Bayerische Museumsakademie

Bayerische Museumsakademie www.bayerische-museumsakademie.de
Aus-, Fort- und Weiterbildung im Museumswesen für Studierende, Lehrkräfte aller Schularten und Mitarbeitende von Museen

Mit über 1400 Museen ist Bayern das museumsreichste Land der Bundesrepublik Deutschland und eine der museumsreichsten Regionen in Europa. Museumsarbeit in staatlichen, kommunalen und privaten Museen und Ausstellungseinrichtungen bedarf einer stärkeren Vernetzung mit Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen. Museen sind ein Teil des Selbstverständnisses von Kommunen und Regionen des

Landes und Museumsarbeit ist ein Schwerpunkt der kulturellen Bildung in Bayern. Zur Aus-, Fort- und Weiterbildung im Museumswesen haben daher das Institut für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und das Museumspädagogische Zentrum die Bayerische Museumsakademie gegründet. Das breit gefächerte Angebot richtet sich an:
• Mitarbeiter/innen von Museen
• Lehrkräfte und Lehramtsanwärter/innen aller Schularten, Pädagogisches Fachpersonal
• Studierende

Rückblick | Frühjahrsakademie 2026Am 12./13.02. fand die Frühjahrsakademie „Künstliche Intelligenz in der musealen Praxi...
03/03/2026

Rückblick | Frühjahrsakademie 2026

Am 12./13.02. fand die Frühjahrsakademie „Künstliche Intelligenz in der musealen Praxis“ in München statt – eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie mit der HFF München

In zwei Keynotes ging es um die Funktionsweisen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz. Darauf aufbauend stellten Vorträge und Workshops vor, welche Erfahrungen u.a. in Vermittlung und Sammlungsmanagement gesammelt werden konnten. Dabei ging es ebenso um Bereiche der Text- und Bilderstellung wie auch um den Einsatz in Verschlagwortung oder das Erstellen von KI-Avataren für das Audience Development. Ein Podiumsgespräch ging der Frage nach, wie die Museumsarbeit der Zukunft aussehen könnte. Abschließend konnten noch die Future Box des Deutschen Museums oder die Ausstellung „Digital by Nature. Die Kunst von Miguel Chevalier“ in der Kunsthalle München besucht werden.

Bilder: Bayerische Museumsakademie, Henrike Bäuerlein

Am 11.03. findet die Veranstaltung „Lokale Spuren der NS-Zwangsarbeit sichtbar machen“ im JugendKulturHaus Gleis 1 in Un...
25/02/2026

Am 11.03. findet die Veranstaltung „Lokale Spuren der NS-Zwangsarbeit sichtbar machen“ im JugendKulturHaus Gleis 1 in Unterschleißheim statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/lokale_spuren_der_ns-zwangsarbeit.html

Zwangsarbeit war während des Nationalsozialismus allgegenwärtig. Über 13 Millionen Menschen mussten in der Rüstungsindustrie, der Landwirtschaft, Privathaushalten sowie kleineren mittelständischen Unternehmen unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten.

Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof gedenkt seit 2023 den Menschen, die in der Flachsröste arbeiten und leben mussten. 350 von ihnen – Kriegsgefangene, Zivilarbeitende aus Belgien, Frankreich, den besetzten Gebieten der Sowjetunion und jüdische Frauen und Männer aus München und dem Ghetto Litzmannstadt – sind heute namentlich bekannt.

Gerade im Lokalen setzen sich immer mehr Menschen und Gemeinden dafür ein, die Erinnerung an die Opfer der NS-Zwangsarbeit wachzuhalten. Die Fortbildung zeigt, wie die örtliche Auseinandersetzung fachübergreifend in den Unterricht integriert werden kann, welchen Beitrag junge Menschen zur Erinnerungskultur leisten können und lädt zum Austausch zwischen Gedenkstätten, Museen und Schulen ein.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Erinnerungsorts Flachsröste Lohhof.

Referent*innen:
Franziska Walter, Erinnerungsort Flachsröste Lohhof
Fabian Eder, Stadtmuseum Unterschleißheim
StR Emanuel Rüff, Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München
Ilona Herbert, Medienzentrum München des JFF – Institut für Medienpädagogik

Bild: © Erinnerungsort Flachsröste Lohhof

Am 03.03. findet die Veranstaltung „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen und Museen“ im Staatlichen Text...
19/02/2026

Am 03.03. findet die Veranstaltung „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen und Museen“ im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/bne_schulen_museen.html

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hatte und hat Konjunktur: auf der lokalen Ebene genauso wie in den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen, in der Ökologie, der Ökonomie und im Sozialen, in der bayerischen Verfassung (Artikel 131) und im LehrplanPlus als eines der fächerübergreifenden Bildungsziele. Damit eignet sich das Thema BNE in besonderer Weise dafür, dass die Bildungsträger Schule und Museum fächerübergreifend ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten.

Die Veranstaltung möchte dieses Potenziale der Zusammenarbeit aufzeigen und den Austausch zwischen Museumsfachleuten und Lehrkräften fördern. Vorträge und Beispiele aus der Praxis dienen dabei als Impulse und Einladung, in die gemeinsame Arbeit einzusteigen. Einrichtungen, die eine nachhaltige Entwicklungen befördern und vernetzen können, werden dabei ebenso vorgestellt, wie die Arbeit ausgewählter Museen in diesem Kernbereich moderner Bildung.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie, des Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg, der RLFB Schwaben der Gymnasien, Realschulen, Grund- und Mittelschulen und des BNE-Teams Schwaben.

Referent*innen:
Christina Sammüller, Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg | tim
Barbara Orth, BNE-Team Schwaben
Markus Lenk, Netzwerk Schule und Museum in Bayern des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Barbara Kolb, tim Augsburg

Bild: © tim

Am 26.02. findet die Veranstaltung „Bildrechte in der Museumsarbeit“ online statt.Anmeldung über unsere Website: https:/...
06/02/2026

Am 26.02. findet die Veranstaltung „Bildrechte in der Museumsarbeit“ online statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/bildrechte.html

Im angebotenen Seminar geht es vor allem um die Vermittlung von Grundlagenwissen und um die Schärfung des Bewusstseins für rechtliche Belange im Bereich Kulturmarketing. Schwerpunkt des Seminars ist der richtige Umgang mit Foto- und Bildrechten insbesondere aus dem Blickwinkel Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Praxisnah wird auf die konkreten Belange der Museen eingegangen.

Inhalte:
• Grundlagen des Urheberrechts (Blickwinkel Marketing und Pressearbeit)
• Richtiger Umgang mit Bildern (Sachfotos und Personenfotos)
• Tipps bzgl. Verträgen mit Fotograf*innen
• Haftungsvermeidung

Die Veranstaltung findet über die Software Zoom statt. Sie erhalten den Zugangslink per Mail einen Tag vor dem Veranstaltungstermin.

Durchgeführt von:
Annika Trockel, Rechtsanwältin im Bereich Kultur & Recht
Bild: © Unsplash

Am 04.02. findet die Veranstaltung „Kunst und Erinnerung“ im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt statt.Anmeldung über un...
23/01/2026

Am 04.02. findet die Veranstaltung „Kunst und Erinnerung“ im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/kunst_erinnerung.html

Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Werke jüdischer Kunstschaffenden, die in der NS-Zeit verfolgt wurden, angemessen gewürdigt und vermittelt werden können. Ein Impulsvortrag beleuchtet die Lebensumstände und künstlerischen Beiträge von jüdischen Kunstschaffenden in der Region und stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Anschließend wird diskutiert, wie ihr kulturelles Erbe heute eingeordnet wird und welche Verantwortung Museen und Bildungseinrichtungen dabei tragen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vermittlungskonzepten für Schulklassen am Beispiel von Max Liebermann. Anhand seiner Werke wird gezeigt, wie Kunst Themen wie Identität, Verfolgung und kulturelles Erbe erfahrbar machen kann. Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Provenienzforschung.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Museums Georg Schäfer.

Bild: © Museum Georg Schäfer (Ausschnitt), Foto: Peter Leutsch

Am 29.01. findet die Veranstaltung „Mit Jugendlichen in die Römerzeit“ in der Archäologischen Staatssammlung statt.Anmel...
16/01/2026

Am 29.01. findet die Veranstaltung „Mit Jugendlichen in die Römerzeit“ in der Archäologischen Staatssammlung statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/jugendliche_roemerzeit.html

Die Veranstaltung gibt Impulse und vermittelt Methoden, um den Besuch einer archäologischen Sammlung mit Jugendlichen anregend zu gestalten. Die Bedürfnisse der Zielgruppe im Blick werden Objekte in drei unterschiedlichen Münchner Museen zum Sprechen gebracht. Die Eigenarten der einzelnen Häuser stellen die in der musealen Vermittlung tätigen Personen vor Herausforderungen. Mögliche Lösungen werden diskutiert und in Rollenspielen erprobt. Den thematischen Rahmen bildet die Römerzeit, die den Jugendlichen aus dem Unterricht zwar vertraut, aber von der Lebensrealität recht weit entfernt ist. Die Lücke zu schließen ist eine der Herausforderungen an einen gelungenen Museumbesuch. Das Seminar leitet hierzu zielgruppen- und praxisorientiert an.

Durchgeführt von: Susanne Bischler M.A. und Dr. Markus Löx, Museumspädagogisches Zentrum München (MPZ)

Bild: © Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Am 12. und 13.02. findet die Frühjahrsakademie „Künstliche Intelligenz in der musealen Praxis“ in der Hochschule für Fer...
08/01/2026

Am 12. und 13.02. findet die Frühjahrsakademie „Künstliche Intelligenz in der musealen Praxis“ in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/museen_und_ki.html

In einer zunehmend digitalisierten Welt verändern KI-Technologien die Museumsarbeit rasant und grundlegend – von der Vermittlung über die Erschließung von Beständen bis hin zum Museumsmanagement in all seinen Facetten. Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz sind hoch: Sie soll Arbeitsabläufe vereinfachen, Zielgruppen differenzierter ansprechen, die Wissensvermittlung effizienter gestalten und Sammlungen für alle besser zugänglich machen.

Die Frühjahrsakademie versteht sich als Diskursraum zur Auseinandersetzung mit KI-Technologien im musealen Kontext. Welche ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen stellen sich dabei? In welchen Bereichen können KI-Tools Museumsmitarbeitende sinnvoll unterstützen, und was gibt es zu beachten? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie die Museumsarbeit der Zukunft aussehen könnte.Ggf. Zusatz wie „Eine gemeinsame Veranstaltung…“

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Bild: Bild generiert mit KI (Bing Image Creator)

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu: 2025 haben uns über 1200 Teilnehmer*innen in 41 Veranstaltungen besucht...
30/12/2025

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu: 2025 haben uns über 1200 Teilnehmer*innen in 41 Veranstaltungen besucht. 8 Veranstaltungen fanden online statt, unsere beiden Akademietagungen konnten hybrid stattfinden. Die Frühjahrsakademie 2025 führte nach Nürnberg zum Thema "Museen in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft". Die Herbstakademie 2025 fand mit dem Thema "Gesellschaftliche Vielfalt in Museen sichtbar machen" in München statt.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch in unseren Veranstaltungen im neuen Jahr!

Am 20.01. findet die Veranstaltung „Tanzwerkstatt“ im Museum Brandhorst statt.Anmeldung über unsere Website: https://www...
19/12/2025

Am 20.01. findet die Veranstaltung „Tanzwerkstatt“ im Museum Brandhorst statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/tanzwerkstatt.html

Inspiriert vom aktuellen Sonderausstellungs-Duo Confrontations (23.10.2025 – 27.09.2026) und Long Story Short (23.10.2025 – 31.01.2027) im Museum Brandhorst regt die Fortbildung an, die Museumsvermittlung in Bewegung zu versetzen. Tanzpädagogische Methodik und Tools aus Performance, Tanz sowie Improvisation laden zu ganzheitlicheren Erfahrungen in der Begegnung mit Kunstwerken ein. Im Fokus stehen fluide Blickwinkel und Perspektiven auf künstlerische Positionen und auf den Körper als dynamisches Medium. Wir experimentieren spielerisch mit Paradoxen, Gegensätzlichkeit und vielfältigen Bewegungsimpulsen.

Die Kunstwerke stammen von Arthur Jafa, André Cadere, Jacqueline Humphries, Tarrah Krajnak, Sondra Perry, Rosemarie Trockel oder Andy Warhol und vertreten eine breite Palette von den 60er Jahren bis in die Gegenwart. Noch nie Gezeigtes wird mit Neuerwerbungen der Sammlung in einen Dialog und ein Spannungsverhältnis gesetzt.

Die vermittelten und erprobten Methoden sind jederzeit in andere Kontexte übertragbar und erfordern keine tänzerische Erfahrung oder Vorbildung.

Durchgeführt von: Kristina Trněný, Tänzerin und Tanzpädagogin und Verena von Essen M.A., Museumspädagogisches Zentrum München (MPZ)

Bild: © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Foto: Sibylle Forster

Am 09.12. findet die Veranstaltung „Die Spur des Kolonialen“ im Museum Fünf Kontinente statt.Anmeldung über unsere Websi...
01/12/2025

Am 09.12. findet die Veranstaltung „Die Spur des Kolonialen“ im Museum Fünf Kontinente statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/spur_des_kolonialen.html

In der Veranstaltung werden am Beispiel ausgewählter Ausstellungsstücke aus Papua-Neuguinea, Kamerun, Nordamerika, Myanmar und China Methoden und Quellen der Provenienzforschung zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten vorgestellt. Neben historischen Briefen von Einliefernden, Eingangsbüchern, Katalogen und Karteikarten, ist der Dialog mit Fachleuten aus den Herkunftsgebieten der Bestände sowie mit Menschen, die deren Herkunftsgesellschaften repräsentieren, ein Schlüssel zur Einordnung der kolonialen Kontexte von Museumsbeständen.

Raub, Gewalt und brutale Kriege waren in der Vergangenheit zentrale Gelegenheiten zur Aneignung von Kulturgut. Manchmal sind die kolonialen Machtbeziehungen aber subtiler. Zum Beispiel verknüpften Missionen den Zugang zu Bildung und sozialer Sicherheit mit der Übergabe von Kulturgut. Forschende erwarben Ethnographica, die später in Europa zur Herabwürdigung kolonisierter Gesellschaften missbraucht wurden. Das Museum Fünf Kontinente arbeitet mit eine Reihe von analogen und digitalen Formaten an der Vermittlung der kolonialen Geschichte des Museums und seiner Bestände. Die Veranstaltung bietet Raum für Diskussion und Gedankenaustausch über die koloniale Geschichte von Museen und die Gegenwärtigkeit des Kolonialismus.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Museums Fünf Kontinente.

Durchgeführt von: PD Dr. Richard Hölzl, Provenienzforscher am Museum Fünf Kontinente, München

Bild: © Museum Fünf Kontinente, Foto: Nicolai Kästner

Am 26.11. findet die Veranstaltung „Bergbau und BNE“ im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern statt.Anmeldun...
21/11/2025

Am 26.11. findet die Veranstaltung „Bergbau und BNE“ im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/bergbau_bne.html

Die faszinierende Erdgeschichte und die geologische Vielfalt Nordostbayerns bilden die Grundlage jahrhundertealter Bergbautraditionen in der Region. Sie veränderten die Vegetation, führten zur Gründung von Ortschaften und prägten die kulturelle und industrielle Entwicklung in vielen Bereichen. Auch wenn die Hoch-Zeiten der Montanindustrie schon eine Weile zurückliegen, prägen zahlreiche Zeugnisse der Bergbauvergangenheit mancherorts noch heute das Landschaftsbild. Bergbau-produkte wie Glas und Keramik werden nach wie vor in der Region hergestellt und in zahlreichen Regional- und Spezialmuseen präsentiert. Verschiedene außerschulische Lernorte machen diese reiche Vergangenheit vor Ort erfahrbar.

Für die Schule lassen sich so zahlreiche Anknüpfungspunkte zu Lehrplanthemen verschiedener Fächer und Schultypen finden. Neben naturwissenschaftlich-technischen und historischen Bezügen gibt es dabei auch künstlerisch-kreative Aspekte. Über die Fachlehrpläne hinaus bieten sich Themen der regionalen Heimat- und Industriegeschichte, aber auch aktuelle Themen wie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, industrielle Arbeitsbedingungen in einer globalisierten Welt oder der technische und kreative Umgang mit mineralischen Werkstoffen für Projekttage, Seminarfächer oder andere schulische Formate an.

Diese Veranstaltung zeigt in Vorträgen und Workshops Möglichkeiten der Vermittlung auf und möchte außerschulische Lernorte mit Schulen der Region zusammenbringen, um zu einem Ideen-Austausch und gemeinsamen Projekten anzuregen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Kultur-Schlosses Theuern / Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern.

Bild: © Markus Lenk

Am 20.11. findet die Veranstaltung „Was, für wen und wie?“ in der Staatlichen Antikensammlung statt.Anmeldung über unser...
13/11/2025

Am 20.11. findet die Veranstaltung „Was, für wen und wie?“ in der Staatlichen Antikensammlung statt.

Anmeldung über unsere Website: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/was_fuer_wen_und_wie_2025_2.html

In der Erarbeitung museumspädagogischer Führungen gilt es, Themen, Exponate, Zielgruppen und Vermittlungsmethoden in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Der Workshop zeigt anhand von ausgewählten Exponaten in den Staatlichen Antikensammlungen, auf welch unterschiedliche Weise dies möglich ist. Die Teilnehmenden erproben selbst unterschiedliche Vermittlungsmethoden und erhalten Praxistipps zur Konzeption eigener Führungen. Natürlich ist alles auf andere Epochen, Objekte und Vermittlungorte übertragbar.

Durchgeführt von: Dr. Markus Löx, Museumspädagogisches Zentrum München (MPZ)
Bild: © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ)

Adresse

Infanteriestraße 1
Munich
80797

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