Jüdisches Museum Franken / The Jewish Museum Franconia

Jüdisches Museum Franken / The Jewish Museum Franconia Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens | Jewish Life – Past and Present

07/04/2026

19.4.2026 Letzte Führung durch die aktuelle Wechsellausstellung! jetzt anmelden: [email protected]

07/04/2026

3. Mai 2026, 11 Uhr
Saisoneröffnung des Alfred Heilbronn Museumsgartens:
Buchpremiere mit Sandra Lüpkes, musikalische Begleitung durch Wilgard Hübschmann, Eröffnung: Susanne Jahn, Grußwort: Dr. Benedikt Döhla
Anschließend Umtrunk und kosher style Buffet

Verbindliche Anmeldung erforderlich: [email protected]

Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

07/04/2026

Wir wünschen allen ein Pessach kascher ve-sameach!Dieser Sederteller wurde zwischen 1945 und 1948 vom American Jewish Jo...
30/03/2026

Wir wünschen allen ein Pessach kascher ve-sameach!

Dieser Sederteller wurde zwischen 1945 und 1948 vom American Jewish Joint Distribution Committee für Überlebende der Konzentrations- und Vernichtungslager in den Displaced-Persons-Camps angefertigt.
Auf dem Sederteller werden die symbolischen Speisen für den ersten und zweiten Pessachabend angerichtet, während die Haggada – die Geschichte des Auszugs aus der Knechtschaft in Ägypten – gelesen wird. Gegen Ende der Lesung spricht man den Wunsch aus, sich im nächsten Jahr in Jerusalem wieder zu sehen – eine Anspielung auf Eine Anspielung auf den Anbruch des messianischen Zeitalters.

Das Besondere an diesem Sederteller ist, dass hier statt „Nächstes Jahr in Jerusalem“ die Formulierung „Dieses Jahr in Jerusalem“ erscheint. Sie spiegelt den Wunsch vieler Überlebender, nach der Vernichtung jüdischen Lebens in Europa, in einem jüdischen Staat leben zu können. Mit der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 begann sich diese Hoffnung zu erfüllen.

11/02/2026

Fürth, 1938: Frieda Waldmann ist evangelisch, Alfred „Fredy“ Davidsohn jüdisch. Sie lieben einander – trotz aller Verbote und entgegen den „Nürnberger Rassengesetzen“. Nach einer Denunziation wird Alfred verhaftet; im Mai 1939 sieht Frieda ihn vor Gericht zum letzten Mal.

Im Gefängnis fertigt Alfred heimlich technische Zeichnungen für einen neuartigen Münzautomaten an, die er für Frieda zur Patentierung bestimmt – als Absicherung und als letzten Liebesbeweis. 1942 wird er nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Auch seine gesamte Familie wird verschleppt und getötet.

1956 wird Frieda, die nach dem Krieg in Fürth und Erlangen lebte, posthum mit Fredy verheiratet und als seine Erbin anerkannt. Dem Jüdischen Museum Franken übergab sie Dokumente, Briefe und einen Verlobungsring, den Fredy für sie entworfen hatte – damit seine Geschichte erzählt und die Erinnerung an ihn bewahrt wird.



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15/11/2025
Das Jüdische Museum Franken in Fürth und die Jakob Wassermann Buchhandlung / Buchhandlung Edelmann laden zur Buchpremier...
12/11/2025

Das Jüdische Museum Franken in Fürth und die Jakob Wassermann Buchhandlung / Buchhandlung Edelmann laden zur Buchpremiere von Thomas Muggenthalers neuem Werk „Mit dem Leben davongekommen“ ein. Der Autor liest erstmals aus seinem neuerschienenen Buch und erzählt im Gespräch mit Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein über die Entstehung seiner wichtigen Dokumentation.

Das Buch versammelt 34 bewegende Lebensgeschichten von Jüdinnen und Juden aus Bayern, die dem Holocaust entkommen konnten. Es erzählt vom Überleben, von Mut und Hoffnung – und vom Versuch, nach der Schoa neue Wurzeln zu schlagen.

12/11/2025

12/11/2025

After-Work-Angebot mit koscherer Glühweinverkostung

Nach dem Feierabend ins Museum – aber mit Mehrwert: Das After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken verbindet eine exklusive Führung durch die aktuelle Wechselausstellung mit einer genussvollen Verkostung von koscherem Glühwein und Knabbereien.

Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Raub, Restitution und Mythen der Toleranz“, Teil der Reihe „Sh*tstorm – Meinungsstreit im Museum“.
Erleben Sie, wie jüdische Themen nach der Schoa öffentlich verhandelt wurden – oft emotional, kontrovers und konfliktreich.


23/10/2025

Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das Jüdische Museum Franken an allen drei Standorten in Fürth, Schnaittach und Schwabach offene Führungen an.
Wir freuen uns auf Sie!

FrankenTourismus Stadt FürthKultur Bezirk MittelfrankenBezirk MittelfrankenMein SchwabachSchwabach.deFrankenTourismusGcjz Franken

23/10/2025

Kuratorenführung mit Marina Heller durch die Ausstellung "Kirchweih, Karusselle & Kuriositäten", in der Plakate der berühmten Druckerei der Familie Friedländer gezeigt werden.

Adresse

Büro, Königstraße 89
Furth
90762

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+499119509880

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