LWL-Archäologie für Westfalen

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LWL-Archäologie für Westfalen Westfalens Boden ist reich an archäologischen Schätzen. Wir schützen, erhalten und dokumentieren sie.

In Westfalen setzen sich die Archäologen unter dem Dach des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als unabhängiges Fachamt für den Bodendenkmalschutz ein. Die LWL-Archäologie für Westfalen arbeitet deshalb als Träger öffentlicher Belange eng mit den Denkmalbehörden der Kommunen, der Kreise und des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen. Wir stellen hier unsere vielfältige Arbeit vor: Schutz, Erhalt, Sicherung und Dokumentation von Bodendenkmälern, aktuelle Ausgrabungen, Projekte und Forschungen, die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, die Kooperation mit freiwilligen Helfern, Vereinen und Verbänden und Archäologieinteressierten.

15/10/2026
15/10/2026

⛏️ Wo liegen die Anfänge des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet?

In Sprockhövel-Hasslinghausen (Ennepe-Ruhr-Kreis) geht ein Forschungsteam aus LWL-Archäologie, und dieser Frage direkt vor Ort auf den Grund. In einem Waldgebiet haben sich Stollen, Schächte und Halden erhalten – Spuren der frühen Steinkohlegewinnung, die zeigen, wie sich der Bergbau von einfachen Schächten zum komplexen Stollenbau entwickelt hat.

🔎 Bei der aktuellen Grabung werden Schächte untersucht, Bohrungen in Halden durchgeführt und Fundmaterial für naturwissenschaftliche Datierungen geborgen. So wird sichtbar, wie die frühen Bergleute gearbeitet haben und wie aufwendig der Bergbau schon damals war.

Die Forschungskooperation verbindet Archäologie, Bergbaugeschichte und Geowissenschaften und eröffnet neue Einblicke in die Frühgeschichte des Ruhrgebiets – lange vor der Industrialisierung.

🤝 Ein gemeinsames Forschungsprojekt von LWL-Archäologie für Westfalen, GeoPark Ruhrgebiet und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

Weiter Infos gibt es in der aktuellen Pressemitteilung im LWL-Newsroom: https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=64964

Video: LWL

🔎 Geschichte selbst ausgraben!Rund 20 Jugendliche gehen im ehemaligen Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock auf archäol...
14/10/2026

🔎 Geschichte selbst ausgraben!

Rund 20 Jugendliche gehen im ehemaligen Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock auf archäologische Spurensuche. Mit Kelle, Maßband und Kamera untersuchen sie gemeinsam mit der LWL-Archäologie für Westfalen Spuren eines Ortes, der von Krieg, Gefangenschaft, Flucht und Vertreibung erzählt.

Was dabei aus dem Boden kommt, macht Geschichte greifbar – und regt dazu an, über Freiheit, Toleranz und Menschenwürde nachzudenken.

Ein gemeinsames Projekt mit der Jugendbauhütte Westfalen und der Gedenkstätte Stalag Stukenbrock. 🤝

Fotos: LWL/ E. Daood

Weitere Infos gibt es in der aktuellen Pressemitteilung im LWL-Newsroom: https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=64956

📚 Neu im Buchhandel: Die Denkmaltopographie der Stadt HammWie lebten die Menschen an der mittleren Lippe vor Jahrtausend...
13/10/2026

📚 Neu im Buchhandel: Die Denkmaltopographie der Stadt Hamm

Wie lebten die Menschen an der mittleren Lippe vor Jahrtausenden? Wie entwickelte sich Hamm von den frühesten Siedlungsspuren bis zur heutigen Stadt?
Der neue Band „Denkmäler in Westfalen 3.1. Stadt Hamm: Stadtmitte“ nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Stadt – von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit. 🏛️

Drei fundierte Überblicksbeiträge widmen sich der Ur- und Frühgeschichte sowie der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit – sowohl innerhalb als auch außerhalb des historischen Stadtkerns. Sie vermitteln den aktuellen Forschungsstand und eröffnen faszinierende Einblicke in die Siedlungsgeschichte Hamms.

Herausgegeben vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Hamm, ist der Band eine wertvolle Lektüre für alle, die sich für Archäologie, Denkmalpflege und die Geschichte Westfalens interessieren.

📖 Unser Lesetipp für alle Geschichtsinteressierten!

🔎 Mehr Informationen zum Buch:
👉 https://www.lwl-archaeologie.de/de/blog/neu-im-buchhandel/

Foto: Michael Imhof Verlag, LWL/K. Ballerstaedt

12/10/2026

Unser kleines Reel nimmt euch mit auf eine aktuelle Ausgrabung, die eine kleine Sensation zutage gefördert hat.

Gemeinsam mit der Stadtarchäologie Dortmund untersuchte die LWL-Archäologie für Westfalen eine außergewöhnliche Siedlung aus der Römischen Kaiserzeit (1.–5. Jh. n. Chr.).

🔥 Das Besondere: Entdeckt wurde ein einzigartiger Werkstattbereich mit außergewöhnlich gut erhaltenen Anlagen zur Metallverarbeitung und zum Metallrecycling – eine Premiere im Westen des germanischen Siedlungsgebiets.

⚒️ Hier wurde offenbar römischer Metallschrott eingeschmolzen und wiederverwendet. Die Funde liefern damit seltene Einblicke in das handwerkliche Leben der Germanen außerhalb des Römischen Reiches.

🌍 Die Fundstelle ist von überregionaler Bedeutung.

Zum Abschluss der Grabungen wurde der besterhaltene Ofen komplett geborgen. So kann dieser einzigartige Befund zukünftig ausgestellt und für die Öffentlichkeit erhalten werden.

🤝 Eine gemeinsame Entdeckung der LWL-Archäologie für Westfalen und der Stadtarchäologie Dortmund.

Videe: LWL-AfW

10/10/2026

🔔 Ab heute läuten in Dülmen die Glocken!

Vom 10. Oktober 2026 bis zum 14. Januar 2027 ist im in Dülmen das beeindruckende Modell der Glockengussgrube zu sehen, die hier 2022 archäologisch untersucht und ausgegraben wurde.

Die Ausstellung wird von verschiedenen Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen begleitet.

Und auch unsere kurze Doku über die Ausgrabungen könnt ihr vor Ort entdecken – direkt neben dem Modell der Gussgrube.

📍 Also: Vorbeischauen, Geschichte entdecken und einen Blick auf ein besonderes Stück Dülmener Archäologie werfen!

🔎 Sondengehen in Soest: Entdecken, melden, informieren!Mit Metalldetektoren lassen sich spannende Funde im Boden entdeck...
05/10/2026

🔎 Sondengehen in Soest: Entdecken, melden, informieren!

Mit Metalldetektoren lassen sich spannende Funde im Boden entdecken – und damit kann die Arbeit der Archäologie wertvoll ergänzt werden. Gleichzeitig gilt es, wichtige rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, etwa das Denkmalrecht, die Meldepflicht und die Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer.

📍 Ort: Seminarraum des Archivgebäudes, Niederbergheimer Straße 24, Soest
🕔 Beginn: 17 Uhr
👥 Teilnahme: maximal 45 Personen

Was erwartet euch?

🏺 Julia Ricken, Leiterin der Stadtarchäologie Soest, stellt spannende Funde von Sondengehenden aus dem Soester Stadtgebiet vor und zeigt, wie vielfältig die Entdeckungen und Meldungen sein können.

🎤 Anschließend informiert Dr. Ulrich Lehmann, LWL-Verantwortlicher für Sondengehende, über wichtige Aspekte rund um das Sondengehen.

❓ Zum Abschluss gibt es eine offene Fragerunde – also die perfekte Gelegenheit, eigene Fragen loszuwerden!

⚠️ Wichtig: Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

📧 Anmeldung per E-Mail an: [email protected]

Sorgsame Tierbestattungen: Funde wie liebevoll drapierte Hundeskelette aus der Steinzeit oder Friedhöfe mit Tierbestattu...
04/10/2026

Sorgsame Tierbestattungen: Funde wie liebevoll drapierte Hundeskelette aus der Steinzeit oder Friedhöfe mit Tierbestattungen zeigen, dass emotionale Bindungen und eine Form von "Fürsorge" oder Verehrung für Tiere weit in die Geschichte zurückreichen.

Ein Beispiel aus Westfalen: Zum Tag des Tierschutzes blicken wir weit zurück in die Vergangenheit – nach Ascheberg im Kreis Coesfeld. Dort stießen Archäolog:innen der LWL-Archäologie für Westfalen bei Ausgrabungen in einer frühmittelalterlichen Siedlung auf das Skelett eines Hundes.

Das Besondere: Der Hund lag in einer sauber ausgehobenen, rechteckigen Grabgrube. Er wurde also nicht einfach verscharrt, sondern offenbar bewusst und sorgfältig bestattet. 🐕

Archäologische Funde wie dieser geben uns einen ungewöhnlichen Einblick in die Beziehung zwischen Mensch und Tier – und lassen uns darüber nachdenken, welche Rolle Tiere im Leben vergangener Gesellschaften spielten.



Fotos: LWL/C. Kersting

🏺 2.000 Jahre alte Siedlung in Bielefeld-Stieghorst entdeckt!Beim Bau eines neuen Mehrfamilienhauses stießen Archäolog:i...
02/10/2026

🏺 2.000 Jahre alte Siedlung in Bielefeld-Stieghorst entdeckt!

Beim Bau eines neuen Mehrfamilienhauses stießen Archäolog:innen auf die Spuren eines eisenzeitlichen Hofes aus dem 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

🔎 Entdeckt wurden ein rund 20 Meter langes Haupthaus, mindestens vier Nebengebäude und Keramikscherben. Die Bauweise des Haupthauses gibt spannende Einblicke in den Wandel der Architektur und gilt als Vorläufer späterer germanischer Langhäuser.

🌾 Auch eine rund 4.000 Jahre alte Feuerstein-Pfeilspitze wurde gefunden – ein weiterer Hinweis darauf, wie lange Menschen diesen Ort schon nutzten.

Alle Details findet ihr im LWL-Newsroom: https://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=64870

📸Archäologie am Hellweg e.G./Angelina Friedrich; LWL/Sebastian Düvel

Wie lebten Menschen vor Hunderttausenden von Jahren in der Region des heutigen Nordrhein-Westfalen? Und wie passten sie ...
01/10/2026

Wie lebten Menschen vor Hunderttausenden von Jahren in der Region des heutigen Nordrhein-Westfalen? Und wie passten sie sich an die extrem wechselnden Bedingungen der Eiszeit an?

Dr. Michael Baales, Archäologe beim LWL, nimmt in seinem Vortrag mit zu bedeutenden Funden über die Menschheitsgeschichte: von den frühen Steinwerkzeugen aus der Balver Höhle bis zur Entdeckung des Neandertalers bei Mettmann 1856.

Während der Eiszeit veränderten sich Klima und Landschaft immer wieder grundlegend. Mächtige Eisschilde reichten zeitweise bis in den Raum der heutigen Ruhr, während in wärmeren Phasen Elefanten und Flusspferde hier lebten. Wie konnten Menschen unter diesen Bedingungen überleben?

📍 Kokskohlenbunker,
📅 8. Oktober 2026 | 18 Uhr
⏱️ ca. 2 Stunden
🎟️ Eintritt frei

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zur Ausstellung „überLeben in der Eiszeit“.

Kommt vorbei und erfahrt mehr über die Menschen, die schon vor Hunderttausenden von Jahren in NRW lebten!

Adresse

An Den Speichern 7
Münster
48157

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 14:00
Mittwoch 09:00 - 14:00
Donnerstag 09:00 - 14:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+492515918801

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