Albertinum

Albertinum Museum für die Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart // Staatliche Kunstsammlungen Dresden

  – Besuche von Paula Modersohn-Becker in der Skulpturensammlung des Albertinum sind zwar nicht dokumentiert, aber sehr ...
28/05/2026

– Besuche von Paula Modersohn-Becker in der Skulpturensammlung des Albertinum sind zwar nicht dokumentiert, aber sehr wahrscheinlich. Sowohl die Werke moderner Bildhauerei von Auguste Rodin bis zu Max Klinger waren für die Künstlerin von Interesse als auch die Kollektion altägyptischer Artefakte: Farbige Mumienmasken konnte sie demnach bereits in Dresden (und nicht erst während ihrer Aufenthalte in Paris) gesehen haben. Die starke Vereinfachung und die Großzügigkeit der Form dieser antiken Darstellungen waren für ihre Porträtkunst maßgebend, wie in diesem Selbstbildnis. Mit dem Ende der Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“, die nur noch bis kommenden Sonntag im Albertinum zu sehen ist, enden auch unserer Life Letters. Danke für Eure zahlreichen Einsendungen!
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Although there is no documentation of Paula Modersohn-Becker’s visits to the Albertinum’s sculpture collection, they are very likely. The artist was interested not only in modern sculptures ranging from Auguste Rodin to Max Klinger but also in the collection of ancient Egyptian artifacts; she may therefore have seen colored mummy masks as early as her time in Dresden (and not just during her stays in Paris). The strong simplification and the generous forms of these ancient depictions were decisive for her portraiture, as seen in this Self-Portrait. With the conclusion of the exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” — which will be on display at the Albertinum only until this coming Sunday — our Life Letters series also comes to an end. Thank you for all your submissions!

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(1) Paula Modersohn-Becker, Becker, Selbstbildnis nach halblinks, die Hand am Kinn / Self-Portrait Head Turned Left, with Hand on Chin, 1906 © Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Dauerleihgabe aus Privatbesitz
(2, 3) Mumienmaske einer Frau mit Totenkranz aus Rosenblättern / Mummy Mask of a Woman with a Funeral Wreath of Rose Petals, Ägypten / Egypt, 2. Hälfte 1. Jahrhundert / 2nd half first century © Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Alexander Peitz

26/05/2026

Für unsere Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ haben wir Stimmen ganz verschiedener Menschen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik eingeholt, die uns von ihrer persönlichen Perspektive auf die Kunst dieser zwei Ausnahmeerscheinungen der Malerei des 20. Jahrhunderts erzählt haben.

Die Künstlerin Christine Schlegel erinnert sich in unserem abschließenden Video an ihre erste Begegnung mit Bildern von Paula Modersohn-Becker und was sie aus deren Formensprache für ihre eigene Arbeit entdeckt hat. Das Gemälde „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ (1906) aus dem .modersohn.becker.museum in Bremen, über das Schlegel spricht, ist zwar nicht in unserer Sonderausstellung zu sehen. Aber dafür zahlreiche andere großartige Werke der Künstlerin und ihres Zeitgenossen Edvard Munch – nur noch bis 31.5. täglich von 10 bis 19 Uhr im Albertinum.
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For our special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life,” we gathered the opinions of a wide variety of people in the fields of art, culture, academia, and politics, who shared tehir personal perspectives on the art of these two exceptional personalities in 20th-century painting.

In our concluding video, artist Christine Schlegel recalls her first encounter with Paula Modersohn-Becker’s paintings and what she discovered in their visual language that she could apply to her own work. The painting “Self-Portrait on the 6th Wedding Anniversary” (1906) from the Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen, which Schlegel discusses, is not on display in our special exhibition. But enjoy numerous other magnificent works by the artist and her contemporary Edvard Munch – on show only until May 31, daily from 10 a.m. to 7 p.m. at the Albertinum.

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Herzliche Einladung zum großen Finale unserer Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fra...
24/05/2026

Herzliche Einladung zum großen Finale unserer Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“
31.5. | 10 bis 22 Uhr | Albertinum

Zum letzten Ausstellungstag laden wir Euch noch einmal alle ein Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch und „Die großen Fragen des Lebens“ bei der großen Finissage zu feiern. Bis 22 Uhr kann an diesem Tag ein letzter Blick auf die über 150 gezeigten Werke geworfen werden. Im Lichthof des Albertinum warten außerdem ein Textilworkshop, Musik und Getränke auch Euch. Um 19 Uhr lädt das Ausstellungsteam zur „Kuratoren-Sprechstunde mit Dr. Dalbajewa, Dr. Dehmer und Dr. Paul“ unter dem Motto „große Fragen & kurze Antworten“.

👉 Welche Frage habt ihr an das Kuratorenteam? Schreibt diese in die Kommentare. Die Antworten gibt es am 31.5. bei der „Kuratoren-Sprechstunde“ vor Ort im Albertinum.

Die Ausstellung ist nur mit Ticket zugänglich, das Angebot im Lichthof ist kostenfrei (Getränke kostenpflichtig).
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Join us to the grand finale of our special exhibition, “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life”
May 31 | 10 a.m. to 10 p.m. | Albertinum

On the final day of the exhibition, we invite you all once again to celebrate Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, and “The Big Questions of Life” at the grand closing event. On this day, you can take one last look at the more than 150 works on display until 10 p.m. A textile workshop, music, and refreshments also await you in the Albertinum’s atrium. At 7 p.m., the exhibition team invites you to a “Curator’s Consulation Talk with Dr. Dalbajewa, Dr. Dehmer, and Dr. Paul” under the theme “Big Questions & Short Answers”.

👉 What question do you have for the curatorial team? Write them in the comments. The answers will be responded on May 31 during the “Curator’s Talk” at the Albertinum.

Admission to the exhibition with ticket; the event in the atrium is free of charge (drinks with costs).

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22/05/2026

Kritiker warfen Edvard Munch 1886 in Oslo und Paula Modersohn-Becker 1899 in Bremen vor, die Figuren in ihren Werken seien ungelenk und nicht gekonnt ausgeführt. Hintergrund für die einem breiten Publikum noch unverständliche Ästhetik ihrer Bilder waren wesentlich auch Neuerungen und Diskurse ambitionierter Künstler in Paris, wo Munch und Modersohn-Becker ihr Werk weiterentwickeln konnten.

In „Zwei Frauen in einer Landschaft“ (1897-1899) von Edvard Munch wurden die dekorativ flächig gegebenen Figuren durch mehrfach farbige Konturen schablonenhaft losgelöst. Mit dem steigenden Abstraktionsgrad wird die alte Frau zum anonymen Tod, die junge zur schattenbehafteten Lichterscheinung. Von der besonderen Farb- und Formensprache dieses Gemäldes aus dem Oslo begeistert ist auch Katja Paul, Ausstellungsassistentin am Albertinum. Zu sehen nur noch bis 31.5. in unserer Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ im Albertinum.
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In 1886 in Oslo, critics accused Edvard Munch, and in 1899 in Bremen, Paula Modersohn-Becker, of depicting figures in their works that were awkward and poorly executed. The aesthetic of their paintings – which remained incomprehensible to a broad audience – was largely influenced by the innovations and discourses of ambitious artists in Paris, where Munch and Modersohn-Becker were able to further develop their work.

In Edvard Munch’s “Two Women in a Landscape” (1897-1899), the figures – depicted in a decorative, flat style – are stencil-like outlines defined by multiple colored contours. As the level of abstraction increases, the older woman becomes an anonymous figure of death, while the younger one transforms into a shadowy apparition of light. Katja Paul, assistant curator at the Albertinum, is also captivated by the unique language of color and form in this painting from the Munchmuseet Oslo. On display only until May 31 in our special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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21/05/2026

Paula Modersohn-Becker porträtierte sich, ihre Geschwister und Bekannten besonders häufig in klar komponierten, frontal ausgerichteten Bildausschnitten. Würdiges Modell für ein großformatiges Bildnis konnte ihr auch ein Bauernmädchen aus Worpswede sein, das den Betrachtenden mit geradem Blick entgegenschaut.

Für eine solche Frontalität ihrer Bildnisse fand sie Anregungen in der frühchristlichen und ägyptischen Kunst, die sie in Museen in Dresden, Berlin und Paris studierte. 1903 notierte sie: „Jetzt fühle ich tief, wie ich an den Köpfen der Antike lernen kann. Wie sind die groß und einfach gesehen! Stirn, Augen, Mund, Nase, Wangen, Kinn, das ist alles. Es klingt so einfach und ist doch so sehr, sehr viel.“

Beeindruckt vom intensiven Blick des „Worpsweder Bauernkind auf einem Stuhl sitzend“ (1905) ist auch Anna Till (.till.situationproductions), freischaffende Choreographin und Tänzerin. Hier erzählt Till, was sie mit diesem Bild verbindet. Das Gemälde aus der Kunsthalle Bremen ist nur noch bis 31.5. in unserer Ausstellung „Die großen Fragen des Lebens“ im Albertinum zu sehen.
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Paula Modersohn-Becker often painted herself, her siblings, and her acquaintances in clearly composed, frontal portraits. For her, even a peasant girl from Worpswede looking straight at the viewer was a worthy model for a large-scale portrait.

The frontal style of her portraits was inspired by early Christian and Egyptian art, which she studied in museums in Dresden, Berlin, and Paris. In 1903, she wrote: ‘Now I have a deep sense of how I can learn from the heads of Classical Antiquity. How large and simple they are! Forehead, eyes, mouth, nose, cheeks, chin – that’s all. It sounds so simple, and yet it is so very, very much’.

Impressed by the intense gaze of the peasant girl, choreographer and dancer Anna Till shares here what connects her to this painting. The ‘Worpswede Peasant Child Sitting on a Chair‘ (1905) from Kunsthalle Bremen is on display til May 31 in our exhibition “The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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16/05/2026

Ab 1898 lebte und arbeitete Paula Modersohn-Becker in Worpswede nahe Bremen, wo sich bereits Künstler angesiedelt hatten, die das Leben in der von bäuerlicher Arbeit geprägten Umgebung der städtischen Hektik vorzogen. In ihren Worpsweder Landschaften suchte die junge Malerin nach einer „großen Einfachheit der Form“ – die weite, flache Moor- und Wiesenlandschaft bot ihr ideale Motive, um Natur auf wenige klare Elemente und Bildausschnitte zu reduzieren.

Rachel Cohen (), Professorin für angewandte Kunst an der University of Chicago und Fellow an der , erklärt anhand des Gemäldes „Birkenstämme vor rotem Gehöft” (um 1901), warum die landschaftlichen Motive von Paula Modersohn-Becker so voll von Birken sind. Dieses Werk aus der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen ist nur noch bis 31.5. in unserer Sonderausstellung “Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens” im Albertinum zu sehen.
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From 1898 onwards, Paula Modersohn-Becker lived and worked in Worpswede, a village near Bremen that had already become a haven for artists seeking an alternative to city life. In her Worpswede landscapes, she sought ‘great simplicity of form’ – the vast, flat moorland and meadow landscape providing her with ideal motifs for reducing nature to a few clear elements and pictorial details.

Rachel Cohen, Professor of Practice in the Arts at the University of Chicago and a fellow at the American Academy in Berlin, uses the painting “Birch Trunks in front of a Red House Wall” (c. 1901) to explain why Paula Modersohn-Becker’s landscape motifs feature so many birch trees. This work from the Paula Modersohn-Becker-Stiftung in Bremen is on display only until May 31 in our special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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  – Lange gerade Gräben kennzeichneten die Kulturlandschaft des Teufelsmoors nördlich von Bremen. Für Paula Modersohn-Be...
14/05/2026

– Lange gerade Gräben kennzeichneten die Kulturlandschaft des Teufelsmoors nördlich von Bremen. Für Paula Modersohn-Becker war das durch die Entwässerung nutzbar gemachte Feuchtgebiet um Worpswede Arbeitsumfeld, Wohnort und Inspirationsquelle: „Schönes braunes Moor, köstliches Braun! Die Kanäle mit den […] Spiegelungen, […] es ist ein Wunderland“, schrieb sie romantisierend.

In der künstlerischen Umsetzung aber suchte sie nach Vereinfachung und konzentrierte sich auf schlichte, oft auch geometrisierte Bildausschnitte. In ihrem „Moorgraben“ teilt der diagonal ins Bild gesetzte Kanal die Wiesen in zwei Dreiecksflächen. Das Gemälde aus der Sammlung des Albertinum ist nur noch bis 31.5. in der Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ im Albertinum zu sehen.
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Long, straight ditches characterized the cultural landscape of the Teufelsmoor north of Bremen. For Paula Modersohn-Becker, the wetland around Worpswede – made usable through drainage – served as her workplace, home, and source of inspiration: “Beautiful brown moor, delightful brown! The canals with the […] reflections, […] it is a wonderland”, she wrote romantically.

In her artistic ex*****on, however, she sought simplicity and focused on plain, often geometric sections of the image. In her “Moor Channel”, the canal, positioned diagonally across the picture, divides the meadows into two triangular areas. The painting from the Albertinum permanent collection is on display only until May 31 in the special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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Paula Modersohn-Becker, Moorgraben / Moor Channel, c. 1900 © Albertinum, .museum, 📷 Estel

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Erweiterte Öffnungszeiten bei „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“! Aufgrund des groß...
12/05/2026

Erweiterte Öffnungszeiten bei „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“! Aufgrund des großen Andrangs ist unsere Sonderausstellung in der letzten Woche (22.5.-30.5.) täglich von 10 bis 19 Uhrgeöffnet. Die zusätzliche Abendöffnung am Donnerstag bis 20 Uhr bleibt bestehen. Darüber hinaus gibt es eine Sonderöffnung des gesamten Albertinum am Pfingstmontag (25.5.).
 
Am Sonntag (31.5.) laden wir Euch herzlich ein, noch einmal Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch und „Die großen Fragen des Lebens“ bei der großen Finissage zu feiern. Bis 22 Uhr kann an diesem Tag ein letzter Blick auf die über 150 gezeigten Werke geworfen werden. Im Lichthof des Albertinum warten außerdem ein Textilworkshop, Musik und Getränke auf Euch. Um 19 Uhr lädt unser Ausstellungsteam zur „Kuratoren-Sprechstunde mit Dr. Dalbajewa, Dr. Dehmer und Dr. Paul“ unter dem Motto „große Fragen & kurze Antworten“.
 
Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch.
Die großen Fragen des Lebens
Ab 22.5. jeweils bis 19 Uhr geöffnet
Am 31.5. bis 22 Uhr geöffnet (mit Finissage)
 
Mehr Informationen im Link in unserer Bio.
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Extended opening hours for “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life”! Due to high visitor numbers, our special exhibition will be open daily from 10 a.m. to 7 p.m. during the final week (22.5.- 30.5.). The extended evening hours on Thursdays until 8 p.m. remain in effect. In addition, the entire Albertinum will be open on Whit Monday (25.5.).
 
On Sunday (31.5.) we cordially invite you to join us once again to celebrate Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, and “The Big Questions of Life” at the grand closing event. On this day, you can take one last look at the more than 150 works on display until 10 p.m. Enjoy also a textile workshop, music, and refreshments in the Albertinum’s atrium. At 7 p.m., our exhibition team invites you to a “Curator’s Talk with Dr. Dalbajewa, Dr. Dehmer, and Dr. Paul” under the theme “Big Questions & Short Answers.”
 
Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch.
The Big Questions of Life
Open daily from 22.5. until 7 p.m.
Open until 10 p.m. on 31.5. (with a closing event)
 
For more informations see link in our bio.

09/05/2026

Das Motiv von Edvard Munchs Gemälde „Auge in Auge“ erinnert fern an christliche Darstellungen von Eva und Adam im Paradies am Baum der Erkenntnis. Anhand der modebewussten Kleidung des einander zugewandten Menschenpaares und durch Hinzufügen eines roten Hauses im Hintergrund wird das Bild zur modernen Fassung einer scheinbar ewig alten Geschichte. Die hier gezeigte Gegenüberstellung zweier Wesen, vereint in stummer Zwiesprache, war ebenso Teil von Munchs „Lebensfries“-Projekt und verbildlichte dort, zusammen mit anderen Bildern, das Thema der aufkeimenden Liebe.

Um welche Fragen es in diesem Bild noch gehen kann, erklärt die Botschafterin des Königreichs Norwegen in Deutschland Laila Stenseng (Norwegische Botschaft in Berlin). Das Gemälde aus dem MUNCH Museum Oslo ist noch bis Ende Mai in unserer Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ im Albertinum zu sehen.
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This motif of Edvard Munch‘ “Eye to Eye” is vaguely reminiscent of Christian depictions of Eve and Adam in the Garden of Eden by the Tree of Knowledge. Through the fashion-conscious attire of the couple facing each other and the addition of a red house in the background, the image becomes a modern interpretation of a seemingly timeless story. The juxtaposition of two figures shown here, united in silent dialogue, was also part of Munch’s “Frieze of Life” project, where, along with other pictures, it illustrated the theme of budding love.

Laila Stenseng, the Kingdom of Norway Ambassador to Germany, explains what other questions this painting might raise. The painting from the Munchmuseet Oslo is on display til the end of May in our special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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  – Die Menschen aus Worpswede sind in Paula Modersohn-Beckers Bildern als Teil der von ihr als lebensbringend verstande...
07/05/2026

– Die Menschen aus Worpswede sind in Paula Modersohn-Beckers Bildern als Teil der von ihr als lebensbringend verstandenen Natur begriffen. Das Plastische der Figuren ist in großen, runden Formen zusammengefasst. Die Frau in einer dunklen Tracht und das pausbäckige Kind auf diesem Gemälde sind monumental und damit bedeutsam in den Vordergrund gerückt. Ritzungen in der feuchten Farbe verleihen besonders den Gesichtern eine lebendige, beinahe vibrierende Oberflächenstruktur. Das Gemälde ist nur noch bis 31.5. in unserer Sonderausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ im Albertinum zu sehen.
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In Paula Modersohn-Becker’s paintings, the people of Worpswede are portrayed as part of nature, which she viewed as a source of life. The figures’ sculptural quality is captured in large, rounded forms. The woman in a dark traditional costume and the chubby-cheeked child in this painting are monumental and thus prominently placed in the foreground. Scratches in the wet paint lend the faces, in particular, a lively, almost vibrating surface texture. The painting is on display only until 31.5. in our special exhibition “Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch. The Big Questions of Life” at the Albertinum.

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Paula Modersohn-Becker, Becker, Alte Frau mit Hut / Old Woman with Hat, 1895 © Leihgabe aus Privatbesitz im Albertinum, 📷 Estel/Klut

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Adresse

Tzschirnerplatz 2
Dresden
01067

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

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