Initiative 9. November e.V.

Initiative 9. November e.V. Aktuelles zu Veranstaltungen und Ausstellungen im Bunker an der Friedberger Anlage. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt sich die Initiative 9.

Ort der im Novemberpogrom 1938 zerstörten größten Frankfurter Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft. November dafür ein, dass sich die Fehlentscheidungen des Umgangs mit den Funden jüdischen Lebens am Börneplatz in Frankfurt nicht wiederholen. Die Fundamente der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in der Friedberger Anlage 5-6 müssen ausgegraben und der Öffentlichkeit zug

änglich gemacht werden. Gleichzeitig gilt es, den Hochbunker an diesem authentischen Ort der Nazi-Verbrechen zu erhalten, damit die zerstörerische Vernichtungskraft des Betonklotzes sichtbar bleibt, der sich dem Erinnern, aber auch den aktuellen Auseinandersetzungen mit Intoleranz, Antisemitismus, Diskriminierung und Verfolgung entgegenstellt. Die Initiative ermöglichte zahlreiche Veranstaltungen mit Überlebenden, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, öffentliche Lesungen und Diskussionen, Filmvorführungen, Konzerte und v.a. die Präsentation von vier Dauerausstellungen.

03/04/2026
30/01/2026

Ausstellungseröffnung:
DIE N***S WAREN JA NICHT EINFACH WEG: VOM UMGANG MIT DEM NATIONALSOZIALISMUS IN DEUTSCHLAND SEIT 1945
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:00 Uhr
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53, Frankfurt am Main

Grußworte:
Dr. Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt
Dirk Belda, Vermittlung und Transfer, Fritz Bauer Institut
Anschließend Paneldiskussion mit Dr. Mathias Rösch, Leiter Schulmuseum Nürnberg der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Kurator der Ausstellung
Musikalische Begleitung von Perismon (ein Ensemble des Bridges Kammerorchester) mit Hagit Halaf (Violine), Enkthuya Jambaldorj (Shudraga/Yatga) und Mónica Rincón (Harfe)

AUSSTELLUNGSZEITRAUM/ÖFFNUNGSZEITEN:
Freitag, 30. Januar bis Sonntag, 26. Juli 2026
Dienstag und Donnerstag: 9:00–17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00–20:00 Uhr
Freitag, Samstag, Sonntag: 10:00–18:00 Uhr

ERINNERN AN DIE NS-ZEIT
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Die Ausstellung thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Sie greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf und thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. Die erste Ausstellungsstation war ab Juli 2025 das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin.

Das Begleitprogramm der Ausstellung stellt lokale Bezüge zum Thema Erinnerungskultur her. Am 25. Februar lädt das Museum zum Erzählcafé, in dem Frankfurter Initiativen (u.a. die Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main und Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken) von ihrer Arbeit berichten. Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 10 können am 26. Februar mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch kommen. Ab April führt die Historikerin Kathrin Rahlwes Interessierte an wichtige Orte der Frankfurter NS-Vergangenheit.

Wanderausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg,
initiiert von Matthias Rösch.

Beratende Unterstützung der Ausstellungskonzeption:
Prof. Dr. Sybille Steinbacher und Nadine Docktor (Fritz Bauer Institut)

Kooperationspartner und Förderung:
Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg, Alfred Landecker Foundation, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Fritz Bauer Institut

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm:
https://www.mfk-frankfurt.de/nazis-nach-1945-ausstellung/

KONTAKT
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069.60600
[email protected]
https://www.mfk-frankfurt.de

Wir danken Allen, die uns dieses Jahr besucht haben. Der Bunker ist nun zu kalt für Ausstellungsbesucher. Wir öffnen wie...
02/12/2025

Wir danken Allen, die uns dieses Jahr besucht haben. Der Bunker ist nun zu kalt für Ausstellungsbesucher. Wir öffnen wieder am 26. April 2026.

Führungen für Schulklassen und andere Gruppen finden weiterhin statt.

26/11/2025

Last evening open until spring. 1700-1900
Thank you for your support

Keine AfD an Frankfurter Schulen! Wir haben den Offenen Brief der Schülis gegen Rechts mitunterzeichnet.Es gab am 21.11....
25/11/2025

Keine AfD an Frankfurter Schulen! Wir haben den Offenen Brief der Schülis gegen Rechts mitunterzeichnet.
Es gab am 21.11. eine Pressemitteilung in der Max Beckmann Schule und die Erklärung wurde an alle 106 weiterführenden Schulen geschickt.

Veröffentlicht am 25.11.202525.11.2025 von maxOffener Brief an die Schulleiter*innen in Frankfurt Keine Bühne für die AfD an unseren Schulen! Sehr geehrte Schulleitungen und Lehrkräfte in Frankfurt, im Vorfeld von Wahlen bekommen wir oft die Möglichkeit, bei Podiumsdiskussionen einen Einblick i...

24/11/2025

✊♥️ Eins wollen die „Schülis gegen rechts“ vor der Kommunalwahl im März in Frankfurt verhindern: Dass wieder Vertreter:innen der AfD auf Podiumsdiskussionen in Schulen sitzen. Bereits vor anderen Wahlen war die AfD von Schulen zu solchen Debatten eingeladen worden. Doch „eine Einladung der AFD ist nicht mit den demokratischen Werten vereinbar, die Schulen vertreten sollen“, sagt Leo Decker von den „Schülis gegen rechts“ am Freitag in der Max-Beckmann-Schule. Deshalb hat die Gruppierung mit Unterstützung von rund 30 Initiativen einen offenen Brief an die Schulleitungen in Frankfurt geschrieben: „Wir bitten Sie: Laden Sie keine Vertreter:innen der AfD zu solchen Veranstaltungen ein.“

➡️ https://www.fr.de/politik/afd-org26155/schuelis-gegen-rechts-fordern-afd-ausschluss-von-schulpodien-94049789.html

„Wir sind mehr!“ (Wir-sind-mehr), unsere -Shirts und -Hoodies, unsere -Sticker, unsere Solidaritätsschleife und unsere -Buttons sind ein ehrenamtliches Projekt von Hand aufs Herz e.V.

➡️ www.wir-sind-mehr.com

OberstufenschülerInnen der KGS Niederrad haben uns besucht. Hier ist ihr Bericht:
20/11/2025

OberstufenschülerInnen der KGS Niederrad haben uns besucht. Hier ist ihr Bericht:

Geschrieben am 17. November 202517. November 2025 von Alexandra Organisiert durch die Oberstufenleitung Irene Loizides und des Vereins Initiative 9.November unter Führung von Renata Berlin hatten und haben die Klassen L1, L2 und L3 die Möglichkeit mehr über das jüdische Leben in Frankfurt und di...

Nur Heute Abend 1700-1900, Sonntag 11-1400, & Mittwoch, 26 Nov. 1700-1900 sind diese Austellungen zu Sehen. Wir schließe...
19/11/2025

Nur Heute Abend 1700-1900, Sonntag 11-1400, & Mittwoch, 26 Nov. 1700-1900 sind diese Austellungen zu Sehen.
Wir schließen dann für Winter.

Die Synagogen, die in unserer Synagogen Ausstellung zu sehen sind, sind jetzt auch im Internet:Seit mehr als 30 Jahren e...
14/11/2025

Die Synagogen, die in unserer Synagogen Ausstellung zu sehen sind, sind jetzt auch im Internet:
Seit mehr als 30 Jahren entstehen am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt digitale Rekonstruktionen. Abrufbar sind Bilder, Filme und Panoramen von den virtuellen Modellen:
https://virtuelle-synagogen.de/

14/11/2025

Nur noch bis Ende November
Mittwochs 17 - 19 Uhr
Sonntags 11 - 14 Uhr

Die Ausstellung mit dem Titel „Verbrannte Orte“ behandelt die Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 mit dem Höhepunkt am 10. Mai 1933.

Die Ausstellung ist Teil eines Gedenkprojektes des Fotografen Jan Schenck und des Vereins „Verbrannte Orte e.V.“. Sie behandelt die umfassende Kampagne gegen missliebige Schriftsteller:innen und Publizist:innen, deren Bücher in öffentlich inszenierten Aktionen an mehr als 160 Orten verbrannt wurden, und zeigt mit Fotografien den heutigen Zustand einiger Orte, an denen diese Verbrennungen stattfanden.

Wir haben für die Präsentation der Ausstellung im Bunker neue Aspekte hinzugefügt. Zu den damaligen Ereignissen speziell in Frankfurt und Offenbach und zu den Repressalien gegen andere Bereiche der Kultur in den dreißiger Jahren.

Adresse

Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6
Frankfurt
60314

Öffnungszeiten

Mittwoch 17:00 - 19:00
Sonntag 11:00 - 14:00

Telefon

+4917647117154

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