musik zu ermöglichen. Unter der künstlerischen Leitung der Theatermacherin Tina El-Fayoumy (theater SpielMarie) erzählen vier Jazzmusiker die bekannte Geschichte aus »Die kleine Hexe« von Otfried Preußler. Der Stoff ist altbekannt, die Musik ganz neu: Der Komponist und Schlagzeuger Benjamin Garcia hat die Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den Glauben an das Gute eigens für das Ensemble neu vertont. Mit einer ungewöhnlichen Instrumentenkombination aus Sousaphon, (Bass-)Klarinette, E-Piano und Schlagwerk haucht er ihr neues musikalisches Leben ein.

📅 Samstag, 04. Juli, 11.00 Uhr
🕙 Dauer: 60 Minuten (ohne Pause)
📍 Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf
🎫 Eintritt frei!
🖋️ Anmeldung erforderlich: anmeldelink.com/dnrw4h6j
Die Veranstaltung ist ausgebucht, ihr werdet bei Anmeldung aber automatisch auf die Warteliste gesetzt.

❗️Es gibt auch noch freie Plätze bei den Vorstellungen für Kindergärten am 01. und 02. Juli jeweils um 10 Uhr. Anmeldungen über [email protected]❗️

Eine Produktion von theater SpielMarie in Kooperation mit der Düsseldorf und der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Die Produktion »Die kleine Hexe« wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Stiftung van Meeteren und der Bürgerstiftung Düsseldorf.

KINDERTHEATER GERHARTHAUPTMANNHAUS DÜSSELDORF

Vom Glück der Ersatzbank. Spontane Begegnung mit Young LeadersEin langer vorbereiteter Kongress, dann muss der Ersatz fü...
12/05/2026

Vom Glück der Ersatzbank. Spontane Begegnung mit Young Leaders

Ein langer vorbereiteter Kongress, dann muss der Ersatz für den kurzfristig ausgefallenen Referenten seinerseits krankheitsbedingt absagen – keine beneidenswerte Situation für ein Organisationsteam. Ich war in Berlin, um an einer Auswahltagung für die Promotionsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung teilzunehmen, da erreichte mich die »Einspringer« -Anfrage von unserem Kuratoriumsmitglied Nicola Remig, zugleich bewährte Kooperationspartnerin vom Haus Schlesien. Und so wurde ich, sehr kurzfristig, der Ersatz für den Ersatz. Welch ein Glückfall – für mich!

Denn die rund 100 jungen Leute, denen ich spontan einige Grundlageninformationen zur Bedeutung von (Zwangs-)Migration, zum gemeinsamen historisch-kulturellen Erbe und zur gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung unserer Nachbarn im östlichen Europa im europäischen Einigungsprozess vermitteln durfte, waren ein Publikum, das man sich besser gar nicht wünschen konnte. Hellwach, neugierig, klug nachfragend und im Umgang mit der medialen Präsentation des gemeinsam Erarbeiteten schon in einer Art und Weise professionell, dass es eine wahrhafte Freude war, dabei sein zu dürfen!

Es handelte sich um den 207. »jugend presse kongress« der (https://young-leaders.net/), bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zumeist noch zur Schule gehen, seltener bereits studieren, in vielfältiger Weise zu eigenen Medienaktivitäten angeleitet werden und zugleich vertiefte Kenntnisse zu den gemeinsamen europäischen Werten und zur verbindenden Funktion von Geschichte und Kultur erwerben können. Sie sind schon jetzt oder werden gerade engagierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren beim großen Werk der europäischen Einigung und der Verständigung der Nationen untereinander. Wie jung der angeblich »alte« Kontinent Europa doch in so einem Kreis unversehens ist! Und wieviel Hoffnung und Zukunft da auf einmal präsent ist! Welch ein Glück, von der Ersatzbank kommend da immerhin ein wenig mitwirken zu können! Und: Die Fördermittel des Bundesinnenministeriums, die den Kongress ermöglichen, sind die denkbar besten Zukunftsinvestitionen, das steht für mich fest!

Als ich mit einer der jungen Teilnehmerinnen kurz ins Gespräch kam, stellte sich heraus, dass sie aus der slowakischen Hauptstadt Bratislava kam und Stipendiatin der Studienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung ist. Da wurde mir endgültig klar: irgendwie war ich doch ganz folgerichtig dabei …

Dass sich »nebenbei« die Zusammenarbeit mit Nicola Remig einmal mehr bewährte und dass ich Gelegenheit hatte, mich mit Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz (Uniwersytet Wrocławski/Universität Breslau) auszutauschen, der seinerseits als Referent beteiligt war, das war ein zusätzlicher Mehrwert. Prof. Ruchniewicz, einer der zweifellos besten Experten für die polnisch-deutschen Beziehungen, ist derzeit DAAD-Gastdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Die räumliche Nähe schafft hoffentlich auch Gelegenheit, ihn als Gast in unser Haus zu holen.

Winfrid Halder

Copyright Fotos: U. Rosinski

Adresse

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Düsseldorf
40210

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 14:00

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