Weiße Rose Stiftung e.V.

NGO mit der Aufgabe, an den Widerstand der Weißen Rose gegen den Nationalsozialismus zu erinnern und Zivilcourage, persönliche Verantwortung und demokratisches Bewusstsein zu fördern.

Die Weiße Rose in Prag In Dankbarkeit und Freude sehen wir, wie das Goethe Institut in Prag unsere tschechisch-sprachige...
01/06/2026

Die Weiße Rose in Prag
In Dankbarkeit und Freude sehen wir, wie das Goethe Institut in Prag unsere tschechisch-sprachige Wanderausstellung präsentiert. Die Ausstellung fügt sich mit ihrem klassischen Schwarz-Weiß in die farbenfrohe Inszenierung im neo-klassizistischen Gebäude ein. So entsteht ein interessantes Zusammenspiel von ernster Botschaft und farblicher Lockerheit.
Antikomplex bietet zudem in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Schulen ein Lernprogramm zur Ausstellung an.

Einladung zur Buchvorstellung am 9. Juni, 19 Uhr: „Gemeinsam gegen Hi**er, Quisling und Terboven"Peter von Rüden beschre...
26/05/2026

Einladung zur Buchvorstellung am 9. Juni, 19 Uhr:
„Gemeinsam gegen Hi**er, Quisling und Terboven"
Peter von Rüden beschreibt in seinem Buch wie und warum die Nachrichten über den Widerstand der Weißen Rose bereits im ersten Halbjahr 1943 internationale Verbreitung fanden. Das sechste Flugblatt brachte James Graf von Moltke zusammen mit einem Bericht über die „Vorgänge in München“ nach Oslo; von dort aus gelangte die Information und Flugblatt nach Großbritannien und in die USA. Der Autor untersucht auch die Verbindung zwischen dem Kreisauer Kreis und dem norwegischen Widerstand und dessen Bedeutung für die friedliche Kapitulation der deutschen Armee in Norwegen im April 1945.

Feierstunde in Ergoldsbach: Erinnerung an erfolgreiche Ausstellungsprojekte über die Rettung von 13 KZ-Häftlingen und de...
12/05/2026

Feierstunde in Ergoldsbach: Erinnerung an erfolgreiche Ausstellungsprojekte über die Rettung von 13 KZ-Häftlingen und deren Weiterleben

Vor mehr 20 Jahren begann der Geschichtsarbeitskreis Ergoldsbach, Rektor Josef Wargitsch und die Weiße Rose Stiftung die Ereignisse in den Tagen vom 26. bis 28. April 1945 zu erforschen. 13 KZ-Häftlingen strandeten auf dem Todesmarsch aus dem KZ-Buchenwald in Ergoldsbach. Sie wurden von der Bäuerin Anna Gnadl und den Polizisten Max Mauer und Kimmerling versteckt, bis amerikanische Soldaten am 28. April ankamen und sie in Sicherheit waren.

In zwei Ausstellungen werden diese Vorgänge nachgezeichnet: „Das hätte doch jeder gemacht“ von 2004/2005 , sie wurde 2011 ergänzt durch „weiter LEBEN. Das Schicksal der 13 geretteten KZ-Häftlinge von Ergoldsbach“.

Bereits 2004 waren Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Ergoldsbach in das Ausstellungsprojekt einbezogen. Im April machten sich erneut Schülergruppen daran, die letzten Kriegstage 1945 in ihrer Gemeinde zu erkunden und gestalten dazu eine Informationstafel. Die Schule berichtet auf ihrer Website über das eindrucksvolle Projekt:
https://www.mittelschule-ergoldsbach.de/geschichtsprojekttag-der-vk-1/
Die Ausstellungen werden in der Aula der Dominik-Brunner-Mittelschule dauerhaft gezeigt.

Fotos: Doris Bäumel

Sophie Scholl - zum 105. Geburtstag wird sie und mit ihr die gesamte Weiße Rose vielfach erinnert.So zeigt das Robert-Ko...
09/05/2026

Sophie Scholl - zum 105. Geburtstag wird sie und mit ihr die gesamte Weiße Rose vielfach erinnert.

So zeigt das Robert-Koch-Gymnasium im Deggendorf derzeit eine unserer Sophie-Scholl-Ausstellungen und nutzt sie im Geschichtsunterricht sowie für die "Verfassungsviertelstunde". Die verantwortliche Lehrerin übermittelte uns ein sehr positives Feedback - jede und jeder ziehe für sich seinen Teil an Inspiration, Mut, Gerechtigkeit und Widerstand daraus.

Unser zweites Ausstellungsset „Sophie Scholl und die Weiße Rose“ zeigt derzeit das Studentenwerk Weiße Rose e.V. in Weingarten und zwar als „Schaufensterausstellung“ bis zum 12. Juni.

Das Goethe Institut in Washington ließ uns wissen, dass es ebenfalls auf den 105. Geburtstag von Sophie Scholl verweisen wird, und bat um Unterstützung.

Auch Regina Reisch datierte ihre Veröffentlichung der Tagebücher von Sophie Scholl in die Nähe von Sophie Scholls Geburtstag. Die Edition ist im Allitera Verlag erschienen.

Sind euch weitere Veranstaltungen oder Aktionen bekannt, die im Zusammenhang mit Sophie Scholls Geburtstag stehen? Lasst es uns gerne wissen!

Fotos:
Sophie-Scholl-Büste im Lichthof der LMU
Teil der Sophie-Scholl-Ausstellung am Robert-Koch-Gymnasium

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DenkmalAmOrt informiert die Historikerin Angela Bottin über Widerstand und Weiterleben...
29/04/2026

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DenkmalAmOrt informiert die Historikerin Angela Bottin über Widerstand und Weiterleben nach 1945 von Mirjam David und Ernst Holzer. Beide gehörten zum Widerstandskreis um Hans Leipelt am Chemischen Institut und litten auch unter besonderer rassistischer Verfolgung. Nach 1945 sind ihre beruflichen Lebenswege sehr unterschiedlich verlaufen. Während sich Ernst Holzer eine berufliche und politische Karriere aufbauen konnte, war Mirjam Davids Leben bis zuletzt geprägt von den Folgen der nationalsozialistischen Repression.
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und eine lebhafte Diskussion.

Schul-Erasmus-Projekt zu Sophie SchollSchulen der Schwesterstädte Bordeaux und München haben sich zusammengeschlossen fü...
24/04/2026

Schul-Erasmus-Projekt zu Sophie Scholl
Schulen der Schwesterstädte Bordeaux und München haben sich zusammengeschlossen für ein ganz besonderes Projekt im Rahmen eines Schüleraustausches. Am heutigen Freitag, den 24. April wird im Sophie-Scholl-Gymnasium in München das gemeinsam erarbeitete Theaterstück „Eine weiße Rose für Sophie - Une rose blanche pour Sophie“ aufgeführt.
Vorausgegangen war am vergangenen Mittwoch ein Stadtrundgang für die französischen Gäste. Unsere Mitarbeiterin Edith Koller zeigte in der zweistündigen Führung Wirkorte der Weißen Rose - von der Wohnung der Geschwister Scholl in der Franz-Joseph-Straße bis zum Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität.
Ab nächster Woche wird zudem unsere französische Wanderausstellung „Rose Blanche" am Lycée professionnel St. Genès in Bordeaux gezeigt. Herzlichen Dank an die Lehrkräfte Angélique Caron und Andreas Geltinger. Wir freuen uns, in dieses interessante Projekt einbezogen zu sein.

Für unser internationales Publikum bieten wir in der DenkStätte Weiße Rose Booklets zur Geschichte der Widerstandsgruppe...
17/04/2026

Für unser internationales Publikum bieten wir in der DenkStätte Weiße Rose Booklets zur Geschichte der Widerstandsgruppe in der landessprachlichen Version an. Auf knappen 80 Seiten wird in Text und Bild über die Weiße Rose in Italienisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Englisch oder Russisch erzählt. Sie können bei einem Besuch der DenkStätte erworben bzw. gegen Entgelt zugesandt werden. Die Booklets können auch als Begleitmaterial bei unseren Wanderausstellungen im Ausland eingesetzt werden.

Foto: Kai Weber, eine der Ansprechpersonen in der DenkStätte

Die NS-Justiz funktionierte auch während des 2. Weltkrieges formal weiter, es sollte der Anschein von regulären Gerichts...
10/04/2026

Die NS-Justiz funktionierte auch während des 2. Weltkrieges formal weiter, es sollte der Anschein von regulären Gerichtsverfahren vermittelt werden. Präzise wurden weiterhin als Prozessbeteiligte Richter, Reichsanwalt, Rechtsanwalt und Angeklagte einbezogen, obgleich Todesurteile oftmals vorher schon abgesprochen worden waren. Für die Urteile des Volksgerichtshofprozesses gegen die Geschwister Scholl und Christoph Probst ist dies z. B. anhand von Akten nachweisbar. Der Prozess gegen sie war für den 22. Februar 1943 angesetzt worden, vier Tage nach der Verhaftung der Geschwister Scholl.

Für den zweiten Volksgerichtshofprozess gegen Mitglieder der Weißen Rose nahm sich die Justiz dann mehr Zeit. Er wurde auf den 19. April 1943 terminiert. Die hier abgebildete Anklageschrift des Reichsanwalt Albert Weyersberg datiert vom 8. April 1943 nannte als Beschuldigte Alexander Schmorell, Kurt Huber, Willi Graf, Hans Hirzel, Susanne Hirzel, Franz Müller, Heiner Guter, Eugen Grimminger, Heinrich Bollinger, Helmut Bauer und Falk Harnack. Gisela Schertling, Käthe Schüddekopf sowie Traute Lafrenz waren darin nicht genannt. Ihre Anklage ergänzte der Vertreter des Reichsanwalts Adolf Bischoff zu Beginn des Prozesses am 19. April April. Als Grund dafür wurde deren "Nichtanzeige hochverräterischer Flugblattpropaganda" genannt. Die drei Frauen wurden jeweils mit einem Jahr Gefängnis bestraft. Auch dieser zweite Prozess fand im Münchner Justizpalast statt.

Abbildung aus dem öffentlich verfügbaren Archiv von Martin Kalusche

Sophie Scholl Comic nun in tschechischer ÜbersetzungDer Comic Sophie Scholl von Heiner Lünstedt und Ingrid Sabisch ersch...
31/03/2026

Sophie Scholl Comic nun in tschechischer Übersetzung

Der Comic Sophie Scholl von Heiner Lünstedt und Ingrid Sabisch erschien erstmals 2015 im Knesebeck Verlag und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit unter jugendlichen Lesern. Jetzt gibt es ihn bereits in achter Auflage. Auch in seiner italienischen und chinesischen Übersetzung erreicht er ein großes Publikum. Seit kurzem gibt es ihn auch auf Tschechisch.

Heiner Lünstedt übergab die tschechische Ausgabe am 25. März an Hildegard Kronawitter, die für den Comic ein Nachwort verfasst hatte.

Traute Lafrenz, enge Mitwirkende im Kreis der Weißen Rose, geriet zweimal in die Hände der Gestapo - erstmals im März 19...
15/03/2026

Traute Lafrenz, enge Mitwirkende im Kreis der Weißen Rose, geriet zweimal in die Hände der Gestapo - erstmals im März 1943 in München und ein Jahr später in Hamburg. Zur erstmaligen Verhaftung schreibt sie 1947: „Als ich am 14 März nach München kam, war die Gestapo bereits bei meinen Wirtsleuten gewesen und am 15. März morgens um 7 Uhr wurde ich endgültig verhaftet.“ Trotz dreiwöchiger Verhöre sei sie bei ihrer Aussage geblieben, dass sie ein Flugblatt kurz durchgelesen und verbrannt habe. Weil ihr Weiteres nicht nachgewiesen werden konnte, wurde sie im Volksgerichtshofprozess am 19. April 1943 nur zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Im März 1944 wurde sie aus dem Gefängnis entlassen.
Sie berichtet weiter: „Wenige Tage später wurde ich von drei SS Männern abgeholt und nach Hamburg gebracht. Es führt zu weit, den Unterschied zwischen der Gestapo in Süd- und Norddeutschland zu beschreiben. Oben hatten sie andere Methoden.“ Traute Lafrenz hatte schon Ende 1942 Flugblätter nach Hamburg gebracht, die dort von Freunden vervielfältigt und weitergegeben worden waren. Als Hamburger Freunde Ende 1943 verhaftet wurden, kam sie erneut ins Visier der Gestapo. Mit weiteren Freunden aus dem Hamburger Kreis blieb sie bis Ende des Krieges in Untersuchungshaft. Der auch für die Frauen dieser Gruppe angesetzte Prozess des Volksgerichtshofs kam wegen des Kriegsendes nicht mehr zustande. Traute Lafrenz und ihre Mitstreiterinnen wurden am 14. April aus dem Gefängnis in Bayreuth vom amerikanischen Militär befreit.

Quellen:
Zitat 1: Aus dem Bericht von Traute Lafrenz, 1947, Archiv des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin
Zitat 2: Aus dem Bericht von Traute Lafrenz, 1947, Archiv des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin

Adresse

DenkStätte Weiße Rose Am Lichthof Der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1
Munich
80539

Öffnungszeiten

Montag 10:30 - 16:30
Dienstag 10:30 - 16:30
Mittwoch 10:30 - 16:30
Donnerstag 10:30 - 16:30
Freitag 10:30 - 16:30
Samstag 11:30 - 16:00

Telefon

+498921805678

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Weiße Rose Stiftung e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen