Point Alpha

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Point Alpha Die Gedenkstätte Point Alpha erinnert an den Kalten Krieg und die deutsche Teilung. Point Alpha Gedenkstätte, Stiftung und Bildungsakademie

Herbstferien auf Point Alpha 🍂Wer Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa ansteuert, befindet sich zudem inmitten einer h...
09/10/2026

Herbstferien auf Point Alpha 🍂

Wer Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa ansteuert, befindet sich zudem inmitten einer herrlichen Natur und einer Landschaft mit grandiosen Ausblicken. In unserer Gedenkstätte wird die Geschichte der deutschen Teilung und des Kalten Krieges erfahrbar und begreifbar. Somit bieten wir allen Generationen in den Herbstferien ein einzigartiges Geschichtserlebnis.

📅 An den Sonntagen am 11. und 18. Oktober, können sich Familien einer offenen Führung anschließen und zusammen mit unseren Gästebegleitern diese bewegte Vergangenheit erkunden. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Kasse im Haus auf der Grenze. Die Führung kostet 3,50 € pro Person ab 16 Jahren zuzüglich zum regulären Museumseintritt. Kinder unter 16 Jahren sind von der Führungsgebühr befreit, sie zahlen nur den Gedenkstätteneintritt. Anmeldungen per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 06651-919030.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder können die Gedenkstätte oder das Kunstprojekt „Weg der Hoffnung“ in den Ferien natürlich auch auf eigene Faust entdecken.

🥾 Auch für Wanderfreunde bieten sich rund um Point Alpha zahlreiche Möglichkeiten. Im Biosphärenreservat Rhön am Nationalen Naturmonument Grünes Band laden die Rhöner Extratouren „Point-Alpha-Weg“ und „Der Rasdorfer“ sowie der Grenzlehrpfad zur Wanderung ein.

🚵 Eine Grenztour mit dem Rad kann vor und nach einem Besuch in der Gedenkstätte entlang des „Iron Curtain Trail“ führen. Point Alpha dient aber auch als „Drehscheibe“ zu anderen Radstrecken: dem Radweg Deutsche Einheit, dem Ulstertalradweg, dem Kegelspielradweg, dem Milseburgradweg und dem Via-Regia-Radweg. Der authentische Geschichtsort zwischen Rasdorf und Geisa ist also auch in den Herbstferien ein lohnenswertes Ausflugsziel. Infos unter www.pointalpha.com

Verbindung von Natur und Geschichte 🥾 Extratour Point-Alpha-Weg bis 2028 erneut als Premiumwanderweg zertifiziertGute Na...
08/10/2026

Verbindung von Natur und Geschichte 🥾

Extratour Point-Alpha-Weg bis 2028 erneut als Premiumwanderweg zertifiziert

Gute Nachrichten für Wanderfreunde, Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte: Die Extratour Point-Alpha-Weg ist erneut als Premiumwanderweg zertifiziert worden. Das Deutsches Wanderinstitut e.V. hat dem 14,6 Kilometer langen Rundwanderweg erneut das Deutsche Wandersiegel verliehen. Damit darf der Point-Alpha-Weg das Prädikat bis 2028 weiterführen. Als offizieller Zertifizierer unterwegs war „Wanderpapst“ Manuel Andrack, einem breiten Publikum bekannt geworden als Assistent an der Seite des Entertainers Harald Schmidt in dessen gleichnamiger Show im Fernsehen.
Die Extratour zählt zu den besonderen Wanderangeboten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Rhön und wurde 2017 vom Deutschen Wanderinstitut zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Die Strecke geht vom Haus auf der Grenze, über die Altstadt von Geisa, Judenfriedhof und Schlangenpfad über den Boxberg, Wiesenfelder Grotte zurück zur Gedenkstätte Point Alpha.
„Unser Wanderweg verbindet auf besondere Weise die Natur der Rhön mit der Geschichte unserer Stadt und der deutschen Teilung. Die erneute Zertifizierung bis 2028 ist damit nicht nur eine Auszeichnung für die bestehende Qualität, sondern zugleich ein Ansporn, den Weg auch künftig attraktiv und erlebenswert zu gestalten", sagt Geisas Bürgermeisterin und Stiftungsratsmitglied von Point Alpha Manuela Henkel.
Bei der erneuten Zertifizierung konnte der Point-Alpha-Weg seine Erlebnisqualität weiter steigern und zusätzliche Erlebnispunkte sammeln. Insbesondere die Wegführung über den historischen Kolonnenweg wurde nach der aktuellen Bewertungsgrundlage aufgewertet.
„Dass die Qualität der Tour bei der aktuellen Bewertung sogar noch gesteigert werden konnte, freut uns natürlich besonders", betont Tourismusbeauftragte Alexandra Höbler. Der ehemalige Grenzweg ist heute ein prägendes Element der Extratour.
Auch am beliebten Ulsterblick gibt es eine Neuerung. Der Rhönklub-Zweigverein Geisa hat den Aussichtspunkt um eine neue Möglichkeit zum Verweilen ergänzt. Wanderer können dort Rast machen und den weiten Blick über das Ulstertal und die Rhön genießen.

Stadt Geisa

Hessen unterstützt Erhalt der Gedenkstätte Ruhl übergibt Förderbescheid über 46.000 € für Point AlphaUm die historische ...
07/10/2026

Hessen unterstützt Erhalt der Gedenkstätte

Ruhl übergibt Förderbescheid über 46.000 € für Point Alpha

Um die historische Bausubstanz am Grünen Band Hessen zu erhalten und um das Besuchserlebnis in der Gedenk- und Bildungsstätte am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen weiter zu verbessern, hat Staatssekretär Michael Ruhl MdL zum Tag der Deutschen Einheit einen Förderbescheid an die Point Alpha Stiftung überreicht. Die Zuwendung in Höhe von rund 46.000 Euro wird aus Mitteln für das Grüne Band Hessen finanziert.

„Das Engagement der Point Alpha Stiftung für eine lebendige Erinnerungskultur verdient eine besondere Anerkennung und nachhaltige Unterstützung", erklärte Ruhl bei der Übergabe im US Camp an den Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Stefan Heck und den Geschäftsführenden Vorstand Benedikt Stock. „Es sei das Ziel des Landes Hessen, mit der Förderung die Erinnerungskultur im Grünen Band zu stärken."

„Mit der Zuwendung sowie mit zusätzlichen Eigenmitteln möchte die Point Alpha Stiftung den Bestand und die Substanz des authentischen Geschichtsortes sichern und für die Zukunft weiterentwickeln“, sagte Dr. Stefan Heck und bedankte sich beim Land Hessen als wichtiger Kooperationspartner. „Mit den Fördermitteln werden unter anderem die Dachsanierung des US-Beobachtungsturms, eine Renovierung der Fassadenelemente von Munitionsbunker und Wasserhaus, eine Sanierung vom Denkmal der deutschen Teilung sowie erforderliche Brandschutzmaßnahmen in Angriff genommen“, erläuterte Benedikt Stock.
„Die Förderung zum Erhalt von Gedenkstätten im Rahmen des Grünen Band Hessen ist ein wichtiger Baustein, damit Orte der Erinnerung und des historischen Lernens einen Beitrag zur Demokratiebildung und zur Vermittlung der gemeinsamen Geschichte leisten", erklärte der Staatssekretär. Bereits in der Vergangenheit hätten die Point Alpha Stiftung und das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Hessen vertrauensvoll zusammengearbeitet, um den herausragenden Ort der Erinnerung zu pflegen.
Die heutige Gedenkstätte unterhalte den einzigen ehemaligen US-Beobachtungsstützpunkt in Deutschland und mache diesen der Öffentlichkeit zugängig. Das ehemalige US-Camp stelle damit eine Besonderheit der Kulturhistorie und ein Alleinstellungsmerkmal im hessischen Teil des Grünen Bands.

Ein Festtag, der Menschen zusammenführtDer 3. Oktober ist der wichtigste Feiertag in Deutschland, weil er an ein großart...
06/10/2026

Ein Festtag, der Menschen zusammenführt

Der 3. Oktober ist der wichtigste Feiertag in Deutschland, weil er an ein großartiges Ereignis erinnert: die Wiedervereinigung. Es ist ein Tag, um fröhlich zu sein, zu danken und zu beten. Besondere Symbolkraft für dieses Wunder hat Point Alpha.
„Was hält die Welt zusammen?“ – diese Frage war angesichts der Spannungen, Konflikte und extremen Tendenzen der rote Faden bei einem ökumenischen Gottesdienst am 36. Tag der Deutschen Einheit. Auf die Suche nach einer Antwort begab sich Abt Nikodemus Schnabel OSB in seiner Festpredigt im US Camp der Gedenkstätte. Danach standen im Rahmen eines bunten und vielfältigen Familientages spannende Informationen, lockere Unterhaltung und gemütliches Beisammensein im Blickpunkt.

Seit mehr als 20 Jahren lebt der ehemalige Fuldaer im Heiligen Land. Dort leitet der Benediktiner zwei Klöster, die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem und das Priorat in Tabgha am See Genezareth. Dort im Konfliktgebiet zwischen Israel und Palästina erlebt er mit eigenen Augen, wie die Welt aus den Fugen geraten kann. Aus dieser Position und im Rückblick auf die Konfrontation der Blöcke im Kalten Krieg am Eisernen Vorhang fragte Schnabel, ob es sich lohne, für eine Nation zu leben oder zu sterben? „Nein“, gab er sich die Antwort selbst, auch nicht im Auftrag eines Politikers oder Befehlshabers.
„Für die Freiheit kann es sich vielleicht lohnen zu sterben“, fügte der Abt radikal an. Aber die Berufung sei eine andere, fuhr der Festprediger fort. Gott sei größer als alle Menschen, nur er und kein anderer habe das letzte Wort über unser Leben. „Der Mensch ist Mensch und nach dem Abbild Gottes geschaffen. Das ist es, was die Welt zusammenhält. Das ist unfassbar kostbar über Konfessionen hinweg.“ Im Umkehrschluss bedeute dies, dass auch der Feind bei aller Unterschiedlichkeit wieder zum Mitmenschen werden und auch die Schwachen und Verletzlichen gesehen werden müssten. In seinen Worten schwang der Hinweis auf die Kernmerkmale Nächstenliebe, Güte, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit mit.

Ins Thema eingeführt hatte bei der liturgischen Eröffnung bereits Christoph Ernst. „Ausgrenzung, Abschottung nehmen in der Komplexität des Alltags zu. Viele haben das Gefühl, dass ihnen etwas entgleitet“, stellte der Superintendent des evang.-luth. Kirchenkreis Bad Salzungen - Dermbach fest. Ernst machte den Zuhörern aber Hoffnung. Er war überzeugt, dass es Glaube, Zuwendung, menschliche Nähe, Gottvertrauen und Zusammenhalt seien, die die Welt nicht auseinanderbrechen ließen.

Im US Camp öffneten im Anschluss die Buden und Stände. Regionale Spezialitäten sowie Getränke servierte das Team vom „Blackhorse Inn“. Die musikalische Unterhaltung lag in den Händen der Stadtkapelle Geisa und des Musikvereins Motzlar. Auch die Kinder hatten jede Menge Spaß: Mädchen und Jungen sprangen ausgelassen auf der Hüpfburg, zudem lockte der Circus Ikarus mit weiteren spannenden Spielen. Das Nationales Naturmonument Grünes Band Thüringen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön übt aus der Vogelperspektive eine besondere Faszination aus: Rundflüge mit dem Hubschrauber boten den Passagieren die Möglichkeit, das Ausmaß der Grenze einmal aus der Luft zu erfahren und die landschaftliche Bedeutung des ehemaligen Sperrgebiets als wertvolles Biotop zu verstehen.

Zum Auftakt hatte der Geschäftsführende Vorstand Stock die Besucher in der vollbesetzten Fahrzeughalle begrüßt, darunter Bürgermeister und Stiftungsratsmitglied Jürgen Hahn (Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf), Tschesnok (Bürgermeister von Hünfeld), die Thüringer Landtagsabgeordnete Jary, Michael Anderson (U.S. Army Wiesbaden) und Walk (Vorsitzender des Point Alpha Fördervereins). Stock stellte noch einmal die Bedeutung des authentischen Geschichtsortes für 36 Jahre Deutsche Einheit und die Erinnerung an einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte heraus: „An einem besonderen Ort, wo einst eine nahezu unüberwindbare Grenze Menschen voneinander trennte, können wir in Frieden und Freiheit zusammenkommen.“ Zudem zollte er allen Mitwirkenden, den vielen Helfern, den Unterstützern vom Förderverein Point Alpha und den Sponsoren seinen Dank für deren Unterstützung.

„Es war eine lebendige Feier mit ausgiebigen Gelegenheiten zum Austausch“, zog Benedikt Stock ein positives Fazit. Tausende Gäste nutzten die Möglichkeit, um die musealen Ausstellungen im Haus auf der Grenze, in den US-Baracken, auf dem „Weg der Hoffnung“ oder an den Grenzsperranlagen zu erkunden. Schließlich begaben sich unter der fachkundigen Leitung der Point-Alpha-Gästebetreuer zahlreiche Gruppen bei Führungen auf eine außergewöhnliche Zeitreise.

Weimer: Erinnerung ist das Gegengift gegen die Verlockung des AutoritärenTag der Deutschen Einheit auf Point Alpha: Fest...
05/10/2026

Weimer: Erinnerung ist das Gegengift gegen die Verlockung des Autoritären

Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha: Festakt und Kranzniederlegung mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

Freiheitswille, eine friedliche Revolution und das Zusammenwachsen einer Nation - die Wiedervereinigung jährt sich am 3. Oktober 2026 zum 36. Mal. Um die Erinnerung daran wachzuhalten, fand am Freitag in der Gedenkstätte Point Alpha der traditionelle Festakt mit Kranzniederlegung zum Tag der Deutschen Einheit statt. Wolfram Weimer warnte in seiner Festrede vor einem politisch gesteuerten Geschichtsrevisionismus, der die SED-Diktatur nachträglich verkläre und verharmlose, um der Demokratie zu schaden. „Gerade in einer Zeit, in der die Verlockung des Autoritären zunimmt, müssen wir uns daran erinnern, was Diktaturen den Menschen antun“, erklärte der Staatsminister für Kultur und Medien und stellte dabei die Bedeutung von Erinnerungsorten wie Point Alpha heraus.

„Der 3. Oktober ist der glücklichste Tag in der deutschen Nachkriegsgeschichte – und ein guter Anlass, sich die Relevanz des aktiven Gedenkens vor Augen zu führen. Was wir dafür brauchen, sind Orte wie Point Alpha, weil sie architektonische Erinnerungen an das Leid eines zerrissenen Landes sind. Weil sie auch dann noch informieren und aufklären, wenn es keine Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehr geben wird“, führte Wolfram Weimer aus. Gedenkstätten seien das Gegengift einer Ostalgie, die das DDR-Regime fahrlässig verharmlose und die DDR nachträglich zu einer heilen Welt verkläre.
„Point Alpha schärft unser Bewusstsein für das wahre Gesicht der Diktatur: despotisch, gewalttätig, menschenverachtend. Und was das SED-Regime für all jene Bürger bedeutete, die Widerstand leisteten und offen um ihre Freiheit kämpften“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im US Camp. An Orten wie Point Alpha werde die Wertschätzung von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit neu belebt. Wenn diese Werte aus ideologischen Gründen in Frage gestellt oder wenn Misstrauen gegen die staatliche Handlungsfähigkeit gesät würden, müssten wir uns mit guten Argumenten wappnen.

„Nur ein kritisches Geschichtsbewusstsein schützt uns vor antidemokratischem Populismus und totalitären Ideologien“, so Weimer weiter. Deshalb setzte sich sein Haus für eine aufklärende Erinnerungskultur ein, die Fakten präsentiere und historische Zusammenhänge verdeutliche. „Erinnern ist kein sentimentaler Blick zurück. Erinnern bedeutet, aus der Geschichte zu lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten.“
„Der 3. Oktober darf uns daran erinnern, dass vordergründig Unerreichbares überwindbar ist“, hatte Dr. Stefan Heck, Stiftungsratsvorsitzender der Point Alpha Stiftung, zum Auftakt festgestellt, bei dem er zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Institutionen begrüßte. Dass die Grenze verschwand und die Einheit gelang, ohne dass ein Schuss fiel, sei angesichts der menschenverachtenden Dimensionen alles andere als selbstverständlich. Zu verdanken sei dies den handelnden Akteuren auf allen Ebenen, die Mut, Tatkraft sowie Weitsicht bei der Wiedervereinigung bewiesen hätten. „Einheit und Freiheit gehören zusammen“, hob Stefan Heck hervor, „das Grundgesetz gibt uns dafür ein starkes Fundament – aber mit Leben erfüllen müssen wir es jeden Tag aufs Neue.“

Auch in der Rhön und Osthessen herrschte Euphorie am 3. Oktober 1990. Als der Einigungsvertrag in Kraft trat. Die Teilung war beendet und die deutsche Einheit vollzogen. In den turbulenten Monaten zuvor hatten die Ostdeutschen sich der SED-Diktatur entledigt, an der Wahlurne das Signal für die rasche Vereinigung gesetzt, die Einführung der D-Mark erreicht. Viele bejubelten das Ende von 40 Jahren deutscher Teilung, den Abbau der tödlichen Grenze und die Friedliche Revolution in der DDR.

Weitere Gastredner bewerteten aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Aspekten die Ursachen, den Weg, die Leistungen, die Folgen und die Bedeutung der Einheit.
Meißner, thüringische Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz spannte einen Bogen von Einschränkungen in der Spielzeugstadt Sonneberg während ihrer Kindheit bis zu ihrem Gänsehaut-Erlebnis bei der ersten Point-Alpha-Preisverleihung mit den Staatsmännern Gorbatschow, Bush und Kohl. Jeder Stein auf Point Alpha sei eine Mahnung für die Zukunft: Freiheit sei ein Auftrag, der nie endet.

Armin Schwarz unterstrich, dass es Aufgabe sei, den Beteiligten am zivilgesellschaftlichen Kampf für Freiheit, Demokratie und Einheit wieder ein Gesicht zu geben. „Es ist daher entscheidend, dass alle Schüler sich intensiv mit respektvollem Umgang, demokratischen Werten und der Bedeutung unserer Grundrechte auseinandersetzen“, meinte der hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen. Beide hoben zudem das Engagement der Gedenkstätte für die Werte- und Demokratiebildung hervor.

Oberst Jon Bradly Fausnaugh von der U.S. Army Europe and Africa gedachte der disziplinierten Blackhorse-Soldaten, die Tag und Nacht im Kalten Krieg entlang der innerdeutschen Grenze patrouillierten. Genau dies sei der Zweck von Abschreckung. Nämlich bereit zu sein, geeignet zu sein und den Gegner dazu zu bringen, es sich zweimal zu überlegen, bevor er einen Kampf beginne. Diese grundlegende Voraussetzung für Abschreckung gelte auch heute, erläuterte Fausnaugh – leistungsfähige Verbündete, die bereit sind, gemeinsam mit modernster Technologie zu verteidigen. „Frieden und Freiheit sind kein Erbe, das man einfach antritt, jede Generation muss sie bewahren“, ergänzte der US-Oberst.

Eingeleitet worden war der Festakt mit einer würdevollen Kranzniederlegung unter Mitwirkung der Kyffhäuser- und Reservistenkameradschaft Grüsselbach mit dem Vorsitzenden Alfred Gollbach sowie der Soldatenkameradschaft 1888 Fulda unter Leitung von Jürgen Storch am Denkmal der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung. Wolfram Weimer, die Ministerin Meißner und Schwarz für die Landtage und Staatskanzleien von Thüringen und Hessen, die Parlamentarischen Staatssekretäre Michael Brand MdB und Christian Hirte sowie Landrat Dr. Michael Brodführer für den Wartburgkreis und Landrat Bernd Woide für den Landkreis Fulda gedachten mit Kranzgestecken vor allem der Opfer der SED-Diktatur. Erinnert wurde auch an die oppositionellen Bewegungen und mutigen Menschen, die mit ihren Protesten den Umbruch erst ermöglicht hatten.

Benedikt Stock, Geschäftsführender Vorstand der Point Alpha Stiftung, bedankte sich schließlich bei allen Protagonisten und Unterstützern für eine gelungene Veranstaltung. In kompakten Worten skizzierte er noch einmal die Bedeutung des Festtages, der vor allem auf Point Alpha ein Tag der Freude und der Begegnung sei. „Immer wieder müssen wir uns bewusst machen, welch großes Glück Freiheit, Frieden und Einheit für unser Land bedeuten.“ Für die musikalische Umrahmung sorgte das Blechbläserensemble „Brass 6’tett“ des Heeresmusikkorps Kassel unter der Leitung von Florian Bayer unter anderem mit einem Medley von „Udo Jürgens Live“, den Hits „Viva la Vida“ von Coldplay oder „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone. Einen regen Meinungsaustausch zu „36 Jahre Deutsche Einheit“ gab es abschließend beim Empfang in der Point-Alpha-Gastronomie „Blackhorse Inn“.

Tag der Deutschen Einheit auf Point AlphaPrägendes Symbol für die Wiedervereinigung und die damit überwundene Teilung is...
01/10/2026

Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha

Prägendes Symbol für die Wiedervereinigung und die damit überwundene Teilung ist die Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa. Die Point Alpha Stiftung lädt die Öffentlichkeit am 2. und 3. Oktober zu den Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ ins US Camp ein. „Wir wollen eine Brücke schlagen von der Friedlichen Revolution, der Grenzöffnung und der daraus resultierenden Deutschen Einheit in die herausfordernde Gegenwart“, sagt der Point-Alpha-Vorstand mit Benedikt Stock und Philipp Metzler. Beide hoffen auf interessante Begegnungen und Gespräche mit den Besuchern.

2. Oktober: Festakt mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

Zum 36. Jahrestag der Wiedervereinigung ist man am 2. Oktober gespannt auf die Ausführungen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland hält ab 16.30 Uhr die Festrede in der Fahrzeughalle.
Zuvor findet um 16.10 Uhr eine Kranzniederlegung am Denkmal der deutschen Teilung und Wiedervereinigung statt. Der Eintritt zum Festakt ist frei, um Anmeldung wird gebeten per Mail an [email protected] oder Telefon 06651/919030.

3. Oktober: Familientag & Ökumenischer Gottesdienst mit Nikodemus C. Schnabel OSB

Die Point Alpha Stiftung lädt die Öffentlichkeit dann am Samstag, den 3. Oktober, zu den bunten Feierlichkeiten am 36. Tag der Deutschen Einheit ein. Die Festpredigt beim Ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr im US Camp hält Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB von der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Danach erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit einer ausgewogenen Mixtur aus Information und Unterhaltung.
Im Anschluss öffnen im US Camp die Buden und Stände für den Familientag. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, die musikalische Unterhaltung übernehmen die Stadtkapelle Geisa und der Motzlarer Musikverein. Für die Kinder ist bei den Spielen mit dem Cirkus Ikarus jede Menge Spaß garantiert. Spektakulär: Rundflüge mit dem Hubschrauber bieten den Passagieren die Möglichkeit, das Ausmaß der Grenze einmal aus der Luft zu erfahren. Bitte beachten, der Eintritt ins US Camp ist nur zum Gottesdienst frei.

Grenzwanderung und stündliche Führungen

Bereits um 10 Uhr startet eine Wanderung entlang des Grenzlehrpfades. Ein fachkundiger Gästeführer vermittelt auf der Strecke die geschichtlichen Hintergründe der Teilung, informiert über das Biosphärenreservat Rhön am Grünen Band.
Zu empfehlen sind im Verlauf natürlich die klassischen, musealen Angebote im Haus auf der Grenze, im US Camp, auf dem „Weg der Hoffnung“ und an den Grenzsperranlagen des Eisernen Vorhangs oder aber eine der offene Museumsführungen, die von 11 bis 15 Uhr zu jeder vollen Stunde angeboten werden. Anmeldungen zu den Führungen und der Wanderung: per Mail [email protected] oder Telefon 06651 / 919030.

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VR RegionalBank

Vortrag von Dr. Jens Gieseke jetzt auf YouTube verfügbarDie Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Jens Gieseke über die Stim...
29/09/2026

Vortrag von Dr. Jens Gieseke jetzt auf YouTube verfügbar

Die Aufzeichnung des Vortrags von Dr. Jens Gieseke über die Stimmung in der DDR steht ab sofort auf YouTube bereit. Der Historiker beleuchtet darin die politischen Einstellungen in der DDR-Gesellschaft von 1961 bis 1989. Seine Ausführungen basieren auf jahrelangen Recherchen zu seinem neuen Buch „Die ostdeutsche Volksmeinung“, das im November erscheint.
Link zum Video: https://youtu.be/7WQsm-k7iIY?si=8akNhxi3VnZ2GOvQ

Weltpolitik hautnahChristoph Eichhorn war ganz nah dran, als zwischen 1989 und 1992 Weltgeschichte geschrieben wurde: Al...
23/09/2026

Weltpolitik hautnah

Christoph Eichhorn war ganz nah dran, als zwischen 1989 und 1992 Weltgeschichte geschrieben wurde: Als Mitarbeiter an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland erlebte er in Moskau hautnah mit, wie der Kreml auf die Friedliche Revolution in der DDR und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten reagierte. Danach bekleidete er wichtige Positionen in der deutschen Vertretung in Washington. Aus diesem Erfahrungsschatz berichtet der Diplomat in einem Abendvortrag auf Point Alpha und vergleicht die damalige sowie heutige Europa-Politik Russlands und der Vereinigten Staaten von Amerika.

Europa blieb für die USA auch nach dem Ende des Kalten Krieges von großer strategischer Bedeutung. Die Partnerschaft mit der Bundesrepublik Deutschland entwickelte sich im sicherheitspolitischen Kontext der NATO fort. Eine Annäherung zwischen Russland und „dem Westen“ schien möglich, aber bald geriet Sand ins diplomatische Getriebe. Eine neuerliche Entfremdung setzte ein und fand ihren derzeitigen Höhepunkt in der Eskalation des Krieges in der Ukraine. Wie stehen Donald Trump und Wladimir Putin heute zu Europa? Aufbauend auf seiner breiten Expertise und großem Erfahrungsschatz aus vier Jahrzehnten im diplomatischen Dienst bezieht Christoph Eichhorn fundiert Stellung und lädt zum Dialog ein.

Nach Stationen an den Botschaften in Moskau und Washington war Christoph Eichhorn deutscher Botschafter in Estland (2015-2019) und Bulgarien (2019-2022). Er hatte außerdem Positionen als Parlamentsreferent im Leitungsstab des Auswärtigen Amts sowie als Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle inne.

In Kooperation mit der Deutsche Atlantische Gesellschaft heißt die Point Alpha Stiftung die Öffentlichkeit zur Dialogveranstaltung mit Botschafter a.D. Christoph Eichhorn am 15.10.2026 im Haus auf der Grenze willkommen. Beginn ist um 18:30 Uhr. Um Anmeldung per Telefon oder E-Mail wird gebeten.

Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha2. und 3. Oktober: Festakt mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer / Familienta...
22/09/2026

Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha

2. und 3. Oktober: Festakt mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer / Familientag & Ökumenischer Gottesdienst mit Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB aus Jerusalem

Prägendes Symbol für die Wiedervereinigung und die damit überwundene Teilung ist die Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa. Die Point Alpha Stiftung lädt die Öffentlichkeit am 2. und 3. Oktober zu den Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ ins US Camp ein. Festredner am Freitag beim Festakt ist der Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer. Beim Familientag am Samstag gibt es ein buntes Programm für alle Generationen mit einer ausgewogenen Mixtur aus Information und Unterhaltung.
„Wir wollen eine Brücke schlagen von der Friedlichen Revolution, der Grenzöffnung und der daraus resultierenden Deutschen Einheit in die herausfordernde Gegenwart“, sagt der Point-Alpha-Vorstand mit Benedikt Stock und Philipp Metzler. Beide hoffen auf interessante Begegnungen und Gespräche mit den Besuchern.

2. Oktober: Festakt mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

Zum 36. Jahrestag der Wiedervereinigung ist man am 2. Oktober gespannt auf die Ausführungen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland hält ab 16.30 Uhr die Festrede in der Fahrzeughalle. Im Zusammenhang mit Erinnerungskultur, Bildungsarbeit und Demokratievermittlung nehmen Gedenkstätten in der Vereinbarung der Regierungsparteien eine bedeutende Rolle ein. Der Kulturstaatsminister kann sowohl den Prozess der deutschen und europäischen Einigung beurteilen, als auch heute besonders relevante Positionen zu den politisch-kulturellen Entwicklungen vertreten und diesbezüglich gerne auch einen Blick in die Zukunft wagen.

Für den Freistaat Thüringen spricht Beate Meißner, Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz (CDU). Hessen wird durch den Chef der Staatskanzlei Staatssekretär Benedikt Kuhn (CDU) vertreten und die United States Army Europe and Africa von Brigadier General Steven P. Carpenter. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Blechbläserensemble „Brass 6’tett“ des Heeresmusikkorps Kassel unter der Leitung von Florian Bayer.

Zuvor findet um 16.10 Uhr unter Mitwirkung der Kyffhäuser- und Reservistenkameradschaft Grüsselbach sowie der Soldatenkameradschaft 1888 Fulda eine Kranzniederlegung am Denkmal der deutschen Teilung und Wiedervereinigung statt. Der Eintritt zum Festakt ist frei, um Anmeldung wird gebeten per Mail an [email protected] oder Telefon 06651/919030.

3. Oktober: Familientag & Ökumenischer Gottesdienst mit Nikodemus C. Schnabel OSB

Die Point Alpha Stiftung lädt die Öffentlichkeit am Samstag, den 3. Oktober, zu den bunten Feierlichkeiten zum 36. Tag der Deutschen Einheit ein. Die Festpredigt beim Ökumenischen Gottesdienst im US Camp hält Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB von der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Danach erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit einer ausgewogenen Mixtur aus Information und Unterhaltung.

Am Tag der Deutschen Einheit übernimmt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB die Festpredigt beim Ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr. Seit mehr als 20 Jahren lebt der deutsche Benediktiner im Heiligen Land. Dort leitet er zwei Klöster, die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem und das Priorat in Tabgha am See Genezareth. Das Kloster, in dem Nikodemus Schnabel lebt, ist im geographischen Niemandsland zwischen Israel und Palästina. Die Christen sind dort nur eine religiöse Minderheit und geraten im Gaza-Konflikt immer wieder zwischen die Fronten. Geboren in Stuttgart hatte Schnabel eine bewegte Kindheit und Jugend, geprägt von vielen Stationen.

Eine davon führte ihn nach Fulda, wo er in der Rabanus-Maurus-Schule zur Schule ging und an der Theologischen Fakultät Philosophie und Katholische Theologie studierte. Der Bezug zur Rhön und in die osthessische Region ist also besonders.
Ihm zur Seite stehen als Konzelebranten Superintendent Christoph Ernst (Ev.-luth. Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach), Dechant Markus Günther (Kath. Pastoralverbund Hessisches Kegelspiel), Dekan Dr. Thorsten Waap (Ev. Kirchenkreises Fulda), Pfarrer Roland Jourdan (Ev. Kirche Vacha und Geisa) sowie Pfarrer Harald Krüger (Ev. Kirche Hohenroda). Vor dem Hintergrund der Friedlichen Revolution und der Grenzöffnung vor 37 Jahren sowie den aktuellen Konfliktlagen auf dem Globus lautet das Thema „Was unsere Welt zusammenhält“. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Stadtkapelle Geisa.
Im Anschluss öffnen im US Camp die Buden und Stände für den Familientag. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, die musikalische Unterhaltung übernehmen die Stadtkapelle Geisa und der Motzlarer Musikverein. Für die Kinder ist bei den Spielen mit dem Cirkus Ikarus jede Menge Spaß garantiert. Spektakulär: Rundflüge mit dem Hubschrauber bieten den Passagieren die Möglichkeit, das Ausmaß der Grenze einmal aus der Luft zu erfahren. Bitte beachten, der Eintritt ins US Camp ist nur zum Gottesdienst frei.

Grenzwanderung und Führungen

Erinnerungskultur mit Naturerlebnis: Bereits um 10 Uhr startet eine Wanderung entlang des Grenzlehrpfades. Ein fachkundiger Gästeführer vermittelt auf der Strecke die geschichtlichen Hintergründe der Teilung, informiert über das Biosphärenreservat Rhön am Grünen Band.

Zu empfehlen sind im Verlauf natürlich die klassischen, musealen Angebote im Haus auf der Grenze, im US Camp, auf dem „Weg der Hoffnung“ und an den Grenzsperranlagen des Eisernen Vorhangs oder aber eine der offene Museumsführungen, die von 11 bis 15 Uhr zu jeder vollen Stunde angeboten werden. Anmeldungen zu den Führungen und der Wanderung: per Mail [email protected] oder Telefon 06651 / 919030.

Adresse

Platz Der Deutschen Einheit 1
Geisa
36419

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+496651919030

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