08/03/2026
MIT KUNST LEBEN
Liebe Freunde der Kunst,
liebe Freunde von youngcollectors!
international women's day ...
an den ersten strahlenden Sonnentagen, wir feiern mit!
In unserer Edition finden Sie so viele spannende Kunstwerke von mehr als 20 starken Frauen aus 10 Ländern. Schauen Sie sich mit uns einmal bei uns um:
in memoriam der beiden leider verstorbenen, großen Vertreterinnen der klassisch konkreten Kunst:
Vera Molnar und Dóra Maurer
Mit Vera Molnar (HU/FR) haben wir 5 wunderbare Editionen verlegt, die nun bei Sammlern ein neues Leben führen. Dora Maurer (HU) hatte nur die Muße und Kraft eine Edition mit uns zu machen, aber wir sind stolz mit ihr diese eine Edition gemacht zu haben.
Sehen wir uns faszinierende Werke aus 'down under' an,
von Helen Calder (NZ) und Sarah Robson (AU). Beide greifen mit ihren starkfarbigen Arbeiten weit in den Raum. Helen Calder nutzt pure Farbmasse und hängt sie über einen Stahlbügel als wäre es Stoff. Sarah Robson arbeitet mit Industrie-Filz, malt, näht und formt dieses widerspenstige Material zu bewegten dreidimensionalen Werken.
Franziska Reinbothe und Christine Reifenberger verwandeln ihren Malgrund indem sie ihn falten, knicken, ganz neu gestalten. Franziska Reinbothe nimmt ihre flache Leinwand in noch feuchtem Zustand von ihrem Rahmen und faltet sie auf einen kleineren, nutzt die entstehenden Falten zur Gestaltung aufregender Licht- und Schattenspiele. Christine Reifenberger bemalt ihre Papiere mit Eiweiß-Lasur-Farbe, die geknittert, gerissen und getrocknet zu einer stabilen Form werden voller Höhen und Tiefen.
Farbige Linien, Doris Erbacher und Ditty Ketting (NL) gehen ganz unterschiedlich damit um. Doris Erbacher hat leftovers ihrer strengen, räumlich illusionistischen Papier- oder Karton-Malereien scheinbar planlos zu ausgewogenen Farbräumen zusammengefügt. Ditty Ketting berechnet und skizziert ihr Farbwerte, die Linien und ihre Breiten haargenau bevor sie ebenso exakt ihre gemalten Linien ausführt.
Merja Herzog-Hellstén (Fin/D) und Martina Geccelli (D/GB) haben mit völlig unterschiedlichen Materialien abstrakte Skulpturen geschaffen. Merja Herzog-Hellstén spielt mit rhythmischen Formen, lässt sie miteinander agieren, erzählt Geschichten, verwickelt den Betrachter in einen Dialog.
Martina Geccelli verwendet Tonstreifen, die sie ineinander und umeinander zu expressiven Formen fügt, lässt Öffnungen, Brüche in den Elementen, Platz für Assoziationen, lässt durch die neutrale Glasur starke Licht und Schatten zu, genau wie in ihren geheimnisvollen Fotografien.
Vera Röhm (D/FR) und Gisela Hoffmann (D) scheinen eine Welt der geraden Linien abzubilden. Vera Röhm war als junge Frau fasziniert von den Abrissarbeiten der 'Halles de Paris' (Beginn der 1970er Jahre), den Aushub-Arbeiten für das neue Forum, die so unglaublich komplexe Stützen für die alten Häuser im Umfeld erforderlich machten. Großartige Fotoserien über das scheinbare Chaos der Balken waren Auslöser für umfangreiche Dokumentations-Ausstellungen und -Bücher. Für die Edition bei youngcollectors hat die Künstlerin das Verwirrspiel der Balken, der Reflexe in den verborgenen Fenstern malerisch akzentuiert.
Gisela Hoffmann konstruiert ihr Liniengeflecht 'Fuge' aus schmalen Stoffstreifen, die sie unterschiedlich in der Farbe nach dem polyphonen Kompositionsprinzip der Musik (ausg.17. Jhdt) in verschiedenen, versetzten Höhen komponiert. Bachs 'Kunst der Fuge' ist zur Fuge in der Kunst geworden, erlebbar auch ohne den Vergleich mit einem Notenblatt.
Explosionen! Léopoldine Roux (FR/BE) lässt Polyurethan-Schaum frei fließen und glättet die Oberflächen nur sanft im Trocknungsprozess. Sibylle Feucht (CH/D) drückt ihr Entsetzen über eine Explosion in Gaza in kleinen runden Kunststoff-Perlen aus, die sie durch Hitze verschmilzt, nur so kann sie mit dem Gesehenen umgehen. In allen Werken der letzten Jahre bezieht sie Stellung zu Zerstörung, Ungleichheit, Diskriminierung.
So viele unterschiedliche Ansätze sich mit der Welt, ihrem visuellen Erfassen auseinander zu setzen. So viele Formen sich auszudrücken, Vorstellungen plastisch und haptisch in die Welt zu setzen! Sind sie spezifisch weiblich? Sicher haben männliche Künstler ähnlich vielfältige Ausdrucksformen, jedoch Arbeiten von Frauen werden häufiger 'übersehen'!
Nicht bei youngcollectors!
Auch wenn wir heute nicht in Köln auf dem Ebertplatz plakatieren und demonstrieren, wir freuen uns immer über das Gespräch mit Ihnen, den Austausch, den Besuch zur Kunst hier bei uns, auch zum Thema Kunst von Frauen / Künstlerinnen!
Hier in Miel sind die Editionen stets in Teilen präsentiert, lassen Sie sich davon inspirieren.
Wenn ein Besuch nicht möglich sein sollte, schauen Sie sich jederzeit in Ruhe unter www.youngcollectors.de, bei Instagram oder fb in unserem Programm um.
In der Website von youngcollectors treffen Sie auch auf die KünstlerInnen, diese und viele weitere, auf viele Beispiele ihres Schaffens und auf die einzelnen Unikat-Exemplare einer Serie, die selten oder nie zusammen in einer Ausstellung zu sehen sind.
Haben Sie Ihr Werk gefunden, beraten wir Sie gerne, senden Ihnen ggfs. exzellentes Bildmaterial.
Wir freuen uns auf Sie / Euch!
Bleiben Sie uns von youngcollectors und den fantastischen Editionen gewogen.
Das Leben mit Kunst ist so vielfältig und interessant!
Herzlich willkommen im Club der Kunst-Begeisterten!
Das Team von
youngcollectors
www.youngcollectors.de