Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg Im Kunstmuseum Magdeburg KMd trifft romanischer
Bau auf zeitgenössiche Kunst. Jahrhundert.
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Inmitten der Landeshauptstadt Magdeburg liegt das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, ältestes erhaltenes Bauwerk Magdeburgs und zugleich wichtigster Ausstellungsort für Gegenwartskunst und Skulptur in Sachsen-Anhalt. Architektur und Nutzungsgeschichte des Gebäudes spiegeln in einmaliger Weise die wechselvolle von Blüte, Zerstörung und Wiederaufbauwille geprägte Historie der Stadt wider. Auße

rgewöhnlich und spannungsreich zugleich ist die singuläre Situation eines Kunstmuseums in einem romanischen Gebäudekomplex aus dem 11. Den Sammlungsbestand und die Sonderausstellungen zur Kunst der Gegenwart in der romanischen Architektur zu präsentieren bedeutet Konfrontation, Auseinandersetzung und Bezugnahme von Gegenwart und Vergangenheit, ermöglicht den Vergleich und die Erkenntnis von Korrespondenzen und Brüchen. Nicht das lückenlos Museale vergangener Epochen, sondern die Kunst als lebendiges, zeitabhängiges, changierendes System steht im Mittelpunkt von Sammlung und Ausstellungen. Durch den bewussten Verzicht auf vorgegebene Laufrichtungen durch Architektur, Kunstsammlung und Sonderausstellungen bleibt für den Besucher die besondere Raumerfahrung als Chance für ein modernes Rezeptionsverhalten. Verantwortlichkeit:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 56 50 20
[email protected]

19/06/2026

Mobilistan – der erste mobile Staat der Welt – macht Station am Kunstmuseum Magdeburg. Aus diesem Anlass laden wir am 28.06. ab 14 Uhr zu einem außergewöhnlichen „Staatsempfang“ ein, bei dem Sie selbst zu Grenzgänger*innen, Reisenden und Bürger*innen auf Zeit werden können. Mobilistan ist kein gewöhnlicher Staat: Sein gesamtes Territorium passt in den Innenraum einer Limousine. Die Limousine ist der Staat und der Staat ist die Limousine.

Hinter dem spektakulären Kunstprojekt von Manaf Halbouni und Christian Manss stehen hochaktuelle Fragen: Wer darf sich frei bewegen? Wo beginnt Zugehörigkeit? Und was bedeutet Heimat in einer Welt voller Grenzen, Migration und Ausgrenzung?

Der Eintritt ist frei!

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
18/06/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:

In Vasil Berelas Kunst ist der menschliche Körper eine Metapher für sensible und vulnerable Zustände des Geistes sowie ein Portal zwischen dem Innen und Außen. Besonders deutlich wird dies in den „Holograms of the Inner Self“ und „Zwiespalt“. Das Motiv des Spiegels verweist hier auf die Dualität des Selbst und öffnet eine Tür zu inneren Welten, zu Gegenwelten, in der das Dasein zwischen Anpassung, Überleben und Flucht oszilliert. Der Körper bleibt dabei als fragile Biomasse zurück, verletzlich gegenüber äußeren Einflüssen.
Vasil Berela, Holograms of the Inner Self, 2025, Zwiespalt, 2025, Öl auf Leinwand
Foto: Hans-Wulf Kunze

Mit „Kunst und Kinderwagen“ lädt das Kunstmuseum zu einer entspannten Kunstpause für Eltern, Großeltern und alle Mensche...
15/06/2026

Mit „Kunst und Kinderwagen“ lädt das Kunstmuseum zu einer entspannten Kunstpause für Eltern, Großeltern und alle Menschen, die Pflegearbeit leisten, und ihre Babys bis zu einem Jahr ein. In ruhiger Atmosphäre wird gemeinsam die Sammlung des Museums entdeckt; ganz ohne Zeitdruck und mit Raum für die Bedürfnisse der Kleinsten.

„Kunst und Kinderwagen“ findet jeden dritten Mittwoch im Monat um 10 Uhr statt. Die Führungen sind speziell auf Eltern mit Kinderwagen oder Trage abgestimmt. Stillen, Füttern und Brabbeln sind ausdrücklich willkommen. Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Austausch über Kunst, ein Moment des Innehaltens im Alltag und der Austausch mit Gleichgesinnten.

Unser Tipp fürs Wochenende: Was bedeutet es eigentlich, jetzt zu leben? Und erleben wir alle dieselbe Gegenwart? Diesen ...
13/06/2026

Unser Tipp fürs Wochenende: Was bedeutet es eigentlich, jetzt zu leben? Und erleben wir alle dieselbe Gegenwart? Diesen Fragen geht Marietta Geiger am Sonntag um 15 Uhr in der Führung „Was ist Gegenwart? Spurensuche zwischen Kunst und Wirklichkeit“ durch die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ nach.

In einer Zeit beschleunigter Informationen, ständiger gesellschaftlicher Umbrüche und individueller Positionierungen tritt das Verhältnis von persönlicher Erfahrung und kollektiver Wirklichkeit auch in den Werken der Künstler*innen sichtbarer als je zuvor in den Fokus. Vor dem Hintergrund multipler Krisen – ökologisch, politisch, sozial – wird das ständige Neuverhandeln zwischen Kunst und Leben mehr und mehr zum Thema der Kunst.

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
11/06/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:
Für Roman Khimei und Yarema Malashchuk ist die Auflösung der Grenze zwischen Kunst und politischem Aktivismus in allen ihren Arbeiten zentral. Die gezeigten Bilder fungieren sowohl als dokumentarische Zeugnisse vom Krieg und seinen Verbrechen als auch als künstlerische Arbeiten. Damit wird exemplarisch sichtbar, wie sich im Angesicht globaler Krisen das Verhältnis von Kunst, Zeugenschaft und gesellschaftlicher Verantwortung neu bestimmt.

You Shouldn’t Have to See This, 2024
Sechskanal-LED-Videoinstallation, ohne Ton, 7:30 Min, Loop

In der aktuellen Ausgabe von ttt - titel thesen temperamente geht es um die Frage, welche Auswirkungen politische Veränd...
10/06/2026

In der aktuellen Ausgabe von ttt - titel thesen temperamente geht es um die Frage, welche Auswirkungen politische Veränderungen auf Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit in Sachsen-Anhalt haben können.
Für den Beitrag wurde unter anderem mit unserer Direktorin Prof. Dr. Annegret Laabs gesprochen, die die Initiative „Kultur ist Vielfalt und Heimat“ mitbegründet hat.
Den Beitrag kann man hier sehen:

Was passiert mit Kunst- und Meinungsfreiheit, falls bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt die AfD in Regierungsverantwortung kommt? ttt hat u.a. mit Kulturstaatsminister Rainer Robra und Autor Arne Semsrott gesprochen.

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
04/06/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:
Susann Maria Hempel verknüpft in ihrer Arbeit individuelle Erinnerungen mit kollektiven Narrativen und untersucht, wie Geschichte in digitalen und medialen Bildern neu konstruiert und instrumentalisiert wird. In dem Video „Hope Road“ tanzen KI-generierte Kinder durch eine dystopische Gegenwart. Vor dem Hintergrund einer von Krisen geprägten Welt reflektiert die Filmemacherin damit ihre eigene künstlerische Praxis und verortet diese im Spannungsfeld multipler, gleichzeitig erfahrbarer Gegenwarten.

Susann Maria Hempel, Hope Road, 2025, Video HD, Farbe, Ton, 12 Min (Unter Verwendung von KI erstellten Bildern)
Courtesy Susann Maria Hempel, Foto: Hans-Wulf Kunze

Der Juni steht im Kunstmuseum Magdeburg im Zeichen aktueller gesellschaftlicher Fragen und neuer Perspektiven auf unsere...
01/06/2026

Der Juni steht im Kunstmuseum Magdeburg im Zeichen aktueller gesellschaftlicher Fragen und neuer Perspektiven auf unsere Gegenwart. Der Kunstabend „Das Glück in schwierigen Zeiten“ lädt dazu ein, über Zuversicht und Resilienz in Krisenzeiten nachzudenken, während „Der rechte Kampf um die Kultur“ den Blick auf die politische Bedeutung von Kunst und kulturellen Institutionen richtet. Auch „Mobilistan“ von Manaf Halbouni und Christian Manss macht Station am Kunstmuseum. Mobilistan ist der erste mobile Staat überhaupt, der auf den Raum eines einzigen Fahrzeugs beschränkt ist. Am 28. Juni kann jede*r Teil des Kunstprojekts Mobilistan werden.

Abb: Mathilde Tijen Hansen, Sonnenallee (2022, fortlaufend)

Unser Tipp fürs Wochenende: Am Sonntag ist nicht nur das Künstlerduo Juliana Vrady und Andrey Vrady mit ihrer interaktiv...
30/05/2026

Unser Tipp fürs Wochenende: Am Sonntag ist nicht nur das Künstlerduo Juliana Vrady und Andrey Vrady mit ihrer interaktiven Performance „Pop-Up Museum of YOU & Future YOU“ zu Gast, sondern wir bieten auch eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Grace Weaver. Prélude“ um 15 Uhr an.

Abb: Grace Weaver. Prélude, Ausstellungsansicht 2026, Foto: Hans-Wulf Kunze

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
28/05/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor:

Der Weltschmerz entsteht heute als melancholische Sicht auf die menschliche Zerstörung von Natur und Heimat, die Krisen aus Kriegen, Hunger und Leid. Die künstliche Wirbelsäule unter dem Titel „In der Schwebe“ verkauft uns Igor Simić als Allheilmittel für und gegen alles, was uns aus dem Gleichgewicht bringt. Ähnlich wie das Internet vermeintliche Wunderheilmittel gegen sämtliche Beschwerden bereithält, so erscheint uns dieser Wirbelsäulenersatz als die endgültige Lösung für ein rundum glückliches Leben. Ob Igor Simićs fetischisiertes Hightech-Produkt auch gegen den „Weltschmerz“ funktioniert?

Weltschmerz, 2019
Neonlicht, Ton (gesang: Mina Spiler, Musik: Shane Berry)

In der Schwebe, 2026
Poster Spine 2.0, 2017/20
3D Druck, Plastik

Courtesy Galerie Anita Beckers und Igor Simić

Adresse

Regierungsstraße 4/6
Magdeburg
39104

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49391565020

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