Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg Im Kunstmuseum Magdeburg KMd trifft romanischer
Bau auf zeitgenössiche Kunst. Jahrhundert.
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Inmitten der Landeshauptstadt Magdeburg liegt das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, ältestes erhaltenes Bauwerk Magdeburgs und zugleich wichtigster Ausstellungsort für Gegenwartskunst und Skulptur in Sachsen-Anhalt. Architektur und Nutzungsgeschichte des Gebäudes spiegeln in einmaliger Weise die wechselvolle von Blüte, Zerstörung und Wiederaufbauwille geprägte Historie der Stadt wider. Auße

rgewöhnlich und spannungsreich zugleich ist die singuläre Situation eines Kunstmuseums in einem romanischen Gebäudekomplex aus dem 11. Den Sammlungsbestand und die Sonderausstellungen zur Kunst der Gegenwart in der romanischen Architektur zu präsentieren bedeutet Konfrontation, Auseinandersetzung und Bezugnahme von Gegenwart und Vergangenheit, ermöglicht den Vergleich und die Erkenntnis von Korrespondenzen und Brüchen. Nicht das lückenlos Museale vergangener Epochen, sondern die Kunst als lebendiges, zeitabhängiges, changierendes System steht im Mittelpunkt von Sammlung und Ausstellungen. Durch den bewussten Verzicht auf vorgegebene Laufrichtungen durch Architektur, Kunstsammlung und Sonderausstellungen bleibt für den Besucher die besondere Raumerfahrung als Chance für ein modernes Rezeptionsverhalten. Verantwortlichkeit:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 56 50 20
[email protected]

Unser Tipp fürs Wochenende: Am Sonntag ist nicht nur das Künstlerduo Juliana Vrady und Andrey Vrady mit ihrer interaktiv...
30/05/2026

Unser Tipp fürs Wochenende: Am Sonntag ist nicht nur das Künstlerduo Juliana Vrady und Andrey Vrady mit ihrer interaktiven Performance „Pop-Up Museum of YOU & Future YOU“ zu Gast, sondern wir bieten auch eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Grace Weaver. Prélude“ um 15 Uhr an.

Abb: Grace Weaver. Prélude, Ausstellungsansicht 2026, Foto: Hans-Wulf Kunze

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
28/05/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:

Der Weltschmerz entsteht heute als melancholische Sicht auf die menschliche Zerstörung von Natur und Heimat, die Krisen aus Kriegen, Hunger und Leid. Die künstliche Wirbelsäule unter dem Titel „In der Schwebe“ verkauft uns Igor Simić als Allheilmittel für und gegen alles, was uns aus dem Gleichgewicht bringt. Ähnlich wie das Internet vermeintliche Wunderheilmittel gegen sämtliche Beschwerden bereithält, so erscheint uns dieser Wirbelsäulenersatz als die endgültige Lösung für ein rundum glückliches Leben. Ob Igor Simićs fetischisiertes Hightech-Produkt auch gegen den „Weltschmerz“ funktioniert?

Weltschmerz, 2019
Neonlicht, Ton (gesang: Mina Spiler, Musik: Shane Berry)

In der Schwebe, 2026
Poster Spine 2.0, 2017/20
3D Druck, Plastik

Courtesy Galerie Anita Beckers und Igor Simić

Pfingst-Ferienprogramm im Kunstmuseum! Do 28.5. & Fr. 29.5., je 10 Uhrab 6 Jahren, kostenfrei   Geheimnisvolle Stadtgeis...
26/05/2026

Pfingst-Ferienprogramm im Kunstmuseum!
Do 28.5. & Fr. 29.5., je 10 Uhr
ab 6 Jahren, kostenfrei

Geheimnisvolle Stadtgeister
Sie sind klein, groß, können überall sein, mal sichtbar und dann wieder nicht, die Geister. Oder sind es gar keine? Darüber wollen wir nachdenken, während wir die Bilder von Susie Hamilton betrachten. Ihre geheimnisvollen Wesen sind auf Pappe gemalt. Sieht man sie, dann möchte man gern wissen, wo sie leben, was sie machen und woher sie kommen. Vielleicht können wir einige dieser Rätsel lösen. Im Atelier kann man im Anschluss eigene Stadt-Geister-Bilder gestalten.

Abb.: Susie Hamilton, Aus der Serie Underground (2025), Installationsansicht im Kunstmuseum Magdeburg, Foto: Hans-Wulf Kunze

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
21/05/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:

Die ganze Welt. Wirklich? Nein, aber ein Ausschnitt. Er beginnt, als Judith Blum Reddy in den 1960er Jahren anfängt, die Postkarten aufzubewahren, die ihr Freund*innen und Bekannte schicken, nachdem sie von New York nach Paris gezogen war, wo sie bis 1970 lebte. Es sind Ansichtskarten, wie jene aus Lake Placid, vielleicht während der Olympischen Spiele 1980 geschrieben und auffällig viele Karten aus Paris, geschrieben vielleicht nach der Rückkehr der Künstlerin nach New York? Die absurde Fülle, die an der Grenze zum Unsinnigen balanciert und die sie in all ihren Assemblagen heraufbeschwört, vermittelt Wahrheit durch ihre eigene Form: der direkten Demokratie – eine Kunst ohne Selbstzensur.

Judith Blum Reddy, Postcards: The Life, 2012
Mischtechnik auf Balsaholz
Courtesy Judith Blum Reddy

Wir unterzeichneten! https://www.kulturvielfaltheimat.de/Kultur ist Vielfalt und Heimat Statement der Kultur in Sachsen-...
19/05/2026

Wir unterzeichneten!
https://www.kulturvielfaltheimat.de/

Kultur ist Vielfalt und Heimat
Statement der Kultur in Sachsen-Anhalt

Heimat ist dort, wo Verschiedenheit gelebt und dem Anderen und Fremden mit Respekt begegnet wird. Heimat ist dort, wo Kulturen als gleichwertig anerkannt werden und wir uns auf Augenhöhe begegnen.

Kunst und Kultur verbinden Menschen. Ob Theater, Museum, Bibliothek, Musik- oder Kunstort, soziokulturelle Zentren oder freie Initiativen, wir schaffen Begegnungsräume und halten unsere Gesellschaft offen, vielfältig und lebenswert.

Rechtspopulistische Kräfte greifen die Freiheit der Kunst gezielt an, schüren Verunsicherung und arbeiten an einer rückwärtsgewandten Kultur der Ab- und Ausgrenzung. Demokratische Werte werden infrage gestellt, kulturelle Arbeit delegitimiert und Einfluss auf Inhalte und Programme genommen.

Diese Versuche, Debatten zu verengen, Menschen auszugrenzen und Kunst zu kontrollieren, widersprechen unserem Selbstverständnis. Kultur ist ein Raum demokratischer Auseinandersetzung.

Die Freiheit der Kunst und Wissenschaft ist nicht verhandelbar. Sie schützt Widerspruch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und ermöglicht es, Macht zu hinterfragen. Wo Freiheit eingeschränkt wird, gerät auch die Demokratie in Gefahr.

Wir verteidigen die Kunstfreiheit gegen politische Instrumentalisierung und gegen jede Form der Vereinnahmung. Unsere Häuser sind öffentliche Räume – geprägt von Vielfalt, Differenz und dem Anspruch, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Wir stehen für Offenheit, Respekt und die Würde jedes Menschen. Wir wenden uns gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und demokratiefeindliche Ideologien.

Als Teil der Zivilgesellschaft suchen wir den Schulterschluss mit allen, die diese Werte teilen – in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus, solidarisch mit allen, die für die Freiheit der Kunst viel riskieren.

Als Kulturakteurinnen und Kulturakteure sind wir nicht neutral gegenüber politischem Extremismus – denn das würde bedeuten, neutral zu sein, gegenüber der Verletzung zentraler Prinzipien unseres Grundgesetzes.

Kunstfreiheit ist Grundlage unserer Arbeit – und Maßstab unserer Haltung. Wir stehen für sie ein. Gemeinsam.
Denn Heimat ist dort, wo Vielfalt gelebt und Kunstfreiheit verteidigt wird.

Noch auf der Suche nach einem FSJ Kultur-Platz? Wir haben da was … Auch wenn es sich das Kunstmuseum Magdeburg hinter di...
19/05/2026

Noch auf der Suche nach einem FSJ Kultur-Platz? Wir haben da was …

Auch wenn es sich das Kunstmuseum Magdeburg hinter dicken Mauern verbirgt, ist immer "Leben" im Haus. Damit das funktioniert, braucht es viele Dinge: Fachwissen zur Kunst, Neugier, Kreativität, Toleranz und Weltoffenheit. Für Teilnehmende am FSJ Kultur gibt es sehr viele Möglichkeiten, sich einzubringen, zum Beispiel in der Kunstvermittlung.

Die Kunstvermittlung ist eine der zentralen Aufgaben eines Museums und hat viele Facetten. Dazu gehören die Betreuung und inhaltliche Gestaltung von Kursen, Angeboten für Gruppen aus Kita und Schule, auch Kindergeburtstage oder längerfristige Projekte. Es geht aber auch um Texte, das Wecken von Interesse und den Umgang mit einem vielschichtigen Museumsalltag. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kunstwerke der Sammlung und der aktuellen Ausstellungen.

Anmeldung unter: https://anmelden.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/detail/24547

Am Sonntag, 17. Mai, ist Internationaler Museumstag unter dem Motto „Museums uniting a divided world“. An diesem Tag ist...
15/05/2026

Am Sonntag, 17. Mai, ist Internationaler Museumstag unter dem Motto „Museums uniting a divided world“. An diesem Tag ist der Eintritt ins Museum frei.

Es findet um 15 Uhr eine kostenlose Führung zur aktuellen Sonderausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ statt. Die Ausstellung geht der Frage nach, was es bedeutet, heute im Hier und Jetzt zu leben – und zugleich unterschiedliche Gegenwarten zu erfahren. Die präsentierten künstlerischen Positionen aus Malerei, Video, Skulptur und Fotografie thematisieren die Fragilität von Freiheit und Menschlichkeit ebenso wie persönliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Das „Jetzt“ erscheint dabei nicht als stabiler Zustand, sondern als ein vielschichtiger, zerbrechlicher Moment, geprägt von individuellen Perspektiven und Wahrnehmungen.

Das lange Wochenende lädt geradezu ein, Kunst zu entdecken. Wir haben an Himmelfahrt von 10 bis 18 Uhr, am Brückentag vo...
13/05/2026

Das lange Wochenende lädt geradezu ein, Kunst zu entdecken. Wir haben an Himmelfahrt von 10 bis 18 Uhr, am Brückentag von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Pfingstsonntag kann das Museum von 10 bis 18 Uhr, am Pfingstmontag von 13 bis 18 Uhr besucht werden.
Zu sehen gibt es unter anderem die Sonderausstellungen „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“, „Grace Weacer. Prélude“ und „The Rhinoceros in the Room“.

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
12/05/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor, die zeigen, wie unterschiedlich das Leben im Hier und Jetzt wahrgenommen, erlebt und verhandelt wird.
Was ist unsere Gegenwart? Globale Herausforderungen – vom Klimawandel bis zum Krieg – prägen unseren Alltag. Oder doch nicht? Der Fotograf Göran Gnaudschun spürt in seinem fortlaufenden Projekt seit 2024 all jenen Situationen nach, die unseren Alltag tatsächlich ausmachen. Jenseits der großen Tagespolitik reflektiert er in seinen Fotografien, was uns tagein, tagaus beschäftigt: das, was uns traurig macht, was uns froh macht, was uns zum Grübeln oder Jubeln bringt.

Göran Gnaudschun, Gegenwarten (2024/26)

Wir suchen eine wissenschaftliche Sachbearbeitung im Kunstmuseum (m/w/d) EG 13 TVöD-VKA  |  Vollzeit mit 39 Wochenstunde...
06/05/2026

Wir suchen eine wissenschaftliche Sachbearbeitung im Kunstmuseum (m/w/d)
EG 13 TVöD-VKA | Vollzeit mit 39 Wochenstunden | unbefristet

Die detaillierte Stellenausschreibung ist unter: https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1442694 zu finden
Gerne weitersagen!

Adresse

Regierungsstraße 4/6
Magdeburg
39104

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49391565020

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