Badisches Landesmuseum

Badisches Landesmuseum Das große kulturgeschichtliche Museum im Schloss Karlsruhe - mit weiteren Standorten von Bruchsal bis Salem. Jahrhundert.
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Im Schloss Karlsruhe zeigen wir Kunst und historische Lebenswelten von der Ur- und Frühgeschichte, den antiken Kulturen, dem Mittelalter und der Barockzeit bis ins 21. Hier finden Sie gattungsübergreifend die Kultur Badens im Dialog mit Zeugnissen der Kulturen der Welt. Besuchen Sie doch einmal unsere Sammlungsausstellungen – freitags ab 14 Uhr freier Eintritt im Schloss Karlsruhe! Das Badische L

andesmuseum umfasst neben dem Schloss Karlsruhe folgende Standorte:
museum x/ Museum beim Markt, Karlsruhe
Museum in der Majolika, Karlsruhe
Deutsches Musikautomaten-Museum Bruchsal
Außenstelle Südbaden
Keramikmuseum Staufen
Klostermuseum Hirsau
Schloss Neuenbürg
Klostermuseum Salem

Informationen zu unseren Standorten finden Sie hier:
https://www.landesmuseum.de/museum/weitere-standorte

„Details of your incompetence do not interest me.“ Details des Klötzle-Schlosses hingegen schon.Deswegen: kommt gerne in...
14/05/2026

„Details of your incompetence do not interest me.“ Details des Klötzle-Schlosses hingegen schon.

Deswegen: kommt gerne ins Museum beim Markt und schaut es Euch an. Das Klötzle-Schloss steht im Erdgeschoss in unserem Open Space, den Ihr übrigens jederzeit kostenfrei besuchen könnt.

https://www.landesmuseum.de/kloetzleschloss

08/05/2026
Reform
07/05/2026

Reform

Was geht im Mai? Ziemlich viel sogar! Mit der Eröffnung des Klötzle-Schlosses am 8. Mai und dem Internationalen Museumst...
01/05/2026

Was geht im Mai? Ziemlich viel sogar! Mit der Eröffnung des Klötzle-Schlosses am 8. Mai und dem Internationalen Museumstag am 17. Mai haben wir einige Highlights für Euch parat.

Die Potpourrivase „Frühling“ aus Meißner Porzellan entstand um 1750 und wurde von Johann Joachim Kändler und Peter Reini...
18/04/2026

Die Potpourrivase „Frühling“ aus Meißner Porzellan entstand um 1750 und wurde von Johann Joachim Kändler und Peter Reinicke entworfen. Sie gehört zu einer Serie der vier Jahreszeiten und zeigt den Frühling als sinnlich erfahrbare Zeit des Aufblühens.

In solchen Vasen wurden getrocknete Blütenblätter mit ätherischen Ölen aufbewahrt, um Räume zu beduften. Gleichzeitig waren sie hochrepräsentative Objekte höfischer Wohnkultur. Die durchbrochene Wandung ließ den Duft entweichen und setzte die plastisch ausgearbeiteten Blüten, Putti und Ornamente besonders wirkungsvoll in Szene.

Meißner Porzellan galt im 18. Jahrhundert als Luxusgut und war Ausdruck von Status, Geschmack und internationaler Vernetzung. Entwürfe aus der Werkstatt Kändlers prägten das europäische Porzellandesign nachhaltig.

Mehr zum Objekt:
[https://katalog.landesmuseum.de/object/22D7A94B447DD117431AF08F74467FFE-potpourrivase-fruehling-aus-einer-folge-der-jahreszeiten](https://katalog.landesmuseum.de/object/22D7A94B447DD117431AF08F74467FFE-potpourrivase-fruehling-aus-einer-folge-der-jahreszeiten)

Die Fotografie von Johannes Künzig aus der Zeit um 1960 zeigt das Peterstal im Schwarzwald. Häuser, Wiesen und bewaldete...
16/04/2026

Die Fotografie von Johannes Künzig aus der Zeit um 1960 zeigt das Peterstal im Schwarzwald. Häuser, Wiesen und bewaldete Hänge ergeben einen weiten Talraum. Das Bild vermittelt Aufbruchsstimmung und weckt die Lust, nach draußen zu gehen. Die Landschaft erscheint als einladender Erfahrungsraum.

🔍 Kunstkrimi im Museum: Woher kommen die Objekte in unserer Sammlung  und welche Geschichten stecken hinter ihnen?Am Tag...
08/04/2026

🔍 Kunstkrimi im Museum: Woher kommen die Objekte in unserer Sammlung und welche Geschichten stecken hinter ihnen?

Am Tag der Provenienzforschung am 8. April gibt unsere Provenienzforscherin Dr. Katharina Siefert im Institut Mathildenhöhe Darmstadt Einblick in ihre Arbeit. Im Fokus steht ein Bechstein-Flügel aus der Jugendstil-Sammlung des Badischen Landesmuseums.

Das Instrument gehörte einst dem Mannheimer Juristen und Musikliebhaber Dr. Richard Kahn-Starré, der in der NS-Zeit verfolgt wurde. Später gelangte der Flügel über eine Karlsruher Freimaurerloge ins Museum. Wie genau dieser Weg verlief und ob es sich um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut handelt, ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Provenienzforschung folgt genau solchen Spuren: Sie rekonstruiert Besitzverhältnisse und macht auch das sichtbar, was offen bleibt.

Zum Tag der Provenienzforschung erscheint außerdem ein neuer Beitrag in unserem digitalen Magazin echo: „Das richtige Gemälde?“ gibt Einblick in die laufenden Recherchen zu einem Werk des badischen Hofmalers Joseph Melling.

Jetzt in echo lesen:

👉 Mehr zum Flügel:
https://katalog.landesmuseum.de/object/8DCA5F9F499DBB19D1BBCAB04A3D1F77-bechstein-fluegel

Diese selbstgestaltete Papiertüte entstand zu Ostern 2020 als kleines Nachbarschaftsgeschenk. Die Kinderzeichnung mit Os...
05/04/2026

Diese selbstgestaltete Papiertüte entstand zu Ostern 2020 als kleines Nachbarschaftsgeschenk. Die Kinderzeichnung mit Osterhase und der Aufschrift „Frohe Ostern & bleibt gesund“ spiegelt eine Zeit, in der persönliche Begegnungen eingeschränkt waren und viele Menschen die Feiertage getrennt voneinander verbringen mussten.

Solche Gesten wurden damals zu einem wichtigen Ausdruck von Gemeinschaft: vor die Tür gestellt, kontaktlos übergeben, aber mit umso größerer Bedeutung. Die Tüte steht damit nicht nur für ein ungewöhnliches Osterfest, sondern auch für neue Formen des Miteinanders im Alltag.

🔗 Mehr zum Objekt gibt es in unserem digitalen Katalog: https://katalog.landesmuseum.de/object/2B5E1F50EA474B3EA58C34579B6FAD7F-tuete-mit-aufschrift-und-inhalt-nachbarschaftsgeschenk-zu-ostern-2020

Diese Pietà aus dem 18. Jahrhundert aus dem Kloster Schuttern im Ortenaukreis zeigt Maria mit dem toten Christus auf ihr...
03/04/2026

Diese Pietà aus dem 18. Jahrhundert aus dem Kloster Schuttern im Ortenaukreis zeigt Maria mit dem toten Christus auf ihrem Schoß. Der Bildtypus, auch Vesperbild genannt, entstand im Mittelalter und zeigt die tiefe Trauer Marias nach der Kreuzabnahme ihres Sohnes.

Zeitlich ist die Szene also nach der Kreuzabnahme und vor der Grablegung am späten Karfreitag zu verorten. Der Begriff „Vesperbild“ verweist auf den Abend dieses Tages, an dem des Todes Christi gedacht wird.

🔗 https://katalog.landesmuseum.de/object/5A490BDE496BFDF884C43C84F7EC54DF-pieta-aus-kloster-schuttern

Karfreitag ohne Glocken? 🔕Wenn sie verstummen, übernehmen die Ratschen.Das Foto von 1961 zeigt sogenannte Ratschenbuben ...
02/04/2026

Karfreitag ohne Glocken? 🔕Wenn sie verstummen, übernehmen die Ratschen.

Das Foto von 1961 zeigt sogenannte Ratschenbuben vor der Pfarrkirche in Ebnet. Mit hölzernen Klappern ziehen Kinder von Gründonnerstag bis zur Osternacht durch die Straßen und ersetzen das Läuten der Kirchenglocken. Der Brauch, auch „Ratschen“ oder „Klappern“ genannt, ist in vielen katholischen Regionen Süddeutschlands, Österreichs und darüber hinaus verbreitet.

Die lauten, rhythmischen Geräusche erfüllten dabei eine klare Funktion: Sie rufen zu Gebet und Andacht, markieren die Tageszeiten und halten die liturgische Ordnung auch ohne Glocken aufrecht. Gleichzeitig ist das Ratschen oft mit festen Sprüchen und Rufen verbunden, die von Ort zu Ort variieren.

Das Bild hält damit nicht nur einen religiösen Brauch fest, sondern auch ein Stück Alltags- und Kindheitsgeschichte. In vielen Gemeinden wird das Karfreitagsratschen bis heute gepflegt – als lebendige Verbindung von Ritual, Gemeinschaft und Erinnerung.

🔗 Objekt im Katalog:
https://katalog.landesmuseum.de/object/0225A49EDEB5476C95B419EA1FE5DCBB-karfreitagsratschen-in-ebnet

Ein Löwe als Türsteher: Die leuchtend azurblaue Figur zeigt einen sogenannten shizi, einen mythologischen Wächter aus Ch...
31/03/2026

Ein Löwe als Türsteher: Die leuchtend azurblaue Figur zeigt einen sogenannten shizi, einen mythologischen Wächter aus China.

Seit über zwei Jahrtausenden stehen solche Wächterlöwen vor Tempeln, Palästen und Wohnhäusern. Sie markieren den Eingang und schützen das Innere vor Unheil. Gleichzeitig stehen sie für Macht, Glück und Ordnung.

Typischerweise treten sie als Paar auf: der männliche Löwe mit geöffnetem Maul und der weibliche mit geschlossenem. Zusammen aufgestellt versinnbildlichen sie die duale Kraft der Natur.

Die Figur aus dem 18. Jahrhundert gehört zu den selten erhaltenen Beispielen aus Fayence. Mit rund 80 cm Höhe besitzt sie eine beeindruckende Präsenz. Feine Einritzungen unter der Glasur lassen das Fell lebendig wirken, während der wache Blick seine Funktion als Wächter unmittelbar erfahrbar macht.

Ursprünglich war der Löwe vermutlich Teil eines Paares und schmückte das Anwesen einer wohlhabenden Familie.

🔎 Mehr zum Objekt:
https://katalog.landesmuseum.de/object/520EE8414763D94221A593B97CD90988-loewe-als-waechterfigur

Adresse

Schlossbezirk 10
Karlsruhe
76131

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+497219266514

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