Eichsfeldmuseum

Eichsfeldmuseum Kulturhistorisches Museum zur Geschichte Heiligenstadts und des Eichsfelds Das Museum präsentiert Figuren und Geschichte dieser Leidensprozession.

Im ehemaligen Jesuitenkolleg Heiligenstadts informiert das kulturhistorische Eichsfeldmuseum anschaulich über die Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. In den drei Etagen des Barockgebäudes mit seinem beeindruckenden Treppenhaus erhalten die Besucher einen Einblick in die bewegte Geschichte dieser Region in Deutschlands Mitte und ihrer Hauptstadt Heiligenstadt. Einmalig

im deutschsprachigen Raum ist die „Heiligenstädter Palmsonntagsprozession“, die in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen wurde. Zur Ausstellung gehören neben sakralen Kunstwerken, Gemälden, Möbeln und Gebrauchsgegenständen verschiedener Epochen auch Trachten sowie eine historische Vogelsammlung. Der in Heiligenstadt geborene Bildhauer Tilman Riemenschneider (1460–1531) erfährt hier die ihm zukommende Würdigung.

Rund 100 Gäste versammelten sich am vergangenen Donnerstag im Museum, um die neue Sonderausstellung zu eröffnen.Die Beit...
27/05/2026

Rund 100 Gäste versammelten sich am vergangenen Donnerstag im Museum, um die neue Sonderausstellung zu eröffnen.

Die Beiträge von Dr. Gideon Haut, Dr. Marion Frant, Christina Hoch und Teresa Werner griffen unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven des Projekts auf: von aktuellem Zeitgeschehen und ehrenamtlichem Engagement bis hin zu Fragen von Würde, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Hilse würdigte abschließend die visuellen Beiträge der Kuratorin und Künstlerin Annett Schauß und der im Hospizdienst ehrenamtlich tätigen Fotografin Monika Weidemann sowie die kunstwissenschaftliche Zuarbeit von Museumsmitarbeiterin Milena Bamme.

Begleitend zur Ausstellung lädt eine Druckwerkstatt zum Mitmachen ein. Ab Heute, dem 27. Mai, an jedem Mittwoch im Juni sowie am 5. August, jeweils von 14:00 bis 15:30 Uhr und nach Vereinbarung, leitet die Künstlerin Annett Schauß Workshops zu verschiedenen Drucktechniken. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Die Ausstellung ist bis zum 9. August 2026 im Eichsfeldmuseum zu sehen.

Foto 1-2: Jürgen Hilse
Foto 3: Monika Weidemann
Foto 4: Annett Schauß
Foto 5: Teresa Werner

Begleitend zur neuen Sonderausstellung „Gesicht geben – Würde wahren“, die ab dem 21. Mai 2026 zu sehen ist, lädt eine D...
11/05/2026

Begleitend zur neuen Sonderausstellung „Gesicht geben – Würde wahren“, die ab dem 21. Mai 2026 zu sehen ist, lädt eine Druckwerkstatt zum Mitmachen ein.

Am 27. Mai, an jedem Mittwoch im Juni sowie am 5. August, jeweils von 14:00 bis 15:30 Uhr und nach Vereinbarung, leitet die Künstlerin Annett Schauß Workshops zu verschiedenen Drucktechniken. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Außerhalb der Workshoptermine kann die interaktive Druckwerkstatt in eingeschränktem Umfang genutzt werden.

Wir freuen uns auf euch! 😊
09/05/2026

Wir freuen uns auf euch! 😊

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung! Unter dem Titel „Gesicht geben – Würde wahren“ eröffnet am Donnerstag, de...
07/05/2026

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung!

Unter dem Titel „Gesicht geben – Würde wahren“ eröffnet am Donnerstag, den 21. Mai 2026, um 19:00 Uhr im Eichsfeldmuseum eine Sonderausstellung, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man jenen Menschen Würde geben kann, die im Alltag oft übersehen werden – sei es, weil sie sich in existenziellen Notlagen befinden oder weil sie genau dort helfen. Würde ist an Sichtbarkeit gebunden. Gesehen zu werden heißt anerkannt zu werden. Und ohne diese Sichtbarkeit gerät Würde in Gefahr.

Die Ausstellung vereint Momentaufnahmen, persönliche Geschichten und künstlerische Arbeiten, die in sensiblen Begegnungen entstanden sind. Fotografien, Malereien, Druckgrafiken und keramische Objekte machen Lebensspuren sichtbar, ohne sie zu glätten oder zu erklären. Historische Darstellungen erweitern den Blick und zeigen, wie Not und Würde kulturell verhandelt wurden.

Wir freuen uns auf euch!

Ein Rückblick auf die Vernissage vom 26. April 2026 mit . Die Sonderausstellung “Ein Bruch” ist bis zum 16. August im Ei...
28/04/2026

Ein Rückblick auf die Vernissage vom 26. April 2026 mit . Die Sonderausstellung “Ein Bruch” ist bis zum 16. August im Eichsfeldmuseum zu sehen.

Die historischen Fernsehgeräte unserer letzten Ausstellung sind noch nicht ganz verpackt und abtransportiert, da wartet ...
28/04/2026

Die historischen Fernsehgeräte unserer letzten Ausstellung sind noch nicht ganz verpackt und abtransportiert, da wartet auch schon das nächste Highlight!

36 Werke der Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg präsentieren wir euch ab dem 26. April 2026. Wer vorab schon etwas von ihr sehen will, kann ihr auf Instagram unter folgen oder ihre aktuelle Ausstellung “Zwischen den Zeilen” Druckgrafiken von Steffi-Babett Wartenberg und Uta Oesterheld-Petry in der Galerie des KUNSTRAUM in Heiligenstadt besuchen.

Fotos: TSK/Jacob Schröter

Was ist euer Lieblings-Accessoire?Bild 1, 5: Halskragen, Bronze; Bestand EichsfeldmuseumBild 2–3: Elisabeth Christine vo...
28/04/2026

Was ist euer Lieblings-Accessoire?

Bild 1, 5: Halskragen, Bronze; Bestand Eichsfeldmuseum
Bild 2–3: Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, Johann Christian Leopold, 1708–1740, Grafik; Bestand Eichsfeldmuseum
Bild 4: Bernsteinring; Bestand Eichsfeldmuseum
Bronzering; Bestand Eichsfeldmuseum
Schmuckreif; Bestand Eichsfeldmuseum

Mit dem Fernschreiber versendete man Nachrichten und erstmals auch Verträge, weil er durch seine Zuverlässigkeit und die...
14/04/2026

Mit dem Fernschreiber versendete man Nachrichten und erstmals auch Verträge, weil er durch seine Zuverlässigkeit und die zweifelsfreie Identifizierbarkeit des Absenders als rechtsverbindlich galt.

Bild 1-2, 5: Fernschreiber; Bestand Eichsfeldmuseum
Bild 3: Benutzung Fernschreiber (Berner Zeitung, 14.2.2023, https://www.bernerzeitung.ch/ein-telex-fuer-alle-378174098079; abgerufen am 24.3.2026 um 15:36)
Bild 4: Lochkarte (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Swissair / LBS_SR05-081097-06 / CC BY-SA 4.0 (Wikipedia, abgerufen am 24.3.2026 um 16:09))

Rike Kreyenborg (*1998 in Bad Salzuflen) ist Trägerin des Kulturpreises 2026 der Stadt Heilbad Heiligenstadt. Sie schlos...
12/03/2026

Rike Kreyenborg (*1998 in Bad Salzuflen) ist Trägerin des Kulturpreises 2026 der Stadt Heilbad Heiligenstadt. Sie schloss 2025 ihr Studium der Freien Künste mit Auszeichnung ab. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich unter anderem mit den Spannungsfeldern von Geborgenheit, Schutzräumen und der Reflexion eigener Gefühle. Dabei hinterfragt sie soziale Konstruktionen und setzt ein Gegenstatement zu gesellschaftlichen Normen, in denen Emotionen oft weniger Beachtung finden als Rationalität und Leistung.

Ihre Werke sind sinnlich und von einer Sehnsucht nach einfachen Verhältnissen und Natur geprägt. Wiederkehrend erscheinen künstliche und natürliche Rückzugsorte wie Höhlen und Nester, weshalb man sie auch als eine Art „Nestbauerin“ bezeichnen könnte. Ihre Installationen sind teilweise begehbar oder interaktiv und laden dazu ein, Räume nicht nur zu betrachten, sondern körperlich zu erfahren.

Im Rahmen des Kulturpreises möchte sie bewusst den Austausch mit der Stadtgesellschaft suchen. Gespräche, gemeinsame Projekte und künstlerische Prozesse versteht sie als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit.

Herzlich Willkommen Rike! 💐

Neuzugang in der Kunstsammlung des Eichsfeldmuseum!
10/03/2026

Neuzugang in der Kunstsammlung des Eichsfeldmuseum!

Zum Weltfrauentag erinnern wir heute an drei Frauen, die einst im Eichsfeld lebten oder wirkten und dennoch in der Forsc...
08/03/2026

Zum Weltfrauentag erinnern wir heute an drei Frauen, die einst im Eichsfeld lebten oder wirkten und dennoch in der Forschung oft nur am Rand erscheinen.

Ida von Kortzfleisch:
Bild 1: Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
Bild 2: Me2Be Frauenbildung
Bild 3: Reifensteiner Verband

Helene Keßler:
Bild 1: Berliner Leben, Jg. 1903, Heft 7.
Bild 3: Hans von Kahlenberg, Nixchen: Beiträge zur Psychologie der höheren Töchter, 1904, Umschlag von

Hildegard Jahn-Wiegel:
Bild 1-2,4: Bestand Eichsfeldmuseum
Bild 3: Deutsche Fotothek, Unbekannter Fotograf, um 1953.

Adresse

Kollegiengasse 10
Heilbad Heiligenstadt
37308

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 14:30 - 17:00
Sonntag 14:30 - 17:00

Telefon

+493606677480

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