Erich Kästner Museum

Erich Kästner Museum Mittwochs ist das Museum zwischen 9 und 12 Uhr nur für angemeldete Gruppen und Schulklassen, ab 12:30 Uhr dann für alle Neugierigen geöffnet.

Das Erich Kästner Museum praktiziert erfolgreich eine neuartige Museumskonzeption: Das weltweit erste „mobile interaktive micromuseum" ist ein Stück Architektur, ein Kunstwerk an sich und ein Gebrauchsgegenstand, der die vielfältige Persönlichkeit und Arbeit des weltbekannten Autors, Kabarettisten, Journalisten und Medienmannes Erich Kästner widerspiegelt. Der Ideengeber und Architekt Ruairí O'Bri

en entwarf 1999 mit der „begehbaren Schatzkiste" ein Haus-im-Haus, welches Tradition und Modernität verknüpft und Museumsinhalte zum Anfassen mit neuer Medientechnologie kombiniert. Besucher aller Generationen und Kulturen können so spielerisch und selbsttätig die komplexe Kästner-Welt erforschen.

Der Countdown läuft - bald ist KÄSTNERZEIT! 🥳
25/01/2026

Der Countdown läuft - bald ist KÄSTNERZEIT! 🥳

programm –..– telegramm –..– kästnerzeit

Dienstag | 10. Februar | 15:00 Uhr
ACHTUNG, LÜGENALARM! – FILMNACHMITTAG MIT BARON MÜNCHHAUSEN
Eintritt frei

Mittwoch | 11. Februar | 10:00 - 11:30 Uhr
EMIL UND DIE DETEKTIVE – EINE SPANNENDE SPURENSUCHE DURCH BERLIN
Familienführung | Es gelten die regulären Eintrittspreise des Museums. | Voranmeldung bis zum 6. Februar

Mittwoch | 18. Februar | 10:00 - 11:30 Uhr
ALS ICH EIN KLEINER JUNGE WAR – MIT ERICH KÄSTNER AUF ZEITREISE
Familienführung | Es gelten die regulären Eintrittspreise des Museums. | Voranmeldung bis zum 13. Februar

Sonntag | 22. Februar | 16:00 Uhr
DOKTOR ERICH KÄSTNERS LYRISCHE HAUSAPOTHEKE
Eintritt frei | Voranmeldung erforderlich
Ein vergnüglicher Lesenachmittag mit dem Team des Erich Kästner Hauses.
Mitlesende sind willkommen – Anmeldung zwecks Absprache bis zum 6. Februar möglich.

Montag | 23. Februar | 10:00 - 17:00 Uhr
KÄSTNER-GEBURTSTAG
Freier Eintritt ins Museum

Montag | 23. Februar | 19:00 Uhr
SZENISCHE LESUNG – ALS ICH EIN KLEINER JUNGE WAR
Nach Erich Kästner | Gelesen und gespielt von Erik Brünner | Eintritt: 15, 10€ | Wir bitten um Voranmeldung.

Mit: Erich Kästner Museum

12/12/2025

„Womit soll man sich denn noch überraschen?
Man muss schon gähnen, wenn man an sich denkt.“

Routinenhaft zieht die Vorweihnachtszeit vorüber. Kaum hat man sich versehen, ist schon wieder Neujahr. Dabei muss der Alltag gerade in dieser Zeit nicht eintönig sein. Was fühlt sich für euch erfrischend an? Ist es ein neuer Weihnachtsfilm, ein gutes Buch oder doch das Schlittschuh fahren?

mit: Erich Kästner Museum

aus: Elegie, ohne große Worte; Lyrische Hausapotheke

10/12/2025

„Doch was fängt man an Heiligabend mit [Gustel] an?“

Die kleine Gustel aus Erich Kästners Gedicht ist kaum zu zügeln. Auch nach der Bescherung an Heiligabend ist sie so aufgeregt, dass sie nicht einschlafen kann. Ähnlich ist es mit der Vorfreude. Am liebsten sollten die Geschenke schon am ersten Advent unterm Baum liegen. Ging euch das früher auch so?

mit: Erich Kästner Museum

aus: Eine schöne Bescherung!, Interview mit dem Weihnachtsmann

08/12/2025

Tante Olga verbringt ihre Adventszeit allein. Desto mehr freut sie sich über eine eingesprochene Schallplatte ihrer Nichte. Diese enthält gemeine Witze über Olga, bevor es zum eigentlichen Weihnachtsgruß kommt. In Erich Kästners Kurzgeschichte „Grüße auf der Platte“ bleibt Olga am Festtag fassungslos und verlassen zurück. Wie geht man an Heiligabend mit Einsamkeit um?

mit: Erich Kästner Museum

05/12/2025

„Ich wünsche jedem von euch einen guten Freund!“

Nachhaltige Beziehungen sind für die meisten Menschen essenziell für ein gelingendes Leben: Wir erwarten von unseren Vertrauten, dass sie uns selbst dann zuhören und verstehen wollen, wenn sie anderer Meinung sind. Wir wünschen uns wohlwollend interpretiert zu werden und bemühen uns diesen Erwartungen selbst gerecht zu werden. Was macht einen guten Freund für euch aus?

aus: Pünktchen und Anton

mit: Erich Kästner Museum

04/12/2025

Adventszeit, das heißt auch Warten lernen. Was tun wir eigentlich, wenn wir in der Supermarktschlange oder beim Baumkauf stehen? Ärgern wir uns, hoffen wir auf etwas oder grübeln wir? Wer sich gut langweilt und ohne ständige Reizzuführung leben kann, wird alles intensiver wahrnehmen. Mit Erich Kästner lässt sich sagen: Nehmt euch Zeit und genießt auch mal das Schlendern.

mit: Erich Kästner Museum

02/12/2025

„Der Humor ist der Regenschirm der Weisen […].“

Ein kluger Witz kann den Raum und das Gemüt erhellen. Was zunächst ernst war, erscheint in neuem Licht. Humor hat viele Gestalten: Komik, Satire oder Ironie. Solange man taktvoll bleibt und ohne Spott und Boshaftigkeit auskommt, kann Lachen Wunder bewirken. Erinnert ihr euch an eine Situation, in der ein Witz den Moment gerettet hat?

aus: Der Humor, Kurz und bündig

mit: Erich Kästner Museum

01/12/2025

📢 𝗗𝗥𝗘𝗦𝗗𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗥𝗘𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗪𝗢𝗩𝗢𝗡 𝗘𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗧.

Die Haushaltslage der Landeshauptstadt Dresden spitzt sich derzeit dramatisch zu: Für das Jahr 2026 sind massive Kürzungen im Kulturbereich angekündigt - sowohl bei den kommunalen Einrichtungen als auch in der Freien Szene. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Festivals, Kulturorte und Projekte sehen sich dadurch in ihrer Existenz bedroht. Auch unser Haus ist betroffen: Uns sollen 𝟮𝟱 % der Fördermittel gestrichen werden. Ein Weiterbetrieb wäre damit spätestens ab April 2026 nicht mehr möglich.

Das Netzwerk Kultur Dresden hat eine stadtweite Petition gestartet mit dem Slogan "Dresden streicht, wovon es lebt", um auf die Auswirkungen aufmerksam zu machen und dem Stadtrat ein deutliches Signal zu senden: Dresden darf nicht an seiner Kultur sparen.

Was könnt ihr tun?
👉 Die Petition https://loom.ly/L005boA unterschreiben & teilen
👉 Die Beiträge mit auf allen Kanälen teilen: Instagram, Facebook, Threads, LinkedIn, X/Twitter - jedes Posting hilft, Sichtbarkeit zu schaffen
👉 Netzwerke und Partnerinstitutionen informieren - je breiter der Aufruf geteilt wird, desto stärker ist das Signal an die Stadtpolitik.

Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung – jede Mitzeichnung & jedes Weiterverbreiten bringt uns einen Schritt weiter.

Euer Team des Erich Kästner Hauses für Literatur

Mit: Erich Kästner Museum

̈ralle

Stadt Dresden

01/12/2025

„So, meine Herrschaften! Jetzt machen wir einen großen Schneemann!“

Die Adventszeit beginnt und pünktlich rieselt Schnee vom Himmel. Schön wär´s, oder? Doch wenn sich dann Schneegestöber ankündigt, bleiben nicht mal Herren im Anzug im Haus. So auch in der Romanverfilmung Drei Männer im Schnee. Sie basteln Schneemänner und erfreuen sich am weißen Geschenk. Wann habt ihr das letzte Mal einen Schneemann gebaut?

aus: Drei Männer im Schnee

mit: Erich Kästner Museum

01/12/2025

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Die Adventszeit fühlt sich warm und kalt an, harmonisch und auch hektisch. Sie kann Wechselhaftes mit sich bringen. Erwartung und Ernüchterung. Familienglück und Einsamkeit. Worauf besinnen wir uns, wenn Pläne scheitern, der Christbaum wankt und die Verwandtschaft einen Tag zu früh vor der Tür steht? Wir, die Praktikanten und Praktikantinnen des Erich Kästner Hauses, entdecken mit Erich Kästner die Adventszeit und präsentieren jeden Tag ein neues Türchen.

Mit: Erich Kästner Museum

Wohltuendes im 35. Jahr Deutscher Einheit. Ein Gruß aus dem Erich Kästner Haus.„Und Elastizität“, so Erich Kästner in se...
02/10/2025

Wohltuendes im 35. Jahr Deutscher Einheit. Ein Gruß aus dem Erich Kästner Haus.
„Und Elastizität“, so Erich Kästner in seiner 1949 vor dem Züricher PEN-Club gehaltenen Rede „Kästner über Kästner“, „ist ja nicht nur ein wünschbarer Zustand an sich, sondern wir alle werden sie, fürchte ich, in Zukunft recht nützlich gebrauchen können…“.

Der Autor, bereits ab 1945 als Feuilletonchef der Neuen Zeitung in München auf vielerlei Weise um die Unterstützung und Annäherung von Schriftstellern der Inneren Emigration, emigrierten Kollegen und unbelasteten Nachwuchsautoren bemüht, wurde in den Nachkriegsjahren zu einer repräsentativen Figur. Auf Vorschlag Thomas Manns lud man ihn 1947 auf den internationalen PEN-Kongress in Zürich ein, auf dem die Wiedererrichtung eines deutschen PEN-Zentrums diskutiert werden sollte. Kästner wurde erst Generalsekretär, dann Präsident neben Johannes R. Becher und Hermann Friedmann, nach der Spaltung in ein ost- und ein westdeutsches Zentrum ließ er sich 1951 zum alleinigen Präsidenten des bundesdeutschen Schriftstellerclubs wählen und behielt dieses Amt mehr als zehn Jahre. Stets war er auf Mäßigung der antagonistischen Rhetorik bedacht, zugleich aber auch auf klare Artikulation der Unterschiede.
Mit Blick auf den morgigen Feiertag möchten wir Ihnen einige Passagen aus einem Rückblick Wilfried Schoellers (von 2002-2009 Generalsekretär des wiedervereinigten deutschen P.E.N.-Zentrums) vorstellen. Der 2008 unter dem Titel „Deutscher P.E.N.-Club: Das Erbe der Spaltung ist das Prinzip Hoffnung“ erschienene Beitrag skizziert, wie die deutsche Schriftstellervereinigung des P.E.N.-Clubs seit 1948 zum Abbild des Kalten Krieges wurde und wirft gleichzeitig einen Blick voraus.
„Es hat lange gedauert, bis sich die beiden P.E.N.-Zentren vereinigen konnten und wollten. Diese Verständigung war eben nicht als Einigungsvertrag über ein Beitrittsgebiet zu erzielen; sie bedurfte auch des Abbaus der Reflexe aus dem Kalten Kulturkrieg. Vor zehn Jahren [1998, Anm. Verfasser] erst wurde diese Einigung vollzogen. […] Und doch bleibt etwas Unerledigtes, schwer zu Beschreibendes zurück. Backstage liegen die Trümmer, zersplitterte Zusammenhänge und Scherben der Teilungsgeschichte; sie wollen sich zu einem Ganzen nicht fügen. […] Die Erfahrungen, die in zwei unterschiedlichen, oft antagonistischen Gesellschaften gemacht worden sind, lassen sich nicht wiedervereinigen: Unverbunden existieren die diversen Gedächtnisse für die persönliche Zeitgeschichte weiter.
In unserem Ungenügen aber, uns mit unseren Köpfen und unseren Seelen so pauschal ins Ganze zu denken, steckt auch eine große Chance. Wir gewinnen eine Lesart für den Raum der Unterschiede, die uns umgeben, für den Wert des Einzelgängertums. […] Daraus entsteht vielleicht der neue Umriss von welthaltiger Literatur. […] Es ist eine Wohltat, zu erfahren, dass die Dinge auch anders sein und noch anders erfahren werden können. Die Literatur des entgrenzten Raums, wie sie in der Literatur der digitalen Netze entsteht, beharrt aber auch auf Raumbehauptung, auf Verräumlichung von Erinnerung. Dabei ersetzt der Raum den Begriff der Identität, er reflektiert den Standort des Autors wie des Lesers, er macht es möglich, dass wir unsere Divergenzen versammeln und ausleben. Mir kommt es vor, dass ich im Versuch, unser Unvereinigtes und unsere Beschränkung aufzuspüren, unversehens bei einer literarischen Glückskunde angelangt bin. Wir haben so allen Grund aufzuatmen.“
Heute, am Vorabend des 3. Oktober, ist mit Michael Göring ein engagierter Autor im Erich Kästner Haus zu Gast, der seit Studientagen enge persönliche Kontakte in der DDR respektive in Ostdeutschland pflegte. In seinem neuen Roman „Algund“, den er ab 19:00 Uhr vorstellen wird, stößt die persönliche Zeitenwende der Babyboomer-Generation auf die aktuelle politisch-gesellschaftliche Zeitenwende. Das Scheitern des Pazifismus, das Ende der für Europa so sicher geglaubten Zeit des Friedens, die Bedrohung durch die Klimakatastrophe, die Sorgen um die Demokratie – all das gärt in den Protagonisten und befeuert die Gespräche. Nach und nach brechen lang gehütete Geheimnisse auf.

Ein spannender zeitgeschichtlicher Bogenschlag von der Deutschen Teilung in die unmittelbare Gegenwart - der wir vielleicht, im Kästner‘schen Sinne, am besten mit Scharfblick, geeigneten Antitoxinen und mentaler Elastizität begegnen.
Einen erfrischenden Feiertag wünscht Ihnen Ihr Erich Kästner Haus!

Der neue Termin für unseren Familien-Parcours steht fest!Sonntag, den 27. April, startet die Tour durch das Erich Kästne...
02/04/2025

Der neue Termin für unseren Familien-Parcours steht fest!
Sonntag, den 27. April, startet die Tour durch das Erich Kästner Viertel in eine neue Runde.

Emil Tischbein (Samuel Fink) und Assistentin Pony Pogge (Amalia Fink) führen euch über spannende Stationen auf den Spuren des "Kleinen Jungen" durch die Dresdner Neustadt.

Hier lernt ihr die Orte kennen, die Erich Kästner in seinen Kindheitserinnerungen so anschaulich beschrieben hat! Seid ihr neugierig?

15 Uhr geht es los! Unkostenbeitrag: 8 Euro.
Meldet euch gleich an über Telefon: 0351 8045087 oder per Mail: [email protected]

Hier geht es zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2901798349989429/

Foto von Thomas Schlorke

Adresse

Antonstraße 1
Dresden-Neustadt
01097

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Mittwoch 12:30 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493518045086

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