Kustodie der TU Dresden / Office for Academic Heritage

Kustodie der TU Dresden / Office for Academic Heritage Kustodie der TU Dresden // Office for Academic Heritage, Scientific and Art Collections

Die Kustodie ist als Zentrale Einrichtung der Universität für den Erhalt der naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen und des Kunstbesitzes zuständig. Unter Einbeziehung des vielfältigen Sammlungs- und Kunstbesitzes betreibt die Kustodie eine Dauerausstellung und konzipiert wechselnde Ausstellungen in der Altana Galerie im Görges-Bau. Die Kustodie unterstützt die Sammlungsleiter bei der wissen

schaftlichen Erschließung der Sammlungen für Forschung und Lehre, der musealen Beurteilung, Inventarisierung und Schutz der Sammlungsobjekte. Sie betreut den umfangreichen Kunstbesitz der Universität und berät in Fragen der künstlerischen und innenarchitektonischen Gestaltung und Repräsentation, der Denkmalpflege sowie hinsichtlich hochschulgeschichtlicher Themen.

Farbenfrohes Erbe digital! Die historischen Farbmusterkarten & Farbmusterbücher aus der historischen Farbstoffsammlung d...
30/04/2026

Farbenfrohes Erbe digital! Die historischen Farbmusterkarten & Farbmusterbücher aus der historischen Farbstoffsammlung der TU Dresden sind jetzt online frei zugänglich: Ein Schatz für die Geschichte der Farbstoffindustrie, und ein Fenster in die Welt synthetischer Farben, die Mode, Alltag & Gesellschaft revolutionierten.

Dank Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts & Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden konnte die Kustodie dieses einzigartige Konvolut digitalisieren.

Jetzt entdecken auf 👉 sachsen.digital

Fotos: Till Schuster, Michael Kretzschmar

7. Mai, 19 Uhr, Artist Talk & Buchpräsentation „Erbgericht“: Andrea Grützner im Gespräch mit Gwendolin KremerEin Ort als...
29/04/2026

7. Mai, 19 Uhr,
Artist Talk & Buchpräsentation „Erbgericht“: Andrea Grützner im Gespräch mit Gwendolin Kremer

Ein Ort als Bild, ein Bild als Verdichtung von Zeit: Im Zentrum des Artist Talks steht Langzeitprojekt „Erbgericht“ – eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem gleichnamigen Gasthof in Polenz, in dem sich architektonische, gesellschaftliche und historische Schichten überlagern.

Vorgestellt wird dabei auch die gleichnamige Publikation (), die das Projekt in eine eigenständige Form überführt: als Buchraum, in dem fotografische Sequenzen, Perspektivverschiebungen und narrative Brüche neue Lesarten des Ortes eröffnen.

Ausgehend von „Erbgericht“ spricht die Künstlerin gemeinsam mit zugleich über ihre aktuelle Ausstellung „Rasenstücke“ in der Galerie der Kustodie der , in der neue Arbeiten den Blick auf Vegetation und Natur, Sammlung und Bildordnung erweitern.

📍 bautzner69 / publish & print, Bautzner Straße 69, 01099 Dresden
🗓 7. Mai 2026, 19 Uhr

Kommt vorbei, wir freuen uns!

Verkörpertes Wissen – ParcoursRäume werden erfahren.Dinge werden bewegt.Wissen wird körperlich.Studierende des MA Choreo...
21/04/2026

Verkörpertes Wissen – Parcours

Räume werden erfahren.
Dinge werden bewegt.
Wissen wird körperlich.

Studierende des MA Choreographie am HZT Berlin () nähern sich gemeinsam mit der Kustodie der TU Dresden () den Sammlungen nicht über das Sehen allein, sondern über Bewegung, Zeit und Präsenz. Im Lichtenheldt-Hörsaal des Zeuner-Baus der und darüber hinaus entsteht ein Parcours, in dem sich Körper, Objekte und Wissensordnungen neu zueinander in Beziehung setzen.

👉 Donnerstag, 23.04., 17–19 Uhr
📍 TU Dresden, Zeuner-Bau (Start am Haupteingang Zeuner-Bau, Zugang von Helmholtzstraße 5, 01069 Dresden)
🎟 Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Kommt vorbei und erlebt, wie sich Wissen im Raum entfaltet – und im Körper einschreibt.

Mit: Sophie Charlotte Becker (), Franziska Doffin (.fm), Ronja Häring (), Emma Lusena Ash (.lusena.ash), Hubert Mielke (), Mirjam Motzke (), Jamichael Frazier ()

Leitung: Ingo Reulecke, Susanne Vincenz

Danke an Anna Till (.till.situationproductions), Romy Schwarzer () und Barbara Lubich () sowie die Villa Wigman () und das Tanznetz Dresden () für die Begleitung!

CIRCUITS — Mariechen DanzWas heißt es, heute Mensch zu sein – in einer Gegenwart, in der Körper, Wissen und Technologie ...
17/04/2026

CIRCUITS — Mariechen Danz

Was heißt es, heute Mensch zu sein – in einer Gegenwart, in der Körper, Wissen und Technologie unauflöslich ineinandergreifen?

Die international renommierte Künstlerin entwickelt mit CIRCUITS eine Ausstellung, in der sich wissenschaftliche Modelle, technische Apparaturen und künstlerische Formen miteinander verschränken. Ihre Arbeiten treten in Dialog mit historischen Maschinen und Lehrmodellen der sowie mit Körpermodellen aus dem und machen so die materiellen Grundlagen von Wissen sichtbar.

Zwischen Schaltkreis und Körper, zwischen Zirkulation von Energie und Wahrnehmung entsteht ein Raum, der nicht nur betrachtet, sondern durchquert wird – eine Versuchsanordnung, in der sich das Menschliche als etwas in Bewegung zeigt.

Die Ausstellung wird als Doppelausstellung gemeinsam mit dem realisiert und verbindet universitären Raum mit städtischer Öffentlichkeit.

Eröffnung
📍 Galerie der Kustodie, TU Dresden
🗓️ 24. April 2026, 17 Uhr

📍 Kunstverein Dresden
🗓️ 24. April 2026, 19 Uhr

Wir freuen uns auf euch!

Schenkung in situ: Christine Schlegel im Kunstbesitz der  – vor Ort bei TUD|exciteAusgewählte großformatige Gemälde sowi...
13/04/2026

Schenkung in situ: Christine Schlegel im Kunstbesitz der – vor Ort bei TUD|excite

Ausgewählte großformatige Gemälde sowie eine grafische Arbeit – insbesondere aus den 1990er Jahren – aus der umfangreichen Schenkung von Christine Schlegel an den Kunstbesitz der sind aktuell im Andreas-Schubert-Bau bei TUD|excite zu sehen – eingebettet in architektonisch markante, lichtdurchlässige Raumkonstellationen, die den Arbeiten eine besondere Präsenz verleihen. Die Werke verbleiben dort im Sinne der Artothek als Teil der universitären Kunstausleihe und sind so dauerhaft in den Arbeitsalltag vor Ort integriert.

Die Präsentation wurde von einer Ehrenveranstaltung begleitet: In einem Talk sowie einer Führung mit der Künstlerin, dem Team von TUD|excite und der Kuratorin des Kunstbesitzes, Gwendolin Kremer, eröffnete sich ein vertiefter Zugang zu einem Oeuvre, das sich in dieser Auswahl auf Malerei und Grafik konzentriert und zugleich zentrale Aspekte ihrer künstlerischen Praxis sichtbar macht.

Schlegels Arbeiten verbinden figürliche, narrative und abstrakte Elemente zu einer eigenständigen Bildsprache. Sie entwickeln surreale, bisweilen skurrile Entsprechungen für komplexe Lebensrealitäten in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Systemen und thematisieren Momente der Sprachlosigkeit ebenso wie Formen eines ambivalenten Miteinanders.

Mit der Überführung in die Kunstsammlung der wird dieser Werkkomplex nicht nur gesichert, sondern über Formate wie die Artothek gezielt in den universitären Kontext getragen – als lebendige Schnittstelle von Kunst, Forschung und Alltag.

Kunst (und Liebe) geht durch den Magen!Mit der Wiedereröffnung der Neuen Mensa des  auf dem Campus der  kehrt ein künstl...
30/03/2026

Kunst (und Liebe) geht durch den Magen!

Mit der Wiedereröffnung der Neuen Mensa des auf dem Campus der kehrt ein künstlerisches Ensemble zurück, das untrennbar mit der Bau- und Nutzungsgeschichte dieses Ortes verbunden ist.

Entstanden im Kontext der systematischen Integration von Kunst am Bau in öffentliche Bauvorhaben der DDR seit den 1950er-Jahren, wurde die Mensa seit ihrer Planung in den 1970er-Jahren als architektonisch-künstlerisches Gefüge konzipiert. Ein fester Anteil der Baukosten war für die künstlerische Gestaltung vorgesehen – mit dem Ziel, Kunst als Bestandteil des gesellschaftlichen Alltags zu etablieren.

Das daraus hervorgegangene Bildprogramm versammelt Arbeiten von Agathe Böttcher, Karlheinz Georgi, Hermann Glöckner, Krista Grunicke, Herbert Naumann, Jürgen Seidel, Rudolf Sitte, Charlotte Sommer-Landgraf sowie Hans Rothe und Rosemarie Rataiczyk / Werner Rataiczyk. Ihre Arbeiten – von keramischen Reliefs und Textilarbeiten über Malerei und Fotomontage bis hin zu Plastiken und Skulpturen – strukturieren die unterschiedlichen Funktionsräume der Mensa und erzeugen spezifische atmosphärische Situationen.

Bemerkenswert ist dabei weniger ein einheitlicher Stil als vielmehr das Nebeneinander unterschiedlicher künstlerischer Handschriften: abstrakt-ornamentale Formsprachen stehen neben figurativen, teils narrativen Bildlösungen; materialgebundene Verfahren treffen auf experimentellere Ansätze.

Mit der Wiedereröffnung treten diese Kunstwerke erneut in ihren ursprünglichen Zusammenhang zurück – nicht als musealisierte künstlerische Arbeiten, sondern als Teil eines weiterhin genutzten Raums des Zusammenkommens. Gerade darin liegt ihre besondere Qualität.

Wir wünschen allzeit Guten Appetit, herzlichen Glückwunsch zur Wiedereröffnung !



📷: AGZ Zimmermann Architekten GmbH (Ulf Zimmermann) / Kustodie

Fotografie als Wissenschaft, Archiv und Experiment 📸Zu Gast an der : Die Sektion „Geschichte und Archive“ der Deutsche G...
27/03/2026

Fotografie als Wissenschaft, Archiv und Experiment 📸

Zu Gast an der : Die Sektion „Geschichte und Archive“ der Deutsche Gesellschaft für Photographie () besuchte die Sammlungen des Instituts für Angewandte Physik (IAP) – mit einem besonderen Fokus auf die Hermann-Krone-Sammlung: Als eine der frühesten und bedeutendsten universitären Lehrsammlungen zur Fotografie eröffnet sie einen einzigartigen Zugang zur Verbindung von Bild, Technik und Wissen: von frühen fotografischen Verfahren bis zu Fragen der Reproduzierbarkeit, Vermittlung und wissenschaftlichen Visualisierung .Im Dialog damit standen weitere Bestände des IAP – insbesondere die Sammlung wissenschaftlicher Fotografie sowie institutsgeschichtliche Archive –, die Fotografie nicht nur als Medium der Darstellung, sondern als epistemisches Instrument sichtbar machen.
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit der und darauf, diese Perspektiven künftig noch stärker in gemeinsame Formate und Kooperationen zu überführen.

Fotos: 1) Nikos Choutsedanakis und 2) Hermann Krone, Selbstporträt mit fotografischen Apparaten, um 1856–1858 (TUD, Hermann-Krone-Sammlung)

24/03/2026

Nach Arkadien

Wir freuen uns auf die Eröffnung von Rasenstücke der Fotografin Andrea Grützner am Donnerstag, 26. März 2026, um 18 Uhr – und geben einen ersten Einblick ins Treppenhaus des Görges-Baus.

zeigt neue Arbeiten wie „Dactylis glomerata“ und „Locusta“, die aus ihrer Auseinandersetzung mit dem Herbarium Dresdense des sowie der Forstzoologischen Sammlung der hervorgehen. Zugleich überführt sie ihre zwischen 2023 und 2025 entstandene Werkserie „Arkadia“ in eine neue, räumliche Form.

Im Haupttreppenhaus wird „Arkadia“ zur installativen Setzung: Das große, mehrflügelige Fenster ist mit farbigen Folien versehen, die das einfallende Licht filtern, brechen und in schillernde, irisierende Farbräume überführen. Die atmosphärischen Bildwelten der Fotografien greifen in den realen Raum aus – Besucher:innen treten gleichsam in sie ein.

So entsteht ein Wahrnehmungsfeld zwischen Dystopie und Schönheit, in dem fragmentarische Natur, künstlerische Intervention und architektonischer Raum verschmelzen.

📍 Galerie der Kustodie, Görges-Bau, TU Dresden
🗓 Eröffnung: 26. März 2026, 18 Uhr
📅 Ausstellung: 27. März – 26. Juni 2026

Ein Stück Wiese – und die Frage, wie Kunst Natur sichtbar macht.Mit „Rasenstücke“ eröffnen wir nächste Woche eine Ausste...
17/03/2026

Ein Stück Wiese – und die Frage, wie Kunst Natur sichtbar macht.

Mit „Rasenstücke“ eröffnen wir nächste Woche eine Ausstellung der Fotografin Andrea Grützner (), die den Blick auf das vermeintlich Profane richtet: Gräser, Pflanzen, Fragmente eines Habitats – und damit auf jene Übergangszonen, in denen sich Natur, wissenschaftliche Ordnung und künstlerische Wahrnehmung überlagern.

Ausgehend von Belegen aus dem Herbarium Dresdense und im Dialog mit weiteren universitären Sammlungen der entstehen Bildräume, die zwischen Präzision und Irritation, futuristischen Welten und Dystopie changieren. Andrea Grützners Arbeiten zeigen Natur nicht als gegeben, sondern als fragile Konstruktion – geprägt von Eingriff, Transformation und Verlust.

📍 Galerie der Kustodie, Görges-Bau
📅 Eröffnung: 26. März 2026, 18 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Coming soon: Mit „Erbgericht“ wird am 16. April im Ausstellungsraum eine weitere Schau eröffnet, die Grützners künstlerische Auseinandersetzung mit Ort, Erinnerung und sozialem Raum fortführt. Diese Ausstellung wird gefördert von

ArtScience

Im Rahmen der  Ec(h)o Residency, gehosted von der , entwickelt  das Theaterprojekt „In diese Welt geworfen“. Die Arbeit ...
13/03/2026

Im Rahmen der Ec(h)o Residency, gehosted von der , entwickelt das Theaterprojekt „In diese Welt geworfen“. Die Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von Theater, Technologie und künstlerischer Forschung und widmet sich Fragen der Wahrnehmung, des Bewusstseins und den experimentellen Möglichkeiten, deren Grenzbereiche ästhetisch zu erkunden.
Ausgehend von Texten, immersiven VR-Umgebungen und einer raumgreifenden Soundarbeit entstehen Erfahrungsräume, in denen sich theatrale Formen mit technologischen Verfahren verschränken. Das Publikum wird Teil eines Szenarios, das Wahrnehmung, Körper und digitale Umgebungen miteinander in Beziehung setzt.
Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit Partner:innen der TUD. Im Interactive Science Lab wurde vergangene Woche gemeinsam mit Matthew McGinity (Prof. für Gestaltung immersiver Medien) und seinem Team um Fabian Töpfer ein Prototyp erprobt: Ein überlebensgroßer Vogel wurde mittels Motion Capture in Bewegung gesetzt und als digitales Wesen in den performativen Raum integriert.
Danke an alle Projektbeteiligten!

As part of the Ec(h)o Residency, hosted by , is developing the theatre project “In diese Welt geworfen.” The work operates at the intersections of theatre, technology, and artistic research, engaging with questions of perception, consciousness, and the experimental possibilities of aesthetically exploring their boundary zones.
Based on texts, immersive VR environments, and a spatially expansive sounds, multilayered experiential spaces emerge in which theatrical forms intertwine with technological processes. The audience becomes part of a scenario linking body, perceptin, and digital environments. The project is being developed in collaboration with TUD-partners. Last week, at TUD’s Interactive Science Lab, a first prototype was tested together with Matthew McGinity (Junior Prof. for Immersive Media Design) and his team, including Fabian Töpfer: huge bird was animated using motion capture and integrated into the performative space as a digital being.
Thanks to all partners!

Photos:

Adresse

Zellescher Weg 17
Dresden
01069

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

+4935146336405

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