Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden 1 Verbund, 15 Museen: Entdecke die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit ihre Fülle an Sch?
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🌠Geradezu geisterhaft erscheinen unter dem zarten Tuch die Gesichtszüge der jungen Schönheit, die mit ihren geschlossene...
19/10/2026

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Geradezu geisterhaft erscheinen unter dem zarten Tuch die Gesichtszüge der jungen Schönheit, die mit ihren geschlossenen Lidern wie eine Schlafende wirkt.
Die etwas überlebensgroße Büste einer verschleierten Frau mit ihrer fantasievollen Gestaltung des ungemein feinen, in vielen Falten fallenden Schleiers, stammt von dem Bildhauer Antonio Corradini. Mit seinem eleganten Stil war der Venezianer einer der produktivsten Bildhauer seiner Zeit.
Wie alle Marmorarbeiten Corradinis zeichnet sich unsere Büste durch eine bemerkenswert virtuose Technik aus. Ihr Sujet ist im Grunde unwichtig, vielmehr scheint es allein um die illusionistische Wirkung zu gehen, bei der die technische Herausforderung, menschliche Formen unter dünnem Tuch zu gestalten, zum Selbstzweck wird – ein Meisterstück hochbarocker Virtuosität.
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The features of the young beauty appear almost ghostly under the delicate veil, and with her closed eyelids she looks as if she were sleeping.
The somewhat larger-than-life bust of a veiled woman with its imaginative design of the extraordinarily fine veil falling in many folds was created by the sculptor Antonio Corradini. With his elegant style, the Venetian was one of the most productive sculptors of his time.
Like all of Corradini's marble works, our bust is characterised by a remarkably virtuoso technique. Its subject is basically unimportant, rather it seems to be solely about the illusionistic effect, in which the technical challenge of shaping human forms under thin cloth becomes an end in itself - a masterpiece of high Baroque virtuosity.
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Verschleierte Frau, Antonio Corradini, 1724.

👀Das größte bewegliche Gemälde und einzige Hauptaltarbild einer Kirche in seinem Oeuvre schuf Antonio Allegri für die Ch...
16/10/2026

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Das größte bewegliche Gemälde und einzige Hauptaltarbild einer Kirche in seinem Oeuvre schuf Antonio Allegri für die Chiesa di San Francesco seines Heimatorts Correggio. Dieses Frühwerk ist eines seiner wenigen signierten Bilder.
Die Muttergottes und das Christuskind thronen über den Heiligen Antonius von Padua, Franziskus, Katharina von Alexandrien und Johannes dem Täufer. Auf einem Relief am Fuß des Throns finden sich, nur schwer erkennbar, Adam und Eva. Darüber schließt ein Ovalrelief mit Moses und den Gesetzestafeln an. Beide verweisen zusammen mit Maria auf die drei biblischen Heilszeitalter.
Die mit ionischen Kapitellen bekrönten Säulen, die die Gruppe einfassen, verraten Correggios Beschäftigung mit antiker Architektur: Die ionische Ordnung war, für ein Marienbild passend, weiblich konnotiert.
Ein reizvolles Detail verbirgt der heilige Antonius, der uns aus diesem Altarbild so fröhlich anblickt; es könnte ein Selbstporträt des Antonio Allegri da Correggio sein.
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Antonio Allegri created the largest portable painting and the only high altarpiece in a church within his oeuvre for the Chiesa di San Francesco in his hometown of Correggio. This early work is one of his few signed paintings.
The Virgin and Child are enthroned above Saint Anthony of Padua, Saint Francis, Saint Catherine of Alexandria and John the Baptist. On a relief at the foot of the throne, barely visible, are Adam and Eve. Above this is an oval relief depicting Moses and the Tablets of the Law. Together with Mary, these three figures symbolise the three biblical ages of salvation.
The columns, crowned with Ionic capitals and framing the group, reveal Correggio’s fascination with ancient architecture: the Ionic order, fitting for a depiction of the Virgin Mary, had feminine connotations.
Saint Anthony, who gazes so cheerfully at us from this altarpiece, conceals a charming detail; it could be a self-portrait of Antonio Allegri da Correggio.
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Madonna des heiligen Franziskus, Correggio, 1514/15.

🌈„Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon“Der dänisch-isländische Künstler Ólafur Elíasson (*1967 i...
15/10/2026

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„Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon“
Der dänisch-isländische Künstler Ólafur Elíasson (*1967 in Kopenhagen) hat ein neues Werk exklusiv für unseren Mathematisch-Physikalischen Salon geschaffen.
Ab heute könnt Ihr die Lichtinstallation in Form eines kreisrunden, leuchtenden Regenbogens dauerhaft bei uns sehen.
Ólafur Elíasson schuf einen zwei Meter großen Lichtkreis, der von Violett und Tiefblau bis hin zu kräftigem Rot strahlt. Dieser entsteht, indem das Licht einer Vollspektrum-LED auf einen prismatischen Glasring fällt. Der Ring bricht das Licht dann in die einzelnen Wellenlängen des Farbspektrums auf.
Die Installation verweist auf ein Phänomen, das in der Natur nur unvollständig wahrgenommen werden kann: Regenbögen sind physikalisch immer volle Kreise. Ihre Form bleibt unserem Blick aufgrund des Horizonts jedoch verborgen.
Möglich wurde der Erwerb durch die 45 Stifterinnen und Stifter innerhalb des 2.600 Mitglieder starken Freundeskreises MUSEIS SAXONICIS USUI – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.
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“ Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon”
The Danish-Icelandic artist Ólafur Elíasson (born 1967 in Copenhagen) has created a new work exclusively for our Mathematisch-Physikalischer Salon.
From today, you can view the light installation – in the form of a circular, luminous rainbow – on permanent display here.
Ólafur Elíasson has created a two-metre-wide circle of light that shines in shades ranging from violet and deep blue to vivid red. This effect is produced when light from a full-spectrum LED strikes a prismatic glass ring. The ring then refracts the light into the individual wavelengths of the colour spectrum.
The installation draws attention to a phenomenon that can only be partially perceived in nature: physically speaking, rainbows are always complete circles.
The acquisition was made possible by the 45 donors within the 2,600-strong Friends’ Association of MUSEIS SAXONICIS USUI – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.
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🫣Gierig reckt das drachenartige, zahnbewehrte Ungeheuer seinen Kopf. Ihm ist henkelartig eine sich aufbäumende Schlange ...
13/10/2026

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Gierig reckt das drachenartige, zahnbewehrte Ungeheuer seinen Kopf. Ihm ist henkelartig eine sich aufbäumende Schlange aufgesetzt. Den Körper dieses Schrecken erregenden Untiers bildet eine irisierend schimmernde Nautilusschale. Das kostbare Tintenfischgehäuse verbinden Spangen, die fantasiereich in Rollwerkgrotesken aufgelöst sind, sorgsam mit dem Schaft. Dessen Vasenform hat venezianische Vorbilder. Der aggressive Fuß – eine abgegossene Adlerkralle – vermag den Pokal kaum in Balance zu halten. Entstanden ist dieses kuriose Kunststück wohl kurz vor 1580 unter dem Einfluss Wenzel Jamnitzers in Süddeutschland.
Auf die Nautilusschale griff der Goldschmied für seine Darstellung des Seeungeheuers auch deshalb zurück, weil sie eine unmittelbare Assoziation mit exotisch fernen Weltteilen erlaubte.
Solche Schatzkunstwerke haben meist keine Gebrauchsfunktion. Sie sind aber nicht bloß Verblüffungsobjekte, sondern veranschaulichen auf verschiedenen Ebenen die Weltvorstellungen ihrer Zeit.
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The dragon-like, fanged monster raises its head greedily. A rearing snake is attached to it like a handle. The body of this terrifying beast is formed by an iridescent, shimmering nautilus shell. The precious octopus shell is carefully connected to the shaft by clasps that are fancifully dissolved into scrollwork grotesques. Its vase shape is modelled on Venetian examples. The aggressive foot - a moulded eagle's claw - is barely able to keep the goblet in balance. This curious piece of art was probably created shortly before 1580 under the influence of Wenzel Jamnitzer in southern Germany.
The goldsmith also used the nautilus shell for his depiction of the sea monster because it allowed an immediate association with exotic, distant parts of the world.
Treasure artefacts of this kind usually have no practical function. However, they are not merely objects of astonishment, but illustrate the world views of their time on various levels.
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Nautiluspokal auf Adlerklaue, um 1580.

👨‍🎨Berühmt und doch unbekannt – Antonio Allegri, genannt Correggio.Wo sonst ein Porträt die Lebensbeschreibungen der ein...
09/10/2026

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Berühmt und doch unbekannt – Antonio Allegri, genannt Correggio.
Wo sonst ein Porträt die Lebensbeschreibungen der einzelnen Renaissancekünstler bei Giorgio Vasari einleitet und seinem Text ein Gesicht verleiht, klafft bei Correggio eine Lücke. Er zählt zu den acht Künstlern, deren Porträt Vasari nicht fand.
Seit dem 17. Jh. mehrten sich die Bemühungen, dem berühmten und zugleich unsichtbaren Künstler ein Gesicht zu geben. Correggio ist stets bärtig mit hoher Stirn zu sehen. So auch in dieser Druckgraphik Adam von Bartschs, die das Bild Correggios mitprägte.
Correggio erinnert hier weniger an einen praktisch tätigen Maler als einen Gelehrten. Umgeben von Malwerkzeugen, arbeitet er konzentriert an der Studie einer Madonnenkomposition. Unter seinem Pult klemmt eine weitere Graphik. Die Inschrift an der Wandtafel im Hintergrund vermerkt Identität und vermutete Lebensdaten Correggios.
Motivisch geht die Druckgraphik auf Albrecht Dürers Porträt des Humanisten Erasmus von Rotterdam zurück.
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Famous yet unknown – Antonio Allegri, known as Correggio.
Whereas a portrait usually introduces Giorgio Vasari’s biographies of the individual Renaissance artists and lends a face to his text, there is a gap where Correggio’s should be. He is one of the eight artists whose portrait Vasari was unable to find.
Since the 17th century, efforts to give this famous yet invisible artist a face have increased. Correggio is always depicted as bearded with a high forehead. This is also the case in this print by Adam von Bartsch, which helped shape the image of Correggio.
Here, Correggio is reminiscent less of a practising painter than of a scholar. Surrounded by painting tools, he works intently on a study for a Madonna composition. The inscription on the blackboard in the background notes Correggio’s identity and presumed dates of birth and death.
The motif of the print is based on Albrecht Dürer’s portrait of the humanist Erasmus of Rotterdam.
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Bildnis des Antonio Allegri da Correggio, Johann Adam von Bartsch, 1787.
Bildnis des Erasmus von Rotterdam, Albrecht Dürer, 1526.

👨‍🚒Wie retten und versorgen wir im Katastrophenfall eigentlich unser Kunstgut?Das hat der Notfallverbund Dresden heute i...
06/10/2026

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Wie retten und versorgen wir im Katastrophenfall eigentlich unser Kunstgut?
Das hat der Notfallverbund Dresden heute in einer Notfallübung bei uns erprobt.
Im Residenzschloss haben wir dafür einen Brand mit Löschwassereinsatz simuliert. Vorher präparierte Objekte mit Brand-, Ruß- und Wasserschäden mussten fachgerecht geborgen und versorgt werden.
Ein Löschzug der Dresdner Feuerwehr rückte an und bekämpfte den fiktiven Brand. Danach stand die Erstversorgung des Kulturguts im Mittelpunkt.
Neben den fachlichen Abläufen der Erstversorgung haben Kulturgutfachleute und Gefahrenabwehr die Zusammenarbeit erprobt.
Ziel war, die Abläufe zu optimieren, damit Bergung, Erstversorgung von Kunstgut und die Dokumentation im Notfall reibungslos ablaufen können.
Rund 100 Fachleute und Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.
Der Notfallverbund Dresden, ein Netzwerk aus 17 Dresdner Einrichtungen und Kulturinstitutionen zur gegenseitigen Unterstützung in Not- und Katastrophenfällen, führte Regie bei der Übung.
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How do we actually rescue and care for our cultural heritage in the event of a disaster?
The Notfallverbund Dresden put this to the test today during an emergency drill held on our premises.
To this end, we simulated a fire involving the use of fire-fighting water at the Residenzschloss. Objects prepared in advance to simulate fire, soot and water damage had to be professionally recovered and treated.
A Dresden fire brigade tackled the simulated fire. Afterwards, the focus shifted to the initial treatment of the cultural artefacts.
In addition to the technical procedures involved in the initial treatment, cultural heritage specialists and emergency services tested their collaboration.
The aim was to optimise the procedures.
Around 100 experts and emergency services personnel took part in the exercise.
The Notfallverbund Dresden, a network comprising 17 Dresden-based organisations and cultural institutions dedicated to mutual support in emergencies and disasters, coordinated the exercise.
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🪺Gefüllt mit Früchten lehnt ein Korb an einem Maulbeerbäumchen. In pralle Weintrauben, Pflaumen und Pfirsiche ist ein Vo...
05/10/2026

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Gefüllt mit Früchten lehnt ein Korb an einem Maulbeerbäumchen. In pralle Weintrauben, Pflaumen und Pfirsiche ist ein Vogelnest mit drei Eiern eingebettet. Vom Henkel des Korbs schaut ein Stieglitz darauf, ein anderer baut ein zweites Nest. Auf dem Boden türmen sich weitere Früchte, in einem Kohlblatt liegen schwarze und rote Maulbeeren. Im Kontrast zu den beleuchteten Früchten stehen der dunkle Hintergrund und die Silhouetten einer Distel und einer Maus vorn. Abraham Mignon stellt die Oberflächen so realistisch dar, dass wir etwa die raue Struktur der Honigmelone und die samtige Pfirsichhaut fast fühlen können.
Der zweite Blick zeigt Spuren von Verfall: Überall tummeln sich Insekten. Aus dem Baum lassen sich Raupen herab. Ein Weinblatt ist leicht vertrocknet und gelb verfärbt. Die Pfirsiche und die Quitte vorn haben verdorbene Stellen, ziehen Fliegen und Schnecken an. Mignon zeigt Blühen und Wachsen, aber auch Vergänglichkeit und so den für viele Stillleben wichtigen Vanitas-Gedanken.
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Filled with fruit, a basket leans against a mulberry tree. A bird's nest with three eggs is nestled in plump grapes, plums and peaches. A goldfinch peers at it from the handle of the basket, another is building a second nest. More fruit is piled up on the ground, with black and red mulberries lying in a cabbage leaf. The illuminated fruit contrasts with the dark background and the silhouettes of a thistle and a mouse in front. Abraham Mignon depicts the surfaces so realistically that we can almost feel the rough texture of the honeydew melon and the velvety peach skin.
A second glance reveals traces of decay: insects are everywhere. Caterpillars are descending from the tree. A vine leaf is slightly dried out and discoloured yellow. The peaches and the quince in front have spoilt spots and attract flies and snails. Mignon shows blossoming and growth, but also transience and thus the vanitas idea that is important for many still lifes.
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Ein Vogelnest im Fruchtkorb, Abraham Mignon, nach 1672.

🪙Krypto, was?Was hat ein Chiffriergerät aus dem 16. Jahrhundert mit Kryptowerten zu tun? Warum können historische Bankno...
03/10/2026

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Krypto, was?
Was hat ein Chiffriergerät aus dem 16. Jahrhundert mit Kryptowerten zu tun? Warum können historische Banknoten helfen, heutige Stablecoins besser zu verstehen? Unsere neue Sonderausstellung im Münzkabinett verfolgt historische Meilensteine der Kryptografie, der Rechentechnik und der globalen Vernetzung und gewährt Einblicke in den heterogenen Kryptomarkt, der auf diesen technologischen Grundlagen basiert.
Die Spurensuche beginnt lange vor dem Internet. Von der antiken Skytale über eine „Permutationsmaschine“ aus dem Jahr 1587 und die Rechenmaschine Gottfried Wilhelm Leibniz‘ bis zur Enigma zeigt die Ausstellung Schlaglichter, die bis in die digitale Gegenwart führen. 
Besonderes Augenmerk gilt Analogien in der Geldgeschichte; Neue Geldformen und Wege des Bezahlens sind keine Erfindung des digitalen Zeitalters. „Krypto, was?“ verbindet historische Objekte mit aktuellen Technologien und macht sichtbar, dass die Geldgeschichte überraschende Perspektiven eröffnet.
Hereinspaziert!
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Crypto, what?
What does a 16th-century cipher device have to do with cryptocurrencies? Why can historical banknotes help us to better understand today’s stablecoins? Our new special exhibition at the Münzkabinett traces historical milestones in cryptography, computing and global connectivity, and offers insights into the diverse crypto market, which is based on these technological foundations.
The quest for clues begins long before the internet. From the ancient scytale, through a ‘permutation machine’ dating from 1587 and Gottfried Wilhelm Leibniz’s calculating machine, right up to the Enigma, the exhibition highlights key developments that lead right up to the digital present.
Particular focus is placed on analogies in the history of money; new forms of money and methods of payment are not an invention of the digital age. ‘Crypto, what?’ links historical objects with current technologies and reveals how the history of money opens up surprising perspectives.
Do come in!
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📸: Alexander Peitz

🌟Umgeben von Engeln und Putti erscheinen auf einer Wolke Maria und das Christuskind in hellem Glorienlicht.Correggio sch...
02/10/2026

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Umgeben von Engeln und Putti erscheinen auf einer Wolke Maria und das Christuskind in hellem Glorienlicht.
Correggio schuf dieses Altarbild um 1524 im Auftrag der Sebastiansbruderschaft in Modena.
In der unteren Bildhälfte weist der kniende Stadtheilige Modenas, Geminianus, zu uns in den Betrachterraum. Eigentlich wies er auf den Altartisch mit einem Kreuz, über dem das Gemälde im Oratorium der Bruderschaft ursprünglich hing. Seine Pose verbindet die Realität vor dem Bild mit der dargestellten Szene. Eine Figur neben Geminianus, wahrscheinlich ein Engel, trägt ein Stadtmodell Modenas.
Rechts sitzt schlafend der Pestheilige Rochus ohne seine typische Pestbeule am Bein; Links sehen wir den Patron der Bruderschaft, den heiligen Sebastian. Anders als sonst, ist er hier nur von zwei Pfeilen durchbohrt.
Correggio legt den Schwerpunkt nicht auf das Martyrium, sondern auf die Überwindung menschlichen Leids durch göttliche Unterstützung – essentiell für das Selbstverständnis der Bruderschaft.
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Surrounded by angels and cherubs, the Virgin Mary and the Christ Child appear on a cloud, bathed in a bright halo of light.
Correggio painted this altarpiece around 1524 for the Brotherhood of St Sebastian in Modena.
In the lower half of the painting, Geminianus, the patron saint of Modena, is kneeling and pointing towards us. He was actually pointing to the altar table bearing a cross, above which the painting originally hung in the Brotherhood’s oratory. His pose links the reality in front of the painting with the scene depicted. A figure beside Geminianus, probably an angel, is carrying a model of the city of Modena.
On the right, Saint Roch, the patron saint of plague victims, is depicted asleep, without his typical plague bubo on his leg; on the left, we see the patron saint of the brotherhood, Saint Sebastian. Unlike in other depictions, his body is pierced by only two arrows here.
Correggio emphasizes not the martyrdom, but the overcoming of human suffering through divine support – an essential aspect of the brotherhood’s self-image.
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Madonna des heiligen Sebastian, Correggio, um 1524.

🤺Als König Erik XIV. von Schweden um die Hand der englischen Königin Elizabeth I. anhielt, gab er bei dem Antwerpener Go...
30/09/2026

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Als König Erik XIV. von Schweden um die Hand der englischen Königin Elizabeth I. anhielt, gab er bei dem Antwerpener Goldschmied und Harnischtreiber Eliseus Libaerts diesen Prunkharnisch in Auftrag, um am englischen Hof Eindruck zu machen. Seine Heiratspläne zerschlugen sich, und auch der 1563/65 entstandene prachtvolle Harnisch erreichte ihn infolge des Kriegs mit Dänemark nicht. Der großflächig vergoldete Harnisch ist mit reliefierten Darstellungen – figürlichen Szenen in Medaillons, Blattranken, Blüten, Früchten, Tieren, Masken, Putten, Grotesken und Waffen – gestaltet. Die schwungvollen plastischen Figuren in Grau erheben sich wirkungsvoll aus dem Goldgrund. Der Mannesharnisch zeigt Szenen antiker Sagen, der Rossharnisch den Kriegsgott Mars und die Arbeiten des Halbgotts Herkules.
Zweifellos ist der „Prunkharnisch für Mann und Ross“, den Kurfürst Christian II. von Sachsen 1606 für 8.800 Gulden erwarb, heute das künstlerische Hauptwerk unserer Rüstkammer.
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When King Erik XIV of Sweden asked the English Queen Elizabeth I to marry him, he commissioned this magnificent suit of armor from the Antwerp goldsmith and harness maker Eliseus Libaerts in order to make an impression on the English court. His marriage plans fell through and the magnificent armor created in 1563/65 did not reach him due to the war with Denmark. The large-scale gilded armor is decorated with relief depictions - figural scenes in medallions, leafy vines, blossoms, fruits, animals, masks, putti, grotesques and weapons. The sweeping sculptural figures in gray rise effectively from the gold background. The man's armor depicts scenes of ancient sagas, the horse's armor depicts Mars, the god of war, and the works of the demigod Hercules.
Without a doubt, the "magnificent armor for man and steed", which Elector Christian II of Saxony purchased in 1606 for 8,800 gulden, is today the main artistic work in our armory.
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Prunkharnisch für Mann und Ross, Eliseus Libaerts, 1563/65.

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Residenzschloss, Taschenberg 2
Dresden
01067

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