27/12/2025
Wir müssen unser Museum leider schließen!
Wir haben am Samstag den 10. Januar 2026 ein letztes Mal das Museum von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, mit dem anschließend traditionellen Musikabend.
Eintritt wie gehabt 3,00 €, Kinder unter 14 Jahre frei.
Eröffnet haben wir im Mai 2017, es waren über 8 schöne Jahre, wir haben viele seltene und interessante Exponate geschenkt bekommen und viele ausgiebige Fachgespräche über vergangene Technik geführt. Vielen Dank an alle unsere auch treuen Besucher, die uns so zahlreich unterstützt haben und fachliche Beiträge zu speziellen Exponaten gelehrt haben.
Vieles im Leben ändert sich, inzwischen ist Fabian (damals noch Azubi) Meister im Kälteanlagenbau, und hat im April 2024 eine sehr erfolgreiche Kälte- und Klimatechnikfirma übernommen, die expandiert und Platz benötigt. Daher haben wir eine zweite Halle mit Werkstatt, Lager, Büro und Sozialräumen und einem kleinen Anteil einer Betriebsleiterwohnung auf unserem Grundstück geplant und die Baugenehmigung beantragt. Der Bauart und Größe nach alles gemäß dem Bebauungsplan. Die Stadt Kaltenkirchen hat uns jedoch diesen Bauantrag vollständig versagt (Amtsdeutsch für abgelehnt). Warum ???
Die Firma benötigt jedoch dringend mehr Platz, und da das nun nicht möglich ist, müssen wir zunächst den Platz in der vorhandenen Halle nutzen und somit das Museum schließen. Mit einem Provisorium über die Bauzeit hinweg hätten wir ja leben können. Mitarbeiter können wir auch nicht einstellen, da wir die dafür benötigten Sozialräume nicht haben und nicht bauen dürfen. Dumm war es, mit der Firma von Kiel nach Kaltenkirchen umzuziehen. Die dort gemietete Lager-/Werkstatt- und Bürofläche haben wir aufgegeben, um Fahrten und Fahrzeiten zu sparen und als Kaltenkirchener das Gewerbe hier anzusiedeln. Leider wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht, das Gewerbe in Kaltenkirchen nicht erwünscht ist! Die Stadt Kaltenkirchen möchte scheinbar keine Steuereinnahmen über Gewerbebetriebe einnehmen, lieber alles verbieten und stattdessen Straßen mit Radwegen bemalen und alle arbeitenden Einwohner mit endlosen Baustellen nerven. Einnahmen holt die Stadt sich jetzt über laufend neue Tempo 30 Abschnitte mit dem R2D2.
Beschwerden bitte direkt an den Bürgermeister richten, der hauptverantwortlich für die Ablehnung unseres Bauantrages ist. (Ist auf Facebook zu finden).
Eine Besichtigung von Gruppen ist auf Nachfrage über PN nach Absprache ggfls. weiterhin möglich. Darf gerne geteilt und verbreitet werden.
Fotos: Unsere letzte Weihnachtsfeier und der Platzbedarf für das Lager