Stiftung Historische Museen Hamburg

Stiftung Historische Museen Hamburg Zu den Historischen Museen Hamburg gehören als Haupthäuser das Museum für Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum, das Museum der Arbeit u.

sechs museale Außenstellen. Geschichte der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

Die Stiftung Historische Museen Hamburg ist eine der größten stadt- und regionalgeschichtlichen musealen Einrichtungen Europas. Mit ihren Museen repräsentiert sie die Geschichte Hamburgs und seines Umlandes einschließlich der nationalen und europäischen Bezüge. Zur Stiftung gehören als Haupthäuser das Museum für

Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum und das Museum der Arbeit sowie die musealen Außenstellen Jenisch Haus, Hafenmuseum, Speicherstadtmuseum, Kramer-Witwen-Wohnung, Millerntorwache und Heine Haus. Teil der Historischen Museen Hamburg ist zudem der Museumsdienst Hamburg, der zentrale Besucherservice für 20 Hamburger Museen. Neue Projekte
Mit dem deutschen Hafenmuseum wird die Stiftung in den kommenden Jahren um einen Standort reicher. Ein durch Bundesmittel in Höhe von 120 Millionen finanzierter Neubau soll die Globalisierung des heutigen internationalen Warenverkehrs und der damit verbundenen Veränderungen aus der historischen Entwicklung von Deutschlands größtem Hafen und seines politischen, kulturellen und sozialen Kontextes verständlich machen. Hamburg History Live
Mit dem Magazin „Hamburg History Live!“ gibt die Stiftung Historische Museen Hamburg zudem seit 2015 ein wertiges Printprodukt heraus, in der in vier Ausgaben pro Jahr Artikel und Reportagen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Historischen Museen Hamburg erscheinen, in denen - begleitet von imposanten Bildstrecken- entscheidende Themen und Ereignisse zur historischen Entwicklung der Stadt Hamburg, der Region und des Nordens vorgestellt werden. Mehr über die Geschichte der Stiftung und deren Projekte findet ihr hier: https://shmh.de/de/ueber-die-stiftung-historische-museen-hamburg

  Max Brauer (1887–1973) war eine bedeutende politische Persönlichkeit in der Geschichte Hamburgs und eine zentrale Figu...
03/09/2026

Max Brauer (1887–1973) war eine bedeutende politische Persönlichkeit in der Geschichte Hamburgs und eine zentrale Figur im Kampf für Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Er ist vor allem für seine Zeit als Erster Bürgermeister von Hamburg bekannt, ein Amt, das er mit Unterbrechungen von 1946 bis 1960 innehatte.
Brauer wurde in Altona geboren, das damals noch eine eigenständige Stadt war, und engagierte sich früh in der Arbeiterbewegung. 1919 wurde er der erste sozialdemokratische Oberbürgermeister von Altona. In dieser Position setzte er sich für soziale Reformen und den Ausbau der städtischen Infrastruktur ein.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Brauer aus dem Amt entfernt und musste ins Exil fliehen, zunächst nach Frankreich und später in die USA. Dort arbeitete er als Fabrikarbeiter und setzte sich weiterhin politisch für ein freies Deutschland ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Brauer nach Hamburg zurück und wurde 1946 zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er spielte eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der Stadt und führte zahlreiche Reformen ein, darunter den Ausbau des Bildungswesens und den sozialen Wohnungsbau. Seine Vision war es, Hamburg zu einer modernen, weltoffenen Stadt zu machen.
Brauer trat 1960 aus Altersgründen von seinem Amt zurück, blieb aber bis zu seinem Tod 1973 eine einflussreiche Persönlichkeit in Hamburg und darüber hinaus. Sein Erbe lebt in der Stadt weiter, unter anderem durch die Max-Brauer-Allee, die nach ihm benannt wurde, und die Max-Brauer-Schule, die seine Ideale von sozialem Engagement und Bildung verkörpert.
history
Fotos:
Horst Janke, 1960; MDA / SHMH
Rudolf Dührkoop, 1927; SHMH

Heute ist der Tag des Strandes 🏖️ Fotografiert wurden diese Motive von Bruno Karberg. Bekannt wurde der Künstler durch s...
30/08/2026

Heute ist der Tag des Strandes 🏖️
Fotografiert wurden diese Motive von Bruno Karberg. Bekannt wurde der Künstler durch seine unzähligen Plakate, Inserate und Werbebroschüren, die er während der 50er und 60er Jahre schuf. Er erhielt den Auftrag, das alte Hamburger Staatswappen neu zu gestalten, das bis heute genutzt wird!
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📸 Foto: Bruno Karberg. Seeberg, Strand mit Booten. Datierung unbekannt. Sammlung: SHMH/MHG
📸 Foto: Bruno Karberg, Mitarbeiterinnen von Bruno Karberg am Strand. Datierung unbekannt. Sammlung: SHMH/MHGSammlung: SHMH/MHG

Eis 🍦 ist im Sommer nicht wegzudenken. Eng damit verbunden ist die Marke Langnese. Doch nur wenigen ist die Verbindung z...
27/07/2026

Eis 🍦 ist im Sommer nicht wegzudenken. Eng damit verbunden ist die Marke Langnese. Doch nur wenigen ist die Verbindung zur Hansestadt Hamburg bekannt. Der Name der heute weltbekannten Marke geht auf den Kaufmann Viktor Emil Heinrich Langnese zurück, der in Hamburg bereits 1888 eine Keksfabrik gegründet hatte.

In den 1980er-Jahren wurde Langnese durch den Werbesong „Like Ice in the Sunshine“ noch bekannter. 1985 zog die Produktion von Hamburg nach Heppenheim.

Die ausführliche Hintergrundgeschichte findet ihr auf unser Seite im Journal!
Abb.: Werbeanzeige von Langnese für Ed v. Schleck, 1980. Unilever
Langnese Werk Wandsbek Lacky auf vollen Touren, 1981. Unilever

Kennt ihr die MACHMIT! Werkstatt im Museum der Arbeit ? Am Samstag ist es wieder soweit und ihr könnt mit euren Kindern ...
21/07/2026

Kennt ihr die MACHMIT! Werkstatt im Museum der Arbeit ?
Am Samstag ist es wieder soweit und ihr könnt mit euren Kindern werkeln!
Diese Woche: Von der Kupferscheibe zum Schmuckstück.

Zuerst stanzt du eine kleine Scheibe aus Kupferblech. Dann drückst du ein Loch hinein und prägst ein Bild auf die Scheibe. Anschließend füllst du das Motiv mit leuchtenden Emailfarben aus. Danach kommt dein Schmuckstück in den heißen Brennofen, wo das Email fest mit dem Kupfer verschmilzt. Zum Schluss lässt du dein Schmuckstück abkühlen und schleifst es sauber - dann kannst du es mitnehmen.
Das Programm läuft etwa 90 Minuten und ist geeignet für Kinder von 6 -12 Jahren.
Die Teilnahmegebühr pro Kind beträgt € 4,00.

WANN? 25.07. - 15 Uhr
WO? MUSEUM DER ARBEIT

20/07/2026

Seit dem 4. Februar 2026 widmet sich das der über 400-jährigen jüdischen Geschichte Hamburgs. Der Projektraum zeigt, wie vielfältig jüdisches Leben von Beginn an war - kulturell, sprachlich und religiös.
Der Projektraum fragt: Wie und wo wird jüdische Geschichte in Hamburg erzählt?
Sonntags finden regelmäßige Führungen durch den Projektraum statt mit anschließender Zeit für Reflexion & Diskussion.

13/07/2026

Noch bis zum 05.08 im Kultur Kontor am Klosterwall.
Eintritt frei!

Andreas Kahrs von über die Ausstellung „Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“ im Kultur Kontor Hamburg.

Die Wanderausstellung wird gefördert durch die Alfred Landecker Foundation.

#040

07/07/2026

Ihr wollt Hamburg erleben?! Dann bucht einen Stadtrund mit unseren Guides! Immer Sonntags.
Einige Termine finden auch unter der Woche statt. Perfekt für die Sommerferien!
Die Themen sind vielfältig: der Hafen, St. Pauli, die Reeperbahn, die Wallanlagen uvm.!
Schaut in unser Programm auf www.shmh.de oder direkt hier über den Link im Profil und bucht euer Ticket direkt online!
#040

02/07/2026

Torkel Wächter, Sohn des ehemaligen Fußballspielers Walter Wächter, berichtet von der Lebensgeschichte seines Vaters.
„Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“ vom 10.06. bis 05.08.2026 im Kultur Kontor Hamburg am Klosterwall.

Der Fußball hat eine Vergangenheit, die eng verflochten ist mit der Geschichte der Gesellschaft, in der er gespielt wurde. Welche Bedeutung hat diese Geschichte für uns heute und wie soll an den Fußball erinnert werden? Die Ausstellung „Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“ ist ein Kooperationsprojekt von der what matters gGmbH und dem Sportmuseum Berlin. Sie zeigt vom 10.06. bis 05.08.2026 welche Bedeutung Sport für die Nationalsozialisten hatte und wie sie mit dem Fußball versuchten, ihre Macht zu sichern. Des Weiteren erzählt die Ausstellung von Fußballspielen in Konzentrationslagern und erinnert an jüdische und nichtjüdische Sportler*innen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Über allem steht die Frage, inwiefern die Macht des Fußballs zum Zusammenhalt führt oder zur Ausgrenzung – damals und heute.

Am 22. Juni 1911 lief die Peking unter Kapitän J. H. Hinrich Nissen zu ihrer Jungfernfahrt aus. Ziel ihrer Fahrt war Val...
22/06/2026

Am 22. Juni 1911 lief die Peking unter Kapitän J. H. Hinrich Nissen zu ihrer Jungfernfahrt aus. Ziel ihrer Fahrt war Valparaíso (Chile), wo sie am 14. September eintraf.
Im Archiv des Deutscher Wetterdienst (DWD) im Seewetteramt
Hamburg lagern Wetteraufzeichnungen von Bord der PEKING. Hierbei handelt es sich um insgesamt 20
meteorologische Journale aus der Zeit von 1911 bis 1931. Auch eins von der Jungfernfahrt.
So können aus dem ersten meteorologischen Journal der PEKING auch heute noch genauere Angaben über das Wetter auf ihrer ersten Reise entnommen werden.
Kurz nach Abreise, am 23. Juni 1911, findet sich der erste Eintrag im Journal.
Der 2. Offizier Bendixen notiert:
„Steuern hinter Schlepper“; „2h Elbe 1 dwars“.
Der Himmel ist fast bedeckt (8/10)
Wind: SSW 3
Luftdruck: 762,9 mm Hg
Lufttemperatur: 15,2° C
Wassertemperatur: 14,7° C
etwas Regen – also ganz normales norddeutsches Schmuddelwetter
Auf der Karte ist der Reiseverlauf der Jungfernfahrt nachzuvollziehen. Die Reise führte zuerst hinaus auf die Nordsee, wo das Schiff gleich in einen Sturm mit bis zu 8 Windstärken geriet.
Dieser sollte aber nicht der letzte sein. Nach einer relativ ruhigen Passage auf dem Atlantik erwartete die PEKING am 26. und 27. August im Seegebiet um Kap Hoorn ein Orkan.
Am 14. September 1911 ist dann im Journal von der wohlbehaltenen Ankunft in Valparaíso zu lesen:
„4h30 halten auf die Bay zu, nehmen Schlepper an
und werfen um 7h Anker auf der Reede von Valparaíso.
Ende der Reise.
Reisedauer 84 Tage.“
hamburg

Grafik: Stiftung Historische Museen Hamburg
Infos: Deutscher Wetterdienst (DWD)
Deutsches Hafenmuseum, Hamburg

Foto: PEKING, Blohm & Voss GmbH, Lebrecht Tetzlaff/ 1911-1920

1911 wurde der erste Elbtunnel eröffnet. Am 19. Juni 1968 startete das nächste Bauprojekt. 1974 sind die Röhren fertig. ...
19/06/2026

1911 wurde der erste Elbtunnel eröffnet. Am 19. Juni 1968 startete das nächste Bauprojekt. 1974 sind die Röhren fertig. Und seit 1975 rollt der Verkehr durch die drei Röhren.
Es wurde jedoch nicht besser, wie wir alle - auch heute noch spüren - nimmt der Verkehr weiter zu. Es wurde eine vierte Röhre gebohrt. Damals wurde der Tunnel mit der größten Tunnelbohrmaschine der Welt gebohrt. Unsere TRUDE (Tief runter unter die Elbe), die heute im Museum der Arbeit zu finden ist, buddelte die vierte Röhre, die erst 2002 fertig gestellt wurde.
Spektakulär sind die Elbtunnel bis heute!
Foto 1: Autobahnbau (Elbtunnel), Foto: Bildflug Hamburg / Karl-Heinz Metzler, 1970-1984. Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte
Foto 2: Die TRUDE heute im , Foto: SHMH

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Holstenwall 24
Hamburg
20355

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