09/10/2026
// Herzliche Einladung l Finissage l Kabinettausstellung l "Francisco de Goya. Die Schrecken des Krieges" //
So, 11.10.2026 l 15:00 Uhr
Eine unserer eindrücklichsten Ausstellungen dieses Jahres neigt sich ihrem Ende zu. In Die Schrecken des Krieges zeigen wir noch bis 11.10.2026 das ebenso bezeichnete Mappenwerk des bedeutenden Künstlers Francisco de Goya (1746-1828). Entstanden zwischen 1810 bis 1814, schildert er darin - unter dem Eindruck des eigenen Erlebens - die Gräueltaten der französischen Besatzer im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung. Keine Verklärung und Heroisierung, wie es lange üblich war, zeigte Goya, sondern die Schreckenstaten auf beiden Seiten, Vergewaltigungen, Hinrichtungen, Leichenberge, Verstümmelte. Goya brach damit einer neuen Wahrnehmung die Bahn, die sich in Deutschland erst im 20. Jahrhundert in den Werken von Otto Dix zum Ersten Weltkrieg zeigen sollte.
Am Sonntag, den 11.10.2026 führt Peter Paul Pisters M. A. um 15:00 Uhr durch die Ausstellung. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 3,- € / erm. 2,- € zzgl. Museumseintritt.
// "Die Schrecken des Krieges. Francisco de Goya (1746 - 1828)" | bis 11.10.2026 //
1 | Francisco de Goya | Was für ein Aufruhr ist das | Blatt 65 | aus: Die Schrecken des Krieges | 1810 - 14 | Nachdruck von 1906 | Bildrecht und Repro: Museum Zitadelle Jülich