12/11/2025
R(h)ein gesehen – Sonntag, 16. November 2025 um 11 Uhr
Ausstellung im Rheinmuseum Emmerich
Eröffnung u. a. mit Claudia Lindlahr, neue Bürgermeisterin der Stadt Emmerich am Rhein
Die Vorbereitungen für die letzte Ausstellung vor den Weihnachtsferien im Rheinmuseum Emmerich laufen derzeit auf Hochtouren. Unter dem Titel „R(h)ein gesehen – Gedichte & Geschichten rund um den Rhein“ haben die Leegmeerschule Emmerich und das Städtische Willibrord-Gymnasium viele Gedanken und Zeit investiert und werden ihre Werke am Sonntag feierlich präsentieren. Auch im letzten Jahr haben Schulen den Ausstellungsraum des Rheinmuseums Emmerich mit ihren kreativen Kunstwerken, zum Thema Rhein, befüllt.
Claudia Lindlahr, die neue Bürgermeisterin der Stadt Emmerich am Rhein, war diese Woche im Rheinmuseum, um einen ersten Blick auf die schönen Kunstwerke einzufangen. Sie war beeindruckt. "Für mich persönlich ist der Rhein ein Stück Heimat - damals in Köln und heute hier in Emmerich“, so Claudia Lindlahr. „Ganz sicher auch mit ein Grund, warum ich hier so schnell zuhause war."
Kreative Guckkästen der Leegmeerschule
Die Schülerinnen und Schüler der Leegmeerschule haben in monatelanger Vorbereitung kunstvolle Guckkästen gestaltet. In jedem Karton verbirgt sich eine Geschichte, die über QR-Codes hörbar wird. Diese wurden von den Kindern selbst eingesprochen und produziert. Themen wie die Loreley oder die Schifffahrt auf dem Rhein wurden dabei kreativ umgesetzt. Die Kinder wurden von den Klassenlehrerinnen Carina Hüsch, Tanja van Kampen und Anke Dellbeck sowie Altagshelferin Michéle Brüner begleitet, die die Vorbereitungen mit viel Engagement betreuten.
Nachdenkliche Perspektiven des Willibrord-Gymnasiums Emmerich
Ganz andere, tiefgründige Einblicke bietet die Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine“ des Städtischen Willibrord-Gymnasiums Emmerich unter der Leitung von Stefan van der Burgt, einem ehemaligen Referendar der Schule. In Kooperation mit dem WDR-Projekt „Stolpersteine NRW“ sind Bilder und Texte zu den Schicksalen von Georg Nathan und Emmi Löwenstein (geb. Nathan) entstanden. Die Ausstellung erinnert an die Pogromnacht, in der das Haus der Familie Nathan verwüstet und Vater Georg verhaftet wurde. Emmi durfte fortan nicht mehr zur Schule gehen und verlor den Kontakt zu ihren Freundinnen. Ihre Worte „Es war ein sehr einsames Leben“ spiegeln sich eindrucksvoll in den gestalteten Kunstwerken wider. Während die Ausstellung der Kinder der Leegmeerschule fröhlich und frei ist, so wirkt die Ausstellung der Schüler des Willibrord-Gymnasiums nachdenklich und berührend“, betont Bettina Kleipaß, kommissarische Leiterin des Rheinmuseums Emmerich. Die Bürgermeisterin der Stadt Emmerich am Rhein, Frau Lindlahr, wird die Ausstellung mit Bettina Kleipaß und den Schülerinnen und Schülern feierlich am Sonntag, dem 16. November 2025 um 11 Uhr im Rheinmuseum Emmerich eröffnen. Für die Kinder gibt es zudem eine kleine kulinarische Überraschung. Die Kunstwerke der Schulen sind bis zum 14. Dezember 2025 im Rheinmuseum Emmerich zu sehen. Weitere Infos entnehmen Sie bitte der Homepage: www.rheinmsuem-emmerich.de.