Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen

Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen "Auch Wederingen, Wedringen geheissen, ist ein schöner Rittersitz ..." J. D. von Steinen 1756 Der Adelssitz Werdringen wurde bereits im 13. Jahrhundert erwähnt.
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Das Wasserschloss Werdringen liegt im Ruhrtal in einer historisch gewachsenen Landschaft am Fuße des von Sagen und Mythen dicht umwobenen Kaisbergs. Die romantisch gelegene Schlossanlage ist von einem einzigartigen Naturschutzgebiet umgeben, das sich entlang der Seenplatte im Norden von Hagen erstreckt. Zu dieser Zeit war das heutige Wasserschloss ein befestigtes Burghaus bzw. eine Turmburg. Werdr

ingen gehörte zur Lehnskammer der Herren von Volmestein. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau in eine Wasserburg. Eine weitere Bauphase erlebte die Anlage zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals erfolgte der Anbau von Gebäudeteilen im neogotischen Baustil. Nach einer wechselvollen Geschichte gelangte die Anlage 1977 in den Besitz der Stadt Hagen. Seit 2004 ist Werdringen der Sitz des Museums für Ur- und Frühgeschichte. Hier werden nicht nur die Überreste der "ältesten Westfalen" präsentiert, sondern auch Relikte aus 450 Millionen Jahre Geschichte im südlichen Westfalen.

27/01/2026

Im Rahmen der ersten Fundsprechstunde im vergangenen Jahr konnte das Team einen Spinnwirtel identifizieren. Stadt Hagen "> © Stadt Hagen Im Rahmen der ers…

Wer in den vergangenen Tagen aufmerksam durch die Stadt gefahren ist, hat mit Sicherheit schon eines unserer Weihnachtsm...
11/12/2025

Wer in den vergangenen Tagen aufmerksam durch die Stadt gefahren ist, hat mit Sicherheit schon eines unserer Weihnachtsmarkt-Banner entdeckt. Wir liegen mit den Vorbereitungen in den letzten Zügen und freuen uns schon, Euch alle am Wochenende im und am Wasserschloss zu sehen. Am Samstag haben wir von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das solltet Ihr nicht verpassen!

Heute reichen die Temperaturen leider noch nicht für das Schlittschulaufen am Wasserschloss aus - 1997 sah es jedoch gan...
07/12/2025

Heute reichen die Temperaturen leider noch nicht für das Schlittschulaufen am Wasserschloss aus - 1997 sah es jedoch ganz anders aus⛸️Mit dieser winterlichen Aufnahme wünschen wir Euch einen wundervollen 2. Advent und zählen rückwärts bis zu unserem magischen Weihnachsmarkt am kommenden Wochenende. Am Samstag, 13. Dezember, von 14 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 14. Dezember, von 11 bis 18 Uhr könnt Ihr Euch wieder auf ein mitreißendes Programm, musikalische Highlights, leckere Speisen und Getränke und ein vielfältiges Angebot unserer Schaustellerinnen und Schausteller freuen. Das solltet Ihr nicht verpassen, schaut gerne vorbei!🎄

Der seit dem Wegzug des Werdringer Familienzweigs der Grafen von der Recke-Volmarstein 1891 nach Parchau (Parchów) bei K...
06/12/2025

Der seit dem Wegzug des Werdringer Familienzweigs der Grafen von der Recke-Volmarstein 1891 nach Parchau (Parchów) bei Kotzenau (Chocianów) in Niederschlesien als landwirtschaftliches Gut genutzte Adelssitz Wasserschloss Werdringen um 1910. Das Tor trägt Zinnen, die aus dem Umbau von 1855/56 stammen. Erkennbar ist auch die ursprüngliche Höhe der über dem Wassergraben umlaufenden Ringmauer, die größtenteils bereits vor 1800 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde. Heute ist das Wasserschloss Sitz des Archäologiemuseums Hagen mit seiner überregional bedeutenden Sammlung. Am 13. und 14. Dezember 2025 findet wieder der alljährliche Weihnachtsmarkt im historischen Gemäuer statt. (c) Stadtarchiv Hagen

06/12/2025

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10/11/2025
31/10/2025
++ Aus der Museumssammlung: Eine Pfeilspitze - vom bayerischen Altmühltal an die westfälische Lenne ++In der Sammlung de...
31/10/2025

++ Aus der Museumssammlung: Eine Pfeilspitze - vom bayerischen Altmühltal an die westfälische Lenne ++

In der Sammlung des Archäologiemuseums Hagen finden sich zahlreiche interessante Fundstücke aus der Region. Viele steinzeitliche Werkzeuge und geschliffene Beilklingen wurden aus ortsfremden Rohmaterialien gefertigt. Sie stammen teilweise aus weit entfernten Gegenden. Dort hat man sie wie auf der bayerischen Frankenalb, im böhmischen Isergebirge und im niederländischen Maasgebiet bergmännisch abgebaut.

Wie diese Werkzeuge ins heutige Südwestfalen und in den Hagener Raum gelangten, kann bislang nur vermutet werden. Sicher ist nur, dass sie über weite Entfernungen von teilweise hunderten Kilometern transportiert wurden. Doch nicht nur Hornsteine und Flint wurden "verhandelt", sondern auch Beilklingen aus verschiedenen Felsgesteinen.

Die abgebildete Pfeilspitze - zu sehen ist die Vorder- und Rückseite - ist beschädigt und hat eine Restlänge von 4,2 cm. Sie zeigt an der Spitze (oben) eine Gebrauchspur in Form eines „Scharnierbruchs“. Er entsteht, wenn die Pfeilspitze auf einen harten Gegenstand wie Knochen, Geweih oder Stein auftrifft. Das Unterteil der Pfeilspitze, die Basis, ist vermutlich auch durch Gebrauch beschädigt. Vollständig erhaltene Vergleichsstücke z.B. aus den alpinen Uferrandsiedlungen ("Pfahlbauten") zeigen eine gerade bis leicht eingezogene Basis, die in den Pfeilschaft aus Holz eingelassen war.

Die Pfeilspitze wurde 1963 bei einer Ausgrabung des Archäologen Rudolph Kuper von der Universität zu Köln auf dem Burgberg bei Letmathe-Östrich, heute ein Stadtteil von Iserlohn, gefunden. Kuper versuchte, die jungsteinzeitlichen Siedlungsspuren, die damals auf dem Burgberg entdeckt wurden, genauer zu untersuchen.

Lesefunde lieferten Hinweise auf eine Besiedlung des Burgbergs in der Rössener Kultur (ca. 4.790-4.450) bzw. in der Bischheimer Kultur (ca. 4.400-4.200 v.Chr.) sowie während der Michelsberger Kultur (ca. 4.400-3.500 v.Chr.). Im Archäologiemuseum Hagen werden in einer Vitrine ausgewählte jungsteinzeitliche Funde vom Östricher Burgberg gezeigt.

Das Besondere an der Pfeilspitze ist ihr Rohmaterial. Sie besteht nämlich aus jurassischem Plattenhornstein aus dem jungsteinzeitlichen Abbaugebiet in Baiersdorf bei Riedenburg, Landkreis Kelheim, im bayerischen Altmühltal. Dort wurden im Schachtbau flache Hornsteinknollen gewonnen. In der Umgebung des Bergwerks erfolgte die Herstellung von Werkzeugen aus den abgebauten Hornsteinen.

Wie die Pfeilspitze vom Östricher Burgberg zeigt, bearbeitete man die Kanten und Oberflächen der in diesem Fall sehr flachen Hornsteinplatte. Auf diesem Weg wurde die Pfeilspitze in eine langdreieckige Form gebracht. Die auf beiden Oberflächen verbliebenen Rindenreste wurden sorgfältig überschliffen. Zuletzt wurde die Pfeilspitze an der Spitze eines Holzschaftes eingelassen und mit Birkenteer verklebt. Der Holzschaft blieb als organisches Material nicht erhalten, gelegentlich finden sich an Steinwerkzeugen aber Reste von Birkenteer.

Möglicherweise erfolgte der Transport in die vorwiegend im nordalpinen Raum gelegenen jungsteinzeitlichen Siedlungen als fertige Pfeilschäfte. Der Raum Hagen und einige weitere Fundstellen im Rheinland und in Westfalen sind aktuell die weiteste belegte Verbreitungsgrenze. (RBL)

Links

Biografie Dr. Rudolph Kuper
https://www.uni-koeln.de/phil-fak/praehist/africa/hbi-ev/Texte/cv_Kuper.pdf

Burgberg bei Letmathe-Östrich
https://de.wikipedia.org/wiki/Oestricher_Burgberg

Plattenhornstein, Typ Baiersdorf und Abensberg-Arnhofen
https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/18860

https://de.wikipedia.org/wiki/Feuersteinbergwerk_von_Abensberg-Arnhofen

Foto: Stadtmuseum Hagen / Dr. Ralf Blank, 2021

Man kann es sich heute kaum noch vorstellen: das um 1955 aufgenommene Foto zeigt den Hof und die Remise des damals als l...
25/09/2025

Man kann es sich heute kaum noch vorstellen: das um 1955 aufgenommene Foto zeigt den Hof und die Remise des damals als landwirtschaftlicher Betrieb genutzten Wasserschlosses Werdringen. In der Remise befindet sich heute das am 7. November 2004 eröffnete Archäologiemuseum Hagen. Digitale Kopie vom Papierabzug — © Stadt Hagen / Stadtarchiv Hagen.

Wir blicken gemeinsam mit Euch auf ein wunderschönes Wochenende zurück. Mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher waren ...
19/12/2024

Wir blicken gemeinsam mit Euch auf ein wunderschönes Wochenende zurück. Mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher waren am Samstag und Sonntag auf unserem Weihnachtsmarkt am Wasserschloss Werdringen und haben sich von der wunderschönen Atmosphäre verzaubern lassen. Wir bedanken uns bei allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Ab heute, 19. Dezember, ist das Museum bis Samstag, 22. Dezember, geschlossen. Von Donnerstag, 26. Dezember, bis Sonntag, 29. Dezember, haben wir wie gewohnt für Euch geöffnet.

Alle Flyer und Plakate sind verteilt und auch die Banner, die unseren alljährlichen Weihnachtsmarkt ankündigen, hängen a...
09/12/2024

Alle Flyer und Plakate sind verteilt und auch die Banner, die unseren alljährlichen Weihnachtsmarkt ankündigen, hängen an ihren Plätzen 🙌 In besinnlicher Atmosphäre präsentieren diverse Ausstellerinnen und Aussteller am dritten Adventswochenende ein vielfältiges Angebot in der wunderschönen Kulisse des Wasseerschlosses Werdringen ✨️ Los geht es am Samstag, 14. Dezember, um 14 Uhr. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euren Besuch!

Adresse

Werdringen 1
Hagen
58089

Öffnungszeiten

Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4923312073131

Webseite

http://www.stadtmuseum-hagen.de/, https://www.facebook.com/geschichtehagen/

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