Kunstsammlung der Universität Leipzig

Kunstsammlung der Universität Leipzig Die Kustodie verwaltet alle Kunstbestände der Universität Leipzig. Die Kunstsammlung der Universität Leipzig umfasst heute ca. 10.000 Objekte vom 14. bis zum 21.

Jahrhundert. Es handelt sich nicht nur um Gemälde, Plastik und Grafik, die in Ausstellungen gezeigt oder in kustodieeigenen Depots verwahrt wird. Alle beweglichen und unbeweglichen Kunstgüter in Verwaltungseinrichtungen, Fakultäten und Instituten der Universität werden ebenfalls von der Kustodie verwaltet, darunter auch baugebundene Kunstwerke und Denkmäler im öffentlichen Raum. Dauerausstellung i

n der Kunstsammlung im Rektoratsgebäude:

"600 Jahre Kunst der Universität Leipzig"

Rektoratsgebäude
Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Montag 11-15 Uhr

Besichtigung auch nach telefonischer Vereinbarung.
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Morgen findet der erste Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Athena und ihre Töchter" statt!Die Kunsthistorikerin...
28/05/2026

Morgen findet der erste Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Athena und ihre Töchter" statt!

Die Kunsthistorikerin Dr. Conny Dietrich (Jena) stellt die Leipziger Künstlerin Philippine Wolff - Arndt (1849—1940) vor. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Hörsaal 8, Hörsaal gebäude der Universität Leipzig am Campus Augustusplatz, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig, statt. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf viele Zuhörer und Zuhörerinnen!

Gerne möchten wir euch mit dieser Postreihe in den Restaurierungsprozess von vier unserer Gemälde mitnehmen, die ihr akt...
20/05/2026

Gerne möchten wir euch mit dieser Postreihe in den Restaurierungsprozess von vier unserer Gemälde mitnehmen, die ihr aktuell in unserer Ausstellung „Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig“ besichtigen könnt. Unsere Restauratorin Claudia Nicolaisen-Luckenbach fertigte Fotos während des Konservierungsprozesses an, die euch einen Einblick in ihre Arbeit gewähren sollen.

Johann Friedrich Schröter, Bildnis Rahel Amalie Auguste Trier, um 1800, Öl auf Leinwand, 70,5 x 55,5 cm, Kunstsammlung Universität Leipzig

2: Zu sehen ist der Zustand vor der Bearbeitung, noch mit Sicherungspapierchen und verfärbten Retuschen. Unter UV-Beleuchtung bekommt man einen guten Überblick über den aktuellen Zustand des Objekts: zum einen erkennt man an den Schlieren den unregelmäßig aufgetragenen Firnisüberzug.* Aber vor allem fällt das ganze Ausmaß der zahlreichen großflächigen Retuschen auf, die sich nicht nur auf das Tuch beschränken, sondern auch auf weitreichende Überarbeitungen im Gewand, die sich dunkel vom Untergrund abheben. Auch der oktogonale Bildausschnitt scheint überarbeitet zu sein.

3: Gesamtaufnahme während der Reinigungsmaßnahmen: Links sind die verfärbten Retuschen auf der Haube bereits entfernt, was das Erscheinungsbild deutlich beruhigt.

4: Die Beule, die sich hier unter starkem Streiflicht konvex abzeichnet, ist entstanden durch Wandputzreste, die bei einer früheren Aufhängung rückseitig zwischen Keilrahmen und Leinwand gefallen sind und diesen Schaden verursacht haben. Solchen potentiellen Schäden versuchen wir heute mit dem Anbringen eines Rückenschutzes an den Gemälden zuvorzukommen.

5: Der Blick durch das Mikroskop lässt erkennen, was das bloße Auge nicht sieht: die heute so deutlich sichtbare Signatur am unteren Bildrand folgt zwar durchaus einer darunterliegenden ersten Version, ist aber nicht die originale Fassung. Vermutlich war diese unter den nachdunkelnden älteren Firnisschichten zu schlecht lesbar und hat zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Auffrischung erfahren.

*Firnis ist eine transparente Abschlussschicht, die zum Schutz der Gemälde aufgebracht wird.

VORTRAGDr. Conny Dietrich, Kunsthistorikerin Jena29. Mai 2026, 19 UhrHörsaal 9, Hörsaalgebäude,Universitätsstraße 3, 041...
19/05/2026

VORTRAG
Dr. Conny Dietrich, Kunsthistorikerin Jena

29. Mai 2026, 19 Uhr

Hörsaal 9, Hörsaalgebäude,
Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig

Am 29.05. begrüßen wir die Kunsthistorikerin Dr. Conny Dietrich im Rahmen unseres Begleitprogramms zur Ausstellung „Athena und ihre Töchter - Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig“. In ihrem Vortrag widmet sie sich der Leipziger Künstlerin Philippine Wolff-Arndt (1849-1940).

Wie viele Künstlerinnen ihrer Zeit geriet Wolff-Arndt nach und nach in Vergessenheit. Der Vortrag widmet sich dem Leben und Schaffen der Leipziger Malerin, die sich in ihrer zweiten Lebenshälfte verstärkt gesellschaftspolitisch engagierte, für Frauenrechte und die Friedensbewegung eintrat und 1933 in die Emigration getrieben wurde.

Philippine Wolff-Arndt, Selbstbildnis, 1879, Verbleib unbekannt, aus: Philippine Wolff-Arndt: Wir Frauen von einst. Erinnerungen einer Malerin. München 1929 (Repro: Universitätsbibliothek Leipzig)

Führung durch die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“Die Kuratorin, Dr. Christine Hübner, führt durch die Ausstellung:...
15/05/2026

Führung durch die Ausstellung „Athena und ihre Töchter“

Die Kuratorin, Dr. Christine Hübner, führt durch die Ausstellung:

Dienstag, 26. Mai 2026, 18 Uhr
Galerie im Neuen Augusteum

Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche nach Frauen in der Geschichte und der Kunstsammlung der Universität Leipzig. Wer mehr über die Rolle von Frauen in Kunst und Gesellschaft erfahren möchte, sollte sich diesen Termin vormerken.
Wir freuen uns auf euch!

Foto: Kustodie/Paul Altmann

Wir danken allen Referent:innen sowie den zahlreichen Besucher:innen herzlich für ihr Kommen und den gelungenen Abend im...
13/05/2026

Wir danken allen Referent:innen sowie den zahlreichen Besucher:innen herzlich für ihr Kommen und den gelungenen Abend im Rahmen unserer Vernissage.
Der inspirierende Austausch und das große Interesse haben diese Veranstaltung besonders bereichert.

Galerie im Neuen Augusteum
Augustusplatz 10, 04109 Leipzig
Di — Fr 14–18 Uhr und
Sa 11–14 Uhr

11/05/2026

Was für eine Museumsnacht!

Drei Standorte, zahlreiche Besucher:innen und ein Abend voller Begegnungen, Gespräche und besonderer Momente. Vielen Dank an alle, die diesen Abend mit uns erlebt und zu einer besonderen Atmosphäre beigetragen haben.

Hier sind einige Eindrücke aus unserer Lesung, Führung und Bastelaktion.

08/05/2026

Museumsnacht • 2026 • Kustodie

18:00–24:00 Uhr
ATHENA UND IHR TÖCHTER - FRAUEN IN DER KUNSTSAMMLUNG DER UNIVERSITÄT LEIPZIG

Inspiration ist weiblich! In der über 600-jährigen Geschichte der Universität standen Frauen selten in der ersten Reihe und oft im Schatten der Männer. Doch auch sie prägten das Universitätsleben als Stifterinnen, Künstlerinnen, Studentinnen und gelehrte Frauen. Die Ausstellung stellt Frauen in den Mittelpunkt.

18:00–24:00 Uhr
ATHENA UND IHRE TÖCHTER - WISSENSRALLYE ÜBER DEN CAMPUS

Die Rallye vermittelt Wissenswertes über Frauenfiguren in den Kunstwerken der Ausstellung und auf dem Campus sowie über Frauen in der Leipziger Wissenschaft - früher und heute. Startpunkt ist die Galerie im Neuen Augusteum, wo Objekte aus verschiedenen Epochen der Kunstsammlung zu sehen sind.

07/05/2026

Unsere Veranstaltungen zur Museumsnach
im Paulinum

18.30—24 Uhr
FINSTERE GESTALTEN IM PAULINUM

Wo verstecken sich Gerippe, Teufel, Sensenmann und andere finstere Figuren in den Kunstwerken? Zählt Totenköpfe, löst knifflige Rätsel und findet das geheime Lösungswort! Wer traut sich zu unserem Quiz ins Paulinum?

19—19.30 Uhr
TEUFEL, GERIPPE, SENSENMANN
Kurzführung
Die historische Paulinerkirche war ein beliebter Bestattungsort. In den Gedächtnismalen des 16.-18. Jahrhunderts begegnen uns zahlreiche gruselige Gestalten. Die Todessymbolik ist allgegenwärtig und mahnt an die Vergänglichkeit des irdischen Lebens.

05/05/2026

Figurenwerkstatt Nachtgestalten: Köpfe tauschen Erlaubt! Hier wird gemischt, getauscht und neu erfunden: Köpfe, Körper und Füße wandern von Figur zu Figur und ergeben lustige, verrückte oder geheimnisvolle Nachtgestalten. Mit viel Fantasie entstehen neue Wesen - so einzigartig wie ihre Erfinder/innen. Mach mit und finde deine Nachtsgestalt!

Von 18:30-21:00 Uhr findet ihr uns im Forum Take5 im 2. OG der Strohsackpassage 6-10 04109 Leipzig. Folgt einfach den Schildern, wir freuen uns auf euch!

Das Kunstwerk des Monats Mai ist ein Foto, das wir in der Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ zeigen. Es ist eine Foto...
04/05/2026

Das Kunstwerk des Monats Mai ist ein Foto, das wir in der Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ zeigen. Es ist eine Fotografie von Annegrete Janda-Bux (1928–2016), einer candidata (lat. „Kandidatin“) der Kunstgeschichte, aus dem Jahr 1952.

Aufgenommen vom Institutsfotografen Herbert Zschunke (1921) zeigt es die junge Studentin während ihrer Arbeit in der Ritterstraße, in Vorbereitung auf ihren Katalog für den Kunstbesitz der Universität Leipzig.

Auf dem ersten Bild sehen wir den ovalen Rahmen aus dem Epitaph des Juristen Ferdinand August Hommel (1697—1765), aktuell im Paulinum zu sehen), welcher an eine größeres Leinwandgemälde angelehnt ist. Fragmente davon hält sie in den Händen.

Auf dem zweiten Bild ist Janda-Bux zusammen mit dem Institutsfotografen der Kunstgeschichte, Herbert Zschunke, zu sehen. Er half ihr wohl bei der fotografischen Dokumentation der Objekte.

Das dritte Bild zeigt den Institutsfotografen, er posiert im Rahmen eines historischen Porträts. Um den Hals hat er sich die Bekrönung des ovalen Rahmens vom Porträt Ferdinand August Hommel (siehe erster Slide, an der Wand angelehnt) umgehängt. Heute gehen unsere Restauratorinnen etwas behutsamer mit den Kunstwerken um!

Janda-Bux’ Verzeichnis ist bis heute eine wichtige Arbeitsgrundlage für die 1971 gegründete Kustodie. Mehr zu dem Bild und der Geschichte der Kustodie kann man auf unserer Website erfahren.

Adresse

Goethestraße 2 (Krochhochhaus)
Leipzig
04109

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