27/10/2025
Harburger Kulturtag 2025:
Kiosk-Kultur am KULTURKIOSK
Sonntag, 2.11.25 von 13 bis 18Uhr
Entdeckt am Harburger Kulturtag die kulturelle Vielfalt „Kiosk“ und die Geschichte unseres KULTURKIOSK als Ausstellung in der kleinsten Galerie Hamburgs.
Blättert in Literatur und lasst euch die Geschichte unseres Kiosk erzählen.
Das Wort Kiosk stammt vom türkischen Wort "Köşk" und beschreibt einen "Gartenpavillon". Als dieser wurde, seit dem 13. Jahrhundert, ein freistehendes Bauwerk in den Park- und Palastanlagen des islamischen Kulturraums bezeichnet. Erst im 18. Jahrhundert wurden sie dann als kiosque (französisch), italienisch chiosco (italienisch), quiosco (spanisch) auch in den Gärten herrschaftlicher Häuser und Parks des europäischen Kontinents errichtet. Der Grundriss war traditionell oft viereckig oder polygonal und hatte mehrere Bogenöffnungen.
Es gibt sie in allen Kulturen in verschiedenster Optik.
Der Kiosk ist, im heutigen Sprachgebrauch, die Bezeichnung für eine kleine Verkaufsstelle in Form eines Häuschens oder einer Bude.
Weitere Bezeichnungen sind außer Kiosk (in Nord-, West- und Süddeutschland, Schweiz), Bude bzw. Selterbude oder Seltersbude (im Ruhrgebiet), Büdchen (in Düsseldorf, Köln und Wuppertal), Spätverkauf (Späti) und Wasserhäuschen oder Jöst-Häuschen (in Frankfurt am Main und Umgebung).
Diese Kultur gilt es zu erhalten.
Nämlich als Treffpunkt für die Nachbarschaft, als Alternative zu Bar und Kneipe, als die Verkaufsstelle für gemischte Tüten, Leckmuscheln und Co. Der Kiosk ist wichtig, nicht nur als Einkaufsgelegenheit, sondern vor allem in seiner Rolle als Ort der Integration und des kulturellen Austausches, als Kulturtreffpunkt, wie unser KULTURKIOSK.