Archäologisches Museum der WWU Münster

Archäologisches Museum der WWU Münster Archäologisches Museum, Lehrsammlung und Außerschulischer Lernort. Führungen und Schulklassenprogramme auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Das Archäologische Museum der WWU - bestehend seit 1884 - bietet mit seiner umfangreichen Sammlung für alle Interessierten spannende Einblicke in Kunst und Kunsthandwerk antiker Kulturen des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients. Sämtliche Sammlungsbestände - die Originalsammlung, die Abgusssammlung antiker Skulpturen, die Modellsammlungen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer sowie die M

ünzsammlung - sind in Lehre und Forschung der Universität Münster eingebunden, stehen aber selbstverständlich auch der Öffentlichkeit sowie den Schulen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Führungen und Vorträge unterschiedlicher Themenstellung, museumspädagogische Aktionen und Ausstellungen angeboten. Leitbild
Wir betrachten unser Museum als eine stets aktuell forschende Bildungsinstitution, die ihre Inhalte interessant, kompetent, engagiert, aber auch – im Sinne des Mottos der WWU Münster „wissen leben“ – ungezwungen und einladend für Studierende und öffentliches Publikum anbietet.

Vergangene Woche wurde in der armenischen Hauptstadt Jerewan die Ausstellung "Die achteckige Kirche von Artaxata – Die E...
05/06/2026

Vergangene Woche wurde in der armenischen Hauptstadt Jerewan die Ausstellung "Die achteckige Kirche von Artaxata – Die Entdeckung eines monumentalen Bauwerks aus dem 4. Jahrhundert" eröffnet. Mit dabei waren unter anderem unser Direktor Prof. Achim Lichtenberger, unser Kurator Dr. Torben Schreiber und Saskia Erhardt, die über die Ausgrabungen in Artaxata promoviert.

Bereits seit 2018 graben die drei in der ehemaligen hellenistischen Königsstadt gemeinsam mit armenischen Kollegen. Die Entdeckung des ältesten bekanntesten christlichen Sakralbaus Armeniens vor zwei Jahren war für das Land eine kleine Sensation. Denn der Legende nach war es das erste Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde - noch vor dem Römischen Reich. Trotz der jahrhundertelangen Eingliederung in das Osmanische Reich und später in die Sowjetunion gehören über 90 Prozent der rund drei Millionen Menschen, die in Armenien leben, der Armenischen Apostolischen Kirche an. Das Christentum spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für die nationale Identität Armeniens.

Entsprechend hochrangig war die Ausstellungseröffnung im Matenaradan besetzt: Anwesend waren die armenische Kulturministerin Zhanna Andreasyan sowie die deutsche Botschafterin Claudia Busch, der italienische Botschafter Alessandro Ferranti und der EU-Botschafter Vassilis Maragos.

Weitere Infos findet Ihr unter dem Link in der Bio.

.geschichte.ms

Nur noch bis Freitag habt Ihr die Gelegenheit, unsere Sonderausstellung "Sizilien - Insel der Arethusa" zu sehen. Danach...
24/03/2026

Nur noch bis Freitag habt Ihr die Gelegenheit, unsere Sonderausstellung "Sizilien - Insel der Arethusa" zu sehen. Danach schließen wir für einen Monat, um die Dauerausstellung wieder aufzubauen. Ihr könnt uns zwischen 10 und 18 Uhr besuchen, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Infos findet Ihr unter dem Link in der Bio.

Bild: Archäologisches Museum

Thema des Monats Juli: Vor Göttern und Gelehrten – Medizin in der AntikeIm Fall von Krankheit oder Verletzung gab es in ...
02/07/2025

Thema des Monats Juli: Vor Göttern und Gelehrten – Medizin in der Antike

Im Fall von Krankheit oder Verletzung gab es in der Antike zwei mögliche Anlaufstellen: Die Religion und die Medizin. Noch heute leisten Ärzt:innen einen Eid, der auf Hippokrates (ca. 460 – 370 v. Chr.) zurückgeht. Er und seine Schüler prägten die rationale Medizin. Asklepios und Hygeia, Kinder Apollons, wurden als Heilgottheiten verehrt. Ihr Erbe lebt weiter: Der Schlangenstab des Asklepios (röm. Aesculap) ist bis heute Apothekensymbol. Die Ärzt:innen der Antike waren ein weites Spektrum von Generalisten bis hin zu Spezialisten. Augenheilkunde, Gynäkologie, Chirurgie, Ernährungswissenschaften und viele weitere Praktiken waren in der Antike vertreten. Etwa 120 verschiedene Operationen lassen sich durch die literarischen und archäologischen Quellen nachweisen.

Einige Instrumente, die in der Antike für medizinische Zwecke verwendet wurden, weisen erstaunlich viele Ähnlichkeiten mit Instrumenten der modernen Medizin auf. In der Sammlung des Archäologischen Museums befinden sich mehrere dieser antiken Instrumente. Sie geben einen Einblick in die Medizin zur Zeit der Römer. Erfahren Sie mehr beim Vortrag des „Thema des Monats“ von Paula Marie Rothmund. Dieser findet am 6., 13. und 27. Juli um 14:15 Uhr im Archäologischen Museum der Universität Münster (Domplatz 20-22) statt.

Adresse

Domplatz 20-22
Münster
48143

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Archäologisches Museum der WWU Münster erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Archäologisches Museum der WWU Münster senden:

Teilen

Kategorie