Bier & Oktoberfestmuseum Biermuseum Oktoberfest Beermuseum München

Bier & Oktoberfestmuseum Biermuseum Oktoberfest Beermuseum München Das älteste Bürgerhaus (1340) Münchens zeigt unter anderem die Entwicklung der Münchner Brauereien und der Bierherstellung auf.

Der Museumsrundgang erzählt auch die Geschichte des Oktoberfestes und endet über die Altmünchner Himmelsleiter. Museumsstüberl von Montag - Samstag 11h bis 24h geöffnet

Gibt es ein Gesetz, das die bayerische Identität prägt? Ein definitives Ja!Die Rede ist vom bayerischen Reinheitsgebot, ...
23/04/2026

Gibt es ein Gesetz, das die bayerische Identität prägt? Ein definitives Ja!

Die Rede ist vom bayerischen Reinheitsgebot, das heute 511 Jahre alt wird. Erstmals so bezeichnet wurde es allerdings erst Jahrhunderte später, in einer Rede im bayerischen Landtag am 4. März 1918.
Warum? Bier wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts für die bayerische (Export-)Wirtschaft immer wesentlicher und damit auch für das bayerische Selbstverständnis als Bier-Nation. Und beim Beitritt zur Weimarer Republik 1918 sicherte sich der Freistaat das „Reservatsrecht“ auch weiterhin ausschließlich nach dem Reinheitsgebot Bier herzustellen.

Zu einem stehen Begriff wurde das bayerische Reinheitsgebt aber erst in den 1950er Jahren im sogenannten Süßbier-Streit. Der Bayerische Brauerbund erreichte unter Berufung auf das „bayerische Reinheitsgebot“, dass zuckerhaltige Biere fortan nicht mehr unter der Bezeichnung „Bier“ nach Bayern importiert werden durften.

Das Reinheitsgebot steht heute wie früher für höchste Qualität, Geschmack und eine Bierkultur, die so wohl einzigartig auf der Welt ist!

#1328

Was hat ein französischer Chemiker mit dem Münchner Bier zu tun? – Eine ganze Menge. Louis Pasteur (*1822, † 1895) war s...
09/04/2026

Was hat ein französischer Chemiker mit dem Münchner Bier zu tun? – Eine ganze Menge. Louis Pasteur (*1822, † 1895) war seit 1847 Professor für Chemie – zunächst in Straßburg, dann in Paris – und beschäftigte sich ab den 1860er-Jahren intensiv mit der alkoholischen Gärung. Dabei entdeckte er, dass es sich bei Hefezellen um lebende Mikroorganismen handelt: einzellige Pilze, die Zucker in Alkohol umwandeln.

Jahrhundertelang war es ein riskantes Geschäft, Bier zu brauen. Man hantierte zwar mit Hefe, verstand sie aber nicht, was immer wieder zu unerwünschten Spontangärungen und damit zu einem verdorbenen Sud führte. Pasteur fand 1857 heraus, dass sich neben den Hefezellen auch unerwünschte Bakterien im Sud vermehrten und so das Bier verdarben. Er legte damit die Grundlage für ein reines und zuverlässig vergorenes Bier, das wir heute als selbstverständlich ansehen.

Noch bekannter ist Louis Pasteur allerdings für eine andere Entdeckung: Er war der Erste, der auf die Idee kam, Flüssigkeiten zu erhitzen, um Bakterien abzutöten und dadurch die Haltbarkeit zu verlängern. Das nach ihm benannte „Pasteurisierungsverfahren“ wurde am 9. April 1865 vorgestellt, verbreitete sich daraufhin in der Brauindustrie und revolutionierte das Exportgeschäft der Münchner Brauereien.

Und auch wenn heute wieder viele Brauereien vom Pasteurisieren ihrer Biere abgekommen sind, um den Geschmack möglichst unverändert zu lassen, wäre ohne das Genie Louis Pasteurs die moderne Brauwirtschaft nie möglich gewesen. Dass München zur Bierwelthauptstadt wurde, verdankt man demnach auch einem Chemieprofessor aus Frankreich. Prost!

Für Bierliebhaber ein Tag, an dem Geschichte geschrieben wurde!Die älteste Brauerei Münchens bringt ein alkoholfreies He...
18/03/2026

Für Bierliebhaber ein Tag, an dem Geschichte geschrieben wurde!

Die älteste Brauerei Münchens bringt ein alkoholfreies Helles auf den Markt. 38 Jahre waren vergangen, seit Augustiner das letzte Mal ein neues Bier auf den Markt gebracht hatte (Weißbier, 1986). Typisch für die Brauerei, wird auch um das neue Bier kein Aufheben gemacht. Es ist eines Tages einfach da!

Jahrelang wurde in der Landsberger Straße an dem neuen Produkt getüftelt. Unzählige Versuche später war man zufrieden mit dem Ergebnis: Ein spritziges und mildes Bier mit feinem Malzaroma!

Kaum war das Alkoholfreie auf dem Markt, war es auch schon wieder weg – vergriffen! Die Brauerei hatte schlicht nicht mit dem nun einsetzenden Hype um das neue Bier gerechnet. Die Folgen haben Potential zur Stadtlegende zu werden. Es gab Ebay-Inserate, wo eine Flasche des begehrten Stoffs für 10€ und mehr verkauft wurden. Bierfahrer wurden von Fans verfolgt und bedrängt und auch der ein oder andere Wirt soll unter der Ladentheke Alkoholfreies verkauft haben…

Ohne Zweifel ist der Augustiner-Brauerei mit ihrem Alkoholfreien eine mittelgroße Sensation gelungen! Auf weitere Einfälle dieses Kalibers.

#1328

Heute vor 533 Jahren schrieb die Stadt Landshut Geschichte!Gerade einmal neun Tage, nachdem Herzog Georg der Reiche von ...
16/02/2026

Heute vor 533 Jahren schrieb die Stadt Landshut Geschichte!

Gerade einmal neun Tage, nachdem Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut für sein Reichenhall ein Reinheitsgebot genehmigt hatte, erließ er am 16. Februar 1493 in seiner Hauptstadt Landshut ein neues Reinheitsgebot. Fortan galt für ganz Bayern-Landshut: Bier darf nur noch aus Gerstenmalz, Wasser und Hopfen gebraut werden „bey Vermeidung von Strafe an Leib und Gut.“

Ziel war es, den Untertanen ein preiswertes und bekömmliches Bier zu verschaffen und gleichzeitig durch die Bevorzugung der Gerste die anderen Getreidesorten, die für die Brotbereitung notwendig waren, zu schützen. Verbraucherschutz – auch wenn er damals noch nicht so hieß – war notwendig, wurde dieser Tage doch immer wieder beim Brauen gepfuscht. Um Mängel im Sud zu kaschieren, wurden andere Zutaten dem Sud untergegeben und gesundheitsschädliche Wirkungen billigend in Kauf genommen. Damit war nun – zumindest in Bayern-Landshut – Schluss!

Das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 kennt jeder – logisch! Aber wusstet ihr, dass es auch zahlreiche lokale Vorläufer...
07/02/2026

Das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 kennt jeder – logisch! Aber wusstet ihr, dass es auch zahlreiche lokale Vorläufer in Bayern gegeben hat? Zum Beispiel das „Reihenhaller Reinheitsgebot“.

Am 7. Februar 1493 erließ der Stadtrat nach vorheriger Absprache mit dem herzoglichen Pfleger Wilhelm Trauner eine Verordnung, welche die Herstellung, den Vertrieb, den Preis und die Besteuerung von Bier in Reichenhall verbindlich regelte. „Ein jeder Brauer soll gemäß de, Eid, den er geschworen hat, nichts anderes für das Bier gebrauchen als gut beschautes und sachgerechtes hergestelltes Malz, Wasser und Hopfen.“ So wollte es die Obrigkeit. Aber warum?

Bier löste im 15. Jahrhundert den Wein als Volksgetränk ab. Mit der zunehmenden Bedeutung des Bieres, war es wichtiger geworden, die Qualität des Getränks zu garantieren – zumal die Obrigkeit dem Bier auch zunehmende Bedeutung als Einnahmequelle beimaß. Bereits 1492 wurde in Reichenhall auf Bier ein Ungeld, eine Steuer, erhoben. Hinzu kam, dass die körperlich stark beanspruchten Salinenarbeiter täglich mit ausreichend Bier versorgt werden mussten.

Abgesehen davon, die Tinte war noch nicht trocken, schon kam ein neues Reinheitsgebot in Bayern daher…

#1328

24/01/2026
Wie nennt man ein kleines Bierfass? – Ist doch klar: Bierdose! Und feiert heute ihren 91 Geburtstag.Die Bierdose hat – g...
24/01/2026

Wie nennt man ein kleines Bierfass? – Ist doch klar: Bierdose! Und feiert heute ihren 91 Geburtstag.

Die Bierdose hat – ganz zu Unrecht – ein schlechtes Image. Denn ist Bier erstmal in eine Dose abgefüllt, bleibt es viel länger frisch und genießbar als in einer Flasche.

Am 24. Januar 1935 verkaufte die US-amerikanische Brauerei Gottfried Krueger aus New Jersey – gegründet von einem deutschen Auswanderer – erstmals ihr „Krueger Cream Ale“ in Blechbüxen. Etwa 100 Gramm wog damals noch eine solche Blechdose.

Die Dose brachte mehrere Vorteile mit sich. Sie war stapelbar, robuster und einfacher zu transportieren als Glasflaschen. Dazu schützte sie das Bier zuverlässig vor UV-Strahlung und verlängerte damit die Haltbarkeit des Bieres enorm.

Diese Blechbierdosen mussten noch mit einem Dosenöffner geöffnet werden – erst 1963 wurde die Zuglasche für die Getränkedose erfunden. Aluminium wurde erst viel später zum bevorzugten Dosen-Metall. Die Folge: Eine Bierdose wiegt heute noch etwa 16 Gramm.

Übrigens, in Deutschland wurde das erste Dosenbier 1951 verkauft. Im Jahr 2003 wurde hierzulande das Dosenpfand eingeführt. Und 2025 wurde rund jedes zehnte Bier in Deutschland in der Dose verkauft.

#1328

29. September: St. MichaeliHeute endet das traditionelle Brauerjahr! Seit dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 durfte...
29/09/2025

29. September: St. Michaeli
Heute endet das traditionelle Brauerjahr! Seit dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 durfte zwischen St. Georgi und St. Michaeli nicht gebraut werden, da die untergärige Hefe, die die Bayern schon damals zum Brauen verwendeten, bei Temperaturen über 10 Grad Celsius nicht mehr zuverlässig arbeitet.

Aus diesem Grund wurden von April bis zum 29. September die Sudpfannen in den Münchner Brauereien hochoffiziell versiegelt. Erst mit der Erfindung der Kältemaschine durch Carl Linde in den 1870er-Jahren wurde das Sommersudverbot obsolet und schrittweise aufgehoben.

Auch wenn heute ganzjährig gebraut wird, beenden nach wie vor einige Münchner Brauereien ihr Bilanzjahr mit dem heutigen Tag. In diesem Sinne: Auf ein neues, erfolgreiches Brauerjahr!


#1328

Wiesenbierprobe!!! Heute Abend stellen sich bei uns 100 Wiesenbierfans einer Blindverkostung aller sechs Oktoberfest-Bie...
18/09/2025

Wiesenbierprobe!!!
Heute Abend stellen sich bei uns 100 Wiesenbierfans einer Blindverkostung aller sechs Oktoberfest-Biere. Mal schauen, wer das Lieblingsbier herausschmeckt...

Wenn Ihr auch alle Wiesenbiere auf einmal verkosten wollt, kommt einfach mal im vorbei!

#1328

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Dienstag 11:00 - 19:00
Mittwoch 11:00 - 19:00
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