Albertinum

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Albertinum Museum für die Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart // Staatliche Kunstsammlungen Dresden

UPCOMING – Dresden um 1900: Der visionäre Direktor des Albertinum, Georg Treu, will zeigen „was in der Weltplastik in un...
15/10/2026

UPCOMING – Dresden um 1900: Der visionäre Direktor des Albertinum, Georg Treu, will zeigen „was in der Weltplastik in unserer Zeit geleistet wird“ und richtet den Blick dafür vor allem auf Paris. Er erwirbt 1894 die Werke „Das Eherne Zeitalter“ und „Mann mit gebrochener Nase“ von Auguste Rodin und tätigt damit die ersten Ankäufe von Arbeiten des großen französischen Bildhauers für ein deutsches Museum überhaupt.

Weitere Werke von Constantin Meunier, Albert Bartholomé, Alexandre Charpentier, Emmanuel Fémiet u.a. folgen und markieren den entscheidenden Moment, in dem Dresden sich als Ort der Moderne positioniert – auch gegen Widerstände und unter leidenschaftlich geführten Debatten.

Mit der Ausstellung „Das große Drama“ rückt das Albertinum diesen einzigartigen Sammlungsbestand der französischen und belgischen Skulptur ins Zentrum. Anhand von rund 100 Skulpturen, vor allem aus Gips, aber auch Medaillen und Plaketten aus Bronze sowie Fotografien, Gemälden und handschriftlichen Briefen, erzählt die Schau – im wahrsten Sinne des Wortes – vom künstlerischen Aufbruch, grenzübergreifenden Netzwerken und dem Albertinum mit seiner Sammlung von internationalem Rang.

Informationen zur Ausstellung findet ihr im Link in unserer Bio!

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Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne
31.10.2026 bis 22.08.2027
Albertinum

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Abendöffnung: Donnerstag bis 20 Uhr

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden
🙏 Kulturstiftung der Länder, , , Freunde des Albertinum e.V.,

Mit „Bella Italia in Dresden“ richten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den Blick auf das Sehnsuchtsland schlechth...
12/10/2026

Mit „Bella Italia in Dresden“ richten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den Blick auf das Sehnsuchtsland schlechthin. Das Albertinum widmet sich in einer Kabinettausstellung italienischen Landschaften des ausgehenden 19. Jahrhunderts „in Farbe“. Das Land im Süden prägte aber auch Künstler aus der Zeit der Romantik.

In einem Kunstgespräch am 14.10. um 16 Uhr erzählt euch Holger Birkholz, Konservator im Albertinum, welche prägenden Impulse und gar ein Erweckungserlebnis der spätromantische Maler Ludwig Richter aus seiner Zeit in Rom (1823 bis 1826) für sein Schaffen verinnerlichte. Zudem ist dies ein erster loser Blick auf die im Herbst 2027 geplante Sonderausstellung „Ludwig Richter. Idylle als Utopie“ im Albertinum.

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With “Bella Italia in Dresden,” the State Art Collections Dresden are turning their attention to the quintessential land of longing. The Albertinum is dedicating a small caibent exhibition to Italian landscapes from the late 19th century “in color”. But this southern country also influenced artists of the Romantic era.

In an art talk on October 14 at 4:00 p.m., Holger Birkholz, curator at the Albertinum, will discuss the formative influences – and even a religious awakening – that the painter Ludwig Richter of the late omantic era internalized from his time in Rome (1823 to 1826) and incorporated into his work. This art talk also offers a first glimpse to the special exhibition “Ludwig Richter: Idyll as Utopia”, planned for fall 2027 at the Albertinum.

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Arnold BöckLudwig Richterlin (1803-1884), Feierabend / After Work (Detail), c. 1824 © Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Im Zuge des „Italienischen Herbsts“ zeigt das Albertinum ein besonderes Gemälde, das nach 1945 in die Dresdner Sammlunge...
07/10/2026

Im Zuge des „Italienischen Herbsts“ zeigt das Albertinum ein besonderes Gemälde, das nach 1945 in die Dresdner Sammlungen gekommen war, 2023 restituiert und noch im selben Jahr dem Museum geschenkt worden ist: Nach einer sorgfältigen Restaurierung können nun zum ersten Mal die leuchtenden Farben der „Italienerin“, so der Titel des Bildes von Bruno Piglhein, im Klingersaal bewundert werden. Der Name des Malers ist heute zwar nicht mehr so bekannt, doch ist Piglhein für die Kunst des späteren 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung. 1892 war er Gründungsmitglied und erster Präsident der Münchner Secession. Seine Ausbildung als Bildhauer führte ihn 1864 auch nach Dresden, wo ihn an der Kunstakademie Johannes Schilling „in sein Atelier aufgenommen und an den Figuren der Brühlschen Terrasse [= die Tageszeiten] beschäftigt hatte“ (R. Mu**er, 1887). Nach einer kurzen Italien-Reise entschied sich Piglhein, Maler zu werden, und begann um 1870/71 in München eine beeindruckende Karriere.

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As part of the “Italian Autumn” exhibition, the Albertinum is showcasing a special painting that entered the Dresden collections after 1945, was restituted in 2023, and was donated to the museum that same year: Following careful restoration, the vibrant colors of “The Italian Woman” – the title of the painting by Bruno Piglhein – can now be admired for the first time in the Klinger Hall. Although the painter’s name is not as well known today, Piglhein is of great significance to late 19th-century art. In 1892, he was a founding member and the first president of the Munich Secession. His training as a sculptor also took him to Dresden in 1864, where Johannes Schilling “took him into his studio at the Academy of Fine Arts and had him work on the figures of the Brühl Terrace [= The Hours of the Day]” (R. Mu**er, 1887). After a brief trip to Italy, Piglhein decided to become a painter and began an impressive career in Munich around 1870-71.

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Bruno Piglhein (1848–1894), Italienierin / Italian Woman, wohl 1870er Jahre / probably 1870s © Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Arnold Böcklin war 53 Jahre alt und lebte damals in Florenz, als er 1881 ein kleines poetisches Landschaftsgemälde schuf...
01/10/2026

Arnold Böcklin war 53 Jahre alt und lebte damals in Florenz, als er 1881 ein kleines poetisches Landschaftsgemälde schuf. „Der Sommertag“, eine traumhafte Szene ohne konkreten Raum- und Zeitbezug, besitzt durch seine leuchtenden Farben eine monumentale Präsenz und Anziehungskraft. Zeitgenossen galt es als Gegenbild zu Böcklins kurz vorher entstandenen „Toteninsel“. Noch heute zählt es zu seinen unumstrittenen Meisterwerken.

Bereits kurz nach der Entstehung des Gemäldes brachen Lobeshymnen los. Giorgio de Chirico verglich später Böcklins Himmelsfärbung und deren „unglaubliche Tiefe“ mit jener im Bild des Hl. Sebastian von Antonello da Messina in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister; Max Klinger übertrug das Motiv in die Druckgrafik, wodurch seine Bekanntheit noch gesteigert wurde.

Das Kunstgespräch am 7.10. um 16 Uhr mit Konservator Andreas Dehmer ist zugleich eine erste Preview: Am 16.10.27, zum 200. Geburtstag des Malers im nächsten Jahr, eröffnet im Albertinum die Bestandsausstellung „Im Reich des PAN. Böcklin und die Folgen“.

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Arnold Böcklin (1827-1901), Der Sommertag, 1881 © Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Antonello da Messina (um 1430-1479), Der heilige Sebastian (Ausschnitt), um 1478 © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Unverzagt und entschlossen tritt eine junge Frau aus dem Dunkel des Waldes hervor. Den Blick geradeaus gerichtet, wird i...
29/09/2026

Unverzagt und entschlossen tritt eine junge Frau aus dem Dunkel des Waldes hervor. Den Blick geradeaus gerichtet, wird ihr Körper von vorn beleuchtet. Die Art, wie der Künstler Adolf Ehrhardt den Umhang nach hinten gebauscht wiedergibt, unterstreicht den zuversichtlichen Eindruck. Der Wanderstab und die bloßen Füße kennzeichnen die Dargestellte als Pilgerin. Das Bild, das aktuell in der Sammlungspräsentation des Albertinum zu sehen ist, bezieht sich auf die Bibelstelle „Wer in Unschuld wandelt, wandelt sicher“ (Spr 10,9). Die Kleidung der Figur verbindet antike Elemente, wie dem Überschlag des roten Gewandes auf Hüfthöhe, der sog. Kolpos, mit Renaissanceformen, wie das an der Schulter und dem Ellenbogen gepuffte Unterkleid. All dies sind Kennzeichen einer Idealisierung, die den allegorischen Charakter der Darstellung unterstreicht. Die gesellschaftliche Marginalisierung und Objektifizierung von Frauen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führt u. a. dazu, dass weibliche Allegorien im Umfeld der Kunst der Nazarener wieder häufiger zu finden sind als noch im ausgehenden 18. Jahrhundert.

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Undaunted and determined, a young woman steps out of the darkness of the forest. With her gaze fixed straight ahead, her body is illuminated from the front. The way the artist Adolf Ehrhardt depicts the cloak billowing backward emphasizes the confident impression. The walking staff and her bare feet identify her as a pilgrim. The painting, which is currently on display at the Albertinum permanent collection presentation, refers to the Bible verse “Whoever walks in integrity walks securely” (Prov. 10:9). The figure’s clothing combines ancient elements, such as the fold of the red robe at hip level, known as kolpos, with Renaissance styles, such as the puffed sleeves at the shoulders and elbows of the underskirt. All these are hallmarks of an idealization that underscores the allegorical nature of the depiction. The social marginalization and objectification of women in the first half of the 19th century led, among other things, to female allegories becoming more common in the art of the Nazarenes than they had been at the end of the 18th century.

Wir bereiten vor! Ihr habt den Heiligen Georg auf seinem hohen Ross sicherlich schon im Lichthof des Albertinum entdeckt...
15/09/2026

Wir bereiten vor! Ihr habt den Heiligen Georg auf seinem hohen Ross sicherlich schon im Lichthof des Albertinum entdeckt. Bei dem Werk handelt es sich um einen Gipsabguss des Originalmodells der kolossalen Reitergruppe, die der Bildhauer Emmanuel Frémiet (1824-1910) 1891 zunächst als kleinformatige Bronze entwarf und 1900 im großen Format ausführte.

In Vorbereitung auf unsere kommende Sonderausstellung „Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne“ (31.10.2026-22.8.2027) wird das Werk derzeit restauriert, bevor es dann in den Räumen des Salzgassenflügels im Albertinum zu sehen sein wird.

Coming soon:
Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne
31.10.2026-22.8.2027
Albertinum

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We’re getting ready! You’ve surely already spotted St. George on horseback in the Albertinum‘s atrium. The work is a plaster cast of the original model for the colossal equestrian group, which the sculptor Emmanuel Frémiet (1824-1910) first designed as a small-scale bronze in 1891 and then executed in large scale in 1900.

In preparation for our upcoming special exhibition “The Great Drama: Auguste Rodin and the Debate Over Modernism” (October 31, 2026 - August 22, 2027), the work is currently being restored before it goes in the display room of the Albtinum’s Salzgasse.

Coming soon:
The Great Drama: Auguste Rodin and the Debate Over Modernism
October 31, 2026 - August 22, 2027
Albertinum

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Italien im Albertinum! In unserer Kabinettausstellung könnt ihr derzeit anhand von elf Landschaftsbildern den fasziniere...
12/09/2026

Italien im Albertinum! In unserer Kabinettausstellung könnt ihr derzeit anhand von elf Landschaftsbildern den faszinierenden Nuancenreichtum des Landes nachspüren. Erfahrt in einem begleitenden Kunstgespräch mit Konservator Andreas Dehmer am 16.9. um 16 Uhr mehr über das Kolosseum in Rom – und wie es Max Klinger von der Terrasse seines römischen Ateliers gesehen hat.

Eintritt mit Museumsticket.
Wir freuen uns auf euren Besuch!

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Italy at the Albertinum! In our cabinet special exhibition, you can currently explore the country’s fascinating richness of nuances through eleven landscape paintings. Learn more about the Colosseum in Rome during an accompanying art talk with conservator Andreas Dehmer on September 16 at 4 p.m.  – and how Max Klinger saw it from the terrace of his atelier in Rome.

Admission with museum ticket.
We are looking forward to your visit!

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Max Klinger, Das Kolosseum in Rom / The Colosseum in Rome, 1888
© Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

In Dresden galt der Erhaltung und Restaurierung von Gemälden bereits in der Zeit der Romantik besondere Aufmerksamkeit. ...
09/09/2026

In Dresden galt der Erhaltung und Restaurierung von Gemälden bereits in der Zeit der Romantik besondere Aufmerksamkeit. Akademieprofessoren und Maler setzten sich in mehreren Fachgutachten mit der Frage auseinander, wie Kunstwerke sachgerecht bewahrt und behandelt werden sollten. Auch Johann Wolfgang von Goethe interessierte sich wiederholt für die Restaurierung von Gemälden und beteiligte sich mit eigenen Überlegungen an diesem Diskurs.

Seit heute widmen wir uns in einer Kabinettausstellung dem Thema der Restaurierung von Gemälden und ihren Schmuckrahmen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und machen die vielfältigen Herausforderungen der Restaurierung anschaulich nachvollziehbar. Die Auswahl der gezeigten Werke aus dem Bestand des Albertinum umfasst Porträts, Landschaften und Historiengemälde. Viele Gemälde wurden im Vorfeld von Sonderausstellungen restauriert, um sie wieder der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Zu den Maßnahmen gehörten u.a. die Schließung von Rissen in Leinwandbildträgern, die Abnahme gealterter Firnisse und älterer Retuschen sowie die Ergänzung fehlender Ornamentteile und Fassungen an reich gestalteten Schmuckrahmen. Die Arbeiten wurden von den Restauratorinnen und Restauratoren der Gemälderestaurierungswerkstatt der Gemäldegalerie Alte Meister und des Albertinum gemeinsam mit freiberuflichen Kolleginnen und Kollegen ausgeführt. Die Präsentation eröffnet damit einen seltenen Einblick in die restauratorische Praxis und zeigt, wie sorgfältige Konservierung und Restaurierung zum Erhalt bedeutender Kunstwerke beitragen. Für diese Restaurierungen konnten Spenden- und Drittmittel eingesetzt werden, wofür wir sehr dankbar sind.

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Focus Albertinum: Restaurierung / Romantik
9.9.2026 - 2.7.2028
Albertinum

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Seit 1962 bewahrt das Albertinum, infolge einer Schenkung aus Familienbesitz, ein größeres Konvolut an Gemälden der Male...
03/09/2026

Seit 1962 bewahrt das Albertinum, infolge einer Schenkung aus Familienbesitz, ein größeres Konvolut an Gemälden der Malerin Sophie Sthamer (1855-1940). Mit 36 Bildern ist dieses eine der umfangreichsten Werkgruppen einer Künstlerin des späteren 19. Jahrhunderts in unserem Museum. Bislang wurde davon kaum etwas ausgestellt.

Sophie Sthamer hatte 1886 den Historienmaler Hermann Prell geheiratet. Seitdem scheint ihre künstlerische Produktion, trotz allen anerkannten Talents, erheblich abgenommen zu haben.

Die hier im Rahmen des Projekts „Albertinum befragen“ gezeigten Studien aus Italien entstanden auf Reisen in den 1880er Jahren und bezeugen ihr Können. Gleichwohl sind es nur Studien, die sich unter den zahlreichen „Meisterwerken" des Museums schwer behaupten können. Sollten sie trotzdem dauerhaft gezeigt werden? Um einer fast vergessenen Künstlerin zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen?

Und wenn ja, unter welchem Namen? Einige von ihnen sind mit „Sophie Prell" signiert, obwohl sie aus einer Zeit stammen, in der sie noch nicht verheiratet war. Andere wiederum tragen die Initialen S.S. In Bestandskatalogen und -karteien des Museums wird die Malerin unter dem Namen Sophie Prell geführt (mit dem Zusatz „geb. Sthamer") – und ist seit jeher vornehmlich unter diesem Namen recherchiert worden.

Wäre aber Sophie Sthamer nicht der angemessenere Name? Oder Sthamer-Prell? Prell-Sthamer? Oder entsprechend des Entstehungsjahrs eines Werkes jeweils anders? Allein schon solche vermeintlichen Spitzfindigkeiten tragen dazu bei, (Wieder-)Entdeckungen von Künstlerinnen zu erschweren.

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Gefördert von Outset Contemporary Art Fund

Die Landschaften Italiens gelten seit langem als Inspirations-, Kraft- und Sehnsuchtsorte für Künstlerinnen und Künstler...
01/09/2026

Die Landschaften Italiens gelten seit langem als Inspirations-, Kraft- und Sehnsuchtsorte für Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden. Im späten 19. Jh. entstanden nicht nur idyllisch oder heroisch aufgefasste Naturdarstellungen. Auch weniger spektakuläre Ansichten folgten nun dem Anspruch, das Land zu schildern, wie es „wirklich“ war. Zwischen der stimmungsvollen Spätromantik eines Albert Rieger und dem radikalen Realismus Adolph Menzels scheinen Welten zu liegen. Die Malerei hatte damals gegenüber der aufkommenden Fotografie einen entscheidenden Vorteil: Nur sie zeigte – mit einem faszinierenden Reichtum an Nuancen – Italien in Farbe.

Ausgewählte Gemälde aus dem Bestand des Albertinum ermöglichen in unserer gleichnamigen Kabinettausstellung seit heute verschiedene Sichtweisen auf das Sehnsuchtsland der Deutschen: von Rudolf Schusters ebenso reduzierten wie ausdrucksstarken Darstellungen der römischen Campagna bis hin zum pittoresken Postkartenmotiv der dunstig schimmernden Küstenlandschaft Franz Richard Unterbergers.

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Italy’s landscapes have long been regarded as sources of inspiration, strength and longing for artists from the North. In the late 19th century, however, depictions of nature were no longer confined to idyllic or heroic interpretations. Even less spectacular views now sought to portray the countryside as it ‘really’ was. There seems to be a world of difference between evocative late Romanticism of Albert Rieger and the radical realism of Adolph Menzel. At that time, painting still had one decisive advantage over the emerging art of photography: it alone showed – with a fascinating wealth of nuances – Italy in colour.

A selection of paintings from the Albertinum’s rich collection offers a wide variety of perspectives on the land of German longing: from Rudolf Schuster’s minimalist yet expressive depictions of the Roman Campagna to the picturesque postcard scene of Franz Richard Unterberger’s hazy, shimmering coastal landscape.

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Focus Albertinum: Italien in Farbe. Landschaftsbilder des späten 19. Jahrhunderts im Albertinum
Focus Albertinum: Italy in Colour. Late 19th-century landscape paintings in the Albertinum
1.9.26-6.6.27
Albertinum

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Ludwig Theodor Choulant, In Venedig (13, 17, 20)
Anselm Feuerbach, Landschaft mit Ziegen, 1873 (6, 7)
Adolph von Menzel, Piazza d’Erbe in Verona, 1884 (10-12)
Georg Müller-Breslau, Klippen am Meer, 1887 (3-5)
Paul Poetzsch, Regen in Neapel, wohl 1888 (18, 19)
Hermann Prell, Baumstudie. Villa Borghese, 1893 (8)
Albert Rieger, Sommerabend in Venedig, um 1880 (9, 13-16)
Rudolf Schuster, Capri (2)
Rudolf Schuster, Römische Landschaft bei Ponte Molle, 1880 (3, 4)
Rudolf Schuster, Römische Landschaft bei Ponte Nomentano, 1880 (3, 4)
Franz Richard Unterberger, Amalfi – Golfo di Salerno (1, 2, 20)

Adresse

Tzschirnerplatz 2
Dresden
01067

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
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Sonntag 11:00 - 17:00

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+4935149142000

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