Gedenkstätte Frenkel-Haus

Gedenkstätte Frenkel-Haus Das Frenkel-Haus erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel in ihrem ehemaligen Wohnhaus.

Lesung und Gespräch über die deutsche ErinnerungskulturDie Gedenkstätte Frenkel-Haus und die VHS Detmold-Lemgo laden am ...
07/11/2025

Lesung und Gespräch über die deutsche Erinnerungskultur

Die Gedenkstätte Frenkel-Haus und die VHS Detmold-Lemgo laden am Dienstag, den 18. November 2025 auf 19:00 Uhr herzlich zur Lesung und Diskussion mit Max Czollek ein. Im Mittelpunkt des Abends steht die deutsche Erinnerungskultur.

Max Czollek, der zuvor u. a. das vieldiskutierte Buch „Desintegriert Euch“ (2018) veröffentlichte, liest aus seinem Bestseller „Versöhnungstheater“ (2023) und zeigt auf, wie die Erinnerung an die Shoa im gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs inszeniert, instrumentalisiert und vielfach neu verhandelt wird. Anhand kritischer Analysen eröffnet er einen reflektierten Blick auf eingeübte Gedenkrituale und Erinnerungspraxen.

Im anschließenden Gespräch lässt sich auch ein Blick auf Lemgos Erinnerungskultur werfen und es kann beispielsweise gemeinsam diskutiert werden, wie künftig erinnerungspolitische Prozesse gestaltet werden können.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „80 Jahre Kriegsende in Lemgo“ und findet passenderweise auch kurz nach dem Gedenktag am 09. November statt. Der Eintritt kostet 5€. Um Anmeldung über vhs-detmold-lemgo.de wird auf Grund der begrenzten Platzzahl gebeten.

Foto: Paula Winkler

Wir haben zudem von 15 bis 18 Uhr geöffnet!
04/11/2025

Wir haben zudem von 15 bis 18 Uhr geöffnet!

Der Verein Stolpersteine und Frenkel-Haus e. V., der sich um die Pflege der Lemgoer  sowie die etwaige Verlegung neuer S...
23/11/2024

Der Verein Stolpersteine und Frenkel-Haus e. V., der sich um die Pflege der Lemgoer sowie die etwaige Verlegung neuer Steine durch Gunter Demnig kümmert und zugleich Förderverein unseres Hauses ist, wurde gestern mit dem Adolf-Sternheim-Preis der und der .lemgo ausgezeichnet.

Dieser Preis, benannt nach dem Holocaustüberlebenden Lemgoer Adolf Sternheim, der in Lemgo das begründete, zeichnet besonderes ehrenamtliches Engagement aus.

Wir gratulieren zu dieser hochverdienten Auszeichnung!

Auch das Frenkel-Haus hat ausnahmsweise eine Stunde länger, also von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
31/10/2024

Auch das Frenkel-Haus hat ausnahmsweise eine Stunde länger, also von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

  vor 80 Jahren wurden fünf Menschen der Familie Frenkel ermordet.„Am 16. Oktober [1944] schlug der Blitz mit grausamste...
18/10/2024

vor 80 Jahren wurden fünf Menschen der Familie Frenkel ermordet.

„Am 16. Oktober [1944] schlug der Blitz mit grausamster Kraft bei uns ein. Meine lieben Eltern, meine lieben kleinen Brüder [... ] waren auf der Transportliste [nach Auschwitz]“, schreibt Karla Raveh (geb. Frenkel) in ihrem Buch „Überleben. Der Leidensweg der jüdischen Familie Frenkel aus Lemgo“ (1986). Sie und ihre Familie waren zu dieser Zeit seit über zwei Jahren im Ghetto/Konzentrationslager Theresienstadt gefangen, in das sie Ende im Sommer 1942 aus Lemgo über Bielefeld verschleppt worden waren.

Ihre Familie – das waren zu diesem Zeitpunkt ihr Vater Walter (47 Jahre), ihre Mutter Herta (43), ihre große Schwester Helga (19), ihre kleinen Brüder Ludwig (10) und Uriel (3) sowie ihre Großmutter Helene Rosenberg (66). Ihre andere Großmutter Laura Frenkel war bereits 1942 im Alter in Theresienstadt verstorben. Karla Frenkel war 1944 17 Jahre alt.

„Dass dies zum „Endlösungs-Programm“ gehörte, verstanden wir nicht!“ Mit dieser Formulierung bezieht sich Karla Raveh (geb. Frenkel) auf den menschenverachtenden, nationalsozialistischen Begriff der „Endlösung der Judenfrage“.

Helene Rosenberg sowie die beiden Schwestern Helga und Karla Frenkel sollten in Theresienstadt zurückbleiben, doch „[Helga] wollte unbedingt zusammen mit den Eltern im Transport verschickt werden. Sie sagte mir, als ich sie bat, doch bei mir zu bleiben, - >>Die Eltern brauchen mich!

Adresse

Echternstraße 70
Lemgo
32657

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