Museum Ostwall im Dortmunder U

Museum Ostwall im Dortmunder U Das MO ist das städtische Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Dortmunds. Sammlungsschwerpunkte liegen im Expressionismus, Fluxus und Konkreter Poesie.

HOME: https://dortmunder-u.de/museum-ostwall
INSTAGRAM: http://instagram.com/museumostwall Museum Ostwall im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
Telefon: +49 231 50-26087
E-Mail: [email protected]
Internet: www.museumostwall.dortmund.de

Das Museum Ostwall im Dortmunder U blickt auf eine über 60jährige Geschichte zurück. Ehemals "Am Ostwall" beheimatet prägt es die Dortmunder Kunstsze

ne seit der Nachkriegszeit. Das „Museum am Ostwall“ ging nach dem 2. Weltkrieg aus dem 1883 gegründeten Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) hervor, das seit 1911 im Gebäude des ehemaligen Oberbergamts am Ostwall untergebracht gewesen war. Der Direktor des MKK, Dr. Rolf Fritz, wurde im September 1940 in den Kriegsdienst eingezogen, so dass Dr. Leonie Reygers (1905 - 1985) als stellvertretende Direktorin bis zum Mai 1944 die Durchführung von Ausstellungen und Veranstaltungen übernahm. Bereits im Frühjahr 1943 begann sie jedoch damit, die Auslagerung des städtischen, kirchlichen und privaten Kunstbesitzes in verschiedene Schlösser zu organisieren, wodurch dieser vor der Zerstörung gerettet werden konnte.

1947 beschloss der Rat der Stadt, das zerstörte Gebäude am Ostwall (das heutige Baukunstarchiv) als Ort für die von den Nationalsozialisten verfemte Kunst der Moderne und als Ausstellungsmöglichkeit für Dortmunder Künstlerinnen und Künstler wieder aufzubauen. Dr. Leonie Reygers wurde zur Direktorin des Hauses ernannt, das sie bis 1966 leitete. Dank ihres Engagements, ihrer Unerschütterlichkeit und ihres hohen Ansehens gelang ihr die schwere Aufbauarbeit. Schon 1949 konnte im neuen Museum am Ostwall die erste Ausstellung gezeigt werden. In den Gründungsjahren war die Ausrichtung des neuen Hauses nicht unumstritten. Vor allem stand zur Debatte, ob es eine Kunsthalle oder ein Museum mit eigener Sammlung werden sollte. Mit dem spektakulären Erwerb expressionistischer Werke aus der Sammlung Gröppel im Jahr 1957 legte Leonie Reygers schließlich den Grundstein für eine eigene Museumssammlung des Museum am Ostwall - diese Werke sind noch heute die Meisterwerke der Sammlung. Ebenfalls auf Leonie Reygers geht die Ausrichtung des Hauses als ein Ort für kulturelle Bildung. Sie richtete einen Lesesaal und eine Kindermalstube in den Räumen des Museums ein und entwickelte umfassende Bildungsprogramme. Die Kunstvermittlung für alle Altersstufen ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der Museumsarbeit.

1967 übernahm Dr. Eugen Thiemann (1925 - 2001), der seit 1961 als Museumsassistent im Museum am Ostwall beschäftigt war, die Leitung des Hauses und setzte sogleich neue Akzente. Hatte seine Vorgängerin dem Publikum die Kunst der Moderne, zeitgenössisches Design und Gegenwartsarchitektur, aber auch die Kunst der Naiven vermittelt, so öffnete sich das Museum nun stärker den vielfältigen neuen Konzepten der Kunst der 60er Jahre und wurde so zu einem wichtigen Ort zeitgenössischer Kunst. Die Vertreter des deutschen Informel schätzten den Kunsthistoriker und Archäologen Eugen Thiemann ebenso wie die Protagonisten der 1960er und 1970er Jahre, unter ihnen Joseph Beuys und Wolf Vostell. Thiemann stellte die Kunst des ZERO aus und war einer der ersten, die der neuen Kunstform des Environment eine Ausstellung widmete. Thiemanns Ausstellungen zur Fluxus-Bewegung waren seinerzeit in Dortmund durchaus nicht unumstritten. Heute ist die Kunst des Fluxus ein zentraler Sammlungsschwerpunkt und die Verbindung zwischen Kunst und Alltag bietet immer wieder neue Ideen für Ausstellungen und Veranstaltungen. Durch den engen Kontakt Thiemanns zu Wolfgang Feelisch, dem Gründer des Remscheider VICE-Versands für Multiples, und dem Sammler Siegfried Cremer, konnte nach Thiemanns Pensionierung 1988 unter dem neuen Direktor Ingo Bartsch große Teile ihrer Sammlungen angekauft werden. So legte Dr. Eugen Thiemann bereits während seiner Amtszeit den Grundstein für den heutigen Schwerpunkt des Museum Ostwall im Bereich Happening, Fluxus und Multiple. Auch zahlreiche Werke des Nouveau Réalisme und der Konkreten Poesie gelangten auf diese Weise ins Museum Ostwall. Der Ankauf beinhaltete die bedeutendsten Erwerbungen der Kunst der Nachkriegszeit, die heute das Herz der Sammlung des Museums Ostwall bilden. Von 1988 bis Ende 2003 leitete schließlich Dr. Ingo Bartsch (1943-2008), der zuvor als Kustos und Stellvertretender Direktor am Museum Bochum tätig gewesen war, das Museum am Ostwall. Ingo Bartsch war Spezialist für italienische Kunst, insbesondere für den italienischen Futurismus. Ingo Bartsch förderte während seiner Zeit als Direktor vor allem auch jüngere Positionen Dortmunder und nordrhein-westfälischer Kunst. Darüber hinaus widmete sich Ingo Bartsch in seiner Ausstellungstätigkeit vor allem der informellen Malerei seit den 1950er Jahren und Künstlerinnen und Künstlern der Konkreten Malerei und Plastik. Im Jahr 2005 übernahm Prof. Dr. Kurt Wettengl (geb. 1954) die Leitung des Hauses an seinem alten Standort. In Anlehnung an den Kunsthistoriker Alexander Dorner entwickelte er die Idee vom Kunstmuseum als "Kraftwerk". Seitdem versteht sich das Museum (am) Ostwall einerseits als Speicher der Vergangenheit, andererseits als Ort gesellschaftlicher und künstlerischer Produktivität. Von diesem Selbstverständnis ausgehend stellte sich das Team des MO folgende Fragen: Wie kann das Museum in die Stadt hineinwirken und Impulse aufnehmen? Wie kann es mit seiner Sammlung als Speicher des kulturellen Gedächtnisses und durch verschiedene Aktivitäten zu einem lebendigen Ort werden? Wie kann das MO zur Auseinandersetzung mit künstlerischen und ästhetischen, historischen, politischen und sozialen, architektonischen und stadtplanerischen Fragen anregen? Nach dem Umzug des Museum am Ostwall in das Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität änderte es nicht nur seinen Namen in "Museum Ostwall", sondern setzte auch neue Schwerpunkte in der Sammlungspräsentation. Der Idee vom "Museum als Kraftwerk" folgend stehen heute Werke der Fluxus-Bewegung, die für eine Verschmelzung von Kunst und Leben eintrat, im Mittelpunkt. Doch auch die Präsentation vergangener Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts oder größerer Werkkomplexe einzelner Künstlerinnen und Künstler bis hin zur Gegenwart zeigt: Kunst entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern ist eng mit den gesellschaftlichen Entwicklungen und Debatten ihrer Zeit verwoben. So wird die Sammlung seit einigen Jahren nicht mehr chronologisch in einer kunsthistorischen Entwicklung gezeigt, sondern thematisch aufgearbeitet: zurzeit mit der Präsentation "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen" (bis 27. Februar 2022). Außerdem zeigt das Museum regelmäßig Wechselausstellungen zu moderner und zeitgenössischer Kunst auf der 6. Etage des Dortmunder U.

Internationaler Museumstag im Museum Ostwall im Dortmunder U 🎉Am Sonntag, 17. Mai, laden wir von 12:45 bis 18:00 Uhr zu ...
12/05/2026

Internationaler Museumstag im Museum Ostwall im Dortmunder U 🎉

Am Sonntag, 17. Mai, laden wir von 12:45 bis 18:00 Uhr zu einem Tag mit Kunst, kurzen Aktionsführungen und offenen Workshops ein. Statt der regulären Führungen erwarten euch besondere Formate in unseren aktuellen Ausstellungen.

♻️ Kurzführungen durch „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“
Um 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr starten rund 30-minütige Aktionsführungen für Erwachsene und Familien durch die Sonderausstellung auf Ebene 6. Treffpunkt ist jeweils am Ausstellungseingang.

🌸 Lasst Blumen blühen!
Im offenen Workshop im Krams&KunstLabor entstehen aus Draht, Seidenstrümpfen und alten Materialien fantasievolle Blumen und Pilze – inspiriert von der Installation von Krištof Kintera.
13–18 Uhr, Einstieg jederzeit möglich
Mit Ausstellungsticket, Ebene 6

🪨 Transparente Trümmer aus Papier
Im KunstAktionsRaum auf Ebene 4 könnt ihr filigrane Papierarchitekturen gestalten – inspiriert von Ina Webers „Trümmerbahnen – Minigolf“. Zwischen Licht, Transparenz und geometrischen Formen entstehen kleine architektonische Modelle zum Mitnehmen.
13–18 Uhr, Einstieg jederzeit möglich
Kostenfrei, Ebene 4

⛳ Und natürlich kann auch durch Ina Webers „Trümmerbahnen – Minigolf“ (Ebene 4) gespielt werden.

Foto 1: Kinder in der Ausstellung „Müll“. Museum Ostwall / Roland Baege
Foto 2: Führung durch die Ausstellung „Müll“. Museum Ostwall / Roland Baege
Foto 3: Ina Weber, Trümmerbahnen-Minigolf, 2004/2026 (Detail) Beton, Eternit, Metall, diverse Materialien Leihgabe der Künstlerin Installationsansicht Museum Ostwall im Dortmunder U © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Foto 4: Besucher*innen beim Minigolfen in der Ausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“, Ina Weber, Trümmerbahnen-Minigolf, 2004/2026, VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Museum Ostwall / Roland Baege

11/05/2026

Wo treffen Architektur und Kunst aufeinander?
🏭➕🖼️
Im neuen Erwachsenen-Kunstkurs „KUNST & BAU“ dienen die Werke der Sonderausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ als Ausgangspunkt für eigene künstlerische Arbeiten. Über acht Termine hinweg entstehen Schritt für Schritt individuelle Werke, inspiriert von architektonischen Formen, Strukturen und Materialien.

Im Kurs werden spielerisch verschiedene Techniken erprobt – von Malerei bis Objektarbeit. Dabei geht es um die Frage, wie nah sich Kunst und Architektur kommen können und wie sich Räume, Beton und Stadtbilder künstlerisch übersetzen lassen.

Das Angebot richtet sich an Erwachsene – sowohl an Einsteiger*innen als auch an Fortgeschrittene. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wichtig sind Neugier und Freude am Experimentieren.

📍Donnerstags, 17:30–19:30 Uhr
📍8 Termine außerhalb der Schulferien
📍Kursstart: 21.05.2026
💶 Kosten: 160 € inkl. 64€ Materialgeld
📩 Anmeldung: [email protected]

09/05/2026

Die Olchis sind bei uns im Museum unterwegs. 💚

Für „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ begleitet ein kostenloses Mitmachheft Kinder durch die Ausstellung. Gemeinsam mit Tante Olga und den Olchi-Kindern warten zwischen den Kunstwerken Rätsel, kreative Aufgaben, kleine Gedankenspiele und Mitmachaktionen, die zuhause weitergeführt werden können.

Wer die olchigen Symbole in der Ausstellung entdeckt und die Aufgaben löst, darf sich am Ende sogar einen Schmuddelstempel und eine kleine Überraschung abholen.

Das Mitmachheft gibt’s kostenlos direkt in der Ausstellung im Museum Ostwall im Dortmunder U.

📍„Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls - Noch bis 26. Juli 2026

🎥 Clip: Tanita Groß
🎨 Illustration: Erhard Dietl, Oetinger Verlag

Bedrohte Tierart, menschlicher Müll und ein Blick wie aus einem naturhistorischen Archiv: Mark Dions Spider Monkey (atel...
08/05/2026

Bedrohte Tierart, menschlicher Müll und ein Blick wie aus einem naturhistorischen Archiv: Mark Dions Spider Monkey (ateles geoffroyi) verbindet Umweltzerstörung, Wissenschaft und Konsum auf bedrückende Weise.

Zu sehen ist das Skelett eines Geoffroy-Klammeraffens in einer Vitrine, platziert auf einer Transportkiste für Forschungsobjekte. Unter seinen Füßen: Teer, Schmuck, Plastik und weggeworfene Alltagsgegenstände des Menschen. Der Klammeraffe lebt in den Regenwäldern Mittelamerikas – und ist bedroht, weil sein Lebensraum zunehmend zerstört wird.

Die Arbeit fragt danach, wie eng Natur und menschlicher Abfall inzwischen miteinander verbunden sind. Was bleibt von Tieren, Landschaften und Ökosystemen zurück, wenn Müll und Eingriffe des Menschen immer weiter vordringen?

🌍 Im Themenbereich „Müll & Natur“ zeigt "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls", wie Künstler*innen die Folgen von Konsum, Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch sichtbar machen.

📍Noch bis 26. Juli im Museum Ostwall im Dortmunder U.
Mehr erfahren: www.dortmunder-u.de/muell

Mark Dion, Spider Monkey, 2013. Affenskelett, Teer, Glas, Metall, Porzellan, Kunststoff, Papier, Keramik, Schnur, Stoff, Kork, Kupfer, in Museumsvitrine auf hölzerner Transportkiste, Sammlung Museum Ostwall im Dortmunder U

Fotos: Museum Ostwall / Roland Baege

07/05/2026

Zwischen Kunst, Konsum und globalen Machtverhältnissen: Am 11. Juni 2026 lädt das Museum Ostwall im Dortmunder U zum internationalen Symposium „Müll. Kunst und die globalen Wege des Abfalls“ ein. ♻️

Begleitend zur Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ diskutieren Wissenschaftler*innen und Expert*innen über Müll als Material, Motiv und ästhetische Strategie in der modernen und zeitgenössischen Kunst – und über die globalen Wege des Abfalls zwischen Sichtbarkeit, Verdrängung und kolonialen Kontinuitäten.

Das Symposium richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern an alle, die sich für Kunst, Nachhaltigkeit und die globalen Zusammenhänge hinter Müllproduktion und Müllhandel interessieren.

📍 Museum Ostwall im Dortmunder U, Kino im U
📅 Donnerstag, 11. Juni 2026
🕙 10:00–18:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich: [email protected].

05/05/2026

Knapp vorbei, kurzer Aufschrei – und direkt noch ein Versuch. ⛳️
Genau so fühlt sich’s gerade im Museum Ostwall im Dortmunder U an. 😀

Mit „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ zeigen wir zwölf Bahnen zwischen Hochhaus, Tankstelle und Kino. Und das Beste: Hier darf tatsächlich gespielt werden. Kein Kunst anschauen auf Distanz – sondern mittendrin.

Die Arbeit von Ina Weber () übersetzt Nachkriegsarchitektur in einen spielbaren Parcours – inklusive Kiosk: Hier gibt’s Schläger und Spielzettel für eure Runde.

Und wer zwischendurch eine Pause braucht: In unserer Kreativstation entstehen Origami-Eistüten oder Schnuckertüten – inspiriert von der Büdchen-Kultur im Ruhrgebiet, aber zum Selbermachen.

Einfach vorbeikommen, Ball schnappen und ausprobieren.
Eintritt frei.

📍Museum Ostwall im Dortmunder U
📅 bis 7. Juni

🎥 Clip: Paraskevas Gkegkas

Wir trauern um Timm Ulrichs (1940–2026) – einen Künstler, der wie kaum ein anderer Wortwitz, Konzept und Alltag miteinan...
04/05/2026

Wir trauern um Timm Ulrichs (1940–2026) – einen Künstler, der wie kaum ein anderer Wortwitz, Konzept und Alltag miteinander verband. 💔

Seine Arbeiten verbinden intellektuelle Schärfe mit überraschender Zugänglichkeit – oft humorvoll, stets präzise. Das Museum Ostwall begegnete ihm 2014 persönlich, als sein Werk „Wolf im Schafspelz, Schaf im Wolfspelz“ in der Ausstellung „Arche Noah“ zu sehen war.

Wenige Jahre später gelangte diese Arbeit in die Sammlung – gemeinsam mit 72 weiteren Werken, die das Museum teils ankaufte, teils als Geschenk erhielt. Teile dieses Konvoluts wurden 2021 in der MO_Schaufenster-Ausstellung „Timm Ulrichs – Willkommen im Dortmunder U“ präsentiert.

Auch in der Sammlungspräsentation „Kunst → Leben → Kunst. Das Museum Ostwall gestern, heute, morgen“ (April 2023–Februar 2026) blieb Ulrichs präsent: Seine Skulptur „der erste liegende Stuhl, nach langem Stehen sich zur Ruhe setzend“ zeigte mit feinem Humor, wie konsequent er vermeintliche Selbstverständlichkeiten hinterfragte.
Das Museum Ostwall wird Timm Ulrichs auch persönlich vermissen – als klugen, präzisen und humorvollen Künstler.

Sein Werk bleibt: „Wolf im Schafspelz, Schaf im Wolfspelz“ ist ab dem 5. September 2026 in der Sammlungspräsentation „let’s talk. sprechen über kUNSt“ zu sehen.

Foto 1-3: Stadt Dortmund / Katharina Kavermann
Foto 4: Timm Ulrichs, „der erste liegende Stuhl, nach langem Stehen sich zur Ruhe setzend“, Sammlung Museum Ostwall im Dortmunder U, Foto: Jürgen Spiler. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026.

Aus der Ferne wirkt es wie eine futuristische Stadtlandschaft. Erst beim näheren Blick wird deutlich: Diese „Megacity“ b...
02/05/2026

Aus der Ferne wirkt es wie eine futuristische Stadtlandschaft. Erst beim näheren Blick wird deutlich: Diese „Megacity“ besteht aus Kabeln, Platinen, Steckern und Elektroschrott.

Krištof Kintera verbindet in Postnaturalia technische Überreste mit organischen Formen. Zwischen Drähten wachsen wurzelartige Strukturen, Platinen werden zu Architektur. Die Arbeit zeigt eine Welt, in der Natur längst vom Menschen überformt wurde.

🌍 Im Themenbereich „Müll & Natur“ in „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ wird sichtbar, wie eng Konsum, Technologie und Umwelt miteinander verknüpft sind.

📍Noch bis 26. Juli im Museum Ostwall im Dortmunder U.

Mehr erfahren: www.dortmunder-u.de/muell

Fotos: Museum Ostwall / Roland Baege

01/05/2026

Am Sonntag, 3. Mai, wird das Dortmunder U wieder zum Treffpunkt für kreative Familienzeit. 🎨⛳🗑️

Beim Familiensonntag warten im Museum Ostwall gleich mehrere Mitmachaktionen auf kleine und große Besucher*innen: In „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ entstehen gemeinsam mit den Olchis fantasievolle Schrott- und Recyclingskulpturen aus gesammelten Materialien.

Auf Ebene 4 wird passend zu „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ gestaltet, gemalt und gespielt: Mit bunten Posca-Markern verwandeln sich Minigolfbälle in kleine Kunstwerke. 🌈

🕛 12:00–17:00 Uhr
📍Museum Ostwall im Dortmunder U

💡 Das Angebot auf Ebene 4 ist kostenfrei. Für das Olchi-Angebot auf Ebene 6 fallen die regulären Eintrittspreise der Ausstellung an.

Mehr erfahren:
www.dortmunder-u.de/familiensonntag

30/04/2026

Einblicke hinter die Kulissen eines Kunstmuseums gewinnen, Veranstaltungen begleiten und Kunstvermittlung aus nächster Nähe erleben? 🎨✨

Unsere Noch-FSJlerin Greta erzählt im Clip von ihrem Alltag im Museum Ostwall: von Workshop-Anmeldungen und Veranstaltungsorganisation bis hin zu Ausstellungseröffnungen und den vielen Menschen, die sie im Dortmunder U kennengelernt hat.

Ein FSJ bedeutet hier nicht nur Einblicke in die Arbeit eines Kunstmuseums, sondern auch neue (coole 😎) Kontakte, gemeinsame Projekte und die Möglichkeit, weitere Institutionen im Dortmunder U kennenzulernen. ✨

Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns bis Sonntag, 3. Mai, über Bewerbungen an:
📩 [email protected]

Adresse

Leonie-Reygers-Terrasse
Dortmund
44137

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 20:00
Freitag 11:00 - 20:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+492315024723

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