Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

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Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig Samstag im Monat um 14:00 Uhr.

Die Gedenkstätte erinnert an die Geschichte des Arbeitseinsatzes tausender ziviler Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs in Leipzig und Umgebung. Die Gedenkstätte steht außerdem als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas, arbeitet mit Lehrer_innen und Schüler_innen in Bildungsprojekten zusammen und organisiert öffentliche Veranstaltungen zum Thema Zwangsarbeit.

Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte und über das ehemalige Hasag-Gelände jeden 2.

📣Veranstaltungstipp: 📍Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Pöge-HausAusschluss durch Arbeitszwang? Verfolgung und En...
07/10/2026

📣Veranstaltungstipp:

📍Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Pöge-Haus
Ausschluss durch Arbeitszwang? Verfolgung und Entrechtung jüdischer Leipziger:innen 1933-1939. Vortrag und Gespräch mit Rike Pietrzeniuk

👉Während die Zwangsarbeit jüdischer KZ-Gefangener in großen Lagern wie Buchenwald oder Auschwitz vielen Menschen bekannt ist, wird der erzwungene Arbeitseinsatz von Jüdinnen und Juden vor der eigenen Haustür selten besprochen. Dabei kamen an den meisten Orten Deutschlands bereits ab 1933 wechselnde Formen des Arbeitszwangs als Mittel der antisemitischen Verfolgung zum Einsatz.

So auch in Leipzig: Während jüdische Geschäfte schließen mussten und zahlreiche Berufsverbote verhängt wurden, zwangen Ämter und Verwaltung immer mehr jüdische Leipziger:innen in einen demütigenden Arbeitsdienst – sei es auf Mülldeponien oder in der Städtischen Arbeitsanstalt der Riebeckstraße 63. Wer waren die Betroffenen dieser Maßnahmen, und wie wurde die Schikane des NS-Staats von lokalen Akteur:innen legitimiert und durchgesetzt?

🎤Gemeinsam mit Rike Pietrzeniuk, die in ihrer Masterarbeit die Entrechtung der Leipziger Jüdinnen und Juden im Zeitraum 1933–1939 untersucht hat, möchten wir diesem weitgehend unerforschten Thema auf den Grund gehen. Nach einer kurzen historischen Einführung werden wir Erinnerungen von Opfern und Überlebenden besprechen.

👉Die Veranstaltung ist Teil der Reihe: „Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig“, die von der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ durchgeführt wird. Im Rahmen des Projektes entstand außerdem die Broschüre „Ich halte es hier nicht mehr lange aus … Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig.“

📍Veranstaltungsort: Pöge-Haus
Hedwigstraße 20, Leipzig-Neustadt
Tram 1, 3, 8 (Einertstraße)

Abbildung: Fotografie des staatlich organisierten Boykotts des jüdischen Kaufhauses Joske (Karl-Heine-Straße 43-45) am 1. April 1933. (SGM Leipzig/Fritz Böhlemann, Inv.-Nr. F/105d/AB)

📣Protest der freien Träger im Bereich Erinnerungskultur in Sachsen👉Der Regierungsentwurf des Freistaates Sachsen für den...
23/09/2026

📣Protest der freien Träger im Bereich Erinnerungskultur in Sachsen

👉Der Regierungsentwurf des Freistaates Sachsen für den Doppelhaushalt 2027/28 sieht eine Nullrunde und damit eine „de facto-Kürzung“ bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten (StSG) vor. Auch bei der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) sind Kürzungen von 30% geplant.
Dies wird in erster Linie zu Lasten der Fördermittel für die freien Träger gehen:
Institutionelle Förderungen von Einrichtungen in freier Trägerschaft sowie Projektmittel für zahlreiche Akteure, die durch die StSG ausgereicht werden, sind von stagnierenden Fördermitteln seitens des Landes bedroht.

‼️Wir appellieren an die Abgeordneten des Sächsischen Landtages und die Kulturministerin:

Setzen Sie sich im anstehenden parlamentarischen Prozess für eine ausreichende, angemessene und verlässliche Ausstattung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten ein, damit diese auch die freien Träger auskömmlich finanzieren kann!
Ebenso fordern wir, dass eine 30 % Kürzung bei der sLAG abgewendet wird!

Zu den freien Trägeren zählen u.a.









Runde Ecke Leipzig

Wir sind Teil von „Tacheles“ – dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen! 💙Und wir freuen uns ganz besonders, euch heute ...
17/09/2026

Wir sind Teil von „Tacheles“ – dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen! 💙

Und wir freuen uns ganz besonders, euch heute das Herzstück unseres Projekts vorzustellen: unsere neue Broschüre zur Zwangsarbeit von Jüdinnen und Juden als Instrument nationalsozialistischer Verfolgung.

📍Seit gut einem Jahr trifft sich eine Arbeitsgruppe aus Haupt- und Ehrenamtlichen der GfZL, recherchiert, diskutiert und arbeitet gemeinsam an dieser Broschüre. Denn das Thema wurde für Leipzig bislang nur punktuell erforscht und thematisiert.

📖Wir möchten mit der Broschüre die bisherige Forschung zusammenbringen, einen Einstieg in das Thema ermöglichen und es anhand biografischer Recherchen vertiefen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen und ihre Lebensgeschichten.
Am 4. November ist es so weit: Wir stellen die Broschüre erstmals öffentlich vor!
Wir erzählen von der Entstehung, präsentieren erste Ergebnisse und möchten mit euch über die Recherchen, die Biografien und offene Fragen ins Gespräch kommen.

👉Die Broschürenvorstellung ist Teil unserer Veranstaltungsreihe im Rahmen von „Tacheles“.

Los geht es am 22. Oktober mit einem Vortrag und Gespräch mit Rike Pietrzeniuk zur Geschichte von Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Leipziger in den 1930er-Jahren.

Den Abschluss bildet am 19. November ein Expertengespräch mit Nicolas Lelle. Gemeinsam sprechen wir über die Verflechtung von Antisemitismus und Arbeitsideologie im Nationalsozialismus – ein Zusammenhang, der auch in den Biografien unserer Broschüre sichtbar wird.

Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse dieser einjährigen gemeinsamen Arbeit endlich mit euch zu teilen – und auf eure Fragen, Gedanken und Gespräche!

📅 22. Oktober – Vortrag & Gespräch mit Rike Pietrzeniuk
📖 4. November – Vorstellung der Broschüre
💬 19. November – Expertengespräch mit Nicolas Lelle

Was für ein tolles Fest! 🥳Danke an alle, die am vergangenen Donnerstag mit uns 25 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit Le...
16/09/2026

Was für ein tolles Fest! 🥳

Danke an alle, die am vergangenen Donnerstag mit uns 25 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig gefeiert haben – für die lieben Worte, die Wertschätzung und die vielen Ermutigungen!

Mit Grußworten von Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig, sowie Dr. Markus Pieper, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, haben wir unser Jubiläumsfest eröffnet. Und natürlich kam auch unser Überraschungsgast Andrei Iwanowitsch Moiseenko zu Wort!

In einem kleinen Rückblick haben Mitarbeiter und Ehrenamtliche der GfZL auf 25 Jahre Gedenkstättenarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement zurückgeblickt. Vieles musste erkämpft, aufgebaut und immer wieder weiterentwickelt werden. Möglich war und ist das nur durch den Einsatz vieler Menschen im Ehren- und Hauptamt sowie durch unsere Unterstützer und Kooperationspartner.

Deshalb sagen wir auch an dieser Stelle noch einmal von Herzen Danke an alle, die die Gedenkstätte in den vergangenen 25 Jahren begleitet und unterstützt haben! ❤️

Ihr möchtet die Arbeit der Gedenkstätte unterstützen? Dann werdet Fördermitglied!
Alle Informationen dazu findet Ihr auf unserer Website – Link in Bio.

Fotos: Christian Rothe

🫶In 25 Jahren Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig steckt sehr viel Arbeit von vielen Menschen, die sich ehrenamtlich u...
04/09/2026

🫶In 25 Jahren Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig steckt sehr viel Arbeit von vielen Menschen, die sich ehrenamtlich und hauptamtlich engagiert haben. Wir sagen DANKE an alle, die die GfZL in den letzten 25 Jahren unterstützt haben!

👉Wir sind eine ehrenamtlich getragene und basisdemokratisch organisierte Gedenkstätte. Träger der GfZL ist der Erinnern an NS-Verbrechen in Leipzig e.V. mit einem ehrenamtlichen Vorstand.

🤝Im monatlichem Plenum und bei Perspektiventreffen treffen wir wichtige Entscheidungen Weiterentwicklung gemeinsam. Wir setzen auf Austausch, Partizipation und ein solidarisches Miteinander.

Fotocredits gehen an:

Foto: Estare Weiser mit ihrer Familie sowie haupt- und ehrenamtlich Engagierten der GfZL, 2025

📝 Hier kommt unser Veranstaltungsprogramm für September und Oktober 2026!📍Unsere Stadtteilrundgänge starten in die letzt...
03/09/2026

📝 Hier kommt unser Veranstaltungsprogramm für September und Oktober 2026!

📍Unsere Stadtteilrundgänge starten in die letzte Runde für dieses Jahr.

👉Am 22. Oktober findet die erste von drei Veranstaltungen im Rahmen unseres Projekts von Tacheles 2026 - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen statt.

👉 Alles unsere Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung.
Ausführliche Informationen zu allen Terminen findet ihr auf unserer Website!

Ihr seid herzlich eingeladen, am 10. September 2026 ab 19 Uhr mit uns in der galerie KUB (Kantstraße 18) 25 Jahre Gedenk...
26/08/2026

Ihr seid herzlich eingeladen, am 10. September 2026 ab 19 Uhr mit uns in der galerie KUB (Kantstraße 18) 25 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig zu feiern!

Special: Ab 19 Uhr wird unsere Kollegin Anne Friebel mit Nachfahr:innen ehemaliger Zwangsarbeiter:innen aus unterschiedlichen Ländern und Generationen über ihre Familiengeschichten ins Gespräch kommen. Welche Spuren hat die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in den Familien der Nachkommen hinterlassen? Wie verändert sich die Erinnerung über Generationen hinweg? - werden Fragen sein, um dieses gehen wird.

Im Anschluss wollen wir bei Musik und Getränken gemeinsam einen netten Abend verbringen.

Kommt vorbei und stoßt mit uns auf 25 Jahre Erinnerungs- und Bildungsarbeit zu NS-Zwangsarbeit in Leipzig und Sachsen an.

📣Mit der Eröffnung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig am 12. Dezember 2001 entstand in Deutschland die erste Gede...
25/08/2026

📣Mit der Eröffnung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig am 12. Dezember 2001 entstand in Deutschland die erste Gedenkstätte, die sich explizit dem Thema NS-Zwangsarbeit widmete!

📍Heute bestehen mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin - .ns_zwangsarbeit und dem Museum Zwangsarbeit in Nationalsozialismus weitere Einrichtungen, die sich unter verschiedenen Schwerpunkten dezidiert mit NS-Zwangsarbeit beschäftigen.
Hinzu kommen viele Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Erinnerungsorte und Akteure, die NS-Zwangsarbeit in ihrer Einrichtung und Arbeit thematisieren. In München entsteht bspw. derzeit mit dem Erinnerungsort Neuaubing des eine ganz neue Einrichtung, die sich mit NS-Zwangsarbeit vor Ort auseinandersetzt.

👉Die GfZL ist auch Mitglied im Netzwerk der Erinnerungsorte zur NS-Zwangsarbeit in Deutschland, das insgesamt 15 Mitglieder zählt.



adlerwerke
nbg ns_zwangsarbeit


📣 Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unte...
24/08/2026

📣 Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen - mit Euch!Stay tuned:  mehr Infos...
24/08/2026

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen - mit Euch!

Stay tuned: mehr Infos zur Geschichte der GfZL und zu Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte folgen.

Adresse

Permoserstraße 15
Leipzig
04318

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00

Telefon

+493412352075

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