28/05/2026
PRESSEMITTEILUNG
Wuppertaler Mosaike – und ihr Bezug zu Italien
Was Schwebebahn, Elbertreppe und Spilimbergo verbindet
BeSides 2026: Dr. Robert Kaller über Wuppertaler Mosaikkunst – im Anschluss an die immersive Projektion ‚Labor der Mosaikkunst‘ von Heinrich Brinkmöller-Becker
Wuppertal, Ende Mai 2026. Viele Wuppertaler passieren sie täglich, ohne darüber nachzudenken: die Natursteinmosaiken an der Elbertreppe und in der Langobardenstraße, die Bodenmosaiken an der Schwebebahn, die Skulpturen in der Hilgershöhe. Sie alle stammen aus der Hand desselben Künstlers – Dr. Robert Kaller, künstlerischer Leiter der Mosaikbauschule Dortmund. Am Freitag, 5. Juni 2026, ist Kaller zu Gast im Visiodrom. Er spricht über die Mosaikkunst im Wuppertaler Stadtraum – im Anschluss an die immersive Projektion ‚Labor der Mosaikkunst‘ von Medienkünstler Heinrich Brinkmöller-Becker, die das weltweit renommierte italienische Pendant porträtiert: die Scuola Mosaicista im norditalienischen Spilimbergo.
Stadtkunst, die meist im Vorübergehen verschwindet
Robert Kaller hat das Wuppertaler Stadtbild über Jahre mitgeprägt – ohne dass dies vielen bewusst wäre. Mosaike im öffentlichen Raum sind genau das: Kunst, die man unter den Füßen oder an der Hauswand hat, ohne sie als Kunst wahrzunehmen. Im Visiodrom zeigt Kaller Beispiele seiner Wuppertaler Arbeiten und erläutert, warum diese jahrtausendealte Technik gerade im öffentlichen Raum eine besondere Wirkung entfaltet – und welche handwerklichen, gestalterischen und stadtkulturellen Bezüge dahinterstehen.
Spilimbergo: Eine Ausbildungsstätte von Weltrang
Die Scuola Mosaicista in Spilimbergo/Friaul ist Ausbildungsstätte und Galerie zugleich. Ihre riesige Sammlung von Mosaikkunst spannt den Bogen vom griechisch-römischen Bodenmosaik über frühchristlich-byzantinische Wandkunst bis zu modern-abstrakten Arbeiten. Brinkmöller-Beckers Kamera kommt den Steinchen extrem nahe und schaut den Mosaicista bei der Arbeit über die Schulter. Auf den monumentalen Projektionsflächen des Visiodrom entfalten die Details eine Wirkung, die im Original kaum erfahrbar ist.
Wie der Wuppertal-Bezug zustande kam
Die Projektion war bereits am 24. April 2026 zur Eröffnung von ‚BeSides 2026‘ zu sehen – und stieß auf große Resonanz. Unter den Begeisterten war Robert Kaller selbst. Er war von der Darstellung und Würdigung der Mosaikkunst so angetan, dass er Brinkmöller-Becker spontan einen Gratis-Platz in seinem nächsten Lehrgang anbot. Aus diesem Funken wurde der gemeinsame Abend am 5. Juni.
Über ‚BeSides 2026‘
‚BeSides – Immersive Kunst am Abend‘ ist die von Heinrich Brinkmöller-Becker kuratierte Reihe im Visiodrom, die bewusst neben dem großen Hauptprogramm Raum für eigenständige künstlerische Projekte schafft. Nach den drei Sacri-Monti-Abenden (29.–31. Mai 2026) folgen 2026 weitere Termine: ‚Mural Harbor Revisited‘ (3. Juli), ‚Nichts als Weinstöcke?!?‘ (10. Juli), ‚Autoskulpturen‘ (25. September) und ‚Stradivaris Erben‘ (30. September).
Termin und Tickets
Freitag, 5. Juni 2026, 20.00 Uhr
Visiodrom – Gaskessel Wuppertal, Mohrenstraße 3, 42289 Wuppertal
Tickets 18 € / ermäßigt 13 €: wuppertal-live.de/628532
Pressekontakt
Visiodrom Wuppertal gGmbH
Marie Haus · [email protected] · Tel. 0152 29292734
Bilder in der PRESSE-LOUNGE. Bildcredits: © Heinrich Brinkmöller-Becker / Visiodrom Wuppertal