KZ-Gedenkstätte Laura / Laura Memorial

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KZ-Gedenkstätte Laura / Laura Memorial Die Gedenkstätte Laura vermittelt als Bildungs- und Begegnungsstätte Kenntnisse über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

"Laura" war ein Außenkommando von KZ Buchenwald. Unter dem Decknamen "Laura" bestand von September 1943 bis April 1945 nahe Schmiedebach ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Für Tests der Raketenwaffe V2 mussten Häftlinge die Stollenanlage in der ehemaligen Schiefergrube Oertelsbruch ausbauen und ein unterirdisches Sauerstoffwerk im Felsen errichten. Die Gedenkstätte Laura vermittelt Kenntnisse über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Intensive Begegnungen mit ehemaligen Häftlingen tragen zur Erinnerung an das Geschehene bei. Mit dem Wunsch Herman van Hasselts, seine letzte Ruhestätte im Gelände des ehemaligen Außenlagers zu finden, setzte er symbolisch ein Zeichen des Sieges über Unmenschlichkeit und Barbarei. Mit dem Saisonbeginn 2012 wurde die neue museale Ausstellung der Gedenkstätte eröffnet. Sie informiert im Besucherzentrum und der Scheune über die historischen Geschehnisse. Maßgeblich unterstützt wurde die Ausstellungserarbeitung durch die Stiftung Buchenwald.

Winterpause der KZ-Gedenkstätte „Laura“ nach ereignisreicher Saison  Einladung zum Gedenkgottesdienst am Volkstrauertag,...
21/10/2026

Winterpause der KZ-Gedenkstätte „Laura“ nach ereignisreicher Saison
Einladung zum Gedenkgottesdienst am Volkstrauertag, 15. November, um 14 Uhr

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Noch bis zum Reformationstag, dem 31. Oktober 2026, können interessierte Gäste die KZ-Gedenkstätte „Laura“ in Schmiedebach besuchen. Danach endet eine ereignisreiche Saison 2026. Insgesamt besichtigten bis Ende September 2.600 Menschen die Ausstellung zu den historischen Geschehnissen vor Ort. Sie kamen von Nah, aus Saalfeld-Rudolstadt und den Nachbarlandkreisen, und Fern, aus dem europäischen Ausland. Darunter Geschichtsinteressierte ebenso wie Angehörige von L***rinsassen, letztere manchmal auch unangemeldet.

„Besonders diese unerwarteten Begegnungen, in denen Menschen ihre persönlichen Bezüge zum ehemaligen L***r mit uns teilen, bewegen uns oft in unserem Arbeitsalltag“, reflektiert Gedenkstättenbetreuer Patrick Metzler. „Während der heißen Sommermonate kamen zwar insgesamt weniger Besucher als in den Vorjahren, konstant blieb jedoch die Zahl der Jugendlichen, die unsere Bildungsangebote nutzten“, so der Historiker. Über 350 Schülerinnen und Schüler befassten sich intensiv mit der Geschichte des KZ-Außenkommando im Schiefergebirge.

Mit der Lesereise von Susanne Siegert durch Südthüringen im April und dem Vortrag von Patrick Metzler Mitte September im Stadtmuseum Saalfeld war diese Geschichte zudem auch in den Städten Saalfeld, Rudolstadt, Sonneberg und Bad Lobenstein präsent. Hinzu kommen die Hö-hepunkte mit den Gedenkveranstaltungen im April und September unter reger Anteilnahme zahlreicher Freunde und Unterstützer der Gedenkstätte.

Als letzte öffentliche Veranstaltung steht der ökumenische Gottesdienst zum Volkstrauertag an. Am 15. November um 14 Uhr lädt der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und der Förderverein Gedenkstätte Laura e.V. gemeinsam mit dem Kirchenkreis in die ehemalige „Häftlingsscheune“ und anschließendem Austausch in das Besucherzentrum ein. In der anschließenden Winterpause bleibt die Gedenkstätte geschlossen und öffnet seine Tore wieder ab dem 1. April 2027.

Öffnungszeiten bis 31.10.:
Mi- Fr: 14 – 17.30 Uhr
Sa, So & Feiertage: 10 – 17.30 Uhr

Der Eintritt und auch Besucherführungen sind kostenfrei.

Von September 1943 bis April 1945 bestand das unter dem Decknamen "Laura" eingerichtete Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald nahe Schmiedebach im Thüringer Schiefergebirge. Nachdem die Raketenversuchsanstalt Peenemünde von alliierten Luftangriffen getroffen worden war, verlegte die Heer...

Gedenken im ehemaligen Buchenwald-Außenlager „Laura“Kirsten van Hasselt mahnt: „Nie wieder darf nicht nur eine leere For...
30/09/2026

Gedenken im ehemaligen Buchenwald-Außenlager „Laura“

Kirsten van Hasselt mahnt: „Nie wieder darf nicht nur eine leere Formel sein. Es muss ein Auftrag sein“
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Anlässlich des 83. Jahrestages der Errichtung des KZ-Außenlagers „Laura“ in Schmiedebach bei Lehesten fand am Freitag, dem 25. September 2026, eine Gedenkveranstaltung statt. Auf Einladung von Landrat Marko Wolfram nahmen u.a. Kirsten van Hasselt, Enkelin des ehemaligen Häftlings Herman van Hasselt, mit Familie, sowie Dr. Michael Löffelsender von der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora, Mitglieder des Fördervereins, Mit-glieder des Kreistages Saalfeld-Rudolstadt sowie weitere Gäste teil.

Landrat Marko Wolfram erinnerte an die mehr als 560 Menschen, die in dem Buchenwald-Außenlager zu Tode kamen: „Ihr Leben können wir ihnen nicht zurückgeben, doch im würdigenden Gedenken ihre Namen nennen, um sie dem Vergessen zu entziehen.“ Auch Kirsten van Hasselt fand mahnende Worte und sprach: „Wenn wir sagen „Nie wieder“, dann darf das keine leere Formel sein. Es muss ein Auftrag sein. Ein Auftrag an jede Generation, die Demokratie zu verteidigen und das Miteinander zu stärken. (…) Die Häftlinge von Laura wurden Opfer eines Systems, das Menschen entwürdigte und ausgrenzte. Deshalb ist Erinnerung mehr als ein Blick zurück. Erinnerung bedeutet auch, in der Gegenwart aufmerksam zu sein. Sie verpflichtet uns, jeder Form von Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und extremistischem Denken entschieden entgegenzutreten.“

Für eine wunderbare musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgten Erik Elias und José Gomez Sares von der Kreismusikschule Saalfeld.

(Fotos: Kirsten van Hasselt und Marko Wolfram am Gedenkstein (1), Teilnehmerinnen und Teilnehmer während eines Musikstücks (2), von Carolin Schreiber, Presse- und Kulturamt des Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, 2026)

26/09/2026

Anlässlich des 83. Jahrestages der Errichtung des KZ-Außenlagers „Laura“in Schmiedebach fand am gestrigen 25. September 2026 eine Gedenkveranstaltung statt. Auf Einladung von Landrat Marko Wolfram nahmen u.a. Kirsten van Hasselt, Enkelin des ehemaligen Häftlings Herman van Hasselt, mit Familie, sowie Dr. Michael Löffelsender von der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora, Mitglieder des Fördervereins, Mitglieder des Kreistages sowie weitere Gäste teil. Für eine wunderbare musikalische Begleitung sorgten Erik Elias und José Gomez Sares von der Kreismusikschule Saalfeld. Wir danken allen Teilnehmenden für diese würdige Veranstaltung. ♥️

21. September 1943 – die ersten 200 Häftlinge aus Buchenwald erreichen den ‚Oertelsbruch‘. Damit beginnt für sie und übe...
21/09/2026

21. September 1943 – die ersten 200 Häftlinge aus Buchenwald erreichen den ‚Oertelsbruch‘.

Damit beginnt für sie und über 2000 weitere Männer, die die SS in den kommenden Monaten in das „Außenkommando Laura“ deportiert die „Hölle im Schieferberg“.
Zunächst untergebracht in Schieferspalthütten treiben ihre Aufseher sie zur Arbeit in den Stollen und zum Aufbau des eigentlichen L***rs im Landwirtschaftsgut im „Fröhlichen Tal“. Am 13. Oktober stirbt Albert Dépalle im Alter von 40 Jahren. Er gilt als das erste von mindestens 500 Todesopfern die der Aufbau des Rüstungsbetriebs „Vorwerk Mitte Lehesten“ in den folgenden Wintermonaten fordert.

An sie alle erinnern wir am Freitag, 25. September in einer Gedenkstunde im ehemaligen L***rgelände. Beginn ist 15 Uhr.

Gedenkakt zum 83. Jahrestag der L***rerrichtung am 25. September 2026 um 15 Uhr---Am 21. September jährt sich die Errich...
10/09/2026

Gedenkakt zum 83. Jahrestag der L***rerrichtung am 25. September 2026 um 15 Uhr
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Am 21. September jährt sich die Errichtung des "Außenkommando Laura" des KZ Buchenwald zum 83. mal.
Zu diesem Anlass lädt Landrat am Freitag, 25. September zum offiziellen Gedenken des Saalfeld-Rudolstadt im ehemaligen L***rgelände im "Fröhlichen Tal" in Schmiedebach.
Um 15 Uhr werden wir gemeinsam mit dem Förderverein Gedenkstätte Laura e.V. am Gedenkstein Kränze für die Opfer des Nationalsozialismus niederlegen.

Wir freuen uns auf die Begegnungen und den Austausch mit allen, die sich der KZ-Gedenkstätte "Laura" verbunden fühlen.

10/09/2026
Lehrkräftefortbildung am 08.09.2026, 14 - 17:30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt---Die Arolsen Archives sind bekann...
28/08/2026

Lehrkräftefortbildung am 08.09.2026, 14 - 17:30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt
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Die Arolsen Archives sind bekannt als weltgrößte Datenbank für die Opfer des Nationalsozialismus. Arolsen School unterstützt zudem mit vielfältigen Bildungsangeboten die Vermittlung historisch-politischer Inhalte. Für die digitale Demokratiebildung ab Klasse 9 stehen auf der Bildungsplattform z.B. verschiedene Lernmodule sowie Unterrichtsmaterialien bereit, u.a. mehrere Mini-Games (mit einer Bearbeitungsdauer von 10 – bis 90 Min).

Das interaktive Minigame „Suspekt. Landschaft der Verbrechen“ bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in ein vielschichtiges Verständnis von Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler gehen auf Spurensuche in einem der vielen Außenlager des KZ Buchenwald: in vier 360°-Ansichten erschließen sie die Landschaft der Verbrechen anhand historischer Fotos, Dokumenten, Zeitzeugeninterviews und weiterer Medien.

In der Veranstaltung wird die Bildungsreferentin der Arolsen Archives „Suspekt“ mit den entsprechenden Materialien vorstellen sowie Hinweise zum Einsatz im Unterricht geben.
Ergänzend dazu stellt Patrick Metzler, Gedenkstättenkoordinator der KZ-Gedenkstätte Laura, die Gedenkstätte als außerschulischen Lernort vor und gibt einen Überblick über das bestehende Bildungsangebot sowie Möglichkeiten einer nachhaltigen Zusammenarbeit.

https://www.arolsen-school.org/lernmodul-teach/suspekt/

Anmeldung über den Link in den Kommentaren.

Was ist hier passiert? Begib dich auf eine virtuelle Spurensuche rund um die Orte des ehemaligen L***rs Ohrdruf, das in der NS-Zeit zum KZ Buchenwald gehörte.

Vortrag am 16.09.26 im Stadtmuseum Saalfeld---Auf Einladung des Geschichts- und Museumsverein Saalfeld e.V. spricht unse...
28/08/2026

Vortrag am 16.09.26 im Stadtmuseum Saalfeld
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Auf Einladung des Geschichts- und Museumsverein Saalfeld e.V. spricht unser Gedenkstättenbetreuer Patrick Metzler am 16. September um 19 Uhr im .saalfeld im Franziskanerkloster.

Der Vortrag trägt den Titel "Zwangsarbeit im Fröhlichen Tal. Das L***r "Laura" und die Raketenrüstung im Oertelsbruch in Lehesten 1943-1945".

Der Zugang zum Vortragsraum ist über den Seiteneingang in der Brudergasse.

DANKE an unsere langjährige Freundin und Unterstützerin Kirsten van Hasselt! Als Enkelin des ehemaligen niederländischen...
31/07/2026

DANKE an unsere langjährige Freundin und Unterstützerin Kirsten van Hasselt!

Als Enkelin des ehemaligen niederländischen Häftlings Herman van Hasselt, berichtet sie immer wieder auch in ihrer Heimat über die Geschichte ihres Großvaters und seine grausamen Erfahrungen im ehemaligen Außenlager „Laura“. Auf dem Bild im Hintergrund sind beide zu sehen.
Gestern hat sie für Jugendliche des Summercamps einen Vortrag über ihn im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste – kurz ASF – gehalten.

„Sie konnten nicht vergessen, also dürfen wir es auch nicht“ steht auf einer Tafel in der Gedenkstätte. Danke für deinen Beitrag, liebe Kirsten!

29/07/2026

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besucht Christian Tischner, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zahlreiche Kultureinrichtungen in Freistaat. Am Dienstag, 28. Juli, machte er in der KZ-Gedenkstätte Laura des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt in Schmiedebach Halt. Begrüßt wurde er von Maik Kowalleck, der als 1. Beigeordneter Landrat Marko Wolfram vertrat und Peter Lahann, dem Leiter des Presse- und Kulturamtes des Landratsamtes, das für die Gedenkstätte zuständig ist, sowie Dorit Gropp, Vorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte. Zudem nahmen Nicole Vockeroth, Bürgermeisterin der Stadt Lehesten, und Yvonne Mützel, Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge an dem Termin teil.

Patrick Metzler, seit 2020 Koordinator der KZ-Gedenkstätte, erklärte auf einem Rundgang durch das Gelände des ehemaligen Außenlagers die wichtigsten Daten und Fakten zur L***rgeschichte. Das Außenlager des KZ-Buchenwald war im September 1943 eingerichtet worden, um die Raketenproduktion der N***s unter Tage zu verlagern und vor Angriffen der Alliierten zu schützen. Rund 2.600 Häftlinge waren bis zur Befreiung des L***rs am 13. April 1945 dort inhaftiert. Mehr als 500 überlebten die schwere Zwangsarbeit, Misshandlungen und Entbehrungen des L***ralltags nicht.

Besonders interessierte den Minister die Entwicklung des Außenlagers zu einer Gedenkstätte und die pädagogische Arbeit heute. Als Keimzelle gilt die Errichtung eines Gedenksteins im Jahr 1956. Die Gedenkstätte selbst wurde 1979 in einem Teil der großen Scheune als ehemaliger Hauptunterkunft der Gefangenen eingerichtet. Mit der Kreisgebietsreform 1994 ging die Trägerschaft auf den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt über, der 2010 den Häftlingsbereich erwarb, sanierte und mit Unterstützung des Freistaates neu gestaltete und seit der Wiedereröffnung 2012 mit eigenem Personal betreibt. „Der Landkreis stellt sich hier in vorbildlicher Weise seiner Verantwortung“, betonte Kowalleck.

„Mit der Aufwertung der Stelle des Koordinators konnten wir Kontinuität in die Betreuung der Gedenkstätte bringen und die pädagogische Arbeit ausbauen“, sagte Lahann.

Adresse

Fröhliches Tal 104
Lehesten
07349

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 17:30
Donnerstag 14:00 - 17:30
Freitag 14:00 - 17:30
Samstag 10:00 - 17:30
Sonntag 10:00 - 17:30

Telefon

+4936653264675

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