Stadtarchiv Lüneburg

Stadtarchiv Lüneburg Das Stadtarchiv der Hansestadt Lüneburg.

Für die Digitalisierung kommt bei uns ab sofort eine neue Kamera zum Einsatz! 📸✨Mit der neuen Technik können wir histori...
29/05/2026

Für die Digitalisierung kommt bei uns ab sofort eine neue Kamera zum Einsatz! 📸✨

Mit der neuen Technik können wir historische Pläne, Zeitungen und andere Dokumente in noch besserer Qualität digitalisieren und langfristig sichern.
Begonnen haben wir bereits mit den alten Bänden der Lüneburgschen Anzeigen – eine spannende Quelle zur Geschichte unserer Stadt und ihrer Menschen. Um Inhalte digital leichter durchsuchen und schneller finden zu können, werden die Digitalisate außerdem erschlossen und vollindexiert.
Und das ist erst der Anfang: Viele weitere spannende Schätze aus dem Archiv warten darauf, digital entdeckt zu werden. So machen wir Geschichte Schritt für Schritt einfacher zugänglich – für alle Interessierten. 🗂️💻

Foto: © Stadtarchiv Lüneburg

Heute genau vor 58 Jahren, am 22. Mai 1968, feierte die Lüneburger Herderschule am Ochtmisser Kirchsteig ihr Richtfest. ...
22/05/2026

Heute genau vor 58 Jahren, am 22. Mai 1968, feierte die Lüneburger Herderschule am Ochtmisser Kirchsteig ihr Richtfest. Zum neuen Schuljahr 1969 bezogen die fast 1.000 Schülerinnen und Schüler im August die 30 neuen Klassenräume. Nachdem auch Aula und Turnhalle in den folgenden Monaten fertiggestellt worden waren, fand am Schuljahresende im Juni 1970 die offizielle Einweihung mit einem dreitägigen Schulfest statt.

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Bild 1/2: Richtfest der Herderschule am 22. Mai 1968. Foto: Josef Makovec
Bild 3: Hauptgebäude der Herderschule, Sommer 1969. Foto: unbekannt
Bild 4: Gesamtaufnahme der Herderschule, 1986. Foto: Silvester Dammann

Seit Juli 2024 bearbeiten wir bisher unverzeichnete Akten der Stadtverwaltung aus der Zeit von 1941 bis 1965. Dabei werd...
15/05/2026

Seit Juli 2024 bearbeiten wir bisher unverzeichnete Akten der Stadtverwaltung aus der Zeit von 1941 bis 1965. Dabei werden die Akten verzeichnet und technisch bearbeitet, also entmetallisiert, trockengereinigt (sofern notwendig) und in säurefreies Material verpackt. Anschließend geht es für die Akten ins Magazin, wo sie bei konservatorisch geeignetem Klima und guten Lagerungsbedingungen auf ihre Benutzung im Lesesaal warten.
Die 1.870 bearbeiteten Akten ermöglichen es, mehr über das Leben in Lüneburg in der Kriegs- und Nachkriegszeit zu erfahren. So zum Beispiel zu den Themen:
- Gesundheitsfürsorge und Einweisung in geschlossene Anstalten
- Industrie und Gewerbe
- Luftschutzmaßnahmen
- Müll- und Fäkalienbeseitigung
- Stadtjugendring, Sport und Jugendgruppen
- Zulassung von Kraftfahrzeugen
Nun sind wir gespannt auf das letzte Drittel der bisher noch unbearbeiteten Akten und werden über weitere Entdeckungen berichten.



Bild 1: Zustand der Akten vor und nach der Bearbeitung. © Stadtarchiv Lüneburg

📚 Sensationeller Fund: Hinter einer jahrzehntelang verschlossenen Tresortür wurden mehr als 50 Wohnungsprüfungsbücher au...
08/05/2026

📚 Sensationeller Fund: Hinter einer jahrzehntelang verschlossenen Tresortür wurden mehr als 50 Wohnungsprüfungsbücher aus den Jahren 1946 bis 1949 entdeckt.
Die Bücher geben einen eindrucksvollen Einblick in die Lüneburger Wohnverhältnisse der Nachkriegszeit: Zu dieser Zeit stieg die Einwohnerzahl durch die Ankunft vieler Flüchtlinge, ehemaliger KZ-Häftlinge, Besatzungssoldaten und vieler weiterer Menschen stark an. Für die Überprüfung des gesamten in Lüneburg zur Verfügung stehenden Wohnraums wurden neben den Raumgrößen, Kriegsschäden und Heizmöglichkeiten auch Angaben zu den Bewohnern erfasst, wie Namen, ob sie Wohnungsinhaber, Untermieter oder Flüchtlinge waren und ob sie an Krankheiten litten.
Ein Eintrag zeigt beispielsweise: Sieben Menschen, darunter drei Kinder, lebten damals in einer Wohnung mit knapp 60 Quadratmetern.
Nun werden die Bücher als wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte verzeichnet und im Lesesaal der Forschung zur Verfügung gestellt.



Bild 1: Beispiele zu den Wohnungsprüfungsbüchern 1946-1949.

Bild 2: Anweisungen zur Erfassung des Wohnraumes in den Wohnungsprüfungsbüchern.

Das waren noch Zeiten, als das Benzin an den Lüneburger Tankstellen unter 80 Pfennige kostete. Einen Preismast gab es 19...
01/05/2026

Das waren noch Zeiten, als das Benzin an den Lüneburger Tankstellen unter 80 Pfennige kostete. Einen Preismast gab es 1975 für die Tankstelle an der Erbstorfer Landstraße noch nicht, ein einfaches Preisschild informierte über den Selbstbedienungspreis.
Mühsam war die Preisanzeige: Im Jahr 1984 musste Tankstellenbesitzer Jan Kosak (1923 - 2005) noch selber auf die Leiter klettern, um an seiner Tankstelle Vor dem Neuen Tore die Ziffern für eine Preisänderung zu wechseln.



Bild 1: Die Shell-Tankstelle an der Erbstorfer Landstraße im März 1975. Urheber: Roger von Hartz

Bild 2: Besitzer Jan Kosak wechselt im Juli 1984 an der Tankstelle Vor dem Neuen Tore die Preisanzeige per Hand. Urheber: Josef Makovec

Nicht nur die erhaltenswerten jüngeren Zeugnisse der städtischen Verwaltung finden turnusmäßig einen Platz als Neuzugang...
24/04/2026

Nicht nur die erhaltenswerten jüngeren Zeugnisse der städtischen Verwaltung finden turnusmäßig einen Platz als Neuzugang im Stadtarchiv, sondern regelmäßig auch die persönlichen Dokumente von Personen mit Stadtbezug. Neben Personen der Stadtgeschichte, wie typischerweise ehemaligen Bürgermeistern, können dies auch ortsansässige Künstler sein, wie der Nachlass von Hugo Friedrich Hartmann exemplarisch zeigt.
Hartmann der 1870 in Westpreußen geboren wurde, zog nach seinem Studium an der Akademie für Bildende Künste in Dresden bereits Ende des 19. Jhd. nach Bardowick als Mitbegründer der dortigen Künstlerkolonie. Hartmann starb im Jahr 1960. Sein in mehreren Abgaben ins Stadtarchiv gelangter Nachlass, der bereits für Veröffentlichungen genutzt wurde, wird hier nun gesichtet und sortiert, in Abhängigkeit vom Zustand technisch bearbeitet und anschließend für einen möglichst andauernden Erhalt nach geltenden Standards für Archivgut neu verpackt.



Bild 1: Der Maler bei der Arbeit. Hartmann arbeitet im April 1938 umgeben von Natur in Mechtersen.

Bild 2: Hartmanns Führerschein, ausgestellt vor 99 Jahren – Zeugnis eines den Durchschnitt der Zeit übertreffenden Wohlstandes.

Bild 3: Der 22-jährige Hartmann posiert denkbar grimmig schauend zu Dresdener Zeiten im Rahmen eines „Indianerfestes“ für den Fotografen. Die Kostümierung ist Abbild des zeittypischen Indianerbildes im deutschen Kulturraum.

Bild 4: Auch der rege Schriftwechsel zwischen Hartmanns Eltern, Emil und Ottilie, zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges ist Teil des Familiennachlasses. Emil Hartmann verstarb an seinen Kriegsverletzungen wenige Jahre nach Geburt seines Sohnes im Alter von 33 Jahren.

Im Rahmen eines Seminars der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg erhielten 35 Studiere...
17/04/2026

Im Rahmen eines Seminars der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg erhielten 35 Studierende spannende Einblicke in die Praxis der Archivarbeit. Im Fokus stand die Archivierung von Street Art in Lüneburg als wichtiger Teil urbaner Kultur.
Bei einer Archivführung und Präsentation der im Archiv fotografisch erfassten Street Art wurde deutlich, wie lebendig Stadtgeschichte sein kann. Dr. Marie Hoop (Leuphana) und Claas Hoffmann (each one teach two e. V.) gaben dabei wertvolle Impulse und bereicherten die Diskussion.
Wir betrachten Street Art als Teil des städtischen Lebens und möchten sie auch in Zukunft sichtbar machen. Über die Fortschritte der Kooperation werden wir berichten.



© Stadtarchiv Lüneburg

Das von der KEK geförderte Projekt (siehe Post vom 12.12.2025) ist in vollem Gange: Nach Anlieferung des Verpackungsmate...
10/04/2026

Das von der KEK geförderte Projekt (siehe Post vom 12.12.2025) ist in vollem Gange: Nach Anlieferung des Verpackungsmaterials ging es direkt los (Bild 1). Unsere über 9.000 Urkunden im Kleinformat werden mitsamt Siegel mit Schwämmen trockengereinigt (Bild 2). Anschließend werden sie mit durchsichtigen Mylarstreifen in die Verpackung montiert und die Siegel werden mithilfe von „Siegelbananen“ stabilisiert (Bild 3).
Über die Projektförderung freuen wir uns sehr und hoffen, dass wir weiterhin so gut vorankommen.

Rätsel gelöst! Hier nun die Auflösung. Der Urheber ist, wenn nicht anders angegeben, Otto Puffahrt.Bild 1 oben: Grapengi...
07/04/2026

Rätsel gelöst! Hier nun die Auflösung. Der Urheber ist, wenn nicht anders angegeben, Otto Puffahrt.

Bild 1 oben: Grapengießerstraße im Juni 1991 mit der Feinkosthandlung Oltmanns
Bild 1 unten: Wallstraße 2, St.-Ursula-Schule, Februar 1991

Bild 2: Bäcker-8-Passage, Große Bäckerstraße, Mai 1988


Bild 3 oben: Dahlenburger Landstraße 18, ehemalige Tankstelle und Auto-Waschstraße, August 1986
Bild 3 unten: Imbiss, Bardowicker Straße, 1997

Bild 4 oben: Hallenbad von Süden, März 1989
Bild 4 unten: Gewerbepark Feldstraße/Berliner Straße (heute Willy-Brandt-Straße), Juni 1972. Urheber: Willehard Abraham

Bild 5: Freitreppe der Nordlandhalle, um 1973. Urheber: N. N.

Zu Ostern haben wir mal wieder ein Bilderrätsel für euch. Die Auflösung gibt’s nach den Feiertagen. Wir wünschen frohe O...
03/04/2026

Zu Ostern haben wir mal wieder ein Bilderrätsel für euch. Die Auflösung gibt’s nach den Feiertagen. Wir wünschen frohe Ostern und viel Spaß beim Rätseln!

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Wallstraße 4
Lüneburg
21335

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Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00

Telefon

04131/309-3719

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