Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig

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Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig Exponate aus fünf Jahrhunderten in einer historischen und einer systematischen Ausstellung

Eine chronologisch geordnete ständige Ausstellung mit dem Titel: "Die Suche nach dem vollkommenen Klang" bietet Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente und zeichnet die bedeutendsten musikhistorischen und instrumentenbautechnischen Epochen in 13 größeren Kapiteln nach. Der Besucher erlebt dabei nicht nur eine visuelle Zeitreise; denn ein neu entwickeltes 3D-Soundsystem macht die Musik vergangener Jahrhunderte auch hörbar. Die Ausstellung umfasst folgende Abteilungen:

• Renaissance: "frembde canzones und gute teutsche Liedlein"
• Heinrich Schütz: Die Sehnsucht nach der harmonischen Ordnung
• Bartolomeo Cristofori: Instrumentenbauer am Hofe der Medici
• Johann Sebastian Bach: Director chori musici
• Zimelien
• Tonkunst um 1800 – Meisterspiel und Liebhaberei
• Stein & Streicher – vier Generationen Mühe und Fleiß
• Romantik – in Liebe zerflossenes Gefühl
• Sachsen, der musikalische Großlieferant
• "Die Stimme ertönt und verhallt…" - Musikautomaten und Musikwiedergabegeräte
• Bewegte Zeiten – Zeit der Bewegungen
• Neue Renaissance – Rückbesinnung auf die alte Musik.

15/10/2026
Zwischen Restaurierung und Erfindung – Restaurierungsprojekte und -ethik seit 1880Was macht eine gelungene Restaurierung...
14/10/2026

Zwischen Restaurierung und Erfindung – Restaurierungsprojekte und -ethik seit 1880

Was macht eine gelungene Restaurierung aus? Historische Instrumente zu restaurieren bedeutet mehr, als sie handwerklich instand zu setzen. Es geht auch darum, wie wir mit historischen Materialien umgehen und welche Entscheidungen zwischen Bewahren, Ergänzen und Rekonstruieren getroffen werden.

Genau darum soll es sich am Tag der Restaurierung drehen!
Freut euch auf spannende Einblicke, Gespräche und musikalische Beiträge! 🎶

📅 Sonntag, 18. Oktober 2026, ab 10 Uhr
📍 Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
🎟️ Eintritt zum Museum

Kommt vorbei!

13/10/2026

Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum | Geomungo II – Das „Instrument der Gelehrten“

Warum wird das Geomungo eigentlich oft als „Instrument der Gelehrten“ bezeichnet? Herzlich willkommen zu Part 6 von „Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum“.
Das Geomungo hat eine lange Geschichte. Während der koreanischen Joseon-Dynastie von 1392 bis 1897 wurde es besonders von Gelehrten geschätzt.
Dabei war es mehr als nur ein Instrument zur Unterhaltung. Das Spielen des Geomungo galt als Teil der geistigen und kulturellen Bildung und wurde mit Bildung und Selbstkultivierung verbunden.
Daher kommt auch die Bezeichnung „Instrument der Gelehrten“.
Das Geomungo wurde aber nicht nur von Gelehrten gespielt. Es fand sowohl in der Musik am koreanischen Königshof als auch in der Volksmusik Verwendung.

Wenn euch unsere Reihe über die Kultur und Geschichte koreanischer Instrumente interessiert, folgt uns gerne.

Musik: „국악연주곡_유초신지곡_염불도드리1-1“ – Korea Copyright Commission, CC BY
Bildquellen: National Gugak Center, Gugak Archive / Fotos: Seung-yeol Na (KOGL Type 1); Shin Yun-bok, „거문고줄고르는여인“ – Korea Copyright Commission, Gongu Madang (CC BY); Kang Se-hwang, „현정승집도“ – Korea Copyright Commission, Gongu Madang (CC BY); Shin Yun-bok, „상춘야흥“ – Wikimedia Commons (Public Domain); „Portrait of King Yeongjo“ – National Palace Museum of Korea (KOGL Type 1)
Video: Chaewon Lee, Hanna Schröder

🎶 Ein neues Ohr für Robert Schumann!Wie klang Schumanns Musik auf den Instrumenten seiner Zeit?Gemeinsam mit dem Cellist...
07/10/2026

🎶 Ein neues Ohr für Robert Schumann!

Wie klang Schumanns Musik auf den Instrumenten seiner Zeit?

Gemeinsam mit dem Cellisten Jonas Seeberg und der Pianistin Jongsuk Kim möchten wir erstmals Robert Schumanns Werke für Violoncello und Hammerflügel auf Originalinstrumenten einspielen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein ganz besonderes Instrument aus der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums: der um 1828 in Leipzig gebaute Hammerflügel von Johann Nepomuk Tröndlin.

Historische Instrumente wie dieses können aus konservatorischen Gründen nur begrenzt gespielt werden. Umso wichtiger ist es, ihren besonderen Klang zu dokumentieren und für die Zukunft hörbar zu bewahren.

Mit eurer Unterstützung entsteht deshalb mehr als nur ein Album: Ihr helft dabei, Schumanns Musik aus einer neuen klanglichen Perspektive erlebbar zu machen und zugleich den einzigartigen Klang eines wertvollen historischen Instruments für kommende Generationen festzuhalten.

💿 Das Album erscheint beim Label Raumklang.

🎯 Unser Ziel: 7.000 € – nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip.

👉 Helft uns, dieses besondere Klangdokument Wirklichkeit werden zu lassen, und unterstützt „Ein neues Ohr für Robert Schumann!“ auf der Leipziger Crowd:

leipziger-crowd.de/Schumann

06/10/2026

Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum | Geomungo I – Wie wird es gespielt?

Herzlich willkommen zu Part 5 von „Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum“. Heute stellen wir euch das traditionelle koreanische Saiteninstrument Geomungo vor.
Auf den ersten Blick sieht es dem Gayageum vielleicht ähnlich. Gespielt wird es aber ganz anders.
Das Geomungo hat nicht zwölf, sondern sechs Saiten. Zum Spielen wird ein kleines Stäbchen verwendet, das Suldae genannt wird. Damit werden die Saiten angeschlagen oder gezupft.
Traditionell besteht der Resonanzkörper aus Paulownien- und Kastanienholz, die Saiten aus Seide.
Wie die meisten Geomungos besitzt auch unser Instrument 16 Bünde. Auf ihnen werden die Saiten heruntergedrückt, um die Tonhöhe zu verändern. Die Bünde funktionieren dabei ähnlich wie bei einer Gitarre.
Das Instrument in unserer Sammlung stammt vermutlich aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Wenn ihr mehr über koreanische Instrumente und unsere Sammlung erfahren möchtet, folgt uns gerne!

Musik: „국악연주곡_유초신지곡_염불도드리1-1“ – Korea Copyright Commission, CC BY
Bildquellen: National Gugak Center, Gugak Archive / Fotos: Seung-yeol Na, KOGL Type 1; National Gugak Center, Gugak Encyclopedia – „Geomungo“ / Suldae, KOGL Type 4
Video: Chaewon Lee, Hanna Schröder

30/09/2026

🎬 Ein Film. Eine Orgel. Und eine Geschichte, die ganz ohne gesprochene Worte auskommt.

In unserer Reihe *Kinoorgel Live!* zeigen wir euch unterschiedliche Stummfilme. Diesmal den Scherenschnittfilm *Die Abenteuer des Prinzen Achmed* von Lotte Reiniger.

✨ Kinoorgel Live!
Samstag, 3. Oktober 2026 · 16 Uhr
GRASSI Museum für Musikinstrumente

Wir freuen uns auf euch!

Video Ausschnitte aus Prinz Achmet von Lotte Reiniger
Musik: Veit Heller

29/09/2026

Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum | Gayageum III – Wie wird es gespielt?

Wie spielt man eigentlich ein Gayageum? Herzlich willkommen zu Part 4 von „Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum“.
Auf den ersten Blick wirkt das Gayageum vielleicht wie ein einfaches Saiteninstrument: Die Saiten liegen über einem langen hölzernen Resonanzkörper und werden mit den Fingern der rechten Hand gezupft. Doch beim Spielen kommt die linke Hand ins Spiel: Mit ihr werden die Saiten heruntergedrückt. So kann die Tonhöhe während des Spielens verändert werden.
Traditionell wird das Gayageum im Sitzen gespielt und liegt dabei quer vor dem Musizierenden.
Der Resonanzkörper wird traditionell aus Paulownienholz gefertigt, die Saiten bestehen aus Seide. Unter jeder Saite befindet sich ein beweglicher Steg, der Anjok genannt wird. Diese Stege werden zum Stimmen des Instruments verwendet.

Wenn ihr mehr über koreanische Instrumente und unsere Sammlung erfahren möchtet, folgt uns gerne!

Musik: „국악연주곡_유초신지곡_염불도드리1-3“ – Korea Copyright Commission, CC BY
Bildquellen: National Gugak Center, Gugak Archive / Fotos: Seung-yeol Na, KOGL Type 1
Gayageum-Video: Hyunjeong Park .stringartist
Video: Chaewon Lee, Hanna Schröder

24/09/2026

Endlich ist es so weit! 🎉
Heute beginnt die "internationale Konferenz anlässlich des Festjahres für Paul de Wit".
Zum Auftakt freuen wir uns riesig, heute Abend unser neues Buch zum ersten Mal live vorzustellen:

„…und diene treu der Musik“
Paul de Wit – Musiker, Sammler, Verleger

Vor uns liegen vier Tage mit Vorträgen, Gesprächen und musikalischen Begegnungen.
Und für alle, die sich angemeldet haben: Bis heute Abend!

Video: Hanna Schröder




23/09/2026

Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum | Gayageum II - Warum 13 Saiten?
Warum besitzt das Gayageum in unserer Sammlung eigentlich eine Saite mehr als ein gewöhnliches Sanjo-Gayageum? Herzlich willkommen zu Part 3 von „Klangkulturen – Gugak: Von Korea in unser Museum“.
Unser Instrument ist eine modifizierte Form aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.
In Nordkorea wurden traditionelle Instrumente in dieser Zeit weiterentwickelt – ähnlich wie auch in anderen Teilen der Welt. Dabei entstanden unter anderem 13-saitige Varianten des Gayageum.
Bei einigen dieser Instrumente fehlen außerdem die traditionellen seitlichen Endstücke, die sogenannten Yang’idu. Auch bei unserem 13-saitigen Gayageum fehlen diese.
Das könnte darauf hindeuten, dass unser Instrument aus Nordkorea stammt. Sicher belegt ist der genaue Herstellungsort allerdings nicht.
Und genau das macht die Geschichte unseres Instruments so spannend: Manchmal können wir aus einem Objekt Hinweise auf seine Vergangenheit gewinnen, aber nicht alle Fragen eindeutig beantworten.
Wenn ihr mehr über die Geschichten hinter unserer Sammlung erfahren möchtet, folgt uns gerne!

Musik: „국악연주곡_유초신지곡_상령산4-1“ – Korea Copyright Commission, CC BY
Bildquellen: National Gugak Center, Gugak Archive / Fotos: Woon-gu Kang, Seung-yeol Na, Robert Garfias
KOGL Type 1 bzw. Type 4
Video: Chaewon Lee, Hanna Schröder

22/09/2026

Viele von euch erinnern sich bestimmt noch an unseren Spendenaufruf aus dem vergangenen Winter. Dank euch haben wir damals unser Spendenziel erreicht. Und jetzt ist es endlich so weit:
Wir präsentieren unser neues Buch über Paul de Wit!
Am kommenden Tag der „Internationalen Konferenz anlässlich des Festjahres für Paul de Wit“. Dort stellen wir unser Buch erstmals vor – und wir freuen uns riesig, es euch zu zeigen!

Video: Hanna Schröder



Adresse

Johannisplatz 5 – 11
Leipzig
04103

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