Heimatverein Gronau e.V.

Wegbeschreibung Website

Heimatverein Gronau e.V. Der Heimatverein Gronau e. V. befasst sich mit Heimatkunde und Heimatpflege. Er will dabei Überliefertes und Neues sinnvoll vereinen und weiterentwickeln.

Der Gronauer Heimatverein hat sich zum Ziel gesetzt hat, Besonderheiten und Traditionen der Stadt und Region zu pflegen, zu bewahren und zu fördern. Sein Anliegen ist es, Gronauer Interessen bei der politischen Willensbildung zu vertreten, für den Erhalt historischer Gebäude Einzutreten, das Ortsbild zu verschönern sowie in enger Kooperation mit dem Stadtarchiv die Heimatgeschichte aufzuarbeiten und auf vielfältige Weise lebendig zu erhalten.

Heimatfreunde besichten die "Domstadt Billerbü"Am Mittwoch, den 14. Oktober, besuchte eine Gruppe des Heimatvereins Gron...
16/10/2026

Heimatfreunde besichten die "Domstadt Billerbü"

Am Mittwoch, den 14. Oktober, besuchte eine Gruppe des Heimatvereins Gronau die Baumbergestadt „Billerbü“, pardon Billerbeck. Erstes Ziel dort war die Besichtigung der Strumpffabrik Dirks. Der Inhaber gab uns einen ausführlichen Einblick in die Betriebsabläufe. Auch konnten wir den Fabrikverkauf nutzen. Danach ging es mit einer Stadtführerin durch die schmucke Innenstadt (siehe Foto) und auch in den Dom. Zwischendurch gab es eine Pause und wir konnten Pumpernickel, kleine Snacks und einen Schnaps vom Löffel genießen. Ein gelungener Tag bei bestem Herbstwetter! (CO)

20-jähriges Jubiläum des SingkreisesDer letzte Donnerstag war für den Singkreis des Heimatvereins ein besonderer Tag, an...
16/10/2026

20-jähriges Jubiläum des Singkreises

Der letzte Donnerstag war für den Singkreis des Heimatvereins ein besonderer Tag, an dem im kleinen Kreis viel gesungen und kurze Vorträge gehalten wurden. Dazu wurden kleine Köstlichkeiten gereicht. Denn der Singkreis feierte sein 20-jähriges Bestehen.

Das Jahr 2006 markiert ein bedeutendes Datum für die Chorgemeinschaft des Heimatvereins: In diesem Jahr wurde der Singkreis offiziell gegründet. Das genaue Datum der ersten Zusammenkunft ist nicht bekannt, teilt der Heimatverein Gronau in einer Pressemitteilung mit. Unter der Leitung von Gerda Ritschel fanden sich 25 sangesfreudige Vereinsmitglieder, die sich unter dem Namen „Singkreis des Heimatvereins” vereinten.

Bereits im November 2006 übernahm Reiner Liedtke den Taktstock. Unter seiner Leitung entwickelte sich der Chor schnell weiter und konnte bald auf ein breit gefächertes Liedgut zurückgreifen, zu dem auch plattdeutsche Lieder gehörten. Aber auch plattdeutsche Gottesdienste im Paul-Gerhardt-Heim und plattdeutsche Abende im Restaurant Driland wurden mitgestaltet.

Und auch viele Gelegenheiten für Auftritte wurden genutzt. Dazu gehörten die musikalische Begleitung der jährlichen Weihnachtsfeiern des Heimatvereins, Auftritte in den Gronauer und Eper Altenheimen, im Wittekindshof und in Ochtrup im Carl-Sonnenschein-Haus. Bis zu 40 Chormitglieder gab es zu Spitzenzeiten.

Seine Dirigententätigkeit gab Reiner Liedtke im Jahr 2019 auf. Die Nachfolge übernahm Chormitglied Edeltraud Brockhoff. Bis heute führt sie den Singkreis. Mit den einstudierten Liedern gibt es weiterhin öffentliche Auftritte bei vielen Anlässen.

Hinweis: Die Chorproben finden alle zwei Wochen donnerstags ab 16 Uhr im Vortragsraum des Heimatvereins statt. (Aus: WN-Nr. 237 vom 13. Oktober 2026)

Bild des Monats Oktober 2026Am 10. März 1946 fand im bisherigen Paul-Gerhardt-Heim der erste Gottesdienst statt. Bedingt...
09/10/2026

Bild des Monats Oktober 2026

Am 10. März 1946 fand im bisherigen Paul-Gerhardt-Heim der erste Gottesdienst statt. Bedingt durch die industrielle Entwicklung der Stadt Gronau entstanden nach 1900 im sogenannten „Stadtosten“ zahlreiche neue Arbeiter-Siedlungen. Mit dem Anwachsen der Bevölkerung insbesondere im Außenbereich der Stadt suchte das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde ab den 1930er Jahren verstärkt nach einem geeigneten Platz für ein dezentrales Gemeindezentrum. Mit der Industriebrache an der Gildehauser Straße wurde ein geeignetes Objekt gefunden, dessen Bereitstellung für gemeindliche Zwecke sich kriegsbedingt bis nach 1945 hinzog. Mangelte es in der Nachkriegszeit auch an Vielem, so konnte doch bereits am 10. März 1946 der erste Gottesdienst im künftigen Gemeindehaus gefeiert werden.

In den vergangenen 80 Jahren hat es Höhen und Tiefen sowie zahlreiche Veränderungen für das Paul-Gerhardt-Heim gegeben, auf die hier nicht im Einzelnen eingegangen werden soll. Ab den 1970er Jahren bis dahin gab es immer wieder mal Überlegungen, das Haus durch einen An- oder Neubau zu vergrößern. Allerdings verliefen alle Planungen im Sande.
1996 konnte das 50-jährige PGH-Jubiläum gefeiert werden. Wenn auch keine baulichen Veränderungen, so kündigte Pfarrer Krebs anlässlich der Feierlichkeiten zumindest eine gründliche Renovierung des PGH an. Knapp 2 Jahre später brannte im Dezember 1997 der Baum, wie man so sagt. Der Grund waren sogenannte Strukturüberlegungen der Kirchengemeinde, die einen Verkauf des Hauses vorsahen.

Als es zu ersten Protesten kam, antwortete der damalige Bezirkspfarrer immer mit dem Satz: „Das Presbyterium ist in seinen Entscheidungen souverän“. Unter maßgeblicher Beteiligung des CVJM Gronau kam es zur Gründung eines „Initiativkreises PGH“. Er hatte vielfach die Funktion eines Defibrillators, der das schon tote PGH am Leben hielt. Es kam zu kämpferischem Widerstand, wovon zahllose Leserbriefe in der Lokalpresse zeugen.“ Nach der Begutachtung des Gebäudes durch einen Vertreter der Landeskirche –„ein baulich hervorragender Zustand“ und einer Großspende des Gronauer Geschäftsmannes Klaas kam dann die Wende. Das Presbyterium revidierte daraufhin den alten Schließungsbeschluss. Nach intensiver Planung erfolgte dann ein Um- und Neubau des Hauses. Das von Grund auf erneuerte Gebäude konnte schließlich zum Erntedankfest 1999 der Gemeinde übergeben werden.

Heute ist das kleine Gemeindezentrum an der Gildehauser Straße bereits Bestandteil der „Gronauer Kirchengeschichte“ geworden. Zusammen mit der evangelischen Kirche in Epe gab die Kirchengemeinde beide Häuser zum 1. Juli 2026 auf. Weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte des Paul-Gerhardt-Heimes enthält ein Aufsatz von Dr. B. Krabbe in dem Buch “800 Jahre Kirchengeschichte im Raum Gronau/Epe“

Fahrradtour führte Heimatfreunde nach GraesAm letzten Mittwoch im September begaben sich die Radler unseres Heimatverein...
06/10/2026

Fahrradtour führte Heimatfreunde nach Graes

Am letzten Mittwoch im September begaben sich die Radler unseres Heimatvereins auf eine gemeinsame Pättkestour nach Graes. Unter der Leitung von Hermann Uhlenkate führte die Route mit mehreren Pausen und guter Laune zum Bauerncafé Lanskemann. Dort entspannten sich die 16 Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde, bevor man sich dann wieder auf den Heimweg nach Gronau begab. Das Foto von Johanna Schwoch dokumentiert die entspannte Atmosphäre der „Pedalritter“ auf der Terrasse des Cafés Lanskemann.

Bürgermeister besuchte Heimatverein Auf den Tag genau 11 Monate nach seiner feierlichen Vereidigung besuchte Bürgermeist...
06/10/2026

Bürgermeister besuchte Heimatverein

Auf den Tag genau 11 Monate nach seiner feierlichen Vereidigung besuchte Bürgermeister Jörg von Borczyskowski unseren Heimatverein. Hierzu konnte der 2. Vorsitzende Eckhard Bohn neben dem Stadtoberhaupt eine große Anzahl an interessierten Heimatfreunden begrüßen. Vereinbarungsgemäß standen aktuelle städtische Entwicklungen von gestern, heute und morgen auf seiner Agenda. Zuerst ging er jedoch auf den Amtsinhaberwechsel ein, der verwaltungsintern reibungslos verlaufen sei; zudem verwies er auf die kollegiale Geschäftsübergabe seines Vorgängers Rainer Doetkotte.

Danach kam der Bürgermeister zum eigentlichen Teil seines Kommens, um aus erster Hand über die Highlights der Gemeindepolitik zu berichten. Von Borczyskowski berichtete dabei über die zahlreichen Bauprojekte wie Schulen, Kindergärten oder das sich im Bau befindliche Historische Rathaus. Dann spannte er den Bogen über laufende Infrastrukturmaßnahmen, die zur Verbesserung der verkehrlichen Situation beitragen sollen. Letztlich sprach er aber auch die angespannte Haushaltssituation und die Gründe für die momentane Haushaltssperre an. Seine Ausführungen, insbesondere zu aktuellen Projekten der Gemeinde, stießen dabei auf reges Interesse der Anwesenden.

Danach entspann sich ein breitgefächerter Diskurs zwischen von Borczyskowski und den zahlreich erschienen Mitgliedern des Heimatvereins. Kernthemen waren u. a. eine Verbesserung des Radwegenetzes, konsequente Geschwindigkeitskontrollen - Stichwort Fatbike - oder auch der Wunsch nach Herstellung einer barrierefreien Erreichbarkeit der Bahnsteige. Nach rund 90 Minuten intensivem Gedankenaustausch bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende unter Applaus beim Bürgermeister, wobei Bohn den Wunsch nach einer Wiederholung dieser Veranstaltungsform im kommenden Jahr äußerte.

Stadtfest 2026: "Kleiner Tag der offenen Tür"Im Rahmen des Stadtfestes hatte der Heimatverein Gronau zu Samstag, den 19....
19/09/2026

Stadtfest 2026: "Kleiner Tag der offenen Tür"

Im Rahmen des Stadtfestes hatte der Heimatverein Gronau zu Samstag, den 19. September, von 13 bis 17 Uhr zu einer gemütlichen Runde mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen ins Heimathaus eingeladen. An diesem Nachmittag bestand zusätzlich die Möglichkeit, die bisher vom Heimatverein veröffentlichten Bücher zu erwerben und sich auszutauschen. Natürlich standen auch wieder Vorstandsmitglieder für Gespräche und Anregungen bei diesem informellen Treffen zur Verfügung. Insgesamt wurde dieses offene Tür-Angebot sehr gut angenommen, wie die vielen Besucher belegen. Die Fotos zeichnen ein umfassendes Bild von der positiven Resonanz auf diese lockere Veranstaltungsform, welche in den Händen unserer Vorstandsdamen lag. (EWB)

Heimatfreunde besichtigten das Gronauer Unternehmen „Bakerman“Am Donnerstag, den 17. September, besuchte eine Gruppe des...
18/09/2026

Heimatfreunde besichtigten das Gronauer Unternehmen „Bakerman“

Am Donnerstag, den 17. September, besuchte eine Gruppe des Gronauer Heimatvereins den Nahrungsmittelhersteller Bakerman an der Düppelstraße. Der Start begann um 14 Uhr nach einer herzlichen Begrüßung mit einer Kaffeetafel, wobei es zur Verkostung auch ausgesuchte Produkte gab. Nach dem Kaffeetrinken folgte dann ein Vortrag zur Geschichte und Produktpalette des „Bäckereibetriebes“. Dabei erfuhren die Teilnehmer viel über die Firmengeschichte des 2007 gegründeten Unternehmens sowie über die umfangreiche Produktionspalette. Die Zentrale befindet sich in Gronau, von wo der Vertrieb der rund 300 Produkte – vornehmlich tiefgekühlte Backwaren - gesteuert wird. Derzeit sind bei Bakerman rund 100 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Der Bau einer neuen Zentrale an der Max-Planck-Straße ist in Planung, die Fertigstellung ist für 2027 avisiert. An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an; der Nachmittag endete schließlich mit der Besichtigung der jetzigen Zentrale. Das abschließende Faziz lautete: Eine interessante und hochinformative Besichtigung eines Gronauer Betriebes. (J.Sch.)

Gronauer THWler zu Gast beim HeimatvereinWeiterer Text folgt!Auf dem Foto begrüßt die 1. Vorsitzende Cordi Oberrecht die...
08/09/2026

Gronauer THWler zu Gast beim Heimatverein

Weiterer Text folgt!

Auf dem Foto begrüßt die 1. Vorsitzende Cordi Oberrecht die beiden THW-Vertreter Florian Ewerung (hinten links) und Ralf Kosse (hinten rechts)

Bild des Monats September 2026Die offizielle Gründung der Gronauer Baptisten-Gemeinde fand am Pfingstsonntag, den 20. Ma...
03/09/2026

Bild des Monats September 2026

Die offizielle Gründung der Gronauer Baptisten-Gemeinde fand am Pfingstsonntag, den 20. Mai 1922, statt. Seit 1941 bezeichnet sie sich als „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gronau“. Ihr heutiges Gemeindezentrum befindet sich auf einem sehr gepflegten Grundstück an der Eschenstraße. Ein Spielplatz für Kinder sowie ein gemeindlicher Parkplatz komplettieren die Anlage. Das in den 1980er Jahren entstandene Foto zeigt links die Kapelle aus dem Jahr 1934, rechts das 1954 erbaute Jugendheim.

Die Bildung einer kleinen Baptisten-Gemeinde begann in Gronau nach dem Ende des 1. Weltkrieges. Damals siedelten sich u. a. ehemalige Russlanddeutsche der Baptisten-Brüderschaft als Flüchtlinge in Gronau an, wo sie Arbeit in der Textilindustrie sowie den nötigen Wohnraum fanden. Mangels einer eigenen Kirche fanden die ersten Gottesdienste in privaten Hauskreisen statt. Religiöse Feierstunden im Freien sowie Waldgottesdienste ergänzten die sonntäglichen Zusammenkünfte.

Als die langsam wachsende Gemeinde ein geeignetes Grundstück im Bauverein an der Eschenstraße erworben hatte, kaufte sie anschließend in Wilhelmshaven für 20.000 RM eine ehemalige Militärbaracke. Unmittelbar nach dem Kauf der vormaligen Behelfsunterkunft wurde daraus auf dem Gelände eine Holzkirche gebaut. Die Einweihung fand im November 1922 statt; fortan diente die Notkirche der Gemeinde die nächsten 12 Jahre als Gottesdienstraum und Saal für Bibelstunden und andere Zusammenkünfte.

Einige Jahre später beantragte die Gemeinde die Eintragung als eingetragener Verein. Der Grund dafür war die Anlage eines Baukontos, um den Neubau einer zweckmäßigeren Kapelle zu planen. Obwohl es 1928-29 inflationsbedingt zu einer Abwanderung von Mitgliedern kam, ließ sich die Gemeinde nicht entmutigen und verfolgte das Ziel eines Neubaus beharrlich weiter. Nachdem es 1933 mit Jakob Peters einen Predigerwechsel gegeben hatte, bekam das ambitionierte Vorhaben neuen Schwung.

Weiterer Text folgt!

PS: Über Ergänzungen/Korrekturen oder sonstige wohlwollende Hinweise, gerne auch per PN, freuen wir uns natürlich auch weiterhin; Ihr/Euer Heimatverein Gronau. (EWB)

Exkursion ins niederländische NachbarlandDer Heimatverein begab sich am Samstag, den 22. August, auf den Spuren ehemalig...
23/08/2026

Exkursion ins niederländische Nachbarland

Der Heimatverein begab sich am Samstag, den 22. August, auf den Spuren ehemaliger Schmuggler im deutsch-niederländischen Grenzraum. Ausgangspunkt der Tour im sogenannten Smokkel-Express war das „Kulturhus 't Trefhuus“ in Overdinkel. Nach einer Tasse und einem kurzen Film zur Geschichte des Schmuggelns begaben sich die Teilnehmerrinnen - Männer fehlten leider gänzlich – auf eine mehrstündige Rundfahrt durch das grenznahe Natur- und Schmuggelgebiet von Overdinkel und Losser. An verschiedenen Schmuggel-Hotspots gab es immer wieder erheiternde Informationen aus vergangenen Zeiten.

Während einer kleinen Pause gab es dann für die Teilnehmer Kaffee und Apfelkuchen (Appelgebak). Danach folgte bei herrlichem Sonnenschein nochmals eine Runde durch die Umgebung von Glanerbrück mit dem Elektromobil, womit der unterhaltsame Nachmittag ausklang. Bei den Teilnehmerinnen bestand zum Abschluss der Exkursion der einhellige Wunsch, im nächsten Jahr wieder eine ähnliche Tour durchzuführen. (CO)

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