Memorium

Memorium Das "Memorium Nürnberger Prozesse" ist eine Dokumentationsstätte. Sie berichtet über die Nürnberger P

✨ Habt ihr schon unser Serious Game „Tribunal 45 – working on justice“ gespielt?  Wir möchten eure Erfahrungen hören und...
18/06/2026

✨ Habt ihr schon unser Serious Game „Tribunal 45 – working on justice“ gespielt?
Wir möchten eure Erfahrungen hören und besser verstehen, wie das Spiel bei euch angekommen ist.

Teilt gern eure Eindrücke in den Kommentaren oder per DM:

🕹️ Spielerfahrung — Habt ihr „Tribunal 45“ (auch in Teilen) gespielt?
🎂 Altersspanne — Wie alt seid ihr?
📱 Smartphone‑Nutzung — Spielt ihr generell öfter am Smartphone?
⚙️ Spielmechanik — Wie gut kamt ihr mit der Bedienung zurecht?
⭐ Bewertung — Wie hat euch das Spiel gefallen?
💬 Emotionen — Welche Gefühle hat „Tribunal 45“ bei euch ausgelöst?
🧠 Erinnerung — Welche Person oder welches Thema bleibt euch besonders im Kopf?

Wir freuen uns riesig über jedes Feedback — es hilft uns, das Projekt weiterzuentwickeln und noch mehr Menschen zu erreichen. Danke fürs Mitmachen! 🙌

Bildrechte: Memorium Nürnberger Prozesse

🇩🇪 🇬🇧 - Jedes Wochenende bieten wir samstags um 11 Uhr und 12.30 Uhr und sonntags um 14 Uhr eine öffentliche Führung auf...
16/06/2026

🇩🇪 🇬🇧 - Jedes Wochenende bieten wir samstags um 11 Uhr und 12.30 Uhr und sonntags um 14 Uhr eine öffentliche Führung auf Deutsch durch das Memorium Nürnberger Prozesse an. Dabei darf der Besuch des natürlich nicht fehlen sowie der Gang durch die Dauerausstellung. Im Anschluss könnt ihr dann noch unsere Medieninstallation im Saal 600 sehen!

Eine Anmeldung für die öffentliche Führung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben.

Wir freuen uns auf viele Gäste 🥰
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Every weekend we offer a public guided tour of the Memorium Nuremberg Trials in English on Saturdays at 2 pm am. Of course, this includes a visit to and a walk through the permanent exhibition. Afterwards, you can see our media installation in Courtroom 600!

Registration for the public tour is not required. Places are limited and will be allocated on a first-come, first-served basis.

We look forward to welcoming many guests 🥰

Robert E. Moore ist US-Soldat und als Teil der Besatzungstruppen in Bayreuth stationiert. Am 27. Juni 1946 macht er mit ...
13/06/2026

Robert E. Moore ist US-Soldat und als Teil der Besatzungstruppen in Bayreuth stationiert. Am 27. Juni 1946 macht er mit Kameraden einen Ausflug nach Nürnberg. Sie wollen den Hauptkriegsverbrecherprozess besuchen.

Übernachten tun sie im Grand Hotel am Bahnhof. Ganz offensichtlich hat das Erlebnis Robert nachhaltig beeindruckt. Einen Brief, den er noch am Abend der besuchten Sitzung des Gerichts an seine Eltern schreibt, lässt er später rahmen und behält ihn ein Leben lang. Auch andere Souvenirs wird er zeit seines Lebens bei sich behalten: ein Heft zum Prozess, Infomaterial zu den angeklagten Nazigrößen, Postkarten und die Eintrittspässe für das Tribunal. Auch einen Schlüssel zum Zimmer Nummer 334 des Grand Hotels behält er als Erinnerungsstück zurück.
Der Schlüssel ist seltsam, weil er fest mit einer Art Schlüsselschild verbunden ist. Für uns ist diese Konstruktion ein Rätsel. Nachträglich angefertigt, um zwei Teile zu verbinden? War das eine übliche Konstruktion für einen Hotelschlüssel? Wer kann Hinweise zur Klärung dieses Rätsels geben?

Bild: Memorium Nürnberger Prozesse

Das Objekt im Bild ist aus der Schenkung von Manfred Schleyer: der Schlüssel, den Robert Moore als Erinnerung an seinen Nürnbergbesuch „mitgehen“ ließ.

Am 11. Juni 2010 wurden in Kampala historische Änderungen am Römischen Statut beschlossen – der völkerrechtlichen Grundl...
11/06/2026

Am 11. Juni 2010 wurden in Kampala historische Änderungen am Römischen Statut beschlossen – der völkerrechtlichen Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH). Damit wurde das Verbrechen der Aggression erstmals definiert und die Zuständigkeit des IStGH erweitert.

🔹 Was wurde geändert?
• Artikel 8: Der Einsatz von Gift, vergifteten Waffen, Gas oder ähnlichen Mitteln gilt nun auch in nicht-internationalen Konflikten als Kriegsverbrechen.
• Verbrechen der Aggression: Hochrangige politische oder militärische Entscheidungsträger können strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie eine Angriffshandlung planen oder ausführen, die offenkundig gegen die UN Charta verstößt.
• Staaten, die das Statut nicht ratifiziert haben oder ein Opt out erklären, bleiben von der Gerichtsbarkeit ausgeschlossen.

🔹 Warum ist das wichtig?
Das Rom Statut bildet seit 2002 die Grundlage für die Verfolgung von Völkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Aggression. Auch sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt sind ausdrücklich als internationale Verbrechen anerkannt. Deutschland hat diese Normen mit dem Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) vollständig umgesetzt.

🔹 Aber: Die Durchsetzung bleibt schwierig. Gegen Staatsoberhäupter aus Nichtvertragsstaaten – wie aktuell im Fall des russischen Präsidenten – kann der IStGH nur handeln, wenn sie das Gebiet eines Vertragsstaates betreten, der seiner Pflicht zur Festnahme nachkommt.

➡️ Ein wichtiger Schritt für das Völkerrecht – doch echte Gerechtigkeit hängt weiterhin vom politischen Willen der Staaten ab.

Bildrechte: Memorium Nürnberger Prozesse

Auf unserer Internetseite findet ihr eine 90-minütige Unterrichtseinheit über die Geschichte und Bedeutung der Nürnberge...
06/06/2026

Auf unserer Internetseite findet ihr eine 90-minütige Unterrichtseinheit über die Geschichte und Bedeutung der Nürnberger Prozesse!

In der Unterrichtseinheit wird die juristische Ahndung hochrangiger Vertreter der NS-Diktatur thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler lernen den vielschichtigen Umgang mit den deutschen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs und die daraus folgende besondere Bedeutung der Nürnberger Prozesse kennen.

Die Unterrichtseinheit ist interaktiv aufgebaut und bietet den Schülerinnen und Schülern viele Gelegenheiten Informationen selbst zu entdecken und sich in gemeinsamen Gesprächen auszutauschen. Die Grundlage bilden Fragebögen zu Videos über Aspekte der Nürnberger Prozesse, die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen beantworten.

Die Lösungen schicken wir auf Anfrage gerne zu 😉

Letzte Woche war unser Serious Game Projekt auf der MAI Tagung im Historischen Museum Frankfurt vertreten! 🎮🏛️ Unsere eh...
04/06/2026

Letzte Woche war unser Serious Game Projekt auf der MAI Tagung im Historischen Museum Frankfurt vertreten! 🎮🏛️ Unsere ehemaligen Kolleginnen Ann Kathrin Steger und Theresia Heinz haben dort gezeigt, wie Serious Games Museen bereichern können – und welche Herausforderungen hinter der Entwicklung stecken.
Ihr Vortrag eröffnete das Schwerpunktthema „Gaming in Museen“ und bot einen praxisnahen Blick hinter die Kulissen.

Besonders wertvoll war auch der Austausch mit Kolleginnen aus anderen Museen und Gedenkstätten zu den anderen Schwerpunktthemen KI und Social Media.
Ein weiteres Highlight: das Wiedersehen mit , unserem Partner bei Tribunal 45. Geschäftsführer Michael Geithner teilte spannende Einblicke aus Entwicklerperspektive.

Ein inspirierender Austausch über die Zukunft des Lernens im Museum!

Bild 1 und 2: Theresia Heinz und Ann-Kathrin Steger auf der MAI-Tagung 2026 in Frankfurt am Main.
Bild 3: Vortrag von Michael Geithner, Playing History

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem (BMF).

Am 2. Juni 1948 wurden im Rahmen des 1. Nürnberger Nachfolgeprozesses, bekannt als Ärzteprozess, die Todesurteile im Lan...
02/06/2026

Am 2. Juni 1948 wurden im Rahmen des 1. Nürnberger Nachfolgeprozesses, bekannt als Ärzteprozess, die Todesurteile im Landsberger Gefängnis vollstreckt.
Seit Dezember 1946 mussten sich 23 Angeklagte, darunter Ärzte, eine Ärztin sowie Verwaltungsangestellte, im Verfahren des amerikanischen Militärgerichtshofes „United States of America vs. Karl Brandt et al.“ verantworten.

Ziel war es, die Verantwortlichkeit der Angeklagten für zentrale Elemente der nationalsozialistischen Rassen- und Vernichtungspolitik nachzuweisen und sie stellvertretend für die Gruppe der beteiligten Ärzte zur Rechenschaft zu ziehen. Im Mittelpunkt stand die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderung, physischen und psychischen Erkrankungen, Zwangssterilisationen sowie eine Vielzahl medizinischer Experimente an KZ-Häftlingen.

Die Angeklagten wurden der folgenden Vergehen für schuldig befunden: Kriegsverbrechen (II), Verbrechen gegen die Menschlichkeit (III) sowie Mitgliedschaft in einer für verbrecherisch erklärten Organisation wie der SS (IV).
Insgesamt wurden sieben Todesurteile gesprochen. Fünf Angeklagte wurden zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt, vier zu Zeitstrafen zwischen zehn und zwanzig Jahren. Sieben Angeklagte wurden freigesprochen.
Mehrere Verurteilte wurden in den 50er Jahren begnadigt und vorzeitig entlassen.

Bei Urteilsspruch wurden ethische Richtlinien zur medizinischen Forschung formuliert, die bis heute als Nürnberger Kodex bekannt und Reaktion auf die medizinischen Versuche während der NS-Zeit sind. So ist in Punkt 1 festgelegt, dass die Versuchsperson fähig sein muss, eine freiwillige, informierte und von Gewalt unbeeinflusste Zustimmung zu geben.

Bild: Der Angeklagte Joachim Mrugowsky plädiert vor dem Militärgerichtshof auf „nicht schuldig“. Am 20. August 1947 wurde er den Anklagepunkten II, III, IV für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.

Vordere Reihe, v.l.n.r.: Karl Brandt, Siegfried Handloser, Paul Rostock, Joachim Mrugowsky, Karl Genzken.
Hintere Reihe, v.l.n.r.: Gerhard Rose, Siegfried Ruff, Viktor Brack, Hans Wolfgang Romberg, Hermann Becker-Freysing.

Nachweis: National Archive and Records Administration, College Park, MD.

Herzliche Einladung zur Führung "Hören - Fühlen - Erfassen" für Blinde und seheingeschränkte Besucherinnen und Besucher ...
30/05/2026

Herzliche Einladung zur Führung "Hören - Fühlen - Erfassen" für Blinde und seheingeschränkte Besucherinnen und Besucher am 6. Juni um 15.30 Uhr

Wer waren die Angeklagten im Nürnberger "Hauptkriegsverbrecherprozess"? Wer klagte sie an, wer verteidigte sie und wie kamen die Richter der vier Siegermächte USA, Großbritannien, Sowjetunion und Frankreich zu ihren Urteilen?

Im Zentrum steht die gemeinsame Erkundung des Saals 600, in die gegen die "Hauptkriegsverbrecher" verhandelt wurde. Ein Tastkopie macht die Positionen der Angeklagten, Verteidiger, Ankläger, Richter und Simultandolmetscher mit den Händen erfassbar.

Wir bitten um Anmeldung unter: [email protected]

Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Bildnachweis: Geschichte Für Alle e.V.

Sucht ihr noch Ideen fürs Wochenende? Am Freitag, 29. Mai 2026 um 16 Uhr findet wieder unser beliebter Außenrundgang um ...
27/05/2026

Sucht ihr noch Ideen fürs Wochenende? Am Freitag, 29. Mai 2026 um 16 Uhr findet wieder unser beliebter Außenrundgang um den Justizpalast statt! Wettervorhersage checken und los geht's 😀

Bei dieser spannenden Tour lernt ihr, wo Hunderte von Mitarbeiter*innen des Gerichts ihre Arbeitsplätze hatten, wie die Kommunikation aus dem Gerichtsgebäude mit dem Rest der Welt verlief, auf welchem Weg die Gefangenen aus ihren Zellen in den Gerichtssaal gelangten und wo sie sich mit ihren Verteidigern besprechen konnten.

Ein Besuch des Saals 600 und der Ausstellung sind nicht Teil dieses Angebots. Eine Anmeldung für diese öffentliche Führung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben.

Bildrechte: Stadtarchiv Nürnberg, Foto: Ray D’Addario (20. November 1945); National Archives, College Park, MD, USA

Am 25. Mai 1993 wurde der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ) etabliert. Die Jugoslaw...
25/05/2026

Am 25. Mai 1993 wurde der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ) etabliert. Die Jugoslawienkriege (1992 – 2001) waren der Anlass zur Verabschiedung der Resolution 827 durch den UN-Sicherheitsrat. Der IStGHJ arbeitete von 1992 bis 2016 und 161 Personen an. Durch modernste Technik sollte der Zugang und die Transparenz des Tribunals gewährleistet werden – unter anderem durch TV Übertragungen und Übersetzungen. Durch die drei Gerichtssäle und bis zu sieben Prozessen täglich hatten Tausende Menschen die Möglichkeit, öffentliche Anhörungen zu beobachten. Mit über 60.000 Stunden Aufnahmematerial umfasst das Archiv eine riesige Datenmenge. Die Digitalisierung des Materials 2010 war ein logistischer Kraft, bewahrt jedoch die Aufnahmen und ermöglicht den öffentlichen Zugang zu ihnen. Nach 350 Tagen endete der Prozess des IStGHJ gegen Ratko Mladic. Die Verlesung des Urteils am 22. November 2017 läutete das Ende des Gerichts und seine Auflösung am 31. Dezember 2017 ein.

Bildnachweise:
Resolution 827, 25 May 1993 [Sig: S/RES/827(1993)], [2] unter: [https://www.icty.org/.../Statute/statute_827_1993_en.pdf]; ICTY Facts&Figures [3], unter: [https://www.icty.org/node/9590] Titel: First session of ICTY[1], Court Room Technology[4], Visitors Attending Trials[5], The Audio Visual Archive[6], The last trial - Ratko Mladić[7] - nach CC BY 2.0 [https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/], Ursprungsort: [https://www.flickr.com/.../721576760301.../with/32397297822/]

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