14/10/2026
Einen tollen und kreativen Nachmittag haben Kinder und Erwachsene beim Familientag im Museum Modern Art in Hünfeld verbracht. Mit kreativen Aufgaben und einer Rallye war der Tag dabei weit mehr als ein netter Ausflug – er bot pädagogischen Mehrwert, förderte die Kreativität und schaffte Freude am gemeinsamen Entdecken im Museum.
Rund 80 Kinder und Erwachsene waren am Sonntag ins Museum gekommen und hatten sich mit den vielfältigen Angeboten beschäftigt. Im Vordergrund stand dabei spielerisches Lernen und aktives Betrachten der ausgestellten Kunstwerke von Antonio Marra. Den ganzen Nachmittag über war zu beobachten, wie sich die Familien fasziniert an Marras Kunstwerken vorbeibewegten. Denn die Werke des italienischen Malers verändern sich, sobald die Perspektive wechselt, und sorgten damit für staunende Augen und angeregte Gespräche untereinander. Angeboten wurde unter anderem auch eine Kreativ-Rallye, bei der sich die Kinder und Erwachsenen intensiv mit den Kunstwerken, aber auch mit den Hintergründen und den Zielsetzungen der Kunst von Antonio Marra auseinandersetzen konnten.
Der Künstler selbst mischte sich sogar unter die Kinder und freute sich riesig über das rege Interesse, vor allem der Kinder, an seiner Op-Art-Kunst. „Im Grunde meines Herzens bin ich ja auch noch ein Kind. Da geht es nicht darum, ein Kunstwerk anzustarren, sondern vielmehr darum, es mit Bewegung erlebbar zu machen. Die Kinder machen das hier intuitiv und ziehen die Erwachsenen mit. Ich bin begeistert, dass das Museum Modern Art solch ein Format wie den Familientag anbietet“, erklärte Antonio Marra. Gerne und geduldig beantwortete der in Offenbach lebende Künstler dabei Fragen zu seinen Kunstwerken oder seiner Arbeitsweise. „Wie machst du das, dass sich die Bilder verändern?“ war natürlich eine der am häufigsten gestellten Fragen der Kinder.
Auch Zeichnen, Basteln oder Puzzeln standen auf dem Aktionsprogramm des Familientages. Die Basteltische im Museum waren den ganzen Nachmittag über mit eifrig werkelnden Kindern besetzt.
Für die Versorgung mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sorgte der Förderverein Museum Modern Art.