Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig Samstag im Monat um 14:00 Uhr.

Die Gedenkstätte erinnert an die Geschichte des Arbeitseinsatzes tausender ziviler Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs in Leipzig und Umgebung. Die Gedenkstätte steht außerdem als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas, arbeitet mit Lehrer_innen und Schüler_innen in Bildungspr

ojekten zusammen und organisiert öffentliche Veranstaltungen zum Thema Zwangsarbeit.

Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte und über das ehemalige Hasag-Gelände jeden 2.

Gestern hatten wir die Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch und den Stiftungsrat der Stiftung Sächs...
22/05/2026

Gestern hatten wir die Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch und den Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten bei uns zu Gast.

Bei einer Führung durch die Gedenkstätte und über das ehemalige HASAG-Werksgelände haben wir die Arbeitsgebiete der GfZL und unsere Pläne vorgestellt: in den kommenden zwei Jahren möchten wir unsere Dauerausstellung erneuern!

Wir danken der Stiftungsratsvorsitzenden Frau Klepsch, den Vertreter:innen des BKM, den Mitgliedern des Stiftungsrates und den Mitarbeiter:innen der Stiftung Sächsische Gedenkstätten für den Besuch und die große Wertschätzung gegenüber unserer Arbeit.



💡Wusstet ihr, dass es erst zwei zeitgeschichtliche Grabungen in Leipzig gab?👉Eine davon fand in den letzten Wochen in de...
18/05/2026

💡Wusstet ihr, dass es erst zwei zeitgeschichtliche Grabungen in Leipzig gab?

👉Eine davon fand in den letzten Wochen in der heutigen Diezmannstraße 12 im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher statt.
Dort befand sich das 1942 errichtete Lager „Mangold“ in dem ca. 900 zivile Zwangsarbeiter:innen aus ganz Europa, insbesondere aber der Sowjetunion untergebracht gewesen sind.

📍Sie mussten vor allem für die Firma Rudolf Sack arbeiten. Das Unternehmen mit Sitz in Leipzig Plagwitz stellte und während des Zweiten Weltkrieges Rüstungsgüter wie Maschinengewehr-Wagen, Hülsen für Bomben und Granaten sowie Grabenpflüge her.
Nach Kriegsende diente die Anlage zunächst als Lager für Displaced Persons und anschließend bis 1950 als Quarantänelager für deutsche Flüchtlinge aus dem Osten.

📝Das Grundstück soll wieder bebaut werden. Nun untersuchte das Landesamt für Archäologie Sachsen im Vorfeld die Fläche. Dabei registrierte das Grabungsteam ca. 600 Befunde. Dazu zählen vor allem Fundamente, Pfosten und Holzböden der Baracken, Wege, Gruben, ein Heizraum und die Splitterschutzgräben. Auch Objekte, die aus der Zeit der Lagernutzung stammen und zum täglichen Leben der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter gehörten, wie
beispielsweise Lederschuhe, Teller, Tassen, Löffel und Glasflaschen wurden gefunden.

👉Die erste Grabung fand übrigens 2023 an der Capastraße statt, wo sich das Barackenlager „Neuer Meßplatz“ befunden hat.

📍Die GfZL ist seit 2019 Mitglied der Arbeitsgruppe „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“. Die AG will mit Hilfe vorhandener archäologischer, baulicher, bildlicher und historischer Quellen auf die Bedeutung der NS-Zwangsarbeit in Sachsen aufmerksam machen.
Weitere Mitglieder sind die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten, das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V., das Landesamt für Archäologie Sachsen und das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.



Stiftung Sächsische Gedenkstätten
sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS

18/05/2026

Ein Gutachten hat die Tätigkeit des Schuhherstellers während des Nazi-Regimes untersucht. Der Heimatort des früheren Bosses diskutiert dessen Ehrenbürgerwürde.

🥳Danke für eine tolle Museumsnacht 2026!Wir haben uns gefreut, dass wir auch in diesem Jahr wieder bei der Museumsnacht ...
12/05/2026

🥳Danke für eine tolle Museumsnacht 2026!

Wir haben uns gefreut, dass wir auch in diesem Jahr wieder bei der Museumsnacht Halle & Leipzig dabei sein konnten.

👉Die GfZL nimmt bereits seit 2012 an der Museumsnacht teil und es ist immer wieder toll zu sehen, wie interessiert die Besucher:innen sind.

Danke für Euren Besuch!



In den nächsten Tagen zeigen wir euch Fotos von dieser spannenden Grabung in Leipzig. Hier schon mal ein Artikel aus der...
04/05/2026

In den nächsten Tagen zeigen wir euch Fotos von dieser spannenden Grabung in Leipzig. Hier schon mal ein Artikel aus der LVZ Leipziger Volkszeitung zum Thema.

Tipp: Ausstellungstour „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” organisiert von der sLAG
04/05/2026

Tipp: Ausstellungstour „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” organisiert von der sLAG

Eine interaktive und kompakte Wanderausstellung zum Forschungsprojekt , das sich mit Fotos von Deportationen im Nationalsozialismus auseinander setzt. Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungs...

04/05/2026

Weil es so schön war, kommt hier ungeschnitten und mit Originalton dieses tolle Video.
Am Donnerstagabend haben wir im Westflügel Leipzig in den 100. Geburtstag von Andrei Iwanowitsch Moiseenko reingefeiert.
Es war ein toller und bewegender Abend mit vielen fröhlichen Momenten!
Danke an alle, die daran mitgewirkt haben!

Vielen Dank an Judy Lybke für das Tortengeschenk und für die Herstellung der großen Torte an die Konditorei Corso in Leipzig und für die vegane Torte an Deli Leipzig.

In der vergangenen Woche haben wir Andrei Iwanowitsch Moiseenko in vier Schulen begleitet!Vor zahlreichen Schüler:innen ...
30/04/2026

In der vergangenen Woche haben wir Andrei Iwanowitsch Moiseenko in vier Schulen begleitet!

Vor zahlreichen Schüler:innen berichtete er über sein Leben, beantwortete die Fragen der Jugendlichen und erzählte ihnen, auf was es aus seiner Sicht im Leben ankomme.

Danke an alle Schulen, Lehrer:innen und vielen interessierten Jugendlichen in und um Leipzig, die uns und Andrei Moiseenko letzte Woche so herzlich empfangen haben! Ihr habt eine tolle Atmosphäre geschaffen. Diese Begegnungen bedeuten Andrei und auch uns sehr viel!

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.

Die Besuche in den Schulen wurden zudem ermöglicht durch eine Förderung der abriporta Stiftung



EVZ Foundation

Adresse

Permoserstraße 15
Leipzig
04318

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00

Telefon

+493412352075

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