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dokuzentrum.nbg Seit 22.5.2026 läuft die neue Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" im Probebetrieb. Sie wird am 4.11.2026 offiziell eröffnet.

🔎Entdecke die Geschichte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg! Seit 2001 kannst du im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mehr über die Propaganda und Selbstinszenierung des NS-Regimes erfahren.

🚧 Die ehemalige Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ ist selbst Geschichte – unser Haus wird nämlich umgebaut. Das nutzen wir und erarbeiten eine komplett neue Ausstellung

für euch! Etwa wollen wir stärker darauf hinweisen, dass mit dem „schönen Schein der Nationalsozialisten“ hier vor Ort auch Leid, Ausgrenzung und Tod verbunden ist.

🎫Auch wenn es die alte Ausstellung nicht mehr gibt, lohnt sich ein Besuch bei uns! Denn bis zur Wiedereröffnung informiert dich eine extra gestaltete Interimsausstellung über die Geschichte Nürnbergs in der Zeit des Nationalsozialismus.

📆 Folge uns, um Updates zur Neugestaltung und weitere interessante Einblicke rund um das Dokuzentrum zu erhalten. Sei dabei und erlebe Geschichte hautnah!

🖐️Die Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" ist während des Probebetriebs täglich geöffnet:Montag bis Fre...
29/05/2026

🖐️Die Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" ist während des Probebetriebs täglich geöffnet:
Montag bis Freitag: 9.00-18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und am Feiertag: 10-18.00 Uhr

🎸Noch ein wichtiger Hinweis:
Der Besuch des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes ist wegen der Großveranstaltung
Rock im Park vom 01.06. bis 09.06.2026 stark eingeschränkt, bzw. vom 04.06. bis 07.06.2026 überhaupt nicht möglich!

📌Das Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände kann in dieser Zeit ohne Einschränkungen besucht werden!

🍰Wir empfehlen euch den Besuch unseres inklusiv betriebenen "Café Arthur" mit guten Kuchen und leckeren Snacks.

Das erste Wochenende nach dem Start der Dauerausstellung im Probebetrieb ist geschafft 😅. Aber was heißt eigentlich Prob...
26/05/2026

Das erste Wochenende nach dem Start der Dauerausstellung im Probebetrieb ist geschafft 😅. Aber was heißt eigentlich Probebetrieb?
Die folgenden Bereiche wollen wir unter realen Bedingungen mit Publikumsverkehr testen:

📒 Wer uns besucht, soll sich mit Hilfe von LEITSYSTEMEN gut im Museum zurechtfinden können. Wo sind die Toiletten, wo die Gastronomie, wo geht es zur Ausstellung? Werden diese Fragen mit der neuen Beschilderung beantwortet? Bieten das Bodenleitsystem und die Hinweise auf den Treppengeländern Menschen mit Seheinschränkung die gewünschte Orientierung?

📕 INKLUSION ist ein Leitgedanke bei der Neukonzeption der Dauerausstellung. Bei thematischen Schwerpunkten werden Tastmodelle installiert und getestet. Im Media-Guide kommen ergänzend die Führungsspuren „Audiodeskription und Tasten“, „Einfache Sprache“ und „Gebärdensprache“ dazu.

📗Zur neuen Dauerausstellung entwickeln wir mit unseren Bildungspartnern ein umfangreiches VERMITTLUNGSPROGRAMM. Das möchten wir mit verschiedenen Zielgruppen ausprobieren, damit ihr im Sommer die neuen Bildungsangebote buchen könnt.

📘Große MEDIENSTATIONEN, wie die tolle Bauprojektion, die Euch 8 Minuten lang die Geschichte des Geländes erzählt, oder kleine Medienstationen wie der Film des Nürnberger Soldaten Elmar Trabert aus dem Warschauer Ghetto, laufen schon. Insgesamt wollen wir die digitalen Angebote stabil anbieten und weiterentwickeln.

📙MY-CHOICE-Stationen sind künftig ein weiteres Highlight der Ausstellung. Dort seid Ihr eingeladen, selbst Position zu beziehen und Eure Meinung zu Themen wie Demokratie oder Zivilcourage äußern und mit anderen vergleichen. Klar, dass diese Elemente erst Im Probebetrieb mit Leben gefüllt und getestet werden können, genauso wie das digitale Besucherbuch an der „DOKUwall“ zum Abschluss des Rundgangs.

Das Dokuzentrum in der Tagesschau
22/05/2026

Das Dokuzentrum in der Tagesschau

Nach fünfjährigem Umbau ist das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg wieder für Besucher geöffnet: Die Nazi-Geschichte der Stadt wird mit neuem Konzept präsentiert.

22/05/2026

Wir haben wieder geöffnet!

Jetzt schließt sich der Kreis - Bauzaun ade!Als im Juni 2021 der Schriftzug "Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelän...
19/05/2026

Jetzt schließt sich der Kreis - Bauzaun ade!

Als im Juni 2021 der Schriftzug "Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände" an der Außenseite unseres Museums schrittweise abgenommen wurde, begann eine lange Phase des Bauens und Umgestaltens auf allen Ebenen des Hauses.
Am Sichtbarsten veränderte sich das Erdgeschoss, das bislang für das Museum überhaupt nicht zugänglich war: Unterhalb des Schriftzugs wurde die Mauer durchbrochen und ein ebenerdiger Eingang geschaffen, der den Zugang zum Museum über den ikonischen Pfahl von Architekt Günter Domenig um eine barriereärmere Alternative ergänzt.

Das Hochbauamt der Stadt Nürnberg und das federführende Büro Fritsch Knodt Klug + Partner mbB ArchitektInnen nahm dabei auf den Denkmalschutz, der seit 1973 für die Kongresshalle gilt, Rücksicht und führte auch eine Abstimmung mit dem Büro Domenig herbei.

Fünf Jahre später haben die Experten für Leit- und Orientierungssysteme der Firma virtuz aus Sonnefeld den neuen Schriftzug "Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände" an der Außenfassade zur Bayernstraße angebracht. Neu hinzu kommt ein weiterer Schriftzug an der Seite zum Dutzendteich: "Dokuzentrum Café".

Ihr habt uns unter dem Hashtag beim Umbau des Hauses und beim Aufbau der neuen Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" beinahe 2 Jahre begleitet.
Jetzt endlich wird aus "Coming Soon" Realität: Am 22. Mai 2026 starten wir in den .

Herzlich willkommen im Dokuzentrum!

Erstmals Bodenleitsystem im Dokuzentrum! Über dieses Gewerk auf unserer Baustelle stolpert man derzeit noch wortwörtlich...
13/05/2026

Erstmals Bodenleitsystem im Dokuzentrum!
Über dieses Gewerk auf unserer Baustelle stolpert man derzeit noch wortwörtlich: Heiko Calow von der Firma "mach.werk Visualisierte Leitsysteme" bringt am Boden Kleber und Kunststoffelemente an.

Wenn er zum Start unseres Probebetriebs seine Arbeit abgeschlossen hat, ermöglicht erstmals in der 25-jährigen Geschichte des Dokuzentrums ein Bodenleitsystem den Besuchenden der neuen Dauerausstellung Orientierung und Sicherheit.

Calow ist in den kommenden beiden Wochen gut beschäftigt: 18.550 sog. Aufmerksamkeitsnoppen und 4.650 sog. Rippen aus Kunststoff gilt es auf dem gereinigten Boden präzise mit Hilfe von Schablonen zu Pfaden anzuordnen und zu fixieren.
Auf dem 390 Meter langen Weg vom Eingang bis zum letzten Raum der Ausstellung wird die Leitlinie durch 88 Aufmerksamkeitsfelder unterbrochen. Sie signalisieren: Hier ist ein Halt geboten, es gibt etwas zu sehen!

Nicht nur für Menschen mit Sehbehinderung wird das Leitsystem eine Hilfe sein, auch Sehenden erleichtert es den Gang durch das Haus und die Themen, die ab 22. Mai 2026 in der Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" präsentiert werden.
Damit wollen wir unser Museum barriereärmer und inklusiver - einfach für alle zugänglicher machen.

Hallo, mein Name ist Leonard 👋.  Ich studiere Geschichte im Bachelor in Bamberg und gehörte nun einige Wochen zum Team  ...
11/05/2026

Hallo, mein Name ist Leonard 👋. Ich studiere Geschichte im Bachelor in Bamberg und gehörte nun einige Wochen zum Team des Dokuzentrums Reichsparteitage.

Die Einrichtung der neuen Dauerausstellung "Nürnberg und die Reichsparteitage" mit vorzubereiten - das war meine Hauptaufgabe während des studienbegleitenden Praktikums. Zuerst half ich mit, die neuen Vitrinen zu bestücken. Dann mussten die Resultate fotografisch festgehalten werden.

Außerdem habe ich mitgearbeitet an der Digitalisierung eines wichtigen Bildkonvoluts, das aus dem Nachlass des Soldaten Elmar Trabert stammt. Er hat mit dem Fotoapparat seine Erlebnisse an West- und Ostfront, die Heimaturlaube bei der Familie, und Land- und v.a. Ortschaften ausführlich festgehalten. 📷 Der Bestand musste sortiert, ausgerichtet und eingescannt werden, denn er soll, während die Originale in der Vitrine gezeigt werden, in digitaler Form für die Forschung zugänglich sein.

Auch die Transkription und Erfassung eines Bestandes von Briefen und Postkarten des fränkischen Pfarrers Wilhelm Riegel, der als Militär nach dem Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Kriegsgefangenschaft verstarb und sich in den 1930er Jahren mit kirchenkritischen NS-Funktionären angelegt hatte, zählte zu meinen Aufgaben.

Meine Zeit als Praktikant war äußerst informativ und interessant. Geprägt war sie von Schnelllebigkeit ⏰und einer Fülle von neuen Aufgabenstellungen. Ich erlebte ein technisch versiertes, von einem hohen Grad an Wissenschaftlichkeit und gleichzeitig sehr guter Vermittlungsarbeit geprägtes Museum.

Die neue Dauerausstellung wird in verschiedenen Kapiteln wesentlich detaillierter als die bisherige Ausstellung über Nürnberg als wichtigen Schauplatz des NS-Regimes berichten. Ich bin froh, an ihrer Entstehung und Ausrichtung mitgewirkt zu haben und freue mich schon auf einen Besuch, wenn sie dann wirklich fertig ist.🙂

Text: Leonard Uckrow

Fotos: DZR

08/05/2026

Die Nürnbergerin Annemarie Zöller, später verheiratete Keller, war kurz vor Kriegsende in München zur Ausbildung. Sie fürchtete ständig um das eigene Leben, das der Brüder und vor allem um das der Eltern im stark bombardierten Nürnberg. Das Gefühl der Befreiung, das sie bei Kriegsende und bei ihrer Rückkehr in die zerstörte einstige "Stadt der Reichsparteitage" empfand, beschreibt sie eindrucksvoll in der Interview-Sequenz, die wir hier zeigen.

Vor drei Jahren hat Frau Keller uns in ihrem Haus in Schwabach von der Nürnberger Familiengeschichte erzählt: Vom Onkel Ritter Fritz von Kraußer, der als SA-Funktionär während des sog. Röhm-Putschs ermordet wurde. Vom Vater, der als städtischer Beamter beim Ausbau der Straßen auf dem Reichsparteitagsgelände mitwirkte. Und von den Brüdern, die als Soldaten während des Zweiten Weltkriegs zeitweise vermisst wurden.

Die Familie hatte während der Bombenangriffe auf Nürnberg drei Munitionskisten mit Bettwäsche und Geschirr auf dem Land in Sicherheit gebracht. Eine dieser Kisten hat die Zeit überdauert und wurde unserem Museum übergeben.

Am 29. Dezember 2023 ist Annemarie Keller im Alter von 98 Jahren verstorben. Das Dokuzentrum ist sehr dankbar, um die Begegnung mit der Zeitzeugin und für die Übergabe des Nachlasses durch ihre Familie!

Film-Signatur: DZ-AV 8

Großobjekte beim Umzug in die neue Dauerausstellung 💪💪💪Einige der wirklich, wirklich großen Objekte der Dauerausstellung...
06/05/2026

Großobjekte beim Umzug in die neue Dauerausstellung 💪💪💪

Einige der wirklich, wirklich großen Objekte der Dauerausstellung wie ein Scheinwerfer von den Türmen am Zeppelinfeld, ein Schadensplan der Nürnberger Altstadt oder die Ausstellungstafel aus den 1980er-Jahren wurden unter hohem logistischen Aufwand in die Ausstellung gebracht.

Gefordert hat uns vor allem der Transport eines über 800 kg schweren Steinbrockens von der Ende der 1960er Jahre gesprengten Pfeilergalerie der Zeppelintribüne. Mit maschineller Hilfe ging es von Level 0 hoch auf die Ausstellungsebene - Level 3.

Vorher hatte uns schon das Warten auf das Ergebnis der statischen Prüfung Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Jetzt waren viele helfende Hände und maschinelle Unterstützung nötig, damit der Stein seinen Platz im Kapitel der Nachkriegsgeschichte des ehemaligen Reichsparteitagsgelände finden konnte.

Nach der Platzierung wird das Ausstellungsmöbel um ihn herum gebaut, damit auch dieses Exponat seine Geschichte im Gesamtkontext erzählen kann.

Unser Objekt-Schwergewicht könnt mit dem Start des Probebetriebs ab 22. Mai 2026 in der Ausstellung sehen.

Fotos: DZR

Adresse

Bayernstraße 110
Nuremberg
90478

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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