Deutsches Automatenmuseum

Anrufen Wegbeschreibung Website

Deutsches Automatenmuseum Entdecken. Erinnern. Erleben. Entdecken Sie Automaten als Wunderwerke ihrer Zeit! Erleben Sie faszinierende Automaten in Funktion!

Das Deutsche Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen zeigt eine, seit 1985 wachsende, weltweit einzigartige private Sammlung historischer Münzautomaten der Unternehmerfamilie Gauselmann, die aktuell etwa 1.800 Exponate aus aller Welt umfasst. Lassen auch Sie sich begeistern von dem Erfindungsreichtum, der eindrucksvollen Optik und den erstaunlichen Funktionsweisen der unterschiedlichen münzbetriebenen Automaten von 1888 bis 1977. Erinnern Sie sich an die ersten Erfahrungen mit Automaten aus Ihrer Vergangenheit! Für die Besucherinnen und Besucher werden hier in einer Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen permanent etwa 200 historische Exponate präsentiert. Diese bieten nicht nur einen Einblick in die technische Entwicklung und das vielfältige Design, sondern auch in die Geschichte der Automaten und ihre gesellschaftliche Relevanz. Reisen auch Sie in Ihre eigene Vergangenheit und schwelgen Sie in Erinnerungen an Kindheit und Jugend. Ob Schokoladenverkäufer, Wahrsageautomaten, Einarmige Banditen, Musikboxen, Flipper, Geldspieler oder pneumatische Klaviere – all diese münzbetriebenen Automaten üben noch heute eine unglaubliche Anziehungskraft aus und sorgen bei Jung und Alt für wahre Begeisterung. Nehmen Sie teil an einer individuellen Führung – ganz auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt. http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Automatenmuseum

🇩🇪 Der IMO-Spurt (1952) von der IMO-Automatenfabrik Helmut Jentzsch GmbH, Bielefeld-Brackwede war ein Auszahlungsbomber....
16/10/2026

🇩🇪 Der IMO-Spurt (1952) von der IMO-Automatenfabrik Helmut Jentzsch GmbH, Bielefeld-Brackwede war ein Auszahlungsbomber. Dieser Vorläufer vom Flipper zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Spielverlauf bei diesen Automaten allein durch die Intensität des Abschusses der Kugel beeinflussen lässt.
Nach dem Einwurf von 10-Pfennig konnten insgesamt acht Kugeln im Spielfeld platziert werden. Je nachdem wie viele und wie oft die Kugeln die Federtürme berührten, wurden Punkte erreicht. Die jeweils erzielten Punkte leuchteten in dem, im Spielfeldblick liegendem, Backglass mit Transparent auf. Dieses zeigte eine Szene aus einer bekannten Bahnradsportveranstaltung, dem sogenannten 6-Tage-Rennen. Versuchte man das Spiel zu manipulieren, indem man den Automaten kippte, wurde die sogenannte Tilt-Funktion aktiviert. In der Mitte des Backglasses leuchtete das Wort „Gekippt“ auf und das Spiel war beendet.
Bei Erreichen der Höchstpunktzahl von 200.000 wurden Wertmarken ausgezahlt, die dann am Aufstellort des IMO-Spurt eingelöst werden konnten.

🇬🇧 🇺🇸 The IMO-Spurt (1952) by IMO-Automatenfabrik Helmut Jentzsch GmbH, Bielefeld-Brackwede, was a payout bomber. This precursor to the pinball machine was characterised by the fact that the course of play on these machines could be influenced solely by the force with which the ball was launched.
After inserting a 10-pfennig coin, a total of eight balls could be placed on the playing field. Points were scored depending on how many times and how often the balls struck the spring towers. The points scored were displayed on the backglass, which was visible from the playing field and featured a transparent panel. This depicted a scene from a well-known track cycling event, the so-called 6-Day Race.
If anyone tried to rig the game by tilting the machine, the so-called ‘tilt’ function was activated. In the centre of the backglass, the word ‘Gekippt’ lit up and the game was over.
Upon reaching the maximum score of 200,000, tokens were paid out, which could then be redeemed at the location where the IMO-Spurt was installed.

14/10/2026

🇩🇪 IMO-Spurt (1952) von der IMO-Automatenfabrik Helmut Jentzsch GmbH, Bielefeld-Brackwede
🇬🇧 🇺🇸 IMO-Spurt (1952) by IMO-Automatenfabrik Helmut Jentzsch GmbH, Bielefeld-Brackwede

🇩🇪 Bei der Glückspinne 1952 von Th. Bergmann & Co, Hamburg musste zunächst am Hebel gedreht werden und die eingeworfene ...
09/10/2026

🇩🇪 Bei der Glückspinne 1952 von Th. Bergmann & Co, Hamburg musste zunächst am Hebel gedreht werden und die eingeworfene 10-Pfennig-Münze fiel ins Spielfeld. Die gelbe Signallampe leuchtete bei Beginn und Ende des Spiels auf und markierte die damit die Spieldauer. Durch das Drehen des Spieltellers am rechten unteren Knauf musste die Münze von den Spielenden in eine der Fangtaschen befördert werden. Je nachdem, in welcher der Fangtaschen sie gelandet war, winkte ein Gewinn von bis zu 1 DM.
💬 Hättet ihr die Münze sicher ins Ziel gebracht?
🇬🇧 🇺🇸 When playing the “Glückspinne” (1952) by Th. Bergmann & Co., Hamburg, players first had to turn the lever, causing the inserted 10-pfennig coin to fall onto the playing field. The yellow signal light illuminated at the start and end of the game, marking the duration of play. By turning the game disc using the k**b at the bottom right, players had to guide the coin into one of the receptacles. Depending on which receptacle it landed in, players could win up to 1 DM.
💬 Would you have managed to get the coin safely into the target?

07/10/2026

🇩🇪 Glückspinne (1952) von Th.Bergmann & Co., Hamburg
🇬🇧 🇺🇸 Glückspinne (1952) by Th. Bergmann & Co., Hamburg

🇩🇪 Der Edison Standard Phonograph Model B (Tall Case) (nach 1902) von der National Phonograph Company, Orange/New Jersey...
02/10/2026

🇩🇪 Der Edison Standard Phonograph Model B (Tall Case) (nach 1902) von der National Phonograph Company, Orange/New Jersey ist zwar nicht die bekannteste Erfindung von Thomas Alva Edison, aber dennoch eine bedeutsame. Bereits 1877 bemühte sich Edison bei den Telegraphen zu erfinden und entdeckte dabei eher zufällig eine Methode zur Tonaufnahme. Beim Experimentieren mit Membranen bemerkte Edison, dass sich diese durch Schallwellen in Bewegung setzten. Mithilfe der Anbringung einer Nadel an der Membran, gelang es ihm den Schall als feine Rillen in eine Zinnfolie und später auf Wachswalzen zu bringen. Diese zunächst als reines Diktiergerät konzipierte Erfindung nannte er „Phonograph“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts eroberte das Gerät auch als Wiedergabemedium für Musik die Wohnzimmer in Amerika und Europa.

🇬🇧 🇺🇸 The Edison Standard Phonograph Model B (Tall Case) (after 1902) by the National Phonograph Company, Orange, New Jersey, may not be Thomas Alva Edison’s best-known invention, but it is nonetheless a significant one. As early as 1877, Edison was working on inventing the telegraph when, quite by chance, he discovered a method for recording sound. Whilst experimenting with diaphragms, Edison noticed that sound waves caused them to vibrate. By attaching a needle to the diaphragm, he succeeded in recording sound as fine grooves in a tin foil and, later, on wax cylinders. He called this invention, initially conceived purely as a dictation device, the ‘phonograph’. It was not until the early 20th century that the device also found its way into living rooms across America and Europe as a medium for playing back music.

30/09/2026

🇩🇪 Edison Standard Phonograph Model B (Tall Case) (nach 1902) von der National Phonograph Company, Orange/New Jersey (USA)
🇬🇧 🇺🇸 Edison Standard Phonograph Model B (Tall Case) (after 1902) by National Phonograph Company, Orange, New Jersey (USA)

🇩🇪 „Le cochon électriseur automatique“ (ca.1905) von Maurice et Molle, Paris ist ein elektrisierendes Schwein. Nach Einw...
25/09/2026

🇩🇪 „Le cochon électriseur automatique“ (ca.1905) von Maurice et Molle, Paris ist ein elektrisierendes Schwein. Nach Einwurf eines 10-Centimes-Stück galt es die beiden Knäufe unterhalb der Anzeige am Bauch des Tieres zu berühren. Drehte man dann den rechten Knauf nach rechts, begannen die Augen des Schweins rot zu leuchten, der Strom floss und das Elektrisiererlebnis begann. Je stärker am Knauf gedreht wurde, desto stärker floss der Strom und desto stärker schlug die Anzeige aus: Vom Bereich „DOUX“ (weich/sanft), über „MOYER“ (durchschnittlich) bis hin zu „FORT“ (stark) und „PUISSANT“ (kraftvoll/mächtig). Damit gab der Automat eine Leistungsbewertung der Person ab, die am Knauf drehte und ermöglichte eine Vergleichbarkeit mit anderen Unerschrockenen.
🇬🇧 🇺🇸 “Le cochon électriseur automatique” (ca. 1905) by Maurice et Molle, Paris, is an electric shock machine designed as a pig. After inserting a 10-centime coin, the player had to touch the two k**bs below the scale on the animal’s belly. Turning the right k**b to the right caused the pig’s eyes to glow red, the current to flow, and the electric shock experience began. The harder the k**b was turned, the stronger the current flowed which was shown on the scale: From the “DOUX” (soft/gentle) range, through “MOYER” (medium), to “FORT” (strong) and “PUISSANT” (powerful/mighty). In this way, the machine provided a performance rating for the person turning the k**b and allowed for comparison with other fearless ones.

23/09/2026

🇩🇪 Le cochon électriseur automatique (ca.1905) von Maurice et Molle, Paris, Frankreich
🇬🇧🇺🇸 Le cochon électriseur automatique (ca.1905) by Maurice et Molle, Paris, France

🇩🇪 Dieser Würfelautomat „On the Level“ (1924) stammt aus der Hand eines berühmten Erfinders mit deutscher Herkunft. Char...
18/09/2026

🇩🇪 Dieser Würfelautomat „On the Level“ (1924) stammt aus der Hand eines berühmten Erfinders mit deutscher Herkunft. Charles Fey, aus Vöhringen in Bayern, wanderte in den 1880er Jahren nach San Francisco aus. Fasziniert von den dort entstehenden Saloons mit Poker- und Roulettespielen, widmete er sich der Produktion von Slot Machines. Zu seinen bekanntesten Erfindungen zählt die legendäre „Liberty Bell“, der erste Glücksspielautomat, der auf dem Dreiwalzenspielprinzip basierte. Neben den Slot Machines brachte Fey eine große Anzahl an weiteren Glücksspielautomaten auf den Markt, die er kontinuierlich weiterentwickelte. So auch der „On the Level“, der erstmalig 1906 auf den Markt kam und 1924 mit einem neuen Spielprinzip und höheren Einsätzen sowie wie hohen Gewinnsummen Spielende begeisterte.
🇬🇧 🇺🇸 This “On the Level” dice machine (1924) was created by a famous inventor of German origin. Charles Fey, from Vöhringen in Bavaria, emigrated to San Francisco in the 1880s. Fascinated by the saloons springing up there, where poker and roulette were played, he devoted himself to the production of slot machines. Among his best-known inventions is the legendary “Liberty Bell,” the first slot machine based on the three-reel game concept. In addition to slot machines, Fey introduced a large number of other gaming machines to the market, which he continuously refined. One such machine was the “On the Level,” which first appeared on the market in 1906 and was reintroduced in 1924 with a new gameplay mechanism, higher stakes, and larger winnings.

18/09/2026

🇩🇪 „Pour vivre longtemps, electrisez vous souvent“, zu Deutsch: „Um lange zu leben, sollten sie sich oft elektrisieren lassen“, steht auf der Anzeige des „le cochon électriseur automatique“ (ca. 1905) von Maurice et Molle, Paris. Auch wenn dieser Elektrisierautomat zu vor etwa 120 Jahren vor allem auf Jahrmärkten stand und der Unterhaltung der Jahrmarktbesuchenden diente, wurde der Elektrisierung, die bei diesem Automaten durch das Berühren beider Knäufe und dem Drehen des rechten Knaufs nach rechts erreicht wird, zu Beginn des 20.Jahrhunderts auch eine gesundheitsfördernde und nervenstärkende Kraft zugesprochen.

👀 Hättet ihr euch getraut, den Elektrisierer auszuprobieren?

🇬🇧🇺🇸 „Pour vivre longtemps, electrisez-vous souvent”—which translates to “To live a long life, get electrified often”—is the slogan at the display on the “le cochon électriseur automatique” (ca. 1905) by Maurice et Molle, Paris. Even though this electric shock machine was primarily found at fun fairs about 120 years ago and served to entertain fairgoers, the electric shock—which was triggered by touching both k**bs and turning the right k**b to the right—was also believed to have health-promoting and nerve-strengthening properties at the beginning of the 20th century.

👀 Would you have dared to try out the electrifier?

Adresse

Neustadtstrasse 40/Schlossallee 1
Espelkamp
32339

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4957439318222

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Deutsches Automatenmuseum etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie