Völkerkundemuseum vPST

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Völkerkundemuseum vPST Völkerkundemuseum der J. und E. von Portheim-Stiftung (vPST) für Wissenschaft und Kunst an der Universität Heidelberg Das Völkerkundemuseum der J. & E.

Von Portheim-Stiftung (vPSt) für Wissenschaft und Kunst

Sitz der Stiftung und des Museums ist das Palais Weimar, eine der ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs. Um 1710 erbaut, blickt das barocke Palais zwischen der Hauptstraße und dem Neckar auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Benannt nach seinem letzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen - Weimar - Eisenach, wurde es 1921 von dem Stiftungsgründer-Ehepaar Victor und Leontine Goldschmidt zur Unterbringung ihrer vielseitigen Studiensammlungen erworben. Bereits 1919 gründeten sie die J. & E. von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, um eine wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen dauerhaft zu gewährleisten. Damit stellte sich das Ehepaar Goldschmidt in die große Tradition der jüdischen Kunst- und Wissenschaftsförderung in Deutschland. Trotz der beträchtlichen materiellen und immateriellen Schäden, die die Zeit des Nationalsozialismus an der Stiftung und den Sammlungen hinterließ, verfügt das Völkerkundemuseum auch heute noch über zahlreiche Schätze. Neben historischen Fotografien und Handschriften umfassen die Sammlungen des Völkerkundemuseums erlesene Kunstwerke und ethnographische Objekte aus Asien, Afrika und Ozeanien, die in den vergangenen Jahrzehnten wieder durch gezielte Zukäufe und umfangreiche Schenkungen erweitert wurden. Dieser Fundus ist heute nicht nur die Basis für die aktuelle museale Arbeit, sondern auch eine wesentliche Arbeitsgrundlage für Wissenschaftler aus aller Welt.

© Die Bildrechte sind Eigentum des Völkerkundemuseums der J. von Portheim-Stiftung, Heidelberg. Die kommerzielle Verwertung des Bildmaterials ist nicht gestattet!

Eindrücke der Vernissage unserer neuen Ausstellung »Alles wild gesammelt« am vergangenen Samstag. Sammeln, Auflesen und ...
21/10/2026

Eindrücke der Vernissage unserer neuen Ausstellung »Alles wild gesammelt« am vergangenen Samstag.

Sammeln, Auflesen und Verwerten sind nie verschwunden. Sie sind ein globales Phänomen unserer Zeit.

Die bekannte Erzählung ist einfach: Menschen waren Jäger und Sammler bis Landwirtschaft und später Industrie diese Lebensweise endgültig verdrängten.
Doch das Sammeln, Auflesen und Verwerten ist nie verschwunden.

Im Gegenteil: Es ist ein globales Phänomen unserer Zeit.
In einer Ära vielfältiger Krisen und ökologischer Umbrüche suchen Menschen weiterhin nach Essbarem, nach Überschüssigem und nach wertvollen Funden in der wilden Welt – in den Bereichen des Niemals- oder Nicht-mehr-Domestizierten.

Manche sammeln aus wirtschaftlichen Gründen, für ein Einkommen, oder um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Andere finden darin Erholung und eine Verbindung zur Natur. Wieder andere sammeln wegen des Geschmacks, zur Heilung oder vielleicht
für eine bessere Zukunft.

In Wäldern und Wiesen, auf Bergen und an Flussufern, in Städten, Parks und den Ruinen vergangener Zukunftspläne begegnen wir ihnen überall: Menschen, leise auf der Suche nach dem Fund.

Diese Ausstellung basiert auf einem fünfjährigen Forschungsprojekt am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie eröffnet sensorische Einblicke in die Vielfalt zeitgenössischer Sammelwelten.

13/10/2026
12/10/2026
07/10/2026

Die Leitern gehören natürlich nicht zur Ausstellung 😉

01/10/2026

Menschliche Überreste sind zugleich Forschungsobjekte, Zeugnisse vergangener Lebenswelten, Träger individueller Geschichten und kultureller Bedeutung. Doch wie sollen Museen und Wissenschaft heute mit ihnen umgehen? Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Universität Heidelberg nimmt die Ausstellung „Mensch oder Objekt?“ diese Frage zum Ausgangspunkt und beleuchtet die ethischen, historischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Human Remains. Zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse, kultureller Sensibilität und moralischer Verantwortung eröffnet die Ausstellung einen Raum für Information, Irritation und Reflexion. Interaktive Elemente laden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, eigene Positionen zu hinterfragen und aktiv an der Debatte teilzunehmen. Ziel ist es nicht, eindeutige Antworten zu geben, sondern den Dialog über einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit menschlichen Überresten anzustoßen.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Shaping Access“, einer Kooperation zwischen dem Völkerkundemuseum und mehreren Sammlungen der Universität Heidelberg, darunter die der Anatomie, der Geowissenschaften und der Ägyptologie am Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH). Das interdisziplinäre Projekt erforscht neue Wege im verantwortungsvollen Umgang mit menschlichen Überresten. Weitere Informationen ...

Die Installation "Debattenrunde" entstand in Zusammenarbeit mit der Pädagogische Hochschule Heidelberg.

„Mensch oder Objekt – Human Remains zwischen Forschung, Erinnerung und Verantwortung“📅 16. September, 18:00 bis 20:00 Uh...
10/09/2026

„Mensch oder Objekt – Human Remains zwischen Forschung, Erinnerung und Verantwortung“

📅 16. September, 18:00 bis 20:00 Uhr.

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ausstellung „Mensch oder Objekt?“ laden wir zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Thorsten Moos, Theologische Fakultät.
Gesprochen wird über Theologische und ethische Perspektiven.

Menschliche Überreste sind zugleich Forschungsobjekte, Zeugnisse vergangener Lebenswelten und Träger individueller wie kultureller Bedeutung. Die Ausstellung widmet sich der Frage, wie Museen und Wissenschaft heute verantwortungsvoll mit ihnen umgehen.

Sie beleuchtet die ethischen, historischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Human Remains und eröffnet einen Raum für Information und Reflexion. Interaktive Elemente laden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und eigene Standpunkte zu hinterfragen.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Shaping Access“ in Kooperation mit der Universität Heidelberg und weiteren wissenschaftlichen Sammlungen.

Hier sehen Sie zwei unserer derzeit ausgestellten Exponate, denen wir heute neue Plätze in der Ausstellung gegeben haben...
08/09/2026

Hier sehen Sie zwei unserer derzeit ausgestellten Exponate, denen wir heute neue Plätze in der Ausstellung gegeben haben.

Diese werden Teil eines Rundgangs zur Amulettsammlung des Museums, der im vergangenen Semester durch Studierende der Universität Heidelberg entwickelt wurde.

Im ersten Bild ein Skarabäus aus dem alten Ägypten, im zweiten Perlenarbeiten die vermutlich aus Ostafrika stammen.

Live zu sehen bei uns im Völkerkundemuseum Heidelberg

Adresse

Hauptstrasse 235
Heidelberg
69117

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+49622122067

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