Deutsches Apotheken-Museum

Deutsches Apotheken-Museum Pharmaziegeschichte von der Antike bis ins 21. Jahrhundert! Das Deutsche Apotheken-Museum ist im Heidelberger Schloss angesiedelt.

Es fasziniert mit seinen originalen Apothekeneinrichtungen und einer unendlich vielfältigen Sammlung zur Geschichte der Pharmazie Jahr für Jahr Hunderttausende von Besuchern.

ein schöner Beitrag der NOWEDA 🙂
01/06/2026

ein schöner Beitrag der NOWEDA 🙂

Was ist ein "Pillendreher" genau? Der Name erinnert uns daran, dass jedes Medikament früher ein handgefertigtes Einzelstück war – mit viel Fingerspitzengefühl und Präzision hergestellt.
Heute „drehen“ wir zwar keine Pillen mehr von Hand, aber die Sorgfalt bei der Beratung ist geblieben. Kanntet ihr den Ursprung des Begriffs?
Bildnachweis: Claudia Schäfer. Copyright: Deutsches Apotheken-Museum.

Mitgliederversammlung Förderverein Deutsches Apotheken-Museum e.V. in HeidelbergIn diesem Jahr fand die Mitgliederversam...
13/05/2026

Mitgliederversammlung Förderverein Deutsches Apotheken-Museum e.V. in Heidelberg

In diesem Jahr fand die Mitgliederversammlung unseres gemeinnützigen „Förderverein Deutsches Apotheken-Museum e.V.“ direkt in Heidelberg statt. Mitglied kann jede/r werden, die/der unser Museum unterstützen möchte, unabhängig vom Beruf. Durch unseren Förderverein können mitunter neue Projekte realisiert , die Sammlung ausgebaut und auch der jetzige Bestand erhalten werden.

Einmal pro Jahr kommt unser Förderverein zusammen, um neue Anschaffungen zu besprechen und sich auf dem neusten Stand zu bringen. Hier in Heidelberg konnten unsere Mitglieder aktuelle Neuerungen direkt im Museum bestaunen . So war mit Hilfe unseres Fördervereins unter anderem eine neue Lichtanlage eingebaut, neue Objekte angekauft und der Bereich der „Kinderapotheke“ modern umgestaltet worden.

Zusätzlich gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, etwa eine sonnige Schifffahrt auf dem Neckar, eine spannende Führung durch die Heidelberger Altstadt sowie eine großartige Präsentation der Anatomischen Sammlung der Universität Heidelberg (vielen Dank an alle Partner!).

Sie wollen auch Mitglied werden?
https://www.deutsches-apotheken-museum.de/partner/foerderverein

Wir bedanken uns herzlich bei unserem gesamten Förderverein für ihre Arbeit und allen Gästen, die wir am Wochenende empfangen durften! Wir freuen uns auf die nächste Mitgliederversammlung, 2028 in Halberstadt.

Museumsobjekte auf ReisenJedes Jahr erhält das Deutsche Apotheken-Museum zahlreiche Leihanfragen für vielfältige Sondera...
29/04/2026

Museumsobjekte auf Reisen

Jedes Jahr erhält das Deutsche Apotheken-Museum zahlreiche Leihanfragen für vielfältige Sonderausstellungen in Museen aus ganz Deutschland und auch international. Derzeit ist eines unserer Gefäße – das „Unicornu Verum“ („Wahres Einhorn“) in Paris zu sehen, in der tollen Ausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst“.

Unser Kultur-Tipp für alle Paris-Reisenden ist daher:

Musée de Cluny, Paris (bis 12. Juli 2026)
Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst

Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Phantasie angeregt. Seit Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Seine Faszination hält bis heute an. Das mythische Tier ist ein vielschichtiges Zeichen, von dem eine assoziative Energie ausgeht. Die Spur des Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen Kunst, in Naturwissenschaft und Medizin und einer vielfältigen Symbolik.

Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst // 25. Okt 2025 – 1. Feb 2026 // Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Phantasie angeregt. Seit Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Die Spur des Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen Kunst, in Naturwissenschaft und M...

Neues aus unserem MuseumsshopNeu in unserem Museumsshop sind regionale Weine der Winzergenossenschaft Schriesheim. Schri...
08/04/2026

Neues aus unserem Museumsshop

Neu in unserem Museumsshop sind regionale Weine der Winzergenossenschaft Schriesheim. Schriesheim liegt etwa 10 km nördlich von Heidelberg an der schönen Badischen Bergstraße mit langer Weinbau-Tradition. Unser Sortiment umfasst einen Spätburgunder Rotwein mit feinen Aromen von Sauerkirschen und Johannisbeeren, einen feinen Weißburgunder mit Noten von Birne und Zitrusfrüchten sowie einen frischen Rosé mit zarter Fruchtsüße. Wer es lieber spritzig mag, entscheidet sich für den Apo-Seco. Für unseren Museumsshop tragen die Weine ein exklusives Etikett mit einer historischen Abbildung des Heidelberger Schlosses.

Neu im Bestand - eine Salbe zum Trinken?Zwei Fayence-Albarelli mit filigranem blauen Dekor stammen aus der Nikolaus-Apot...
24/03/2026

Neu im Bestand - eine Salbe zum Trinken?

Zwei Fayence-Albarelli mit filigranem blauen Dekor stammen aus der Nikolaus-Apotheke in Nieheim. Das Dekor ist charakteristisch für die frühklassizistische Zeit zwischen 1780 und 1799. Vor allem die Arzneiform ist interessant, die das größere Gefäß enthielt: „Ung: / potabil: / R:“ bedeutet so viel wie „Trinksalbe“.

Die Rezeptur für diese „Unguentum potabile“ findet man schon im Dispensatorium Pharmacopolarum des Valerius Cordus von 1546. Da Cordus sein berühmtes Werk aus älteren Rezeptarien zusammenstellte, kann man davon ausgehen, dass auch diese Rezeptur schon wesentlich älter ist. Die Pharmacopoea Augustana (das Arzneibuch der Stadt Augsburg) von 1597 listet folgende Zutaten auf: Butter, Walrat, Färberkrapp, Blutwurz und Bibergeil.

Über die Herstellung informiert Zedlers Universallexikon (1731 bis 1754): „Die Wurzeln und den Wallrath lasset mit der Butter aufkochen in gnugsamer Menge wohlruchenden Weines, bis dieser ganz verrauchet ist. Seiget und presset es durch, thut hernach das gepulverte Bibergeil hinzu, und machet nach der Kunst eine Salbe“. Die Salbe sollte innere Verletzungen heilen bei denjenigen, „die von einer Hohe herunter gesturzet sind, […] sie zertreibet das geronnene Blut“. Sie wird aber auch bei Quetschungen empfohlen.

Das „R“ in der Aufschrift steht vermutlich für „Rubrum“ – rote Trinksalbe, eine Rezeptvariante, die man in Johann Zwelfers Pharmacopeia Regia (1668, S. 285) findet. Hier wird das „Grundrezept“ noch um Alant und Iris, Safran, Alkannawurzel und Rotwein erweitert. Mit Farberkrapp, Alkannawurzel und Safran sind drei intensive Färberpflanzen sowie der „färbende“ Rotwein enthalten – genug, um den Zusatz „rubrum“ zu rechtfertigen! „Machet also eine Salbe, welche sowohl innerlich als äusserlich kann gebrauchet werden“, kann man in Zedlers Übersetzung lesen.

Foto: Deutsche Apotheken Museum-Stiftung

Ingwer ist die Arzneipflanze des Jahres 2026!
03/03/2026

Ingwer ist die Arzneipflanze des Jahres 2026!

Hier eine Online-Petition der ABDA (ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.), in der die Bundesregier...
25/02/2026

Hier eine Online-Petition der ABDA (ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.), in der die Bundesregierung aufgefordert wird, das Apothekenhonorar pro rezeptpflichtigem Arzneimittel auf 9,50 € anzuheben. Die letzte Anpassung erfolgte vor über 20 Jahren.

Alle Bürgerinnen und Bürger – darunter die täglich drei Millionen Kundinnen und Kunden in den Apotheken vor Ort – können ab sofort eine Online-Petition gegen das Apothekensterben und für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung unterzeichnen. Unter dem Titel „Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag jetzt umsetzen!“ hat die ABDA auf der Plattform OPEN PETITION eine bundesweite Abstimmung eingerichtet.

Erfahren Sie mehr: https://www.abda.de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/detail/abda-startet-online-petition-fuer-apothekenstaerkung/

Dies ist eine politische Anzeige. Der Sponsor ist die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. Die Anzeige steht im Zusammenhang mit einer von der Bundesregierung geplanten Apothekenreform. Alle Informationen zur
Transparenzbekanntmachung finden Sie unter: https://www.gesundheitsichern.de/ttpa/

Museum geschlossen am Montag, den 23. Februar 2026Liebe Gäste, damit unser Museum weiterhin für Sie erstrahlt, bleibt un...
20/02/2026

Museum geschlossen am Montag, den 23. Februar 2026

Liebe Gäste,

damit unser Museum weiterhin für Sie erstrahlt, bleibt unser Haus am 23.02.2026 für Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen.

Ab Dienstag, dem 24. Februar, haben wir wieder regulär für Sie geöffnet von 10:00 Uhr - 17:30 Uhr, letzter Einlass ist um 17:10 Uhr

682 000 Gäste im Jahr 2025Im Jahr 2025 haben über 682 000 Gäste aus Nah und Fern unser Museum besucht! Wie schon in den ...
02/02/2026

682 000 Gäste im Jahr 2025

Im Jahr 2025 haben über 682 000 Gäste aus Nah und Fern unser Museum besucht! Wie schon in den letzten Jahren freuen wir uns sehr, dass unser Museum seit Ende der Pandemie wieder ein so großer Besuchermagnet ist (2024 zählten wir rund 673 00 Gäste, 2023 rund 632 000). Am stärksten besucht war 2025 der August mit rund 90 000 Gästen über den gesamten Monat verteilt.

Dabei ist die Bandbreite unserer Besucherinnen und Besucher äußerst vielfältig und reicht von Gästen aus der Region und dem gesamten deutschsprachigen Raum bis hin zu Gästen aus dem außereuropäischen Ausland. Familien besuchen unser Museum ebenso wie Individualreisende, private Reisegruppen, Schulen oder Business-Gruppen, darunter zahlreiche Apotheken, Pharmafirmen sowie Firmen anderer Branchen, beispielsweise als Betriebsausflug.

Für ein Fachmuseum sind so hohe Besucherzahlen absolut außergewöhnlich. Das Deutsche Apotheken-Museum gehört sogar zu den meist besuchtesten Museen in ganz Deutschland: Laut Angaben des Instituts für Museumsforschung zählen nur 0.6 % aller deutscher Museen so viele Gäste. Anders ausgedrückt: Nur 27 von rund 7 300 Museen in Deutschland sind ähnlich gut besucht!*

Viele unserer Gäste erkunden das Museum auf eigene Faust, andere nutzen das vielfältige Angebot an Übersichts- und Themenführungen durch die Dauerausstellung sowie unseren herrlichen Apotheken-Garten: https://www.deutsches-apotheken-museum.de/fuehrungen

Quelle:
*Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin: Ausgerechnet: Museen 2023. Berlin 2025.

Copyright: Deutsches Apotheken Museum-Stiftung, Foto: FelixHolland.de

Model von „Aachener Printen“ in unserer Sammlung und Öffnungszeiten über die FeiertageNeu in unsere Sammlung sind zwei h...
15/12/2025

Model von „Aachener Printen“ in unserer Sammlung und

Öffnungszeiten über die Feiertage

Neu in unsere Sammlung sind zwei hübsch verzierte Holzmodel für „Aachener Printen“ aus der Zeit um 1800. Erkennen Sie die dargestellten Herren? Es handelt sich um den Hl. Cosmas und Damian, die Schutzheiligen von Arzt und Apotheker.

„Lebkuchen“ sind für Aachen ein wichtiges Stück Stadt-Identität, aber auch seit der Antike in der größeren Region, dem benachbarten Belgien und den Niederlanden bekannt. Sie wurden als spezielles Gebäck mit Wasser, Mehl, Honig und verschiedenen Gewürzen hergestellt und waren nahezu unbegrenzt haltbar. Im 15. Jahrhundert kamen auch sogenannte „Gebildbrote“ auf – teils recht große Lebkuchen aus weicherem Teig mit vielfältigen Motiven in geschnitzten Holzmodeln. Zu diesen zählen auch die Model mit Motiven des Hl. Cosmas und Damian, die ab sofort im Eingangsbereich des Museums zu sehen sind.

Wer über die Feiertage unser Museum besuchen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Wir haben täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, mit Ausnahme von

24. Dezember: 10:00 Uhr - 13:30 Uhr, letzter Einlass um 13:10 Uhr
25. Dezember: geschlossen
31. Dezember: 10:00 Uhr - 13:30 Uhr, letzter Einlass um 13:10 Uhr
1. Januar: 12:00 - 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:40 Uhr

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Foto: Deutsche Apotheken Museum-Stiftung

Adresse

Schlosshof
Heidelberg
69117

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