Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen/Isenschnibbe Barn Memorial

Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen/Isenschnibbe Barn Memorial In der Nacht vom 13. auf den 14. Nur wenigen gelang es, dieses Massaker zu überleben. Am folgenden Tag erreichten US-amerikanische Truppen den Tatort.

Herzlich willkommen auf der offiziellen Seite der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen | Welcome to the official site of the Isenschnibbe Barn Memorial in Gardelegen. April 1945 verübten SS-Angehörige, Wehrmachtsoldaten, Mitglieder anderer NS-Organisationen sowie Zivilisten einen Massenmord an über 1.000 KZ-Häftlingen in einer Scheune des Gutes Isenschnibbe. Die Häftlinge waren wenige

Tage zuvor auf Todesmärschen aus einem Außenlager des KZ Neuengamme bei Hannover sowie aus mehreren Außenlagern des KZ Mittelbau im Harz nach Gardelegen getrieben worden. Sie verhinderten den Versuch der Täter, die Spuren des Verbrechens zu beseitigen. In der Nähe der Scheune ließen die Amerikaner einen Ehrenfriedhof für die Opfer anlegen und verpflichteten die Bevölkerung von Gardelegen, diesen dauerhaft zu erhalten. Ab 1949 errichtete die SED am Tatort eine städtische Mahn- und Gedenkstätte. In den folgenden Jahrzehnten entstand ein Außengelände mit zahlreichen Gedenkzeichen. Seit 2015 wird die Gedenkstätte auf Initiative des Landtags von Sachsen-Anhalt von der landeseigenen Gedenkstättenstiftung getragen. Die Hansestadt Gardelegen pflegt weiterhin das Gelände und den Ehrenfriedhof. Im Jahr

Im Jahr 2020 wurde das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen eröffnet. Es dient als zentraler Ort für die Aufarbeitung und Vermittlung der Ereignisse rund um das Massaker von Gardelegen und bietet umfassende Informationen zur Geschichte des Tatorts und der Opfer.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)KI-generierte Bilder verändern derzeit sichtbar den Umgang mit historischen Themen in sozialen Medien, digitale...
04/06/2026

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KI-generierte Bilder verändern derzeit sichtbar den Umgang mit historischen Themen in sozialen Medien, digitalen Archiven und öffentlichen Debatten. Sie erzeugen Szenen, die nie fotografiert wurden, gleichzeitig aber vertraut, nachvollziehbar und scheinbar historisch wirken.

Gerade an Orten nationalsozialistischer Gewaltverbrechen stellt dies Gedenkstätten, Museen und historische Bildung vor neue Fragen: Wie verändert sich Erinnerung, wenn künstlich erzeugte Bilder zunehmend historische Vorstellungen prägen? Und wie lässt sich zwischen historischer Überlieferung, digitaler Rekonstruktion und visueller Inszenierung unterscheiden?

Die Auseinandersetzung mit KI betrifft deshalb nicht nur technische Entwicklungen, sondern auch den heutigen Umgang mit Geschichte und Erinnerungskultur.

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AI-generated imagery is currently reshaping how historical topics are presented in social media, digital archives, and public debates. Such images create scenes that were never photographed, yet often appear familiar, understandable, and seemingly historical.

Especially at sites connected to N**i crimes, this raises new questions for memorials, museums, and historical education: How does remembrance change when artificially generated images increasingly shape perceptions of the past? And how can distinctions be maintained between historical evidence, digital reconstruction, and visual staging?

Engaging with AI therefore concerns not only technological developments, but also contemporary approaches to history and remembrance culture.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Auch im Juni stehen in der Gedenkstätte Gardelegen die Dauerausstellung sowie die verlängerte Wechselausstellun...
01/06/2026

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Auch im Juni stehen in der Gedenkstätte Gardelegen die Dauerausstellung sowie die verlängerte Wechselausstellung im Mittelpunkt.

Am letzten Sonntag des Monats ist das Dokumentationszentrum im Rahmen der Sonntagsöffnung zugänglich. Ergänzt wird der Besuch durch öffentliche Rundgänge über das historische Außengelände.

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In June, the permanent exhibition as well as the extended temporary exhibition will remain central at the Gardelegen Memorial.

On the last Sunday of the month, the documentation centre will be open to visitors as part of the regular Sunday opening. Public guided tours of the historical outdoor grounds will complement the visit.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Aufgrund des anhaltenden Interesses wird die Ausstellung bis einschließlich 03. Juli 2026 verlängert.Im Mittelp...
29/05/2026

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Aufgrund des anhaltenden Interesses wird die Ausstellung bis einschließlich 03. Juli 2026 verlängert.

Im Mittelpunkt stehen jüdische Lebensgeschichten in Sachsen-Anhalt sowie Orte nationalsozialistischer Verfolgung, die bis heute Teil der historischen Landschaft des Landes sind. Biografische Perspektiven und lokale Bezüge verbinden sich dabei mit Fragen nach Erinnerung, Sichtbarkeit und dem historischen Umgang mit NS-Tatorten.

Die Ausstellung ist im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen zu sehen.

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Due to continued public interest, the exhibition has been extended until 3 July 2026.

The exhibition focuses on Jewish life stories in Saxony-Anhalt and on sites of N**i persecution that remain part of the region’s historical landscape to this day. Biographical perspectives and local contexts are connected with questions of remembrance, visibility, and the historical handling of N**i crime sites.

The exhibition is on display at the documentation centre of the Gardelegen Memorial.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Ein Sonntag für den Besuch der Gedenkstätte.Am 31. Mai 2026 ist die Gedenkstätte Gardelegen von 11:00 bis 17:00...
27/05/2026

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Ein Sonntag für den Besuch der Gedenkstätte.

Am 31. Mai 2026 ist die Gedenkstätte Gardelegen von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum kann in dieser Zeit individuell besucht werden.

Zusätzlich werden um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr zwei kostenfreie Rundgänge über das historische Außengelände angeboten (Dauer jeweils ca. 90 Minuten, Treffpunkt am Eingang des Dokumentationszentrums).

Der Besuch bietet Gelegenheit, sich eigenständig oder gemeinsam mit anderen mit der Geschichte des Ortes und seiner heutigen Bedeutung auseinanderzusetzen.

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A Sunday to visit the memorial site.

On 31 May 2026, the Gardelegen Memorial will be open from 11:00 to 17:00. During this time, the permanent exhibition in the documentation centre can be visited individually.

In addition, two free guided tours of the historical outdoor grounds will take place at 11:00 and 14:00 (approx. 90 minutes each, meeting point at the entrance to the documentation centre).

The visit offers an opportunity to engage independently or together with others with the history of the site and its significance today.

"Ich war ein deutscher Junge gewesen, der Sohn des Arztes, Klassenbester, ein natürlicher und beliebter Anführer der and...
20/05/2026

"Ich war ein deutscher Junge gewesen, der Sohn des Arztes, Klassenbester, ein natürlicher und beliebter Anführer der anderen Kinder. Plötzlich wurde aus mir ein Mitglied einer verachtenswerte Rasse, ein Verräter an Deutschland und eine unerwünsche Person." (Richard Sonnenfeldt: Mehr als ein Leben).

Mit Original-Zitaten erzählte die AG Stolpersteine des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die bewegenden Lebenserinnerungen von Richard und Helmut Sonnenfeldt, die zwischen 1923 und 1938 in Gardelegen aufwuchsen. Schule, Spiele, Streiche, erste Aushilfsjobs: die Kindheit der Gardeleger Familie war streng und glücklich. Doch ab 1933 wurden die beiden Jungen zunehmend ausgeschlossen und beleidigt. 1938 mussten die Brüder nach England fliehen.

Über 50 Personen folgten der gemeinsamen Stadtführung der AG Stolpersteine und Gedenkstätte durch Gardelegen.

Ein besonderer Dank gilt der AG Stolpersteine des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, die diese bewegende Stadtführung mit großem Engagement gestaltet hat.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Künstlich erzeugte Bilder orientieren sich häufig nicht an konkreten historischen Quellen, sondern an bestehend...
18/05/2026

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Künstlich erzeugte Bilder orientieren sich häufig nicht an konkreten historischen Quellen, sondern an bestehenden visuellen Vorstellungen von Vergangenheit. Filme, Dokumentationen, digitale Archive oder populäre Bildwelten beeinflussen seit Jahren, wie Krieg und historische Gewalt wahrgenommen werden.

Dadurch entstehen Darstellungen, die vertraut erscheinen und historische Ereignisse scheinbar sichtbar machen. Gleichzeitig verdichten sie komplexe Situationen zu klaren, emotional lesbaren Szenen und erzeugen eine Form von Erinnerung, die nicht auf fotografischer Überlieferung beruht.

Historische Quellen funktionieren dagegen oft anders: Sie bleiben fragmentarisch, unvollständig und widersprüchlich. Gerade diese Unschärfen gehören zur historischen Überlieferung selbst. Die zunehmende Verbreitung KI-generierter Bilder verändert damit nicht nur die Frage, was gezeigt wird — sondern auch, wie Geschichte wahrgenommen wird.

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AI-generated images are often based less on concrete historical sources than on existing visual ideas of the past. Films, documentaries, digital archives, and popular imagery have shaped perceptions of war and historical violence for decades.

As a result, these images appear familiar and make historical events seem visually accessible. At the same time, they condense complex situations into clear and emotionally readable scenes, creating a form of memory that is not based on historical photographic evidence.

Historical sources often function differently: they remain fragmentary, incomplete, and sometimes contradictory. These inconsistencies are themselves part of the historical record. The growing spread of AI-generated imagery therefore changes not only what is shown, but also how history is perceived.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen bleibt am Donnerstag, 14. Mai 2026 (Himmelfahrt), sowie a...
13/05/2026

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Das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen bleibt am Donnerstag, 14. Mai 2026 (Himmelfahrt), sowie am Freitag, 15. Mai 2026 geschlossen. Das Außengelände und der Militärische Ehrenfriedhof sind weiterhin ganztägig frei zugänglich.

Ab Dienstag, 19. Mai 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Die Gedenkstätte wünscht angenehme Feiertage und ein erholsames verlängertes Wochenende. Bleiben Sie uns gewogen.

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The Documentation Center of the Gardelegen Memorial will remain closed on Thursday, 14 May 2026 (Ascension Day), and Friday, 15 May 2026. The outdoor grounds and the Military Cemetery will remain freely accessible throughout this period.

Regular opening hours will resume on Tuesday, 19 May 2026.

The memorial wishes all visitors pleasant holidays and a restful long weekend. We hope you will continue to stay connected with us.

Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen und die AG Stolpersteine des Geschwister-Scholl-Gymnasiums laden zu...
11/05/2026

Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen und die AG Stolpersteine des Geschwister-Scholl-Gymnasiums laden zu einer besonderen Stadtführung am Dienstag, 19. Mai 2026, ab 15:00 Uhr, ein. Start ist der Postplatz in Gardelegen.

Im Mittelpunkt steht die Kindheit von Helmut und Richard Sonnenfeldt, die in den 1920er und 1930er Jahren in Gardelegen aufwuchsen. Familie Sonnenfeldt praktizierte als anerkannte Arztfamilie in der Hansestadt und nahm selbstbewusst am jüdischen Gemeindeleben teil. Richard und Helmut erfuhren eine strenge, aber fröhliche Erziehung. Mit dem Aufstieg des Faschismus änderte sich das Leben der Brüder massiv. Die Familie wurde als jüdisch markiert und verfolgt. Boykott, Beleidigungen, Ausschluss aus dem Alltagsleben und schließlich Flucht: 1938 konnten die Brüder nach England in ein Internat übersiedeln, später in die USA. Auch die Eltern konnten über den Atlantik fliehen.
Anhand von Original-Quellen (Büchern, Briefen, Interviews u.a.) hat die AG Stolpersteine wichtige Lebensstationen der Brüder Sonnenfeldt in Gardelegen identifiziert und wird die Erinnerungen von Helmut und Richard entlang der Route teilen.
Mit dieser Führung möchten die Schülerinnen und Schüler Geschichte sichtbar machen und einen Einblick in ihren Alltag vor einem Jahrhundert geben.

Treffpunkt ist der Post-Parkplatz, das Ende der ca. 60 bis 90-minütigen Führung bildet der Holzmarkt. Interessierte sind herzlich eingeladen, gemeinsam auf eine bewegende Zeitreise durch Gardelegen zu gehen.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Im Umfeld des Jahrestags des Massakers von Gardelegen tauchen in sozialen Netzwerken immer wieder Bilder auf, d...
06/05/2026

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Im Umfeld des Jahrestags des Massakers von Gardelegen tauchen in sozialen Netzwerken immer wieder Bilder auf, die vermeintlich das Geschehen im April 1945 zeigen. Solche Darstellungen entstehen heute zunehmend mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und verbreiten sich in unterschiedlichen Varianten im Internet. Sie greifen bekannte visuelle Muster auf und erzeugen dadurch eine Wirkung, die schnell als plausibel wahrgenommen wird.

Ihre Verbreitung hängt auch mit den Mechanismen digitaler Kommunikation zusammen: Bilder erzeugen Aufmerksamkeit, verdichten komplexe Inhalte und lassen sich leicht weitergeben. Zugleich können sie Ereignisse dramatisieren oder emotional zuspitzen, ohne auf gesicherten Quellen zu beruhen.

Die Auseinandersetzung mit solchen Darstellungen erfordert daher nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein grundlegendes Verständnis von Quellen, Überlieferung und historischer Einordnung.

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Around the anniversary of the Gardelegen massacre, images regularly appear on social media that claim to depict the events of April 1945.
Today, such representations are often generated using artificial intelligence and circulate online in different versions. They draw on familiar visual patterns, which makes them appear plausible at first glance.

Their spread is also linked to the dynamics of digital communication: images attract attention, condense complex events, and are easily shared. At the same time, they can dramatize or emotionally intensify events without being based on verified sources.

Engaging with such representations therefore requires not only technical awareness, but also a fundamental understanding of sources, transmission, and historical context.

🇩🇪 (🇬🇧 ⤵)Die Kollegen in der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge suchen zum nächstmöglichen Zeitpunk...
05/05/2026

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Die Kollegen in der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Ko-Kuration für die Erstellung einer Daueraustellung (m/w/d).

Weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle unter ->
https://stgs.sachsen-anhalt.de/geschaeftsstelle/chancen

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The colleagues at the memorial site for the victims of the KZ Langenstein-Zwieberge Memorial are looking to fill a co-curator position (m/f/d) for the development of a permanent exhibition at the earliest possible date.

Further information about the advertised position can be found at:
https://stgs.sachsen-anhalt.de/geschaeftsstelle/chancen

Adresse

An Der Gedenkstätte 1
Gardelegen
39638

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 15:30
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+49390777590812

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