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>>Die Vielseitigkeit von Moos
30/05/2026

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Dokumentation der Ausstellung „Im entfremdeten Revier“Lea Hirsch und Jakob Offermann  Die Ausstellung beschäftigt sich m...
30/05/2026

Dokumentation der Ausstellung „Im entfremdeten Revier“

Lea Hirsch und Jakob Offermann


Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Grenzen zwischen menschlich geprägten Räumen und natürlichen Prozessen. In Malerei, Keramik und Sound werden Körper, Pflanzen und Landschaften als miteinander verwobene und sich ständig verändernde Beziehungen erfahrbar.

Was geschieht, wenn Grenzen verschwimmen und vertraute Räume fremd werden?Die Ausstellung „Im entfremdeten Revier“ von L...
12/05/2026

Was geschieht, wenn Grenzen verschwimmen und vertraute Räume fremd werden?

Die Ausstellung „Im entfremdeten Revier“ von
Lea Hirsch und Jakob Offermann

beschäftigt sich mit Natur, räumlicher Wahrnehmung und konstruierten Ordnungen. Im Zentrum stehen Formen von Fremdheit und körperlicher Erfahrung, die entstehen, wenn territoriale oder gedankliche Grenzen überschritten werden.

Durch Malerei, Keramik und Sound entstehen Bildräume zwischen Beobachtung, Erinnerung und Konstruktion. Natur erscheint dabei nicht als feststehender Zustand, sondern als etwas Wandelbares und immer wieder Neuformuliertes.

Die Ausstellungseröffnung wurde von vielen Besucher*innen, Gesprächen und gemeinsamen Momenten begleitet — dafür bedanken wir uns herzlich.

Die Ausstellung ist weiterhin zu sehen.

gefördert durch

Vielen Dank an alle Teilnehmenden des Workshops„How to Begin with Moss“ mit Liza Überall. ._ Gemeinsam haben wir uns Zei...
12/05/2026

Vielen Dank an alle Teilnehmenden des Workshops
„How to Begin with Moss“ mit Liza Überall. ._

Gemeinsam haben wir uns Zeit genommen — zum Beobachten, Berühren, Zuhören und Verlangsamen.
Moos wurde dabei nicht nur als Pflanze verstanden, sondern als eine Form stiller Existenz und als Medium für Dialog.

Ausgehend von Gedanken zu Zeit, Wahrnehmung und asiatischen Philosophien entstand ein Raum, in dem Begegnungen mit Moos auch Begegnungen mit der Natur und mit uns selbst werden konnten.

Vor der Begegnung mit dem Moos schrieben wir kurze Texte — als eine erste Annäherung, als inneres Gespräch.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich daraus ein leiser Dialog: mit dem Moos, mit der Umgebung und miteinander.

Der Workshop war eine Einladung, langsamer zu werden und Aufmerksamkeit auf jene kleinen Formen des Lebens zu richten, die im Alltag oft übersehen werden.

Zum Schluss danken wir der Künstlerin Liza Überall für diese besondere Reise durch Zeit, Wahrnehmung und Natur.

ab Jetzt !!!Cubeplus-Schaufenster oho! in der Holstenstraße 13–15, 24103 KielDie Ausstellung >Im entfremdeten Revier< – ...
27/04/2026

ab Jetzt !!!

Cubeplus-Schaufenster oho!
in der Holstenstraße 13–15, 24103 Kiel

Die Ausstellung
>Im entfremdeten Revier< – Natur in der künstlerischen Darstellung im gallery cubeplus
📍 Knooper Weg 104 wird derzeit
in den Stadtraum erweitert.

Im Rahmen von „Kiel blüht auf!“
ist ein Teil der Ausstellung auch im

Cubeplus-Schaufenster oho!
in der Holstenstraße 13–15 zu sehen.

Dort werden mehrere Ölgemälde von
Jakob Offermann präsentiert, die in einen räumlichen Dialog mit der Ausstellung treten.

Die Arbeiten verstehen sich als Erweiterung der Ausstellung in den öffentlichen Raum – als Echo und Fortsetzung zugleich.

Wenn ihr in der Innenstadt unterwegs seid, schaut gern vorbei und verpasst es nicht!

Mit Unterstützung von

Herzlichen Einladung zur AusstellungseröffnungSo. 26.04. 2026 | 15 Uhr>Im entfremdeten Revier<Natur in der künstlerische...
21/04/2026

Herzlichen Einladung zur

Ausstellungseröffnung
So. 26.04. 2026 | 15 Uhr

>Im entfremdeten Revier<
Natur in der künstlerischen Darstellung

Lea Hirsch & Jakob Offermann


26.04 — 16.05.2026

Knooper Weg 104, 24105 Kiel
Do. - Sa. 13 - 19 Uhr

„Häuser sind für sie Gebirge, in deren Höhlen und Schluchten zweibeinige Tiere leben, überall riecht es nach Nahrung, hübsch warm ist es, nix wie hin!“
— Frank Schätzing, In meinem Revier

Die im April in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel, die von Ereignissen wie der Strandung eines Wals, dem Auftauchen eines Wolfs in der Stadt oder eines Bären auf einem Wanderweg ausgehen, verhandeln nicht die Tiere selbst, sondern die Frage, wie der Mensch Natur versteht.
Was als „Grenze“ oder „Revier“ erscheint, ist keine
natürliche Gegebenheit, sondern eine vom Menschen konstruierte Ordnung. Werden diese Grenzen überschritten, gerät nicht die Natur ins Wanken, sondern das menschliche Verständnis von ihr.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Jakob Offermann und Lea Hirsch, die vor diesem Hintergrund entstanden sind.
Beide Künstlerinnen arbeiten mit einer malerischen Sprache: der eine in der Olmalerei, die andere in der Keramik als malerisches Medium. In relativ realistischen Darstellungen rekonstruieren sie natürliche Szenarien, die jedoch stets etwas Hypothetisches behalten - sie erscheinen zugleich als beobachtete Realität und als konstruierte Bilder.

In ihren Arbeiten ist Natur zugleich Umgebung und Körper; der Körper selbst wird Teil dieser Natur.
Dieses Verhältnis bleibt jedoch instabil und erzeugt eine anhaltende Fremdheit, als wäre alles an seinem Platz und doch nicht vollständig zu verorten.
Durch Soundarbeit im Raum durchbricht diese Struktur weiter. Ausgehend von der Vorstellung, dass Pflanzen menschlich geformte Oberflächen wie Beton „verdauen“, entfaltet sich ein Klang zwischen Kauen, Mahlen und Reiben. Es wirkt zugleich wie Wachstum und wie Erosion. Es unterwandert fortwährend unser Verständnis materieller Grenzen.

Die Ausstellung zeigt Natur - und zugleich eine Irritation dieser Vorstellung.

Was hier als unpassend erscheint, war vielleicht nie etwas anderes als stimmig.

Eine Ausstellung vonNai Wei Tianin Zusammenarbeit mit dem NaturwissenschaftlerDr. Michael TrepelErste Präsentation einer...
06/04/2026

Eine Ausstellung von
Nai Wei Tian


in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftler
Dr. Michael Trepel


Erste Präsentation einer kuratorischen Forschungsreihe, kuratiert und geleitet von Shi Shi

Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen kuratorischen Forschungsreihe von Gallery Cubeplus ab 2026.
Im Fokus stehen Moos/Moor – als ökologische, körperliche und wahrnehmungsbezogene Räume.

Ausgehend vom Gehen auf instabilem Boden untersucht Birken stehen kahl und krumm das Verhältnis von Körper, Boden und Wahrnehmung.

Dies ist ein Bericht über das Gehen auf instabilem Boden.
Selbstverständliche Handlungen werden unterbrochen, jeder Schritt erfordert eine erneute Abstimmung von Haltung, Körperschwerpunkt und Orientierung.
Die Umgebung wird sichtbar, bleibt jedoch unzuverlässig.
Der Körper passt sich zwischen Schlamm, Pflanzen und versagenden Werkzeugen an; das Gehen wiederholt sich in Abfolgen von Stillstand, Korrektur und Rückzug.
Das Gehen hat kein Ziel – der Weg entsteht erst im Vollzug jedes einzelnen Schritts.

Gezeigt werden Sound, Video, Fotografie und literarische Elemente – die erste Phase einer gemeinsamen Forschung zwischen Kunst und Wissenschaft.

Projektassistenz:
Xiao Yi Zhang & Laetitia Wendland

Aufbau: Jakob Fischer








Moor
Wasser
Anthropozän
KuratorischeForschung
ZeitgenössischeKunst
SoundArt
VideoArt
Kiel
Ausstellung

21.03. 2026 um 15:00 Wir beginnen mit dem Eintreten ins Moor.Ein Gespräch mit Künstler  Nai Wei Tian Kuratorin: Shi Shi ...
06/04/2026

21.03. 2026 um 15:00

Wir beginnen mit dem Eintreten ins Moor.
Ein Gespräch
mit
Künstler Nai Wei Tian
Kuratorin: Shi Shi

In dem Moment, in dem der Fuß nicht mehr vom Boden getragen wird, in dem das Gehen unsicher wird, ist der Körper gezwungen, neu zu lernen, wahrzunehmen—
Was ist Boden? Was ist Halt?
Und was ist jene „Stabilität“, die wir immer voraussetzen, ohne sie je bewusst zu reflektieren?

Im Artist Talk entwickeln Naiwei Tian (Künstler) und Shi Shi (Kuratorin) das Gespräch aus persönlichen Erfahrungen heraus:
dem ersten Betreten des Moores, dem Zögern des Körpers, dem Versagen von Materialien und dem Zustand zwischen Vorwärtsgehen und Innehalten.

Von dort aus entfaltet sich die Diskussion—
vom Moor zum Boden,
von Gewissheit zu Ungewissheit,
vom Gehen als alltägliche Handlung hin zum Gehen als Methode.

Zugleich werden diese Erfahrungen in theoretische, kognitive und philosophische Überlegungen überführt und in die künstlerische Praxis zurückgeführt.

Wenn wissenschaftliche Informationen in den künstlerischen Prozess eintreten—
wenn Daten, Strukturen oder Materialeigenschaften zu Arbeitsgrundlagen werden—
wie verhandelt Kunst das Verhältnis zwischen Information, Erklärung und Bedeutung?
Kann persönliche Erfahrung tatsächlich ausgeblendet werden?

Auch die Beziehung zwischen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen wird thematisiert:
als Individuen, als Methoden, als Ressourcen—
sowie ihre Positionen innerhalb institutioneller Strukturen.

Dies ist nicht nur ein Gespräch über das Moor,
sondern ein fortlaufender Versuch, Wahrnehmung, Wissen und Praxis neu zu denken.

wir laden Sie herzlich zu einem Ausflug ins Dosenmoor ein.Das Moor als vielschichtiger LebensraumSamstag, 11.04.2026, 09...
06/04/2026

wir laden Sie herzlich zu einem Ausflug ins Dosenmoor ein.

Das Moor als vielschichtiger Lebensraum

Samstag, 11.04.2026, 09:50 Uhr

Treffpunkt: Kiel Hauptbahnhof
(gemeinsame Anreise mit dem Zug)

Abfahrt: 10:05 Uhr
RE: Einfeld – Dosenmoor

mit Dr. Michael Trepel



Kontakt über WhatsApp-Gruppe:
https://chat.whatsapp.com/Hv9HqFvCfw85NJUaTVV7fJ?mode=gi_t

Das Dosenmoor ist eines der größten Hochmoore Schleswig-Holsteins und ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Als sensibler Lebensraum speichert es große Mengen an Kohlenstoff und bietet spezialisierten Pflanzen- und Tierarten einen einzigartigen Rückzugsort. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem sich ökologische Prozesse besonders anschaulich beobachten lassen.

Dieser Ausflug lädt dazu ein, das Moor als komplexes Ökosystem näher kennenzulernen. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Michael Trepel erkunden die Teilnehmenden das Dosenmoor und erhalten Einblicke in ökologische Zusammenhänge sowie in die Bedeutung von Mooren für Klima und Biodiversität.

Der Ausflug ist Teil einer kuratorischen Forschungsreihe der Gallery Cubeplus, die ab 2026 unter der Leitung von Shi Shi realisiert wird. In Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern Dr. Michael Trepel und Dr. Christian Wagener Ahlfs widmet sich die Reihe langfristig den Themen Moor und Moos und verbindet wissenschaftliche mit künstlerischen Zugängen.

Wir laden insbesondere Künstler:innen sowie kunstinteressierte Teilnehmer:innen herzlich ein, diesen Ausflug als offenen Denk- und Erfahrungsraum mitzuerleben und aktiv mitzugestalten. Die Reihe versteht sich als langfristige Plattform für Austausch, kollektive Forschung und mögliche zukünftige Kooperationen an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft.

Herzliche Grüße
vom Team der Gallery Cubeplus

Kuratorin: Shi Shi
Projektassistenz: Xiao Yi Zhang & Laetitia Wendland

Adresse

Knooper Weg 104
Kiel
24105

Öffnungszeiten

Donnerstag 13:00 - 19:00
Freitag 13:00 - 19:00
Samstag 13:00 - 19:00

Telefon

+4943112875052

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