29/04/2026
Hast du schon mal einen Eiertanz veranstaltet? Und woher kommt das Sprichwort überhaupt...?🥚💃
Ursprünglich stammt die Redewendung aus Johann Wolfgang von Goethes Roman "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Dort führt Mignon, ein junges Mädchen, das Kunststück auf. Mit verbundenen Augen tanzt sie zwischen rohen Eiern umher, ohne sie zu zerbrechen.
Der Lohrer Künstler Hermann Amrhein griff Goethes Vorlage auf. Er schnitzte eine Tänzerin, die von Eiern und Kerzen umgeben ist. Die Szene hat etwas Mystisches an sich. Die Frau wirkt wie in Trance und die Eier scheinen um die herum zu schweben. Amrheins Eiertanz sieht eleganter aus, als es die Redewendung erwarten lassen würde.
Wenn du diese Woche in den Mai tanzt, versuch des doch mal mit einem Eiertanz 😉