Stadt- und Industriemuseum Guben

Stadt- und Industriemuseum Guben Das Stadt- und Industriemuseum Guben liegt in einer historischen Hutfabrik im Herzen der Europastadt Guben.

➡ Vortrag: Blick hinter historische Mauern - Restauratorin Dr. Dorothee Schmidt-Breitung zu Gast in GubenAm 7. Juli um 1...
22/06/2026

➡ Vortrag: Blick hinter historische Mauern - Restauratorin Dr. Dorothee Schmidt-Breitung zu Gast in Guben

Am 7. Juli um 17:00 Uhr lädt ein spannender Vortrag dazu ein, die faszinierende Welt der modernen Restaurierung kennenzulernen. Die renommierte Restauratorin Dorothee Schmidt-Breitung gibt dabei Einblicke in ihre Arbeit und zeigt, welche Geheimnisse sich hinter alten Gebäuden, Wandmalereien und historischen Kunstwerken verbergen.

Schmidt-Breitung ist nicht nur Restauratorin, sondern auch Künstlerin, Denkmalpädagogin und engagiert sich seit vielen Jahren für die Vermittlung von Denkmalpflege und regionaler Geschichte.

Was macht eigentlich eine Restauratorin? Wie werden historische Schätze bewahrt und welche überraschenden Entdeckungen kommen dabei ans Licht? Besucher erwartet ein informativer Abend mit spannenden Geschichten, außergewöhnlichen Funden und faszinierenden Einblicken hinter die Kulissen der Denkmalpflege.

📅Dienstag, den 07. Juli 2026
🕓 Beginn: 17:00 Uhr
🎟 Eintritt: 2,- Euro
📞 Telefon: 03561 / 68 71-2100
📧 E-Mail: [email protected]

Interessierte aus Guben und der gesamten Region sind herzlich eingeladen. Eine Gelegenheit, Geschichte einmal aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben.

In diesem Monat präsentiert das Stadt- und Industriemuseum in der Reihe „Exponat im Fokus“ einen Lichtschirm oder auch L...
20/06/2026

In diesem Monat präsentiert das Stadt- und Industriemuseum in der Reihe „Exponat im Fokus“ einen Lichtschirm oder auch Lithophanie-Schirm, ca. Mitte des 19. Jahrhunderts, aus der Porzellanmanufaktur Plaue. Ein Lithophanie-Schirm ist ein dekoratives Kunstobjekt, oft aus dem 19. Jahrhundert, das aus einer durchscheinenden Porzellanplatte (Lithophanie) und einem meist dunklen Metallrahmen besteht. Durch rückwärtiges Licht, wie z.B. einer Kerze oder Lampe, erscheinen detaillierte, dreidimensionale Bilder, oft mit figürlichen Motiven oder Szenen.

Der Rahmen des ausgestellten Lichtschirms besteht aus filigran gearbeitetem Messing und fußt aus einer sechseckigen Basis. Die Gesamthöhe beträgt 28cm und die breiteste Stelle 11,5 cm. Der Rahmen fasst eine rechteckige Scheibe aus Porzellan mit den Maßen 9 x 7,5cm (HxB). Die Platte zeigt eine alltägliche Szene im Kinderzimmer. Eine Frau, entweder die Mutter oder ein Kindermädchen, steht zwischen zwei Kinderbetten. In dem Bett vor ihr steht ein Kind und neben ihr stehen zwei weitere Kinder. Am Rand der Szene sind Vorhänge angedeutet. Auf der Rückseite der Platte steht in der rechten unteren Ecke die Signatur der Porzellanmanufaktur: „PPM“ – die Porzellanmanufaktur Plauen in Thüringen. Daneben ist noch eine Nummer eingeprägt: „150“.

Die Porzellanmanufaktur Plauen wurde 1817 gegründet und erlangte weltweiten Ruhm durch ihre, seit 1849 handgefertigten, Lithophanien.

Unser Exemplar entstammt dem Familienbesitz der bekannten Künstlerfamilie Lücking. Bevor Johanna Lücking, verwitwet, 1955 mit ihrer Tochter Guben verließ und in den Westen umzog, vermachte sie dem Heimatmuseum Guben damals eine große Schenkung an Gemälde und anderen Gegenständen, u.a. diesem Lithophanieschirm.

Wir zeigen den Lithophanie-Schirm im Rahmen unserer Sonderausstellung „Kuriositäten des Fundus. Gegenstände und Geschichten aus dem Alltag eines Museumsfundus“ zu den regulären Öffnungszeiten im Stadt- und Industriemuseum Guben.

📞 Telefon: 03561 / 68 71-2100
📧 E-Mail: [email protected]

➡ Sonderausstellung: "Kuriositäten des Fundus. Gegenstände und Geschichten aus dem Alltag eines Museumsfundus“ Vom 10. J...
17/06/2026

➡ Sonderausstellung: "Kuriositäten des Fundus. Gegenstände und Geschichten aus dem Alltag eines Museumsfundus“

Vom 10. Juni bis 26. Oktober zeigt das Stadt- und Industriemuseum Guben eine Sonderausstellung zu einem in der Öffentlichkeit eher unsichtbaren Thema: dem Museumsfundus. Was ist ein Fundus? Welche Arbeit ist damit verbunden? Wie gelangt ein Objekt in die Sammlung im Museumsfundus? Zusätzlich werden eine Vielzahl an kuriosen, ungewöhnlichen und/ oder einzigartigen Objekten aus dem Museumsfundus ausgestellt. Eine humorvolle Perspektive auf einen alltäglichen Aspekt der Museumsarbeit, die es den Besucher erlaubt einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

📞 Telefon: 03561 / 68 71-2100
📧 E-Mail: [email protected]

Öffentlicher Workshop zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsmuseum in Guben/GubinAm Donnerstag, den 11. Juni 2026, lädt d...
01/06/2026

Öffentlicher Workshop zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsmuseum in Guben/Gubin

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, lädt die Stadt Guben gemeinsam mit der Stadt Gubin und dem Projektbüro complan Kommunalberatung GmbH zu einem öffentlichen Workshop im Rahmen des Interreg-geförderten Projekts „Qualifizierte Konzeptstudie für ein deutsch-polnisches Nachbarschaftsmuseum“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr im „Großen Ausstellungsraum“ neben der Alten Färberei am Friedrich-Wilke-Platz in Guben.

Mit dem Projekt soll die Grundlage für ein gemeinsames deutsch-polnisches Nachbarschaftsmuseum geschaffen werden, das die Geschichte, Kultur und Identität der Doppelstadt Guben/Gubin sichtbar macht und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt. Die Konzeptstudie wird seit Ende März 2026 in enger Zusammenarbeit mit einem deutsch-polnischen Lenkungskreis erarbeitet und durch insgesamt drei öffentliche Workshops begleitet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Austausch und die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus beiden Städten. Nach einer kurzen Vorstellung des bisherigen Projektverlaufs sowie der aktuellen Arbeitsstände werden mögliche Themenfelder und Perspektiven eines zukünftigen Museums diskutiert.
Besonderer Bestandteil des Workshops ist eine interaktive Themenausstellung, bei der die Teilnehmenden eingeladen sind, eigene Ideen, Erinnerungen und Perspektiven einzubringen. Darüber hinaus sollen Anregungen für mögliche Sammlungsobjekte und Geschichten gesammelt werden. Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort ein weiteres Teilstück der Museumskonzept zu entwickeln, welches die deutsch-polnische Nachbarschaft authentisch widerspiegelt und lebendig gestaltet.
Die gesamte Veranstaltung wird ins Polnische übersetzt, um einen offenen und grenzüberschreitenden Dialog zu ermöglichen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Guben und Gubin sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und ihre Ideen für ein gemeinsames deutsch-polnisches Nachbarschaftsmuseum einzubringen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 08. Juni 2026 unter [email protected] oder 03561 68712100

➡ Internationaler Museumstag am 17.05.2026 - „Ein Museumsbesuch bei Kaffee und Kuchen“Das Stadt- und Industriemuseum öff...
28/04/2026

➡ Internationaler Museumstag am 17.05.2026 - „Ein Museumsbesuch bei Kaffee und Kuchen“

Das Stadt- und Industriemuseum öffnet am Internationalen Museumstag seine Türen und überrascht den geneigten Besucher mit dem Besuch der Dauerausstellung für einen ermäßigten Eintritt in Höhe von 1,50€ / Erwachsener. Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Neben der Dauerausstellung bieten wir die deutsch-polnische Sonderausstellung „Common Ground – über Grenzen mitgestalten“ zu einem freien Eintritt für alle.
Für Kaffee und Kuchen zu einem geringen Unkostenpreis sorgen Schülerinnen und Schüler des Gubener Pestalozzi-Gymnasiums.

📅Sonntag, den 17.05.2026
🕓 Öffnungszeiten: 14:00 – 17:00 Uhr
📞 Telefon: 03561 / 68 71-2100
📧 E-Mail: [email protected]

In diesem Monat präsentiert das Stadt- und Industriemuseum in der Reihe „Exponat im Fokus“ einen silbernen Becherpokal v...
26/04/2026

In diesem Monat präsentiert das Stadt- und Industriemuseum in der Reihe „Exponat im Fokus“ einen silbernen Becherpokal von 1933, der als Preis für einen Ruderwettbewerb an Willi Dohme verliehen wurde. Der Becherpokal, mit einer Höhe von 6,6 cm, ist außen wie innen silberfarben, wobei sich im Inneren einige dunkle angelaufene Stellen zeigen.

Der Becher verengt sich zum Boden hin. An der Öffnung beträgt der Durchmesser 4,8 cm, während der Boden nur einen Durchmesser von 3,7 cm aufweist. Die Seitenwand trägt eine Inschrift und eine kleine Abbildung als Gravur: „EINER ALSTER-POKAL 8.7.1933“. Zwischen dem Schriftzug und dem Datum sind zwei sich überkreuzende Dreiecksfahnen eingraviert. Eine der Fahnen trägt ein Andreaskreuz, die andere Fahne zeigt einen stilisierten Arm, der ein Ruderpaddel hält. Auf dem Boden findet sich eine Prägung. Eine `800´, daneben eine Mondsichel und eine Krone und darunter „KAHLBRANDT HAMBURG“.

Die Mondsichel und die Krone bilden den Reichssilberstempel, welcher echtes Silber kennzeichnet, während die Zahl 800 den Feingehalt angibt. Der Reichssilberstempel ist seit dem 1. Januar 1888 ein einheitliches deutsches Silberzeichen, welches durch das „Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren“ von 1884 festgelegt wurde. In seinen Grundzügen gilt das Gesetz bis heute und schreibt wichtige Regelungen zur Punzierung von Gold und Silber vor. Der ursprüngliche Geltungsbereich des Stempelgesetzes umfasste das zur Einführung 1888 damalige Staatsgebiet des Deutschen Kaiserreichs. Davon abgeleitet steht in der Symbolik des Stempels die Krone für das Deutsche Kaiserreich. Die Mondsichel steht für das Metall Silber und entspringt der Symbolsprache der Alchemie.

Mehr über die Geschichte dieses im Fokus stehenden Exponats erfahren Sie im Museum sowie auf unserer Website.

Wir zeigen den Becherpokal bis zum 21. Mai 2026 zu den regulären Öffnungszeiten im Stadt- und Industriemuseum.

🔧📢 Wichtiger HinweisDas Stadt- und Industriemuseum bleibt am Dienstag, 28. April 2026, aus technischen Gründen 🚧 ganztäg...
25/04/2026

🔧📢 Wichtiger Hinweis

Das Stadt- und Industriemuseum bleibt am Dienstag, 28. April 2026, aus technischen Gründen 🚧 ganztägig geschlossen. Ab Mittwoch, 29. April ist das Team im Museum wieder wie gewohnt da 😊

Die grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung wird konkret: Mit dem 1. Deutsch-Polnischen Bürgerdialog startet am 19. Mai 2...
22/04/2026

Die grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung wird konkret: Mit dem 1. Deutsch-Polnischen Bürgerdialog startet am 19. Mai 2026 von 14:00 bis 18:00 Uhr in der Alten Färberei in Guben die Auftaktveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Folgeprojekts „Gemeinsam stärker 2.0“.

Bereits am selben Tag um 13:00 Uhr wird die Wanderausstellung zum Förderprogramm „Common Ground“ der Robert Bosch Stiftung in der Hutgalerie des Stadt- und Industriemuseums Guben (Gasstraße 5) eröffnet. Die Ausstellung informiert über die beteiligten Grenzregionen der ersten Programmrunde (2022–2025). Ziel des Programms ist es, demokratische Prozesse zu stärken, den grenzüberschreitenden Dialog zu fördern und erfolgreiche Beispiele aus anderen Grenzregionen sichtbar zu machen und die beteiligten Akteure zu vernetzen.

Die Wanderausstellung kann vom 17. Mai bis zum 31. Mai 2026 im Rahmen unserer regulären Öffnungszeiten im Stadt- und Industriemuseum kostenfrei besucht werden.

Adresse

Gasstraße 5
Guben
03172

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 17:00
Mittwoch 12:00 - 17:00
Donnerstag 12:00 - 17:00
Freitag 12:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+49356168712100

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