Weiße Rose Stiftung e.V.

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NGO mit der Aufgabe, an den Widerstand der Weißen Rose gegen den Nationalsozialismus zu erinnern und Zivilcourage, persönliche Verantwortung und demokratisches Bewusstsein zu fördern.

Wir laden herzlich ein zur Langen Nacht der Münchner Museen!  Ein spannendes Programm erwartet Sie am 17.10. in der Denk...
09/10/2026

Wir laden herzlich ein zur Langen Nacht der Münchner Museen! Ein spannendes Programm erwartet Sie am 17.10. in der DenkStätte Weiße Rose. Tickets sind online und vor Ort erhältlich.

Immer wieder wird die DenkStätte Weiße Rose zum Aufnahmestudio. So begleiteten vor kurzem Schülerinnen und Schüler des P...
29/09/2026

Immer wieder wird die DenkStätte Weiße Rose zum Aufnahmestudio. So begleiteten vor kurzem Schülerinnen und Schüler des Paul-Pfinzinger-Gymnasium Dreharbeiten des Bayerischen Fernsehens. Die Filmaufnahmen sind Teil der Dokumentation zu Terry Swartzberg, die für die renommierte Reihe „Lebenslinien“ des BR entsteht.

Die BR-Redakteurin Steffi Illinger ermöglichte den Jugendlichen interessant Einblicke in die Arbeit eines professionellen Filmteams. Die Schülerinnen und Schüler erlebten also vor Ort, wie dokumentarische Fernsehbeiträge entstehen und eine Lebensgeschichte filmisch aufbereitet wird. Zentraler Schauplatz bei diesen Aufnahmen war die DenkStätte Weiße Rose und der Lichthof der LMU München.

Zur Erinnerung trugen sich Fernsehteam und Schülerinnen und Schüler in das Gästebuch der Weiße Rose Stiftung ein.

In Ergänzung zu unserem letzten Posting zu den Denkmälern im Hauptgebäude der LMU, wollen wir heute die Erinnerungsorte ...
16/09/2026

In Ergänzung zu unserem letzten Posting zu den Denkmälern im Hauptgebäude der LMU, wollen wir heute die Erinnerungsorte im oberen Teil des Lichthofes vorstellen.
Im zweiten Stock erinnert die schon 1946 gravierte Gedenktafel des Bildhauers Theodor Georgii an den Widerstand der Weißen Rose und ist damit das älteste Denkmal für die Widerstandsgruppe an der Universität.
Das neueste befindet sich direkt gegenüber: eine Infotafel an der Stelle, von der aus am 18. Februar 1943 Sophie Scholl die Flugblätter in den Lichthof warf.
Ganz oben, über den großen Treppen thronend, wurde 1961 - zum Abschluss der Wiederherstellung des Lichthofs nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges - die Weiße-Rose-Orgel installiert. Sie erklingt jedes Jahr im Februar im Rahmen einer künstlerischen Inszenierung zu Ehren der Weißen Rose.

Seit vielen Jahren besuchen Studierende der Universität Francisco de Vitoria in Madrid Anfang September die DenkStätte W...
07/09/2026

Seit vielen Jahren besuchen Studierende der Universität Francisco de Vitoria in Madrid Anfang September die DenkStätte Weiße Rose und informieren sich über die Widerstandsgruppe und weitergehend über die NS-Zeit. In diesem Jahr waren die Gäste von der medizinischen Fakultät, die sich mit großer Offenheit deutscher Geschichte stellten. Es bewegte sie, dass die jungen Sanitätssoldaten der Weißen Rose ebenfalls Medizin studiert hatten. Freundlicherweise stellte die LMU auch in diesem Jahr einen Hörsaal für den vorbereitenden Workshop zur Verfügung.

Unsere Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich auch die Denkmäler im Lichthof der Universität, in unmittelbarer...
24/08/2026

Unsere Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich auch die Denkmäler im Lichthof der Universität, in unmittelbarer Nähe zur DenkStätte, anzusehen. In der Nähe des Eingangs zur Dauerausstellung ist gleich der schöne Bronzekopf von Sophie Scholl zu sehen, den der Bildhauer Ulrich Tregor 2005 anfertigte. Auf der anderen Seite der Wand befindet sich das Bronzerelief vom renommierten Bildhauer Lothar Dietz aus dem Jahr 1958, das die sieben hingerichteten Personen der Widerstandsgruppe zeigt.
Weitere Denkmäler zur Weißen Rose an der Universität stellen wir in einem nächsten Post vor.
Wer möchte, kann die Denkmäler ebenfalls mit unserer App "Weiße Rose - die App" erkunden - auch von zu Hause aus.

Fotos: Weiße Rose Stiftung

Derzeit besuchen wieder viele Touristen die DenkStätte Weiße Rose und informieren sich über die Widerstandsgruppe. Gerne...
17/08/2026

Derzeit besuchen wieder viele Touristen die DenkStätte Weiße Rose und informieren sich über die Widerstandsgruppe. Gerne wollen wir deshalb wissen lassen, dass die Weiße Rose Ausstellung als Wanderausstellung zu den verschiedensten Orten und in unterschiedliche Länder kommen kann.
Sie steht in deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, tschechisch und polnisch zur Verfügung.
Wir freuen uns über Anfragen dazu und danken im Voraus, wenn Sie unser Ausstellungspartner sein wollen. Weitere Informationen unter [email protected] und unter dem Link in unserer bio.

Joseph Rovan, einer der wichtigsten französischen Intellektuellen deutsch-jüdischer Herkunft. Er berichtet in seiner Aut...
07/08/2026

Joseph Rovan, einer der wichtigsten französischen Intellektuellen deutsch-jüdischer Herkunft. Er berichtet in seiner Autobiografie, wie er bereits im Februar 1943 von „der Aktion der jungen Aktivisten der Weißen Rose, Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst“ über den Radiosender BBC erfahren hatte. Zu dieser Zeit war Rovan, geboren als Joseph Rosenthal, in der französischen Resistance. Er habe daraufhin „einer Gruppe junger Widerständler, die in einem Schloß in der Dauphiné, unweit von Lyon, versammelt waren“ von der Ermordung der Geschwister und Christoph Probst berichtet. Die Gruppe machte sich klar, „dass wir - während wir dauernd vor der Polizei des Vichy-Regimes und den profaschistischen Fanatikern Darnands auf der Hut sein mußten - in Deutschland Verbündete hatten. Dieser Krieg den wir führten, war ein großer internationaler Bürgerkrieg.“

Der Vater von Rovan, Erich Rosenthal, war ein Studienfreund von Hermann Probst, Vater von Christoph Probst, der später die Schwester von Erich Rosenthal heiratete. So ist es nicht verwunderlich, dass Joseph Rovan in seiner Autobiografie noch festhält, er habe bei der Nachricht sofort gewusst, „dass dieser Christoph der meine war“.

Zitate aus: Joseph Rovan, Erinnerungen eines Franzosen, der einmal Deutscher war

Heute vor 83 Jahren wurden Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber von der NS-Justiz hingerichtet. Alexander Schmor...
13/07/2026

Heute vor 83 Jahren wurden Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber von der NS-Justiz hingerichtet. Alexander Schmorell konnte sich am 13. Juli von seinen Eltern brieflich verabschieden. Der Brief zeigt, dass er in seinem christlichen Glauben Trost und Hoffnung finden konnte:
"Für Euch ist dieser Schlag leider schwerer als für mich, denn ich gehe hinüber in dem Bewusstsein meiner tiefen Überzeugung und der Wahrheit gedient zu haben. Dies alles lässt mich mit ruhigem Gewissen der nahen Todesstunde entgegensehen."
(zitiert aus Moll, gesammelte Briefe, S. 530)
Schmorell wurde im Familiengrab am Friedhof Perlacher Forst bestattet, Professor Kurt Huber ebenfalls im Familiengrab, das im Münchner Waldfriedhof ist.

Ausstellungseröffnung: Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945Ab Montag den 13. Juli wird in...
03/07/2026

Ausstellungseröffnung: Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945

Ab Montag den 13. Juli wird in der Universitätsbibliothek der LMU die neue Ausstellung Um-benannt gezeigt. Zentrale Themen sind dabei die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus sowie Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende. Dabei werden auch die Straßenbenennungen nach den Mitgliedern der Weißen Rose in den Blick genommen.

Zu diesem Anlass findet am 13. Juli um 19 Uhr im Fakultätszimmer F 107, Hauptgebäude der LMU, die Eröffnung der Ausstellung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Wirsching zum Thema „Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit“ statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, Anmeldung bis zum 6. Juli unter: [email protected]

Wir freuen uns, dass Forschende an der LMU regelmäßig Führungen in der DenkStätte Weiße Rose anfragen. Vor einigen Tagen...
30/06/2026

Wir freuen uns, dass Forschende an der LMU regelmäßig Führungen in der DenkStätte Weiße Rose anfragen. Vor einigen Tagen besuchte uns eine deutsch-japanische Forschungsgruppe des DFG-geförderten Projekts „Demography and Democracy: How Population Aging Alters Democracy – The Case of Japan“. Da sich das Projekt mit dem Zusammenhang von Demokratie und alternden Gesellschaften auseinandersetzt, war der Wunsch, die DenkStätte als Ort der Demokratie den japanischen Kolleg*innen vorzustellen. Wir danken Dr. Eva Hoegner, die als freiberuflicher Guide auch diese Gäste aus dem Ausland mit Kompetenz und Wissen durch die Dauerausstellung führte.

Adresse

DenkStätte Weiße Rose Am Lichthof Der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1
Munich
80539

Öffnungszeiten

Montag 10:30 - 16:30
Dienstag 10:30 - 16:30
Mittwoch 10:30 - 16:30
Donnerstag 10:30 - 16:30
Freitag 10:30 - 16:30
Samstag 11:30 - 16:00

Telefon

+498921805678

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