18/04/2026
Wie ging es nun weiter? Das kann man im "Dorfbuch zum Jubiläum 2019" nachlesen:
Nachdem der Gemeinderat überzeugt war, mussten noch drei Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
„Zuerst galt es die Finanzierung sichern. Dies gelang durch eine Zusage der Leader-Aktionsgruppe Oberschwaben. Zum zweiten entschied man sich nach wissenschaftlichen Vorgaben zu bauen.
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Dr. Tillman Mittelstrass war „spontan“ … „bereit, seine Forschungsergebnisse zur Verfügung zu stellen. Der Gemeinderat entschied, mangels eigener Forschung, den Grabungsbefund eines hölzernen Wohnturms der ehemalgien Wasserburg Eschelbronn im Kraichgau zu verwenden.“
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„Das dritte Hindernis ergab sich durch die Standortfrage. Die Rekonstruktion der Holzburg auf dem „Schlösslesberg“ war auch Gründen des Denkmalschutzes, aber auch aus privatrechtlichen Gründen nicht möglich.“
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„Während des ganzen Jahres 1999 waren die Initiatoren Karl Banghard, Dr. Mittelstrass, Architekt Schulze und Bürgermeister Obert damit, befasst, die Projektierung voranzutreiben.
Im folgenden Winter wurden im nahen Schaiblishausen 80 gut gewachsene Eichen gefällt. Bis zum Frühjahr 2000 hatte die beauftragte Firma Traub, Daugendorf, fast die gesamte Holzkonstruktion des Turmes in ihren Werkstätten vorgefertigt. In einjähriger Bauzeit gelang es die Turmhügelburg im sogenannten Stabbauverfahren aufzustellen und auszubauen.“ (S. 355/356)
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„Auch nach vielen Jahren beurteilt, genießt diese lange Zeit in Europa einmalige Turmhügelburg auch in Fachkreisen großen Anerkennung.“ (S.361)
(Quelle der Bilder: "Das Dorfbuch zum Jubiläum 2019", SS. 357-359)