Städtische Museen Dippoldiswalde

Städtische Museen Dippoldiswalde LOHGERBER MUSEUM & GALERIE Dippoldiswalde und MiBERZ LOHGERBER MUSEUM & GALERIE Dippoldiswalde
MiBERZ

Adresse

Freiberger Straße 18
Dippoldiswalde
01744

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493504612418

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Städtische Museen Dippoldiswalde erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Städtische Museen Dippoldiswalde senden:

Teilen

Kategorie

Über uns

Das Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge – kurz MiBERZ – zeigt in seinen Ausstellungsräumen europaweit einzigartige archäologische Funde aus dem UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, die einen Einblick in das Leben und Arbeiten mittelalterlicher Bergleute über und unter Tage geben. Das Bergbaumuseum befindet sich im Schloss Dippoldiswalde, einem der interessantesten Baudenkmäler der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde. In sechs architektonisch attraktiven, gewölbten Räumen werden frühe Technologien und Geräte, die bei dem Abbau und der Verarbeitung des Silbererzes Verwendung fanden, anschaulich erklärt. Die über 800 Jahre alten, seltenen Ausstellungsstücke beeindrucken durch ihren hervorragenden Erhaltungszustand. Zusätzlich zeigen zahlreiche Medienstationen anschaulich, welche unterirdischen Bergwerkswelten sich direkt unter unseren Füßen verbergen. Mit Hilfe einer VR-Brille können Sie auch selbst digital einige Erze im mittelalterlichen Bergwerk abbauen.

Die wissenschaftliche Grundlage für das Bergbaumuseum lieferte das von 2012 bis 2018 durchgeführte interdisziplinäre und internationale Projekt ArchaeoMontan.

Es widmete sich von 2012 bis 2018 der Erforschung des mittelalterlichen Bergbaus im sächsischen und böhmischen Erzgebirge. Kennzeichnend war ein interdisziplinärer Einsatz – so arbeiteten die deutschen und tschechischen Archäologen, Historiker, Vermessungsingenieure, Geologen sowie Informatiker sechs Jahre an der Dokumentation und Interpretation der mittelalterlichen Bergbauspuren. Neben den Forschungen unter Tage wurden die obertägigen Spuren zu Arbeit und Umwelt der mittelalterlichen Bergleute untersucht. Hierzu gehörten sowohl Fragen der Aufbereitung und Verarbeitung des gewonnenen Silbererzes als auch der bergbaubedingten Umweltveränderungen im Mittelalter.

Am Projekt beteiligten sich neun deutsche und tschechische Institutionen, die Funktion des „Lead-Partners“ übernahm das Landesamt für Archäologie Sachsen. Im Jahr 2018 wurde im Rahmen des Projektes das neue Museum MiBERZ im Schloss Dippoldiswalde eröffnet.