Albrecht-Dürer-Haus

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Albrecht-Dürer-Haus Das Albrecht-Dürer-Haus ist eines der ältesten Künstlerhäuser auf der ganzen Welt und das erste Künstlermuseum in Deutschland.

🇬🇧Dr Andreas Curtius, Curator of Paintings and SculpturesHow long have you been working at the Dürer House, and in what ...
19/10/2026

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Dr Andreas Curtius,
Curator of Paintings and Sculptures

How long have you been working at the Dürer House, and in what capacity?
Since 2006, I have been responsible for the paintings and sculptures on display at the Albrecht Dürer House on behalf of the City of Nuremberg’s Art Collections.

Which object in the house particularly appeals to you?
The high-quality copies of Dürer’s original paintings were partly painted during various Dürer exhibitions in Nuremberg, and partly in the museums where the originals are now housed. I particularly like the copy of the 1498 self-portrait, which now hangs in the Museo del Prado in Madrid. It was painted in Madrid in 1930 by the Spanish artist Francisco Nuñez-Losada and is almost indistinguishable from the original.

My fondest memory:
The two exhibitions I curated at the Dürer House: ‘Foreign Treasures: Baroque House Altar from Cysoing Abbey Based on Motifs by Albrecht Dürer’ (2018/19) and ‘Reflections on Dürer: Jo Niklaus on his 80th Birthday’ (2021/22).

My favourite place:
In the Painting Gallery, you can admire more Dürer paintings in one place than anywhere else in the world (albeit only as painted copies).

15/10/2026

Mit „Die Eisenradierungen“ widmet sich die Ausstellungsreihe „Original Dürer!“ dem nächsten Kapitel in Dürers Werk: Ab dem 16. Oktober 2026 sind alle sechs Radierungen von Albrecht Dürer aus den Beständen der Grafischen Sammlung zu sehen. Bis zum 14. Februar 2027 wird die Präsentation im Grafischen Kabinett des Albrecht-Dürer-Hauses geöffnet sein.

Albrecht Dürer schuf von 1515 bis 1518 sechs Eisenradierungen, die sich durch ihren experimentellen Charakter deutlich von seinen Kupferstichen unterscheiden. Dürers Radierversuche gelten als frühe autonome Beispiele des damals neuen Ätzverfahrens im Tiefdruck. Mit freier Hand und ornamentaler Strichführung schuf Dürer expressive und ungewohnte Bilder.

Als besonderes Highlight wird Dürers einzige erhaltene Radierplatte mit „Christus am Ölberg“ (1515) aus den Beständen der Staatsbibliothek Bamberg zu sehen sein.

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With “The Iron Etchings”, the “Original Dürer!” exhibition series turns its attention to the next chapter in Dürer’s oeuvre: from 16 October 2026, all six etchings by Albrecht Dürer from the Graphic Collection will be on display. The exhibition will be open in the Print Room of the Albrecht Dürer House until 14 February 2027.

Between 1515 and 1518, Albrecht Dürer created six iron etchings, which, due to their experimental nature, differ significantly from his copperplate engravings. Dürer’s experiments with etching are regarded as early, independent examples of what was then a new etching technique in intaglio printing. Working freehand with ornamental linework, Dürer created expressive and unconventional images.

A particular highlight will be Dürer’s only surviving etching plate, depicting ‘Christ on the Mount of Olives’ (1515), from the collection of the Bamberg State Library.

12/10/2026

Der nächste Termin von „Tür auf! bei duerer.online“ steht an! Ganz im Sinne von Dürers Familienwappen (https://t1p.de/w82dz) öffnet https://duerer.online für alle Interessierten jeden 3. Donnerstag im Monat, um 13 Uhr, seine Türen.
Bei Fragen rund um das virtuelle Forschungsnetzwerk, für Feedback oder für einen konstruktiven Austausch freuen wir uns auf Ihr Kommen beim nächsten Termin.

📅 Do, 15. Oktober 2026
13.00-14.00 Uhr
Raum-Link: https://heiconf.uni-heidelberg.de/9awa-rxha-6xux-m6jm

👉 Gerne können Sie uns spezifische Fragen, die Vorbereitung erfordern, bereits vorab zukommen lassen: [email protected]

Albrecht-Dürer-Haus

Bildnachweis: Albrecht Dürer, „Rosenkranzfest“, 1506, Nationalgalerie Prag, Inv.-Nr. O 1552, Public Domain 1.0

✨ Öffnungszeiten🆕 Dienstag bis Sonntag: 10–18 UhrVon Juli bis September und in der Zeit des Christkindlesmarktes auch: M...
09/10/2026

✨ Öffnungszeiten

🆕 Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr

Von Juli bis September und in der Zeit des Christkindlesmarktes auch: Montag 10 - 18 Uhr

🎟️ Letzter Einlass:
👤 Einzelbesuch: bis 17.45 Uhr
👥 Gruppen: bis 17.30 Uhr

Kommt vorbei und taucht ein in die Welt Dürers – am Fuße der Kaiserburg! 🖋️🏰✨

📅 Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen 2026

01. November (Allerheiligen) 10 - 18 Uhr

24. Dezember (Heilig Abend) Geschlossen

25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag) Geschlossen

26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag) 10 - 18 Uhr

31. Dezember (Silvester) 10 - 18 Uhr

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✨ Regular hours

🆕 Tuesday to Sunday: 10 AM – 6 PM

July through September and during the Christmas Market in December: Monday 10 a.m. – 6 p.m.

🎟️ Last admission:
👤 Individual visitors: until 5:45 PM
👥 Groups: until 5:30 PM

Come along and immerse yourself in the world of Dürer – at the foot of the Imperial Castle! 🖋️🏰✨

📅 Special hours for holidays in 2026

01 November (All Saints‘ Day) 10 a.m. - 6 p.m.

24 December (Christmas Eve) closed

25 December (Christmas Day) closed

26 December (Boxing Day) 10 a.m. - 6 p.m.

31 December (New Year’s Eve) 10 a.m. - 6 p.m.

[1] Albrecht Dürer, Die Entführung auf dem Einhorn, 1516, Eisenradierung, Grafische Sammlung der Stadt Nürnberg

✨ Vor genau 500 Jahren, im Oktober 1526, schenkte Albrecht Dürer dem Nürnberger Rat sein berühmtes Diptychon „Die vier A...
06/10/2026

✨ Vor genau 500 Jahren, im Oktober 1526, schenkte Albrecht Dürer dem Nürnberger Rat sein berühmtes Diptychon „Die vier Apostel“. Dieses Ereignis gilt als offizielle Geburtsstunde der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg.

Da ist es eine besondere Freude, dass genau heute ein Paket von Myriam Black in den Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg eingetroffen ist: Darin befinden sich zwei im Atelier du Pib entstandene Holzschnitte, die von Myriam Black entworfen wurden.

Die beiden Grafiken sind von Jost Ammans „Ständebuch“ aus dem Jahr 1568 inspiriert. Amman stand dabei noch ganz in der Tradition Dürers. Zu sehen sind ein „Tätowierer“ sowie ein „Friseur“ – eine Neuinterpretation des ursprünglichen Barbiers von Amman.

Die beiden Holzschnitte finden ihren Platz in der Grafischen Sammlung der Stadt Nürnberg. Und vielleicht ist genau das die schönste Art, ein 500-jähriges Jubiläum zu feiern: Ein neues Werk kommt hinzu und erzählt davon, wie lebendig das Erbe Albrecht Dürers auch nach fünf Jahrhunderten noch ist.

Auf die nächsten 500 Jahre!

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Exactly 500 years ago, in October 1526, Albrecht Dürer presented his famous diptych ‘The Four Apostles’ to the Nuremberg City Council. This event is regarded as the official founding of the City of Nuremberg’s art collections.

It is therefore a particular pleasure that, on this very day, a parcel from Myriam Black has arrived at the City of Nuremberg Art Collections: it contains two woodcuts created at the Atelier du Pib and designed by Myriam Black.

The two prints are inspired by Jost Amman’s "Ständebuch" (Book of the Estates) from 1568. Amman was still very much working in the tradition of Dürer. Depicted are a ‘tattoo artist’ and a ‘hairdresser’ – a reinterpretation of Amman’s original barber.

The two woodcuts will take their place in the City of Nuremberg’s Print Collection. And perhaps that is precisely the finest way to celebrate a 500th anniversary: a new work is added, demonstrating just how vibrant Albrecht Dürer’s legacy remains, even after five centuries.

Here’s to the next 500 years!

🎊 Im Oktober 1526 schenkte Albrecht Dürer dem Nürnberger Rat sein berühmtes Diptychon „Die vier Apostel“. Dieses Ereigni...
06/10/2026

🎊 Im Oktober 1526 schenkte Albrecht Dürer dem Nürnberger Rat sein berühmtes Diptychon „Die vier Apostel“. Dieses Ereignis gilt als offizielle Geburtsstunde der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg. 2026 jährt es sich zum 500. Mal.

Wohl kein Künstler ist so eng mit Nürnberg verbunden wie Albrecht Dürer. Umso überraschender ist, dass Nürnberg heute nur noch zwei Gemälde und wenige Zeichnungen der fast 1500 erhaltenen Originale seines berühmtesten Sohnes besitzt.

Am Donnerstag, den 12. November 2026 ab 18 Uhr zeichnet Susanna Szikal M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt duerer.online – Virtuelles Forschungsnetzwerk Albrecht Dürer die wechselvolle Geschichte der Nürnberger Dürer-Sammlung nach.

Susanna Szikal erzählt von glücklichen Schenkungen und Erwerbungen, aber auch von tragischen Verlusten. Zugleich zeigt sie, wie Nürnberg schon seit dem 17. Jahrhundert versuchte, Dürers Werk präsent zu halten: durch Gemäldekopien, die im Albrecht-Dürer-Haus – seiner einstigen Wohn- und Werkstatt und heute Museum – gezeigt werden, durch die nahezu vollständige Sammlung seiner Druckgrafik und durch Zeugnisse seiner jahrhundertelangen Wirkungsgeschichte in der Stadt.

Ein Streifzug durch 500 Jahre Sammlungsgeschichte und die Frage, wie eine Stadt ihren berühmtesten Künstler sammelt, verliert und immer wieder neu entdeckt.

Ort der Veranstaltung: Barockvestibül des Stadtmuseums im Fembo-Haus

Eine Anmeldung unter Angabe der Personenzahl ist erwünscht: 
[email protected]

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In October 1526, Albrecht Dürer presented his famous diptych ‘The Four Apostles’ to the Nuremberg City Council. This event is regarded as the official founding of the Nuremberg Art Collections. The year 2026 marks the 500th anniversary of this event.

Hardly any artist is as closely associated with Nuremberg as Albrecht Dürer. This makes it all the more surprising that Nuremberg today possesses only two paintings and a few drawings from the nearly 1,500 surviving originals by its most famous son.

[1] Albrecht Dürer: Die vier Apostel, 1526, Malerei auf Lindenholz, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München

7. Februar 1506 – Dürer und PirckheimerDieser Brief zeigt eine ganz private, nachdenkliche, aber auch humorvolle Seite A...
02/10/2026

7. Februar 1506 – Dürer und Pirckheimer

Dieser Brief zeigt eine ganz private, nachdenkliche, aber auch humorvolle Seite Albrecht Dürers. Gleich zu Beginn entschuldigt er sich bei Pirckheimer für seine Schreibfaulheit. Seine Mutter habe ihm geschrieben, dass Pirckheimer sich sehr darüber beklagt habe. „Darum bitte ich Euch untertänig, Ihr wollt mir verzeihen, denn ich habe keinen anderen Freund auf Erden als Euch.“

Dürer berichtet seinem Freund außerdem von gesundheitlichen Problemen. So habe er wegen Hautproblemen an den Händen nicht an der Tafel für die deutschen Kaufleute arbeiten können.

Zum Scherzen ist Dürer allerdings dennoch aufgelegt: Wiederholt fragt er Pirckheimer nach seinen Affären. Am Schluss des Briefes skizziert Dürer kleine Bilderrätsel – eine Blume, einen Besen und einen Hund –, die als Symbole für bestimmte Damen standen. Dürer erkundigt sich scherzhaft, ob auch keine der Buhlschaften verstorben sei oder ob der Freund gegebenenfalls schon Ersatz gefunden habe.

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Dürer and Pirckheimer

This letter reveals Albrecht Dürer’s very private, thoughtful yet humorous side. Right at the start, he apologises to Pirckheimer for his laziness in writing. His mother had written to him saying that Pirckheimer had complained about this. “Therefore I humbly ask you to forgive me, for I have no other friend on earth but you.”

Dürer also tells his friend about health problems. For instance, he’s not been able to work on the panel for the German merchants because of skin problems on his hands.

Dürer is still in the mood for a joke, though: he keeps asking Pirckheimer about his affairs. At the end of the letter, Dürer sketches small pictorial puzzles – a flower, a broom and a dog – which stood as symbols for certain ladies. Dürer jokingly enquires whether any of his Pirckheimer’s may have passed away, or whether his friend has perhaps already found a replacement.

[1] Faksimile eines Briefes von Albrecht Dürer an Willibald Pirckheimer, 7. Februar 1506, verso, 19. Jahrhundert, Stadtbibliothek Nürnberg, Signatur PP 394,2

🗡️✨ Heute ist Michaelistag, der Tag des Erzengels Michael. Michael ist der Wächter an einer Schwelle. Sein Fest liegt un...
29/09/2026

🗡️✨ Heute ist Michaelistag, der Tag des Erzengels Michael.

Michael ist der Wächter an einer Schwelle. Sein Fest liegt unmittelbar nach der Herbst-Tagundnachtgleiche, wenn die Tage kürzer werden und das Licht sich langsam zurückzieht. Seit Jahrhunderten war Michaelis deshalb auch ein Zeitpunkt des Übergangs: Die Ernte ist eingebracht, das Arbeitsjahr geht zu Ende, Rechnungen werden beglichen – und ein neuer Abschnitt beginnt.

Michael steht für den Sieg des Lichts über die Finsternis, für Haltung in stürmischen Zeiten und den Mut zum Neubeginn. Schwebend über einer trügerisch idyllischen Erdenlandschaft stürzt sich Michael mit erhobener Lanze auf den Drachen, um ihn niederzuringen. Dürer revolutionierte mit seinen Holzschnitten zur Offenbarung des Johannes die Druckgrafik: allein durch die Führung seiner Linien entstehen Licht, Schatten und pure Dynamik.

Vielleicht liegt darin die zeitlose Kraft dieses Bildes: Ordnung entsteht nicht dadurch, dass die Dunkelheit verschwindet. Sie entsteht, wenn wir ihr mit Klarheit begegnen.

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Today is Michaelmas, the feast day of the Archangel Michael.

Michael is the guardian at a threshold. His feast day falls immediately after the autumnal equinox, when the days grow shorter and the light slowly recedes. For centuries, Michaelmas has therefore also been a time of transition: the harvest has been brought in, the working year is drawing to a close, bills are settled – and a new chapter begins.

Michael symbolises the victory of light over darkness, steadfastness in turbulent times and the courage to make a fresh start. Hovering above a deceptively idyllic earthly landscape, Michael lunges at the dragon with his lance raised, determined to slay it. With his woodcuts on the Book of Revelation, Dürer revolutionised printmaking: light, shadow and pure dynamism emerge solely through the way his lines are drawn.

Perhaps this is where the timeless power of this image lies: order does not arise simply because darkness disappears. It arises when we confront it with clarity.

[1] Michaels Kampf mit dem Drachen, 1498, Holzschnitt, Grafische Sammlung der Stadt Nürnberg

Adresse

Albrecht-Dürer-Straße 39
Nuremberg
90403

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+499112312568

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