Kulturzentrum Haus der Donauschwaben Bayern

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Kulturzentrum Haus der Donauschwaben Bayern Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Kulturzentrum Haus der Donauschwaben Bayern, Museum, Leibstraße 33, Haar.
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🗓️ ❕Jetzt Termin vormerken: Was reimten die Donauschwaben über ihre ungarischen und serbischen Nachbarn? Und was reimten...
20/10/2026

🗓️ ❕Jetzt Termin vormerken: Was reimten die Donauschwaben über ihre ungarischen und serbischen Nachbarn? Und was reimten die Nachbarn über die „Schwaben“?

🧒 Die Antworten stecken in alten Kinderreimen, Spottversen und Mundartgedichten aus der Vojvodina, dem einstigen Vielvölkerraum im Norden des heutigen Serbien. Über Generationen wurden sie mündlich weitergegeben.

Die Verse erzählen vom Alltag und vom Zusammenleben, greifen sprachliche Eigenheiten auf und spielen mit Stereotypen. Oft mit Humor, manchmal spöttisch und durchaus derb. Dabei bekommt jeder sein Fett weg, auch die Donauschwaben selbst. 😉

💬 Mundartsprecherinnen tragen ausgewählte Reime und Gedichte im Original vor. Dr. Adam Tomas, Sprachwissenschaftler an der LMU München, moderiert durch das Programm, übersetzt, wo es nötig ist, und erklärt die sprachlichen, historischen und kulturellen Hintergründe.

Welche Bilder hatten die Gruppen voneinander? 👀 Welche Vorurteile stecken in der Alltagssprache? Und was verraten die alten Reime über Nähe, Abgrenzung und Nachbarschaft?

👉 Mundart ist bei uns zu Hause: In unserem Mundart- und Tonarchiv bewahren wir die Klänge der alten Heimat. An diesem Nachmittag werden sie wieder lebendig, mit vertrauten Tönen und überraschenden Pointen.

📍 Mittwoch, 4. November, 15.30 bis 17 Uhr
📍 Haus der Donauschwaben in Stadt Haar, Leibstraße 33
📍 Eintritt frei!

☕ Schon ab 14 Uhr laden wir zu unserem Kaffeekränzchen ein. Kommt gerne früher, ratscht mit uns bei Kaffee und Kuchen und bleibt dann zur Lesung. Wir freuen uns auf euch! 🥰

👉 Folgt uns für mehr Mundart und Geschichten aus der alten Heimat.

📷 Unser Titelbild zeigt Kinder beim Kreisspiel. Abbildung aus unserer Futoker Fotosammlung: „Kindergarten in Neufutok (serbisch: Novi Futog) im Haus von Josef Adolf, Hauptgasse“, ca. 1943, [Inv. Nr. F2024-184]

⛪ Wir haben eine Kirche geschenkt bekommen! Zugegeben: eine kleine, aber mit großer Bedeutung: 👉 Es handelt sich um das ...
16/10/2026

⛪ Wir haben eine Kirche geschenkt bekommen! Zugegeben: eine kleine, aber mit großer Bedeutung:

👉 Es handelt sich um das Modell der Herz-Jesu-Kirche von Neufutok, die mit größter Sorgfalt und offensichtlich ebenso großer Liebe originalgetreu nachgebaut wurde.

Neufutok (serbisch: Novi Futog) liegt in der Batschka, rund 10 km westlich von Novi Sad an der Donau. Das Dorf war vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges rein deutsch besiedelt, ein tyisches donauschwäbisches Dorf.

Erbaut wurde die Neufutoker Herz-Jesu-Kirche zwischen 1906 und 1908 vom Architekten Ference Weininger im Aufrag der Gräfin Chotek.

🧳 Im Oktober 1944 mussten auch die Futoker Donauschwaben wie viele andere Deutsche ihre Heimat verlassen. Die Herz-Jesu-Kirche steht heute immer noch und wird auch noch genutzt. Sie steht inzwischen unter Denkmalschutz.

Umso mehr freuen wir uns über das Modell dieses Neufutoker Wahrzeichens. 🥰

⚒️ Entworfen und gebaut wurde das Modell von Stefan Zigorsky (1898-1974). Es besteht hauptsächlich aus Holz, im Inneren sind mit viel Liebe zum Detail Mini-Holzbänke, Teppich, Fahnen und sogar eine Beleuchtung eingesetzt.

Dieses Kirchenmodell ist für uns ein eindrückliches Zeugnis für die Sehnsucht eines Vertriebenen nach seiner alten Heimat.

📷 Unser Haus besitzt ein umfangreiches Fotoarchiv mit Aufnahmen aus Futok. Natürlich haben wir hier direkt recherchiert und sind tatsächlich fündig geworden:
👉 Die historischen Aufnahmen zeigen vom Hauptportal, den Seiteneingängen bis hin zu den beiden charakteristischen Türmen eine verblüffende Ähnlichkeit von Modell mit der Original-Kirche.

🙏 😍 Wir möchte uns sehr herzlich bei Annemarie Bürgel bedanken, der Enkelin des Erbauers, die dieses besondere Unikat dem Kulturzentrum Haus der Donauschwaben als Schenkung überlassen hat.

„Unsere“ neue-alte Kirche wird einen besonderen Platz in unserer Ausstellung erhalten.

Herzlich willkommen, Luzia! 👋 Wir freuen uns sehr, euch unsere neue Kollegin vorzustellen: Luzia Hasenöhrl aus Haar vers...
13/10/2026

Herzlich willkommen, Luzia! 👋 Wir freuen uns sehr, euch unsere neue Kollegin vorzustellen: Luzia Hasenöhrl aus Haar verstärkt ab sofort unser Team im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes.

💪 Luzia wird uns tatkräftig in der Museumsarbeit unterstützen – von der Inventarisierung der Museumsobjekte über die Kommunikation bis hin zu Veranstaltungen. Ihr Interesse an Geschichte und deren gesellschaftlichen Zusammenhänge ist für unser Haus ein echter Gewinn. 🙏

🧳 Auch in ihrer eigenen Familie ist Geschichte lebendig: Ihre Oma musste als Kind aus Schlesien fliehen und erzählt bis heute davon, wie sie mit ihrer Mutter und den Geschwistern auf einem bayerischen Bauernhof ein neues Zuhause fand.

Nach ihrem Fachabitur im Gesundheitswesen sammelt Luzia bei uns nun praktische Berufserfahrung.

Sie freut sich besonders darauf, über die Restaurierung und Konservierung von unterschiedlichen Sammlungsobjekten mehr zu erfahren. Hier hat sie mit unserer Textilrestauratorin Resi Waldburg ja auch eine erfahrene Expertin an ihrer Seite! 😍

👀 Was ist eigentlich der Bundesfreiwilligendienst?

👉 Beim „Bufdi“ engagieren sich Menschen jeden Alters für meist 6 bis 18 Monate in sozialen, ökologischen oder kulturellen Einrichtungen – und bekommen dafür Einblicke in ein spannendes Arbeitsfeld.

Schön, dass du da bist, Luzia – wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!


👀Erst raten, dann lesen! Wir wollen von Euch wissen, was ist ein „Blutzer“ ist!Welche Bedeutung hat dieses Wort, das im ...
06/10/2026

👀Erst raten, dann lesen!
Wir wollen von Euch wissen, was ist ein „Blutzer“ ist!

Welche Bedeutung hat dieses Wort, das im Donauschwäbischen heute noch verwendet wird?

👉 „Blutzer“ ist die Bezeichnung …

a) für einen Hemdkragen 👔
b) für einen Tonkrug 🏺
c) für den Blutegel 🩸

Die Verbindung mit Blut liegt bei „Blutzer“ natürlich nahe. Aber der Begriff beschreibt kein Tier… 🐌

Ein Hemdkragen? Die donauschwäbische Tracht setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelelementen zusammen. Bei den Damen aus Unterröcken, Überrock, Bluse und Halstuch, bei den Herren durfte die Trachtenweste und das rote „Sacktuch“ nicht fehlen…

👉 Ein Blutzer ist aber etwas ganz anderes: Es ist der Ausdruck für einen bauchigen, kugelförmigen Tonkrug mit einem engen Hals und Henkel.

Traditionell wird der Blutzer (auch Plutzer) zur Aufbewahrung von Wein, Edelbrand oder Wasser genutzt. Durch die unglasierte Tonwand kann verdunstendes Wasser das Getränk kühlen. So ist der Blutzer im Grunde eine „Thermo-Trinkflasche anno dazumal“.

🏺Die Tonkrüge, die wir in unserer Sammlung im Haus der Donauschwaben haben, sind kleine handwerkliche Meisterwerke mit kunstvollen Mustern. Ihre Herstellung erforderte Geschick und Erfahrung in der Töpferei, da sie von Hand geformt und anschließend glasiert wurden.

Der einzige Nachteil dieser schönen Trinkgefäße: sie sind mächtig schwer!
Also nix für den Fahrradkorb bei der nächsten Radltour. 😎

Übrigens: Wegen seiner runden Form wurde das Wort „Blutzer“ im Dialekt auch scherzhaft für einen großen Kopf verwendet: also „einen großen Blutzer haben“… 🤯

🥰 Hättet Ihr das gewusst?

🗣️ Folgt uns für mehr Info über Mundart und Dialekte!

🤝 Warum sind Heimatvertriebene und ihre Nachfahren auch 80 Jahre nach Flucht und Vertreibung wichtige Brückenbauer ins ö...
02/10/2026

🤝 Warum sind Heimatvertriebene und ihre Nachfahren auch 80 Jahre nach Flucht und Vertreibung wichtige Brückenbauer ins östliche Europa?

„80 Jahre sind nur ein Wimpernschlag in der europäischen Geschichte“, sagt Dr. Petra Loibl, MdL, Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Bayern . Die Verbindungen in die Herkunftsregionen bestehen bis heute fort, oft über Generationen hinweg.

Doch was braucht es, damit diese Brücken tragen? Finanzielle Förderung ist wichtig, aber sie allein reicht nicht.

💬 Nach ihrer Donauschwaben-Reise nach Kroatien 🇭🇷, Serbien 🇷🇸 und Ungarn 🇭🇺 Anfang September spricht Frau Loibl im Interview mit dem „Radasch“ (Newsletter und Online-Magazin der Donauschwaben) außerdem darüber,

👉 wie unterschiedlich die deutschen Gemeinschaften in den drei Ländern unterstützt werden,
👉 welches Angebot sie aus dem Parlament der Vojvodina mitgebracht hat
👉 und welche konkreten Ideen sie nun weiterverfolgen möchte.

👀 Das vollständige Interview ist auf Website des Kulturzentrums Haus der Donauschwaben zu lesen:
👉 https://www.donauschwaben.bayern/post/alte-heimat-neue-br%C3%BCcke

📩 Für weitere Beiträge direkt ins Postfach gerne den Newsletter „Radasch“ abonnieren – Anmeldung über unsere Website:
https://www.donauschwaben.bayern/ (auf der Startseite nach unten scrollen 🙂

Loop

Wie schaffen unsere Vereine den Sprung in die Zukunft? 🚀Um diese Frage ging es am vergangenen Wochenende bei der Fachtag...
29/09/2026

Wie schaffen unsere Vereine den Sprung in die Zukunft? 🚀
Um diese Frage ging es am vergangenen Wochenende bei der Fachtagung „Zukunftswerkstatt Heimat“ im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen.

Rund 60 Engagierte aus Deutschland 🇩🇪, Österreich 🇦🇹 und Ungarn 🇭🇺 kamen zusammen, um über engere Zusammenarbeit und neue Wege für die donauschwäbische Vereinsarbeit zu sprechen.

👉 Mittendrin: unsere Vorsitzende Bianca Groß, und das gleich in doppelter Funktion. Sie ist zugleich Geschäftsführerin beim Bundesverband der Donauschwaben , der die Tagung organisiert hat. Beide Aufgaben übernimmt sie ehrenamtlich, mit viel Zeit und Herzblut. ❤️

Besonders gefreut haben sie die Gäste aus Ungarn, denn ihre eigenen Vorfahren waren Ungarndeutsche. Ebenfalls mit dabei war Evi Hübner, stellvertretende Vorsitzende unserer Landsmannschaft.

💬 Biancas Fazit:
„Die Vorträge und Workshops waren gut aufbereitet, daraus haben sich richtig gute Gespräche entwickelt. Evi und ich haben einige Denkanstöße für unsere Landsmannschaft mitgenommen. Vor allem beim Thema Mitgliedergewinnung und -erhaltung wollen wir weiterdenken und Ideen umsetzen. Es war motivierend!“

Danke, liebe Bianca und liebe Evi, für euren Einsatz. Wir sind gespannt, was daraus wächst! 🌾

💬 „Nur alte Fotoalben durchzugehen und Bilder von Menschen und Orten anzusehen, die man gar nicht kennt, war mir zu weni...
21/09/2026

💬 „Nur alte Fotoalben durchzugehen und Bilder von Menschen und Orten anzusehen, die man gar nicht kennt, war mir zu wenig. Es gibt so viele Dinge, die man selbst machen kann. Der Besuch in der alten Heimat war für mich sehr schön, aber auch recht schockierend.“

Der 18-jährige Luis Fischer war als jüngstes Mitglied unserer Landsmannschaft Teil der Delegation, die Dr. Petra Loibl -Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Bayern - auf ihrer Donauschwabenreise nach Ungarn, Serbien und Kroatien Anfang September begleitet hat. 🇭🇷🇷🇸🇭🇺

Luis‘ donauschwäbische Oma wurde als Kind aus Temerin vertrieben. So war diese Reise für ihn nicht nur die Möglichkeit, Geschichte und Kultur hautnah zu erleben, sondern ebenso eine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte.

💬 „Ich fand es toll, nicht nur die Heimat meiner Vorfahren, sondern auch die Länder im Allgemeinen kennenzulernen. Ich nehme viele Eindrücke mit aus der alten Heimat, zur Kultur, der Religion, aber auch zur Zielstrebigkeit der Menschen“, erzählt Luis. Er schätzt besonders den direkten Austausch mit der Zeitzeugen-Generation, zu der auch der mitreisende Historiker Dr. Ingomar Senz zählte.

Zwischen Jung und Alt gab es unterwegs unglaublich viel zu erzählen und zu fragen…

Tief bewegt hat Luis der Besuch des deutschen Friedhofs in Gakovo. Die echten Erlebnisse und Begegnungen dieser sechstägigen Reise werden ihm sicher noch länger in Erinnerung bleiben als die Bilder aus den Fotoalben. 🥰

💬 „Ich würde gerne andere Jugendliche dazu motivieren, sich auch bei den Landsmannschaften zu engagieren. Die Landsmannschaften wurden zwar durch die Vergangenheit geprägt, aber sie haben genauso viel mit der Gegenwart zu tun. Für mich ist es sehr erfüllend, mich hierfür einzusetzen und so eine wunderbare Gemeinschaft zu erleben.“

👉 Du hast auch donauschwäbische Wurzeln oder einfach Lust auf echte Begegnungen, Geschichte zum Anfassen und eine Gemeinschaft über Generationen hinweg?

👉 Komm doch gerne mal in unserem Kulturzentrum vorbei – auf unserer Website findest du viele Informationen (Link in Bio).

Oder meldet Euch bei Fragen doch direkt bei Luis Fischer, ihr könnt ihn gerne anschreiben :-)

🐕 Ein Hund, der das Interesse der Tierärztin natürlich sofort weckte…Im Rahmen unserer Donauschwaben-Reise zusammen mit ...
17/09/2026

🐕 Ein Hund, der das Interesse der Tierärztin natürlich sofort weckte…

Im Rahmen unserer Donauschwaben-Reise zusammen mit Frau Dr. Loibl, Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Bayern (und Tierärztin), haben wir Anfang September im serbischen Apatin das Donauschwäbisches Kirchenmuseum - Podunavsko Nemački crkveni muzej Apatin und das Archiv von Pfarrer Adam Berenz besucht. Es wurde in Eigeninitiative von Boris Mašić gegründet und wird seitdem mit viel Herzblut von ihm betreut.

In einem der Regale entdeckte Frau Dr. Petra Loibl die beschädigte Tierfigur 🐾:

🐕 Dieser Hund ohne Kiefer stammt von einer Heiligenstatue vom Heiligen Rochus aus einer 1972 abgerissenen deutschen Kirche in Filipova. Die Hundefigur hatte ursprünglich einen goldenen Taler im Maul. Dieser wurde ihm samt Kiefer rausgerissen. Die Statue selbst ist abgebrannt, nur der Hund hat „überlebt". 😢

Diese kleine „Hunde“-Geschichte, die Boris Mašić uns neben vielen weiteren lebhaft erzählte, verweist auf die große Geschichte der Zerstörung des donauschwäbischen Kulturguts seit dem Zweiten Weltkrieg.

⛪ Das Kirchenmuseum, das Archiv und eine dazugehörige Bibliothek mit rund 40.000 Büchern und über 200.000 Dokumenten sind das Lebenswerk von Boris Mašić: 2001 gründete er den Verein „Adam Berenz" – benannt nach dem Pfarrer, der einst in der Batschka Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete – und rettet seither mit bemerkenswertem persönlichem Engagement das donauschwäbische Kulturerbe in der Vojvodina vor dem Vergessen. 🥰

Im Museum sind vor allem gerettete Sakralkunst und Stücke aus donauschwäbischen Kirchensammlungen zu sehen, während Bücher und Dokumente im Archiv aufbewahrt werden. Untergebracht ist die Sammlung in der nie ganz fertig gebauten, aber schmucken Kirche „Herz Jesu" (Crkva Srca Isusovog), in der sehr selten auch noch Gottesdienste stattfinden.

👉 Was Boris Mašić hier als Einzelperson aufgebaut hat, verdient wirklich große Anerkennung.

🙏 Lieber Boris, wir danken dir für deinen herzlichen Empfang, die interessanten Hintergrund-Geschichten und deine tolle Führung! 🫶

Weitere Infos zum Museum:
https://www.danubeswabianmuseum.com/index.php

Von Osijek über Novi Sad bis Pécs: Im Rahmen einer mehrtägigen Reise in die Heimat der Donauschwaben hat Dr. Petra Loibl...
14/09/2026

Von Osijek über Novi Sad bis Pécs: Im Rahmen einer mehrtägigen Reise in die Heimat der Donauschwaben hat Dr. Petra Loibl Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Bayern die ehemals donauschwäbischen Siedlungsgebiete in Kroatien 🇭🇷, Serbien 🇷🇸 und Ungarn 🇭🇺 besucht. Dabei ging es vor allem darum, wertvolle Kontakte knüpfen zu Politik, Zivilgesellschaft und den deutschen Gemeinschaften vor Ort und sich ein unmittelbares Bild von deren Geschichte und Gegenwart zu machen.

Organisiert und begleitet wurde die Reise vom Kulturzentrum Haus der Donauschwaben Bayern. Neben Mitgliedern der Landsmannschaft und Vertretern des Vorstands sowie der Geschäftsführerin Gaby Schilcher war auch der Historiker und Zeitzeuge Dr. Ingomar Senz Teil der Delegation. Der 18-jährige Louis Fischer bereicherte dabei als jüngstes Mitglied der Landsmannschaft mit seiner Neugierde und der Perspektive der jungen Generation die Reisegruppe.

Die Route führte von Osijek über Novi Sad, Beška, Sombor und Apatin bis nach Pécs/Fünfkirchen und damit auch in den direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Region, von kommunalen Empfängen bis ins Parlament der Vojvodina.

Zahlreiche Gespräche und Begegnungen boten dabei tiefe Einblicke in die Geschichte und die Gegenwart der Donauschwaben. Kulturdenkmäler, Museen und Gedenkstätten legten Zeugnis ab von einer Geschichte, die bis heute bewahrt und weitergegeben wird – nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als lebendiger Auftrag.
Wie die Verbindung in die alte Heimat durch freundschaftliche Beziehungen getragen wird, zeigte sich besonders beim serbisch-bayerischen Kulturfest in Beška mit Auftritten regionaler Folklore- und Musikgruppen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern für die offenen Gespräche, den vertrauensvollen Austausch und den warmherzigen Empfang!

Lust auf Kultur? Dann haben wir einen Ausstellungstipp für Euch: 👉 Im Haus des Deutschen Ostens in München ist derzeit d...
08/09/2026

Lust auf Kultur? Dann haben wir einen Ausstellungstipp für Euch:
👉 Im Haus des Deutschen Ostens in München ist derzeit die Ausstellung „Einfach schön? Politisierung deutscher Volkskultur aus dem östlichen Europa“ zu sehen.

Die Schau geht der Frage nach, warum Trachten und andere Formen sogenannter „Volkskultur“ als ursprünglich und eben „einfach schön“ wahrgenommen werden.

👗 Sie stellt dabei keineswegs die Schönheit der Trachten infrage.

Vielmehr fragt sie danach, warum wir sie überhaupt als „schön“ empfinden und welche Vorstellungen von Heimat, Tradition und Identität sich mit ihnen verbinden.

👉 Wie sehr ist der Blick auf die Tracht von Ideologien und modernen Sehgewohnheiten geprägt?

📷 Anhand von Materialien aus dem Archiv des Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas (IKDE) zeigt die Ausstellung, wie volkskulturelle Ästhetik politisch eingesetzt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung im und aus dem östlichen Europa – mit einem zeitlichen Schwerpunkt von den 1920er- bis in die 1960er-Jahre. Dabei wird auch deutlich: Die politische Nutzung solcher Bilder und Vorstellungen endete keineswegs automatisch 1945.

👍 Ein spannender Perspektivwechsel für alle, die Trachten und Volkskultur nicht nur anschauen, sondern auch ihre Geschichte und ihre gesellschaftliche Bedeutung besser verstehen möchten.

📍 Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, München
📅 bis 17. Oktober 2026
🕙 Montag bis Freitag, werktags 10–20 Uhr, im August bis 18 Uhr.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des mit dem IKDE und der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen | .de

Weitere Infos:
https://www.hdo.bayern.de/programm/ausstellungen/

Abbildung: © Ausstellungsmotiv des HDO

Adresse

Leibstraße 33
Haar
85540

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00

Telefon

+498945699193

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