Mönchehaus Museum Goslar

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Mönchehaus Museum Goslar Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst Die Initiative dazu ging vom Kunstliebhaber, Unternehmer und Goslarer Ehrenbürger Th. K. Alle Kaiserringträger, ob u.

„Kunst ist für alle da“, dieser Gedanke des Kaiserringträgers Victor Vasarely ist zum Motto des 1974 gegründeten Vereins zur Förderung moderner Kunst geworden. Peter Schenning (1923-2010) aus, der auch die Idee des Kaiserrings hatte. Sein Vorhaben, zeitgenössische Kunst in die historische Stadt zu holen, ist inzwischen längst geglückt. Das Mönchehaus Museum für moderne Kunst und die alljährliche Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar an einen angesehenen Gegenwartskünstler sind eindrucksvolle Belege für die Etablierung moderner Kunst in Goslar. Erstmals wurde der Kaiserring 1975 an den britischen Künstler Henry Moore vergeben. Seitdem hat er sich zu einem weltweit renommierten Kunstpreis entwickelt. a. Max Ernst, Nam June Paik oder Rebecca Horn, haben in Goslar Spuren hinterlassen. Das Mönchehaus Museum an der Jacobistrasse bietet für die Präsentation der Werke der Preisträger aus vielen Ländern einen einzigartigen Rahmen. Dabei steht die Architektur des ehemaligen Ackerbürgerhauses aus dem Mittelalter in reizvollem Kontrast zur neuen Kunst, die dort auf mehreren Ebenen präsentiert wird. Auch die Keller und Nebengelasse des Hauses, ausgestattet mit Werken von Anselm Kiefer, Günther Uecker und Ilya Kabakov, und der idyllische Museumsgarten mit den Documenta-Eichen von Joseph Beuys werden für die Präsentation moderner Kunst genutzt. Die Besucher lieben das Museum als Ort der Stille und Kontemplation. War der Zweck des Hauses ursprünglich die Absicht, den Preisträgern des Kaiserrings eine angemessene Bühne für die Präsentation ihrer Werke zur Verfügung zu stellen, hat es sich mit der Zeit zu einem Ort entwickelt, wo die Besucher auch den Rest des Jahres qualitätvolle Kunst sehen können. Dazu gehören die alljährlichen Ausstellungen der Goslarer Kaiserring-Stipendiaten; eine Einrichtung, mit der das Museum den Gedanken, Kunst ist für alle da, generationsübergreifend weiter trägt. Eintrittspreise:

Erwachsene: 5,00 €
(ab 10 Personen): 4,00 €

Kinder (ab 6 Jahre),
Jugendliche und Studenten: 1,50 €
(ab 10 Personen): 1,00 €

artCard-Inhaber: 2,50 €

VFK-Vereinsmitglieder: Eintritt frei

Goslarer Schulklassen: Eintritt frei

Kinder bis 5 Jahre: Eintritt frei

Kaiserringstipendium 2026Mona FilleulI ♥️ t.s.26.09.2026 – 31.01.2027 DE Am Samstag, 26.09.2026, um 17:00 Uhr laden wir ...
21/09/2026

Kaiserringstipendium 2026
Mona Filleul
I ♥️ t.s.
26.09.2026 – 31.01.2027

DE Am Samstag, 26.09.2026, um 17:00 Uhr laden wir herzlich zur feierlichen Verleihung des Kaiserringstipendiums 2026 an Mona Filleul und zur Ausstellungseröffnung ein!

Das Mönchehaus Museum Goslar freut sich, das diesjährige Kaiserringstipendium an Mona Filleul (*1993) zu verleihen. In ihren vielschichtigen Reliefs und Installationen verbindet die französische Künstlerin industrielle Materialien wie Dämmplatten und Beton mit Bienenwachs, Kunsthaar, Schmuck und blinkenden LEDs. Ausgehend von Motiven aus Anime, Popkultur und Ästhetiken des Niedlichen untersucht Filleul die gesellschaftlichen Zuschreibungen von Bildern, während sie Verkabelungen und Konstruktionen bewusst offenlegt. Geprägt ist ihre künstlerische Praxis zudem von engen kollaborativen Netzwerken mit anderen trans Frauen.

EN Join us on Saturday, September 26, 2026, at 5:00 pm for the award ceremony of the 2026 Kaiserring Grant to Mona Filleul and the exhibition opening!

The Mönchehaus Museum Goslar is delighted to award this year’s Kaiserring Scholarship to French artist Mona Filleul (*1993). In her multi-layered reliefs and installations, Filleul merges industrial materials like insulation foam and concrete with beeswax, synthetic hair, jewelry, and flashing LEDs. Drawing from anime, pop culture, and aesthetics of “cuteness”, she explores the social coding of images while intentionally exposing wiring and structural frameworks. Her practice is deeply rooted in collaborative networks and mutual support with other trans women.
Gefördert durch die AKB Stiftung / Supported by AKB Stiftung

Mona Filleul, Sissy Institute, 2023, Installationsansicht/Installation view Swiss Institute, New York, 2023, Courtesy die Künstlerin/the artist

Glückauf! On Mining, Matter, and MemoryMönchehaus Museum GoslarDE Sonntag, 13.09.2026, 11.30 UhrFinissage – Tag des offe...
11/09/2026

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory
Mönchehaus Museum Goslar

DE Sonntag, 13.09.2026, 11.30 Uhr
Finissage – Tag des offenen Denkmals mit Sonderführung
Vom Mönchehaus über die Klauskapelle hoch zum Rammelsberg – auf den historischen Spuren des Bergbaus in Goslar mit Martin Wetzel (Weltkulturerbe Rammelsberg) und Miriam Bettin (Mönchehaus Museum Goslar). Die Tour wird bis zu zwei Stunden dauern, Eintritt und Teilnahme sind kostenfrei,

Das Weltkulturerbe Rammelsberg & der Harz. Historische und zeitgenössische Perspektiven fangen die Spuren des Bergbaus in der Region ein. Wilhelm Ripes Aquarell „Der Rammelsberg“ (1879) dokumentiert die Kulturlandschaft des 19. Jahrhunderts, während Christoph Wilmsen-Wiegmanns „Hommage au Rammelsberg“ (2000) Erzgestein bildhauerisch würdigt. Ergänzt werden die Arbeiten durch historische Objekte, von Grubenkappen bis Schichtmarken, aus der Sammlung des Rammelsbergs (kuratiert von Martin Wetzel).
EN Finissage – Open Monument Day with Special guided tour
From Mönchehaus via Klauskapelle up to Rammelsberg – following the historical traces of mining in Goslar with Martin Wetzel (Rammelsberg World Heritage Site) and Miriam Bettin (Mönchehaus Museum Goslar). The tour takes approx. 2 hrs and is free of admissions.

UNESCO World Heritage Rammelsberg & the Harz region. Historical and contemporary perspectives trace the impact of mining on the landscape. Wilhelm Ripe’s watercolor “The Rammelsberg” (1879) captures the 19th-century industrial landscape, while Christoph Wilmsen-Wiegmann’s sculpture “Hommage au Rammelsberg” (2000) honors raw ore. These works are paired with historical artifacts from miner helmets to shift tokens, from the Rammelsberg collection (curated by Martin Wetzel).
Wilhelm Ripe, Der Rammelsberg, 1879, Aquarell auf Papier, 1,48 × 2,55 m, UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg / Christoph Wilmsen-Wiegmann, Hommage au Rammelsberg, 2000, Erzfragment im Metall-Passepartout, 215 × 140 × 2,4 cm / Historische Objekte aus der Sammlung des UNESCO-Weltkulturerbes Rammelsberg (Auswahl Martin Wetzel), Ausstellungsansicht: Fred Dott

Glückauf! On Mining, Matter, and MemoryMönchehaus Museum Goslar28.06. – 13.09.2026DE Im Fokus: Lars Wiedemann. In seinen...
09/09/2026

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory
Mönchehaus Museum Goslar
28.06. – 13.09.2026

DE Im Fokus: Lars Wiedemann. In seinen Fotografien beleuchtet Wiedemann den aktuellen Strukturwandel und die Spuren der Industriegeschichte im Harz. Seine großformatige Arbeit „Stempelsatz und Anker“ übersetzt historische Bausubstanzen des Erzbergwerks Rammelsberg in eine zeitgenössische, raumgreifende Präsentation.

EN In focus: Lars Wiedemann. Through his photographic work, Wiedemann explores current structural transformations and the industrial heritage of the Harz region. His large-scale piece “Stempelsatz und Anker” translates historical structural elements of the Rammelsberg ore mine into a contemporary, immersive presentation.

Lars Wiedemann, Stempelsatz und Anker, Erzbergwerk Rammelsberg, 2024, digitale Tapete, 250 × 170 cm, Ausstellungsansicht Mönchehaus Museum Goslar, 2026, Fotos: Fred Dott

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory Mönchehaus Museum Goslar 28.06. – 13.09.2026DE Im Fokus: Helena Uambembe Uambemb...
01/09/2026

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory
Mönchehaus Museum Goslar
28.06. – 13.09.2026

DE Im Fokus: Helena Uambembe Uambembe. In ihren Installationen, Malereien und Performances untersucht die Künstlerin, wie sich persönliche Lebensgeschichten, Traumata und Gewalt in Landschaften und Körper einschreiben. Ausgangspunkt ihrer Installation ist die Geschichte ihrer Familie im 32 Battalion der südafrikanischen Apartheidsarmee. Zaunstrukturen, Kunstblumen und roter Sand erschaffen einen aufgeladenen Raum über die Folgen von Militarisierung und Unterdrückung. Für Goslar nutzt sie lokal gewonnenen, ziegelroten Sand und verbindet den Ort so direkt mit ihrer symbolischen Landschaft.

EN In focus: Helena Uambembe. Through installation, painting, and performance, the artist examines how personal histories, trauma, and violence become inscribed in landscapes and bodies. Her work draws from her family’s history in 32 Battalion of the South African apartheid army. Chain-link fences, artificial flowers, and red sand form a charged terrain addressing militarization and oppression. For Goslar, site-specific brick-red sand connects the local environment to her symbolic landscape.
Helena Uambembe, I saw you when you watched me die, 2025, Sand, Maschendrahtzaun, Kunstblumen, ca. 600 × 900 cm, Acryl auf Leinwand (verschiedene Maße), Courtesy die Künstlerin und Jan Kaps, Köln, Ausstellungsansicht Mönchehaus Museum Goslar, 2026, Fotos: Fred Dott

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory.                        Mönchehaus Museum Goslar28.06. – 13.09.2026DE Im Fokus: ...
30/08/2026

Glückauf! On Mining, Matter, and Memory.

Mönchehaus Museum Goslar

28.06. – 13.09.2026

DE Im Fokus: William Kentridge William Kentridge, Kaiserring der Stadt Goslar 2003. In seinen Zeichnungen, Filmen und Installationen untersucht der Künstler Erinnerung, Gewalt und soziale Umbrüche als Folgen von Kolonialismus und Apartheid. Charakteristisch für seine Praxis sind animierte Kohlezeichnungen, bei denen die Spuren des Ausradierens und Überarbeitens sichtbar bleiben. Die gezeigte Filmarbeit „Mine“ (1991) führt in die Bergbaulandschaft südlich von Johannesburg und verbindet die kollektive Geschichte der Ausbeutung von Land und Arbeiterschaft mit der inneren Welt der Figur Soho Eckstein.

EN In focus: William Kentridge, recipient of the 2003 Goslar Kaiserring. Through drawing, film, and installation, the artist examines memory, violence, and social upheaval as consequences of colonialism and apartheid. Characteristic of his practice are animated charcoal drawings in which the traces of erasure and reworking remain visible. The exhibited film “Mine” (1991) leads into the mining landscape south of Johannesburg, connecting the collective history of environmental and labor exploitation with the inner world of the character Soho Eckstein.

Gefördert durch / Funded by: Stiftung Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Harzverband

Fotos: Fred Dott

08/08/2026
24/07/2026

Adresse

Mönchestraße 1
Goslar
38640

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+49532129570

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